Ich liebe den Installateur, der nie Rechnungen schreibt.
Von Universellem und Verlogenheit
Nein, lieber nicht. Gestern hatte ich das noch vor, aber heute weiß ich nicht mehr, wohin ich damit wollte.
Vom Derogieren
Ich kann mich ja furchtbar schlecht ausdrücken.
Also in gesprochener Sprache, da besonders.
Auf meine Schriftkultur bilde ich mir unglaublich viel ein, immerhin kenne ich mehr als 26 Buchstaben und weiß, dass diese Millionen von Kombinationsmöglichkeiten zulassen. Das lenkt aber nur ab.
Deshalb passiert es in Diskussionen oft, dass ich mit entsetzten Zwischenrufen konfrontiert werde. Und ich frage mich dann, wie die zwischenrufende Person auf solche Ideen kommt, das habe ich doch nie gesagt, nicht einmal so etwas in der Art.
Fakt ist, dass ich den Versuch mache, mich an einem Seil entlang zu bewegen versuche, mit beiden Händen daran hänge, und das Seil, das ist der Satz oder die Sätze, und das Problem, welches sich manchmal daraus entwickelt, ist, dass es nicht viel Spielraum gibt, für den Kopf, sich zur Seite zu drehen, oder nach hinten zu schauen in dieser Position.
Und dann, wenn ich bemerke, wo ich angekommen bin, nehme ich Gesagtes zurück und drehe es einmal im Kreis, im Mund, spucke es dann wieder aus.
Erkenne bald, dass auch diesmal die Zielscheibe nicht zwischen den Augen getroffen wurde.
Dann versuche ich Macht über Gespucktes wiederzuerlangen und bringe ein Beispiel zur Veranschaulichung.
Das geht dann schief.
Und am Ende führe ich 3 Stunden später über geröstetem Knödel mit Ei immer noch das stumpfe Argumentationsbeil in der linken und die Gabel in der rechten Hand.
Es wurde in den letzten Tagen ein bisschen geschärft.
Ich lerne nie aus.
Aus Büchern, ganz selten.
Und es kann passieren, dass ich Theorie - anfange zu mögen.
Das ist gar nicht schlimm.
mfg
It's my life!
Don't you forget!
Monday, 28 November 2011
Sunday, 27 November 2011
Die Welt vor ihrem Ende inventarisieren
An dieser Stelle
Von ausgestopften Füchsen auf Schultern
Wenn auch die Ansage
If in doubt, overdress.
grundsätzlich zu begrüßen ist, meine Meinung,
halte ich lebensgroße ausgestopfte früher lebende Füchse auf Schultern zu tragen auf Bühnen
für übertrieben.
Eine Persönlichkeit zu sein erfordert manchmal mehr als nur auffällige Socken zu tragen.
of course i love you and of course it's what's inside that matters
Nur, diese Tiere, ohne mich.
Ich mag ja den Patrick immer noch gerne.
Hauptsächlich wegen früher; vielleicht zu einer Zeit als diese Füchse noch lebten.
Es gibt ja diesen Ausdruck, der besagt, dass Alben überproduziert wären.
Mit einer Popgeige obendrauf und einem Chor untendrunter.
Das kann auch bei Konzerten passieren.
Und, dann wird eben das Popsaxophon für 10 Sekunden in die Mitte der Bühne gerückt,
wieder weggeschoben, damit sich der Herr im Scheinwerfer sonnen kann.
Da ist dann der Versuch - mein Eindruck - gescheitert, den schwarz gekleideteten traurigen Jungen mit dem Notebook auf eine 6köpfige Band umzuverteilen.
Ich nehme mir davon eine Pause.
Von Mode verstehe ich sowieso nichts.
---
Ich habe wieder mal Kunst gemacht.
Und mir gedacht, so schnell kann das gehen!
Warum das passiert ist, das will ich noch herausfinden.
Die Titel lauten:
Die Welt vor
ihrem Ende
inventarisieren
Die Welt vor
ihrem Ende
abwägen.
Die Welt vor
ihrem Ende
zu vermessen.
---
Periphärer Gedanke zum Schluss -
ich denke, dass wir mit Dingen konfrontiert werden, die wir eigentlich vergraben hätten.
Wäre da nicht das weltweite Netz.
mfg
jung, abgefuckt, kaputt und glücklich
Von ausgestopften Füchsen auf Schultern
Wenn auch die Ansage
If in doubt, overdress.
grundsätzlich zu begrüßen ist, meine Meinung,
halte ich lebensgroße ausgestopfte früher lebende Füchse auf Schultern zu tragen auf Bühnen
für übertrieben.
Eine Persönlichkeit zu sein erfordert manchmal mehr als nur auffällige Socken zu tragen.
of course i love you and of course it's what's inside that matters
Nur, diese Tiere, ohne mich.
