Monday, 29 June 2009

Eisbär.

In die Nachwirkungen von Bonaparte hineingeboren.



Als Karen O gerade in den Wehen gelegen hat.



Hier, sozusagen behind the scenes live die Entscheidung : Wird Radio Krakau in Linz eine Zweigstelle aufbauen ?
Oder muss die Armee der Eisbären die Kunstuni in Schutt und Asche legen?

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60er

mfg

no i'm not drunk
i'm just dancing

Friday, 26 June 2009

Sentimental

In dieser Sekunde wurde ich gerade ein bisschen sentimental.
Jetzt ist dieses schreckliche Gefühl wieder vorbei.

and all the girls i went to school with
walked downtown with all the cool kids
i was staked out in your cellar
making friends with dead umbrella


Es ist mir außerdem ein Anliegen mit Schrecken, der aus anderen Regionen meines Herzens stammt, zu verkünden, dass ich Freitag Abend zu Hause bin, Weil mich mein neuester Film (Heute Premierenfeier) so fertig gemacht hat, im speziellen dieses Mädchen aus der Oststeiermark.

Zudem werde ich dem Wetter die Schuld dafür geben. Gebe sie ihm. Überreiche sie ihm auf einem Silbertablett. Dem Herrn Wetter.
Wegen seiner Unbedenklickeit, was Gespräche angeht.
Vielleicht liegt es ja auch an Michael Jackson.
Den ich bis gestern nicht gemocht habe, ihn jetzt aber aufs Höchste bewundere.

In einem Metronomy Video ist mir klar geworden, dass
i told you
genauso ausgesprochen wird, wie
a tall dude.

Das Haus in dem Amanda Palmer aufgewachsen ist, wird verkauft.
Es ist kein Rätsel, wer es gerne kaufen würde.
So wie ihr Auto damals, der light blue volvo driving by mit dem Aufkleber
WORST PRESIDENT EVER in Zeiten der Bush Ära.
Nachzuhören in
THE JEEP SONG & dem bisher unveröffentlichten DEAR OLD HOUSE
Ersterer enthält übrigens ein Zitat aus dem Rolling Stones Klassiker Paint it black.

Morgen werde ich mich dann eventuell auf die Gatschinsel begeben.

mfg

stars fall like rain

Tuesday, 23 June 2009

Werbung

Ab 30. Juni bin ich wieder offziell Angestellter, sprich Kellner im

TIBET KULTUR RESTAURANT

EINZIGES TIBETISCHES RESTAURANT
IN GANZ ÖSTERREICH



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Dienstag - Freitag 11:30 - 15:00

Und, naja, klar ist das Essen gut.
Ich bin ja sowas wie ein Qualitätssiegel
Vor allem um schlicht und einfach was neues auszuprobieren, Kontrastprogramm zum Einheitsbrei.

www.tibet-kultur-restaurant.at/

---

Adresse
Währinger Gürtel 102, A-1090 Wien
(neben der Volksoper / U6)

---

Ich liebe diesen Job, weil er einfach so gut ins Konzept passt.
Filmstar in der Filmpause geht kellnern.
Rockstar auf Abwegen rührt in der Bar um.
Das heißt, das ist die einzige Möglichkeit, die ihr habt, einmal in eurem Leben von mir bedient zu werden.
Und ich euch vielleicht sogar mit Taktgefühl und Höflichkeit begegne.

Nur eins bleibt mir :

Die Gedanken sind frei !

mfg

t

Saturday, 20 June 2009

Wien raucht




Wien brennt nicht nur, es raucht genauso gerne.




Und raucht.




Und raucht.




Durch gleichmäßige Vibrationen aufmerksam geworden, wurde mir klar, dass die SMS heute morgen mit dem Inhalt TECHNOPARADE usw. keine leere Drohung bleiben sollte.
Raus in die Neubaugasse mit den Waffen eines Photographen.





Irgendwann kam die Frage in meinem Kopf auf : Haben die Wiener Jugendlichen eigentlich nichts Besseres zu tun, als drei Mal die Woche auf die Straße zu gehen, um zu demonstrieren?
Nein, haben sie nicht.
Und das ist gut so.