Ich mag ja den Patrick immer noch gerne.
Hauptsächlich wegen früher; vielleicht zu einer Zeit als diese Füchse noch lebten.
Es gibt ja diesen Ausdruck, der besagt, dass Alben überproduziert wären.
Mit einer Popgeige obendrauf und einem Chor untendrunter.
Das kann auch bei Konzerten passieren.
Und, dann wird eben das Popsaxophon für 10 Sekunden in die Mitte der Bühne gerückt,
wieder weggeschoben, damit sich der Herr im Scheinwerfer sonnen kann.
Da ist dann der Versuch - mein Eindruck - gescheitert, den schwarz gekleideteten traurigen Jungen mit dem Notebook auf eine 6köpfige Band umzuverteilen.
Ich nehme mir davon eine Pause.
Von Mode verstehe ich sowieso nichts.
---
Ich habe wieder mal Kunst gemacht.
Und mir gedacht, so schnell kann das gehen!
Warum das passiert ist, das will ich noch herausfinden.
Die Titel lauten:
Die Welt vor
ihrem Ende
inventarisieren
Die Welt vor
ihrem Ende
abwägen.
Die Welt vor
ihrem Ende
zu vermessen.
---
Periphärer Gedanke zum Schluss -
ich denke, dass wir mit Dingen konfrontiert werden, die wir eigentlich vergraben hätten.
Wäre da nicht das weltweite Netz.
mfg
jung, abgefuckt, kaputt und glücklich
Ich bin blind, ich sehe nichts.
Parlieren
und parieren.
Ein seltener Moment von Bewusstsein über meine Sozialisierung ist eingetreten.
Von Privilegien und Normalen
Normalen, die hatten irgendetwas mit rechten Winkeln zu tun.
Rechte Winkel schmecken bitter, beiläufig, aber nicht auf die gute Art wie Bitter Lemon, sondern bitter wie ungut. Immerhin, wer möchte schon die rechte Hand sein, wenn er auch am anderen Ende der rechten Hand anfangen kann. Oder, wer möchte politisch schon rechts außen stehen, wenn das bedeutet ein Arschloch zu sein? Ach ja, das erklärt sich von selbst.
Das lässt sich alles nicht in Worte fassen,
da müsste ich akkurat arbeiten.
Und dann überlege ich - aus einem ganz anderen, aber sehr bestimmten Grund - oft, was es heißt nicht mehr bei sich zu sein. Im Moment, besonders.
Was einen Menschen mündig, zurechnungsfähig und eigenverantwortlich macht.
Und was nicht.
Wo die Grenze zu ziehen ist, ob die Grenze zu ziehen ist, ob es Grenzen gibt, dazwischen.
Und zum anderen, was sich alles geändert hätte.
Und wie arg manche Bedingungen sind.
mfg
semmeln
und parieren.
Ein seltener Moment von Bewusstsein über meine Sozialisierung ist eingetreten.
Von Privilegien und Normalen
Normalen, die hatten irgendetwas mit rechten Winkeln zu tun.
Rechte Winkel schmecken bitter, beiläufig, aber nicht auf die gute Art wie Bitter Lemon, sondern bitter wie ungut. Immerhin, wer möchte schon die rechte Hand sein, wenn er auch am anderen Ende der rechten Hand anfangen kann. Oder, wer möchte politisch schon rechts außen stehen, wenn das bedeutet ein Arschloch zu sein? Ach ja, das erklärt sich von selbst.
Das lässt sich alles nicht in Worte fassen,
da müsste ich akkurat arbeiten.
Und dann überlege ich - aus einem ganz anderen, aber sehr bestimmten Grund - oft, was es heißt nicht mehr bei sich zu sein. Im Moment, besonders.
Was einen Menschen mündig, zurechnungsfähig und eigenverantwortlich macht.
Und was nicht.
Wo die Grenze zu ziehen ist, ob die Grenze zu ziehen ist, ob es Grenzen gibt, dazwischen.
Und zum anderen, was sich alles geändert hätte.
Und wie arg manche Bedingungen sind.
mfg
semmeln
Thursday, 24 November 2011
Urlaubskurs Französisch
A big part of and about being an artist is having fun.
Deshalb habe ich mehrere Schrauben in die Wand gedroschen,
eine vielfärbige Lichterkette aufgehängt,
und keinen Wein getrunken.
mfg
gültig 2 Jahre ab Ausstellungsdatum
Deshalb habe ich mehrere Schrauben in die Wand gedroschen,
eine vielfärbige Lichterkette aufgehängt,
und keinen Wein getrunken.
mfg
gültig 2 Jahre ab Ausstellungsdatum
Wednesday, 23 November 2011
God Save The Queen
Nie hätte ich auch nur ansatzweise daran gedacht irgendeinen Anspruch auf Punk Status zu stellen, stellen zu wollen.
Ich würde doch - dem Cliché entsprechend - nie bei Auftritten Instrumente oder Teile der Kulisse schrotten, beispielsweise. Oder Kleidung gespickt mit Nieten anziehen und auffällige Haarfarben zur Schau tragen, gegen den Kapitalismus wettern.
Eigentlich, doch.
Es ist passiert, heute nur eines davon, entgegen allem und eventuell der Inszenierung wegen!
Und das auch noch bei der einzigen Ballade, die wir seit 1nenhalbjahren nicht gespielt hatten.
Jemand schluchzte, laut.
Und dann gings so, wie ein unerwartetes, unüberhörbares Geräusch gerne mit Buchstaben wiedergegeben wird.
Ich habe mich gefragt, wo denn plötzlich das Klavier hin sei unter meinen Händen.
Die darauffolgende Stille war --- Adjektiv fehlt.
Ein gelungenes Ende.
Und -
abgesehen davon wars supergut, sicher weniger an Professionalität angenähert als andermal, but thee dont give a damn and love you nonetheless.
Und, angenommen, dass uns praktisch niemand kannte, wurden wir so gut aufgenommen wie auf einem Super8Film; zu gerne, wieder.
Bei den schlechtesten Bedingungen funktionierts am besten, meistens.
Vielleicht befinden wir uns aus diesem Grund noch in Österreich, weil, was wir sonst dort machen würden, das weiß ich auch nicht.
Symptomatisch war wohl, dass ich an diesem Abend 3 Taxis genommen habe, das ist Rekord.
Und keines hat mich dorthin gebracht, wo ich eigentlich sein wollte.
Davor bin ich als beifahrende Person in einem Auto ungefähr 6 mal die gleiche Strecke gefahren.
Denn, ich hatte (nicht unter anderem, alles andere war da, zu viel sogar) alle Kabel vergessen, die zu dem Auftritt eigentlich nötig gewesen wären.
Statt an die zu denken war ich Glühbirnen einkaufen und Lichterketten, Lichterketten.
Mit Organisation ist jetzt erst mal Schluss.
Ich möchte nicht mehr dran denken, was zu welchem Zeitpunkt wo sein muss, wenn diese Variable von einer anderen abhängig ist.
Ich hasse Verantwortung,
die soll doch jemand anders übernehmen.
Und Geld -
mag ich auch nicht.
mfg
no longer, no longer, what you ask.
Ich würde doch - dem Cliché entsprechend - nie bei Auftritten Instrumente oder Teile der Kulisse schrotten, beispielsweise. Oder Kleidung gespickt mit Nieten anziehen und auffällige Haarfarben zur Schau tragen, gegen den Kapitalismus wettern.
Eigentlich, doch.
Es ist passiert, heute nur eines davon, entgegen allem und eventuell der Inszenierung wegen!
Und das auch noch bei der einzigen Ballade, die wir seit 1nenhalbjahren nicht gespielt hatten.
Jemand schluchzte, laut.
Und dann gings so, wie ein unerwartetes, unüberhörbares Geräusch gerne mit Buchstaben wiedergegeben wird.
Ich habe mich gefragt, wo denn plötzlich das Klavier hin sei unter meinen Händen.
Die darauffolgende Stille war --- Adjektiv fehlt.
Ein gelungenes Ende.
Und -
abgesehen davon wars supergut, sicher weniger an Professionalität angenähert als andermal, but thee dont give a damn and love you nonetheless.
Und, angenommen, dass uns praktisch niemand kannte, wurden wir so gut aufgenommen wie auf einem Super8Film; zu gerne, wieder.
Bei den schlechtesten Bedingungen funktionierts am besten, meistens.
Vielleicht befinden wir uns aus diesem Grund noch in Österreich, weil, was wir sonst dort machen würden, das weiß ich auch nicht.
Symptomatisch war wohl, dass ich an diesem Abend 3 Taxis genommen habe, das ist Rekord.
Und keines hat mich dorthin gebracht, wo ich eigentlich sein wollte.
Davor bin ich als beifahrende Person in einem Auto ungefähr 6 mal die gleiche Strecke gefahren.
Denn, ich hatte (nicht unter anderem, alles andere war da, zu viel sogar) alle Kabel vergessen, die zu dem Auftritt eigentlich nötig gewesen wären.
Statt an die zu denken war ich Glühbirnen einkaufen und Lichterketten, Lichterketten.
Mit Organisation ist jetzt erst mal Schluss.
Ich möchte nicht mehr dran denken, was zu welchem Zeitpunkt wo sein muss, wenn diese Variable von einer anderen abhängig ist.