Leben gerettet heute : 1

Die Bewohner dieser Stadt lieben das Schauen.
Und wenn es dann noch etwas zum Schauen gibt ist die Welt in Ordnung.
Deshalb hier : der neue Ordner 'Fenster'














mfg

t


Friday, 19 June 2009

Wien brennt.




Für Respekt




Für Menschenwürde




Für Vielfalt statt Einfalt




Für Zivilcourage

mfg

Lichterkette

Thursday, 18 June 2009

There, There

There aint no money,
There aint no time.


- Brody Dalle (Spinerette / The Distillers)

Nachdem ich mich in etwa 10 min der Theaterwissenschaft gewidmet habe, hat mich mein echtes Leben wieder eingeholt.

Wem gehört das MQ ?
- Aufstand in Enziland


Da haben wir es wieder mal auf die Titelseite der Stadtzeitung gebracht.
Meine WienerInnen mittendrin :)
Wahsinning guter Abend war das inkl. Pyjama-Party, wo wir den heißesten Scheiß aus Russland zu Besuch hatten und Ella Fitzgerald auf dem Sofa geloungt hat.
Loungen tut man einfach.

LICHTERKETTE 2009 : 18. Juni : 19 Uhr Parlament

Heute werde ich dann noch photographieren gehen vors Parlament somit diesen Menschen - die für Respekt, Menschenwürde, Vielfalt statt Einfalt und Zivilcourage auftreten - auch ein bisschen prominente Unterstützung vorbeibringen.

Thomas Ruff - Oberflächen, Tiefen
in der Kunsthalle


Ist ne doch irgendwo sehenswerte Ausstellung.
Geht noch bis 13. September 2009

Noch ein kleiner "Eventtipp" am Rande :

19.6.2009 Freitag 21 Uhr
REPLUGGED, Lerchenfelderstraße 23, 1070 Wien

THE AUSTERITIES
FAMP
THE GASSIES

nehm ich hier ungefragt in mein Rundschreiben auf.

[ WERBUNG für den OPEN STAGE CONTEST ]

Obwohl das sowieso alles Lügen und Betrügen is, lügt und betrügt es sich vielleicht in die richtige Richtung:
Falls jemand zu viel Zeit hat.

http://www.frequency.at/

Dort
links die Open Stage suchen, sich anmelden, das heißt rechts oben
registrieren, dann noch, bevor man seine Stimme abgeben kann, einen
Code anfordern, der dann an die Adresse geht, und meistens im
Spam-Ordner landet, dann nach stundenlanger Registrierung kann man
sogar voten [so wie bei Arabella Kiesbauer].
Einmal täglich, zumal es nicht um die Gesamtstimmenanzahl, sondern um die Durchschnittsbewertung geht.
Unter: Die Teilnehmer - Vote !
nach THEE suchen, ist alphabetisch geordnet.
Do it, do it, do it now.

Und wofür?
Ich möchte ein Hosted by gewinnen.

Ich schließe mit einem wohlgemeinten Ratschlag.

Bier und Wein
Das rat ich dir
Misch das nicht ( ! )

mfg

t, der nicht aus der oststeiermark kommt.

Sunday, 14 June 2009

Freiheit

If you want to sing out, sing out.





Dieser quatschende Mensch ist zu ignorieren.
Mit prominenter Unterstützung von Radio Krakau & Friends.



- Woodstock -

Feiern für die Freiheit: Das 16er-Blech feierte am Samstagabend im Wiener Museumsquartier fröhliche Urständ', als mehrere Hundert Demonstranten singend in das Kulturareal zogen, um gegen eine Verschärfung der dortigen Hausordnung zu protestieren. MQ-Direktor Wolfgang Waldner betonte dagegen im APA-Gespräch, dass die Maßnahme von den Demonstranten falsch interpretiert worden sei: "Es war ein riesengroßes Missverständnis."