Ich hasse Verantwortung,
die soll doch jemand anders übernehmen.
Und Geld -
mag ich auch nicht.
mfg
no longer, no longer, what you ask.
Tuesday, 22 November 2011
Der Name ist Programm!
Ich eröffne die nächtliche Buchstabenreihe wie ein Einkaufszentrum,
einer goldenen Schere gleich, auf einem roten samtenen Kissen,
mit einem Zweizeiler, entnommen einem der prägendsten Musikstücke meiner Jugend.
i might join your century
but only on a rare occasion
Cut.
Im Buchstabenreigen habe ich einen Mittelnamen angenommen.
Manchmal, da fürchte ich mich schon ein bisschen vor dem, was ich so sage.
Zu viel davon auszusprechen, was zwischen den beiden Ohren passiert.
Am schlimmsten war wohl ---
A: Ich kenn dich irgendwo her.
B: Ja, aber ich möchte mich nicht an dich erinnern.
Das tut mir ehrlich leid, vor allem, weil ich das nicht so gemeint habe.
Also in erster Instanz schon, nämlich, in dem Sinne, dass, in meinem Gedächtnis wühlen meine kognitiven Fähigkeiten überbeansprucht hätte, die schon für Dinge wie, beispielsweise nicht vornüber zu kippen, draufgegangen sind.
Das hatte alles seine Gründe, nur das muss ja nicht sein, wirklich.
Manchesmal will ich Derartiges sogar zurücknehmen, aber nur fast.
Irgendwo hatte das alles seine Gründe, schließlich und endlich.
Im November letzten Jahres, da habe ich mir schon mal Gedanken zu dieser Fragestellung gemacht.
Ich bin mir nicht mehr sicher, was ich damals verbrochen habe,
wahrscheinlich in mittlerer Lautstärke Unflätiges geschrien,
dann die andere anwesende Person stehen gelassen,
auf dem Absatz kehrt gemacht.
Zu Weit Gehen
Tue ich ungerne; hält mich keineswegs davon ab die Tiefen der Weite auszuloten;
Hat das dann geheißen, weiter als bis dorthin wollte ich dann nicht gehen und habe abgelenkt, die Aufmerksamkeit auf etwas anderes drücken wollen.
In dieser Handlungsweise liegt ein bedeutender Mehrwert an Bitterkeit;
wenn Antrieb sich aus Frustration speist ist das wohl durch die Blume gesagt trotzdem suboptimal. Sich das Risiko auch noch schön zu reden, und das alles auch gar nicht schlimm zu finden; insbesondere, wenn sich dann Selbsteinschätzung und Bewusstsein erst nach dem Kaffee treffen und nicht schon am Aufdruck vom Zuckerpackerl.
Für einen Milchreis gäbe ich jetzt ein halbes Königreich,
die andere Hälfte für Nahversorger_innen, die auch nachts geöffnet haben.
Still, pretty things happen.
Tomorrow, come to see thee live in concert!
Still, for one, concert is a vague term.
They are more or less an experience, appearance on stage;
a circus outlining the end of the world,
dancing very close to the edge,
a travesty of a theater,
walking on a tightrope,
a travesty of a mockery of a sham of a mockery of a travesty of two mockeries of a sham;
a performance and a small death
of a little heart, which is a break.
I'd love to see you, again.
Wie so oft gilt es uns den Vorzug gegenüber den Konkurrenzveranstaltungen zu geben, denn wir sind die billigste!
In den Untiefen meines seichten Seins,
wäre ich jedenfalls gerne der, der so Dinge sagt wie
Yesterday, I organised a show in Berlin.
und
No, it took no effort at all.
Das hat aber gar nichts zu bedeuten.
mfg
There is no intimacy.
einer goldenen Schere gleich, auf einem roten samtenen Kissen,
mit einem Zweizeiler, entnommen einem der prägendsten Musikstücke meiner Jugend.
i might join your century
but only on a rare occasion
Cut.
Im Buchstabenreigen habe ich einen Mittelnamen angenommen.
Manchmal, da fürchte ich mich schon ein bisschen vor dem, was ich so sage.
Zu viel davon auszusprechen, was zwischen den beiden Ohren passiert.
Am schlimmsten war wohl ---
A: Ich kenn dich irgendwo her.
B: Ja, aber ich möchte mich nicht an dich erinnern.
Das tut mir ehrlich leid, vor allem, weil ich das nicht so gemeint habe.
Also in erster Instanz schon, nämlich, in dem Sinne, dass, in meinem Gedächtnis wühlen meine kognitiven Fähigkeiten überbeansprucht hätte, die schon für Dinge wie, beispielsweise nicht vornüber zu kippen, draufgegangen sind.
Das hatte alles seine Gründe, nur das muss ja nicht sein, wirklich.
Manchesmal will ich Derartiges sogar zurücknehmen, aber nur fast.
Irgendwo hatte das alles seine Gründe, schließlich und endlich.
Im November letzten Jahres, da habe ich mir schon mal Gedanken zu dieser Fragestellung gemacht.
Ich bin mir nicht mehr sicher, was ich damals verbrochen habe,
wahrscheinlich in mittlerer Lautstärke Unflätiges geschrien,
dann die andere anwesende Person stehen gelassen,
auf dem Absatz kehrt gemacht.
Zu Weit Gehen
Tue ich ungerne; hält mich keineswegs davon ab die Tiefen der Weite auszuloten;
Hat das dann geheißen, weiter als bis dorthin wollte ich dann nicht gehen und habe abgelenkt, die Aufmerksamkeit auf etwas anderes drücken wollen.
In dieser Handlungsweise liegt ein bedeutender Mehrwert an Bitterkeit;
wenn Antrieb sich aus Frustration speist ist das wohl durch die Blume gesagt trotzdem suboptimal. Sich das Risiko auch noch schön zu reden, und das alles auch gar nicht schlimm zu finden; insbesondere, wenn sich dann Selbsteinschätzung und Bewusstsein erst nach dem Kaffee treffen und nicht schon am Aufdruck vom Zuckerpackerl.
Für einen Milchreis gäbe ich jetzt ein halbes Königreich,
die andere Hälfte für Nahversorger_innen, die auch nachts geöffnet haben.
Still, pretty things happen.
Tomorrow, come to see thee live in concert!
Still, for one, concert is a vague term.
They are more or less an experience, appearance on stage;
a circus outlining the end of the world,
dancing very close to the edge,
a travesty of a theater,
walking on a tightrope,
a travesty of a mockery of a sham of a mockery of a travesty of two mockeries of a sham;
a performance and a small death
of a little heart, which is a break.
I'd love to see you, again.
Wie so oft gilt es uns den Vorzug gegenüber den Konkurrenzveranstaltungen zu geben, denn wir sind die billigste!
In den Untiefen meines seichten Seins,
wäre ich jedenfalls gerne der, der so Dinge sagt wie
Yesterday, I organised a show in Berlin.
und
No, it took no effort at all.
Das hat aber gar nichts zu bedeuten.
mfg
There is no intimacy.
Saturday, 19 November 2011
Rettet den Tag.
Es hat mich die Ahnung eingeholt und überholt, dass ich auch Teil dieses Kollektivs thee bin.
Eingewickelt und unter Decken vergraben erlaube ich mir daher auf folgende Veranstaltung hinzuweisen.
Ich habe ja immer mal wieder überlegt, wie sich dieses und jenes unter einen Hut kriegen lassen ohne sich zu bekriegen, bin dann zu dem Schluss gekommen, dass es keine Frage von entweder oder ist, auch keine von aber und sondern, es ist eine Frage der Prioritätsverteilung. Zum Glück verfüge ich über sehr viele unterschiedliche Kopfbedeckungen.
Jedenfalls: das erste mal thee at the academy -
an die nachtschwärmer_innen und tagfalter.
thee streunen seit geraumer zeit im untergrund der in und ausländischen grenzbereiche musikalischer genres durch die unterseiten von dingen, die manchmal monolithisch dunkelgraugrün, manchmal stalaktitisch sind. sie können mit fug und recht behaupten das subterrain als ihr territorium markiert zu haben, trauen sich eigentlich nur dann in direktes licht, wenn es rampenlicht ist. und manchmal wirkt es auch so, als ob sie ihre rollen aufnehmen und ablegen wie häute, derer sie sich entledigen oder die übergezogen werden. daher bin ich mir selbst nicht mehr sicher, wie viele mitglieder diese band eigentlich hat - rollen hat sie mehr als eine großpackung klopapier. wie oder ob sich darbietungen gestalten, lässt sich im grunde erst nach dem geschehen auf der bühne sagen, hin und wieder passiert das ja auch gar nicht auf den brettern dieser, denn von zeit zu zeit entdeckt die performanz keinen schlussstrich im spalt zwischen spielzeit und dem verschwinden ins publikum.
zeit wirds,
wenn sich die nebel senken und heben,
willkommen, willkommen,
schön ist das leben,
wenn die bösen geister schweigen
und die seele walzer tanzt !
wobei, walzer dann doch nicht.
please appear numerously.
mfg
you never see me complain
i do my crying in the rain
Eingewickelt und unter Decken vergraben erlaube ich mir daher auf folgende Veranstaltung hinzuweisen.