Den Cat-Stevens-Klassiker "If you want to sing out" auf den Lippen und die Getränkedose in der Hand, machten die Teilnehmer gegen die Anfang der Woche bekanntgewordene verschärfte Kontrolle der MQ-Hausordnung Stimmung. Hier solle die Kontrolle des Rad- und Skateverbotes intensiviert und der Konsum von mitgebrachtem Alkohol sowie lautes Musikhören verboten werden, so die Kritik. Das einzige Plakat auf der musikalischen Demo verkündete dementsprechend: "Konsumpflicht - Nein danke!"

"Freiheit im MQ!"

Zum singenden Polit-Flashmob hatten die beiden Internet-Widerstandsgruppe "Freiheit im MQ!" und "Bring your Beer to the Museumsquartier" aufgerufen. Die ÖVP-nahe Aktionsgemeinschaft hatten sich zur Unterstützung ebenso unter die Demonstranten gemischt wie die Grünen, die an ihrer mobilen "Fahr-Bar" Eistee verteilten. Und selbst die Leitung des Museumsquartiers ließ an einer Bar als Geste des guten Willens an die Teilnehmer kostenlose alkoholfreie Getränke ausgeben.

"Das sind die Leute, die wir hier haben wollen", machte MQ-Chef Waldner im Telefongespräch deutlich. Hier fühle sich eine Gruppe angesprochen, die man überhaupt nicht adressiert habe, als man begonnen habe, die seit acht Jahren bestehende Hausordnung verstärkt zu exekutieren. Man habe für die zusätzliche Kontrolle neues Personal rekrutieren müssen, und dies sei am ersten Tag "etwas martialisch aufgetreten". Dies sei mittlerweile aber Geschichte.


Toleranz

"Wir tolerieren das Mitbringen von alkoholischen Getränken", stellte Waldner klar. Das gelte auch für das Musizieren. Man brauche aber formell das allgemeine Verbot, um bei Exzessen gegen die Verantwortlichen vorgehen zu können. "Insofern sehe ich keinen Grund, irgendetwas zu ändern."

Man wolle nur den illegalen Verkauf von Alkoholika verbieten, nicht deren Konsum. Und natürlich könne man nicht zulassen, wenn Möbel beschädigt würden oder der Lärm so laut sei, dass die rund hundert Anrainer im Quartier nicht schlafen könnten. Aber Verkäufer der Obdachlosenzeitung "Augustin" dürften natürlich weiterhin ins Areal, man trete nur gegen aggressives Betteln auf.

Entspannt zeigten sich jedenfalls die Demonstranten. Nachdem sie sich im Hof des MQ zugeprostet hatten, wandelte sich die Veranstaltung zum gemütlichen Sit-in bei lauen Temperaturen.

Quelle : http://www.kurier.at/kult/1915531.php

Thursday, 11 June 2009

Tage wie diese

meine tage werden immer weniger real.

wie normal ist es von einem wildfremden menschen aus kuwait angesprochen zu werden, der mich fragt, ob ich in der burggasse wohne, weil er vor ein paar wochen ein photo von mir am fensterbrett gemacht hat, was ich sogar mitbekommen hab - was übrigens an einem der tage war, als der waschär da war - und es noch am gleichen tag per email geschickt zu bekommen?



wie normal ist es jemandem eine sahnetorte ins gesicht zu werfen, nämlich einer, die das immer schon mal wollte, mitten im museumsquartier?

wie normal ist es stundenlang mit verschiedensten menschen zu telefonieren, gerade mal aufzulegen, um wen anderen anzurufen?

wie normal ist es mit ein paar worten das leben einer person zu zerstören, damit sie es endlich selbst wieder aufbauen kann?

wie normal ist es innerhalb kürzester zeit einige menschen zu treffen, die man seit monaten nicht gesehen hat, die einem die ungewissheit nach monaten, oder jahren endlich nehmen?

wie normal ist es dem ehemalig besten freund zu sagen, dass man lieber so tut, als hätte man nach 3 jahren gegenseitigen anschweigens erst recht keinen kontakt?

wie normal ist es, dass die fpö eigentlich immer bei allen wahlen gewinnt, aber noch immer nicht die weltherrschaft an sich gerissen hat?

wie normal ist es im konzerthaus einem sänger mit einem blitz nachzulaufen, nur weil er sich einbildet, er müsse sich unbedingt so schnell um diese säulen herum bewegen?

wie normal ist es einen japanologiestudenten zu spielen, der von einem geist umgebracht wird und deshalb einen wunderschönen tag im keller zu verbringen, in der theologischen fachbibliothek, und dabei stundenlang mit einem typen zu diskutieren, der einen british accent hat, sogar, wenn er deutsch redet, den er sich nicht eingesteht, obwohl du ihm am liebsten ein küchenmesser ins herz rammen möchtest?

wie normal ist es, um halb 1 beim zigaretten kaufen mit einer geborgten karte, den exfreund seiner schwester zu treffen und mit ihm vorm bipa auf den stufen zu sitzen, um dort noch eine gute bekannte zu treffen, nachdem man gerade im filmcasino war, bei einem film über einen typen, der seine überflüssigen 20 centimetros los werden möche?

wie normal ist es a uf eine vernissage in der wunderschönen zacherlfabrik im 19. zu gehen, über die unsere annemarie letztes semester erzählt hat, wo untere anderem die photographieprofessorin von der angewandten ausstellt, bei der ich mich ernsthaft mal beworben hab, um mich von ihr künstlerisch bilden zu lassen, die außerdem nebenbei die beste freundin meiner tante ist, und sogar meine tante sagt, dass ihre werke momentan einfach nicht gut sind?

wie normal ist es bei einer band ein probeerscheinen zu machen und dort einzusteigen, die möglicherweise ihren keyboarder wechselt, kurz nachdem ich das erste angebot für ein solokonzert bekommen habe und ich mir noch immer nicht sicher bin, ob ich vor oder hinter die kamera will?

gebt mir noch eine woche und ich bekomm endlich den nobelpreis.

mfg

t
und was war noch lange nicht alles, und noch lange nicht das schlimmste.

Monday, 8 June 2009

Ohne Titel

Sobald du nicht mehr alleine bist, bist du nicht mehr ganz.
Weil du einen Teil von dir hergibst, preisgibst.
Wer sich nicht auf diese Weise fragmentiert, kann sich nicht binden.
Sich zu binden ist die einzige Möglichkeit, sich irgendwie zusammenzuhalten.
Weil man so einerseits lernt, sich abzugrenzen von, in diesen Bindungen verwickelten, Menschen, sich andererseits sozusagen allerdings auch mit Bindungen umschlingen, um den Finger wickeln, lässt.

Verpflichtungen, gewichtete Themen, schränken ein, segmentieren Freiheiten.
Machen dich halb, geben dir ganz zurück.
Nehmen dir alles, wollen den Rest.

Anleihen genommen aus : dem Leben.

mfg

t

Die Revolution frisst ihre Kinder.

Sunday, 7 June 2009

Politics

» Part 1.

Nur, weil heute Wahlen sind, oder so, muss man ja nicht gleich wieder politisch werden.
Vor allem ich nicht.
Politik ist abgehoben, unverständlich und in die Sparte Dinge von denen ich gar nichts wissen will einzuordnen.
Es gibt doch genügend Meinungen und Haltungen.
Oder Diskussionen diesbezüglich und deswegen.
Zuerst müsste man sich damit beschäftigen, Zeit damit verschwenden, eventuell Zeitung lesen, Nachdenken, Zuhören oder sich die Nachrichten ansehen; dann ist das ganze schon nach Tagen nicht mehr aktuell und alles fängt von vorne an.
Da braucht man nicht künstlich noch mehr Konflikte erzeugen.
Ist doch wirklich vollkommen egal, wer da gewinnt.
Betrifft ja im Grunde niemanden, vielleicht höchstens indirekt, irgendwo.

mfg ²

am ende.

Wednesday, 3 June 2009

Das Parlament

ist mir zu blau.

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und die spitze ist abgeschnitten.

aufgenommen : irgendwann letzte woche als es noch schön war.

mfg

t