Ich habe ja immer mal wieder überlegt, wie sich dieses und jenes unter einen Hut kriegen lassen ohne sich zu bekriegen, bin dann zu dem Schluss gekommen, dass es keine Frage von entweder oder ist, auch keine von aber und sondern, es ist eine Frage der Prioritätsverteilung. Zum Glück verfüge ich über sehr viele unterschiedliche Kopfbedeckungen.
Jedenfalls: das erste mal thee at the academy -
an die nachtschwärmer_innen und tagfalter.
thee streunen seit geraumer zeit im untergrund der in und ausländischen grenzbereiche musikalischer genres durch die unterseiten von dingen, die manchmal monolithisch dunkelgraugrün, manchmal stalaktitisch sind. sie können mit fug und recht behaupten das subterrain als ihr territorium markiert zu haben, trauen sich eigentlich nur dann in direktes licht, wenn es rampenlicht ist. und manchmal wirkt es auch so, als ob sie ihre rollen aufnehmen und ablegen wie häute, derer sie sich entledigen oder die übergezogen werden. daher bin ich mir selbst nicht mehr sicher, wie viele mitglieder diese band eigentlich hat - rollen hat sie mehr als eine großpackung klopapier. wie oder ob sich darbietungen gestalten, lässt sich im grunde erst nach dem geschehen auf der bühne sagen, hin und wieder passiert das ja auch gar nicht auf den brettern dieser, denn von zeit zu zeit entdeckt die performanz keinen schlussstrich im spalt zwischen spielzeit und dem verschwinden ins publikum.
zeit wirds,
wenn sich die nebel senken und heben,
willkommen, willkommen,
schön ist das leben,
wenn die bösen geister schweigen
und die seele walzer tanzt !
wobei, walzer dann doch nicht.
please appear numerously.
mfg
you never see me complain
i do my crying in the rain
Thursday, 17 November 2011
Es hat alles einwandfrei funktioniert.
Die Pink Playlist ist das einzige, was nicht zum Einsatz gekommen ist.
Unwahrscheinlich.
Die Mischung aus versifften Sofas und Ich möchte ein minimalistischer Designer Stuhl sein und trotzdem Massenware haben einen Bogen gespannt und Pfeile geschossen, zwischen Kunstbärenfell und Personal Assistant Professionalität sind die eingeschlagen, haben die Zielscheibe bestehend aus einem erweiterten Begriff der Fotografie durchbohrt und ein Gefühl von Wohnzimmerlichkeit hergestellt. Inklusive Subterrariumchor, der im Stiegenhaus noch Zugaben gesungen hat.
Wir lieben den Chor.
Noneon und die Rehe mochte ich auch gerne.
Daher habe ich eine ausschweifende Dankesrede gehalten.
Geschlossen habe ich die (wahrscheinlich) mit den Worten "weil sie so schicke Schuhe trägt".
Jetzt wird sich ausgeschlafen,
im Eisbär-state-of-mind.
mfg
i follow rivers.
Unwahrscheinlich.
Die Mischung aus versifften Sofas und Ich möchte ein minimalistischer Designer Stuhl sein und trotzdem Massenware haben einen Bogen gespannt und Pfeile geschossen, zwischen Kunstbärenfell und Personal Assistant Professionalität sind die eingeschlagen, haben die Zielscheibe bestehend aus einem erweiterten Begriff der Fotografie durchbohrt und ein Gefühl von Wohnzimmerlichkeit hergestellt. Inklusive Subterrariumchor, der im Stiegenhaus noch Zugaben gesungen hat.
Wir lieben den Chor.
Noneon und die Rehe mochte ich auch gerne.
Daher habe ich eine ausschweifende Dankesrede gehalten.
Geschlossen habe ich die (wahrscheinlich) mit den Worten "weil sie so schicke Schuhe trägt".
Jetzt wird sich ausgeschlafen,
im Eisbär-state-of-mind.
mfg
i follow rivers.
Wednesday, 16 November 2011
Dünnes Eis
Das hilft wirklich immer.
Diesmal erst beim zweiten Mal ausholen.
Rohe Gewalt.
Denn: Ich hatte die „Stell dir vor es steht ein riesiger Programmpunkt an und dein Computer ist kaputt“ Attacke.
Einen Moment hatte es so ausgesehen, als ob alles verloren wäre.
Und dann hab ich drauf eingeschlagen.
Dann eine wütende Mobiltelefonnachricht verschickt.
Und noch einmal ausgeholt.
Plötzlich war wieder alles so weit wieder gut, was diese schäbige Höllenaschine halt noch hergibt.
Und jetzt ist der ganz kaputt, mal sehen, wie das weitergeht.
Ich könnte nie Politiker werden.
Da darf man ja nicht mehr sagen, was man denkt.
Oder für seine politischen Ideale ein und aufstehen.
Willkommen, willkommen,
der Herbst ist ein Alptraum.
Durch die Schrebergärten -
Beim Gig mit dem roten Vorhang habe ich mein neues Cape getragen,
mit der Melodica am Bühnenrand sitzend gespielt,
auf den Wirtshaustischen im Schutzhaus zur Zukunft,
wo es nach Schnitzel riecht.
und danach hatte ich nur ganz leichtes Pfeifen in den Ohren,
nächste Woche wird es Impro-Horror-Show-Double-Feature-Acoustic-Electronic geben.
thee
schräg, wild & unberechenbar
mfg
das ist kein brot.
Diesmal erst beim zweiten Mal ausholen.
Rohe Gewalt.
Denn: Ich hatte die „Stell dir vor es steht ein riesiger Programmpunkt an und dein Computer ist kaputt“ Attacke.
Einen Moment hatte es so ausgesehen, als ob alles verloren wäre.
Und dann hab ich drauf eingeschlagen.
Dann eine wütende Mobiltelefonnachricht verschickt.
Und noch einmal ausgeholt.
Plötzlich war wieder alles so weit wieder gut, was diese schäbige Höllenaschine halt noch hergibt.
Und jetzt ist der ganz kaputt, mal sehen, wie das weitergeht.
Ich könnte nie Politiker werden.
Da darf man ja nicht mehr sagen, was man denkt.
Oder für seine politischen Ideale ein und aufstehen.
Willkommen, willkommen,
der Herbst ist ein Alptraum.
Durch die Schrebergärten -
Beim Gig mit dem roten Vorhang habe ich mein neues Cape getragen,
mit der Melodica am Bühnenrand sitzend gespielt,
auf den Wirtshaustischen im Schutzhaus zur Zukunft,
wo es nach Schnitzel riecht.
und danach hatte ich nur ganz leichtes Pfeifen in den Ohren,
nächste Woche wird es Impro-Horror-Show-Double-Feature-Acoustic-Electronic geben.
thee
schräg, wild & unberechenbar
mfg
das ist kein brot.
Sunday, 13 November 2011
Flure und Felder
Als ich versucht habe meinen Ruf zu versteigern, musste ich verständlicherweise davor nach Wegen suchen, wie sich der zuallererst dingfest machen ließe.
Festgenagelt an einem schwarzen Brett, war er unglaublich unruhig und hat mich nicht schlafen lassen. Wie ein zweiter Schatten wollte er sich wieder an meine Fersen heften.
Und, mal ehrlich, ich bin zu alt, um mich zu verstellen.
Es macht wirklich mehr Spaß etwas selbst zu entdecken, das Machen einer Erfahrung für sich beanspruchen zu dürfen, als mit der Nase draufgestoßen zu werden, der Fingerzeig, den will ich gar nicht in die Nähe meiner Lippen lassen. Supergut ist daher, dass sich manche Gedankengänge in einem Raum treffen.
Vergiss den genius, hier kommt der, der noch so vieles zu lernen hat.
Der Vilém, in einer Sache, bin ich schon versucht ihm zuzustimmen.
Stellt man die Frage so, dann gibt es für das Entziffern keine befriedigende Lösung. Man geriete in ein bodenloses Unterfangen, denn jede eben entzifferte Ebene würde sogleich eine noch zu entziffernde bloßlegen. Jedes Symbol ist nur die Spitze des Eisberegs im Ozean des kulturellen Konsensus, und hätte man eine einzige Botschaft bis auf den Grund entziffert - die gesamte Kultur mit all ihrer Geschichte und Gegenwart läge zutage. So "radikal" getrieben, würde sich die Kritik an jeder einzelnen Botschaft als Kulturkritik schlechthin erweisen.
Und das will doch keine_r, oder?
Nebenbei bemerkt, ich habe auch eine Band.
Nicht alleine.
Die heißt thee.
Und in den nächsten 10 Tagen wird es die 2 mal zu sehen geben.
Das Wort Flure erweckt in mir ganz tolle Assoziationen, toll wie in Tollkirsche.
Nämlich einen Korridor, dessen Boden einen grünen Boden hat, der aussieht wie der Filz eines Spieltisches, vielleicht eine Nuance heller, und so dunkelbraune (es muss wohl Eiche sein, aber mit Lack gestrichen) Türrahmen und Vertäfelungen bis 1,40 m Raumhöhe.
Sie sei die letzte Form der Revolution, die uns noch bleibt.
mfg
Plakativ
Festgenagelt an einem schwarzen Brett, war er unglaublich unruhig und hat mich nicht schlafen lassen. Wie ein zweiter Schatten wollte er sich wieder an meine Fersen heften.
Und, mal ehrlich, ich bin zu alt, um mich zu verstellen.
Es macht wirklich mehr Spaß etwas selbst zu entdecken, das Machen einer Erfahrung für sich beanspruchen zu dürfen, als mit der Nase draufgestoßen zu werden, der Fingerzeig, den will ich gar nicht in die Nähe meiner Lippen lassen. Supergut ist daher, dass sich manche Gedankengänge in einem Raum treffen.
Vergiss den genius, hier kommt der, der noch so vieles zu lernen hat.
Der Vilém, in einer Sache, bin ich schon versucht ihm zuzustimmen.
Stellt man die Frage so, dann gibt es für das Entziffern keine befriedigende Lösung. Man geriete in ein bodenloses Unterfangen, denn jede eben entzifferte Ebene würde sogleich eine noch zu entziffernde bloßlegen. Jedes Symbol ist nur die Spitze des Eisberegs im Ozean des kulturellen Konsensus, und hätte man eine einzige Botschaft bis auf den Grund entziffert - die gesamte Kultur mit all ihrer Geschichte und Gegenwart läge zutage. So "radikal" getrieben, würde sich die Kritik an jeder einzelnen Botschaft als Kulturkritik schlechthin erweisen.
Und das will doch keine_r, oder?
Nebenbei bemerkt, ich habe auch eine Band.
Nicht alleine.
Die heißt thee.
Und in den nächsten 10 Tagen wird es die 2 mal zu sehen geben.
Das Wort Flure erweckt in mir ganz tolle Assoziationen, toll wie in Tollkirsche.
Nämlich einen Korridor, dessen Boden einen grünen Boden hat, der aussieht wie der Filz eines Spieltisches, vielleicht eine Nuance heller, und so dunkelbraune (es muss wohl Eiche sein, aber mit Lack gestrichen) Türrahmen und Vertäfelungen bis 1,40 m Raumhöhe.
Sie sei die letzte Form der Revolution, die uns noch bleibt.
mfg
Plakativ
Friday, 11 November 2011
And Reading
Aus meiner Geschichte
A: Willst du streiten?
B: Ich hab nie offen über meine Gefühle gesprochen - warum jetzt damit anfangen?
Ich bin auch keine 20 mehr.
And Being A Rock Star
Das bedeutet wohl sich hin und wieder auch mal einzuschließen.
Aus meiner Zitatesammlung ---
A: You cant keep burning the candle at both ends you know.
B: Its my wick and I'll go up in flames if I want to.
Liebe Anne, lieber Frank,
dir kann ich es ja sagen.
Es ist nicht einfach.
Man hat ja einen Ruf zu verlieren,
und wenn man außer dem Ruf nichts hat,
außer einem leeren Geigenkoffer,
Namen nach denen man nie gefragt, trotzdem mit denen schon geschlafen hat,
unterm Kopfkissen,
und ein bisschen Schmuck aus Papier,
dann ist das schon was wert.
Jedenfalls kann dieses nicht Trinken oder alle möglichen Rock Star Activities in einer Nacht hinter und vor sich bringen unglaublich schmerzlindernd sein.
Ein Gespräch, allenfalls, noch mehr.
Weil da bekommt man dann wieder einen Eindruck einer Position in der Welt vermittelt, seiner.
Fuck the fear of missing out.
Und, wenn ich schon mal so ein kluges Buch bei mir habe, ja dann, könnte ich es wenigstens lesen oder es wird mir ab der Hälfte zu blöd. Dieser Flusser.
Manchmal, da habe ich mich selbst trotz allem ganz gern, lese stattdessen in meiner Vergangenheit wie im Kaffeesatz.
Im Februar 2010, da habe ich kurz vor meinem Teenagertod folgendes geschrieben.
Ich feile allerdings schon an einem Plan, wie ich dem Jahrestag meiner Geburt kommendes Jahr entgehen könnte, und so für immer 17 bleiben werde.
Und dann, als ich damals, alles was ich hatte, versteigern wollte ---

Dieses Bild ist zu großartig, um nicht recycled zu werden! Das hat wohl alles, was es braucht.
Kommen wir zum nächsten Punkt. Meinem Ruf, meiner Reputation.
Meist ist er mir vorausgeeilt, manchmal hat er auch den Zug verpasst, oder wurde mir im Laufe nachgeworfen, wie gute Schuhe, leicht abgetreten.
Damit brauchte man auf keiner Gästeliste stehen, damit reichte die Hintertür.
Ja, kenn ich. Ja, hatte ich schon. Ja, danke. Ja, ich weiß. Ja, das ist mein Vater.
Jede Ampel wurde grün, wenn sie nur wollte.
Ewiges Rampenlicht garantiert.
Etwas staubig, müsste in die Reinigung.
Mindestgebot: 10 Groschen, 5 Pfennig jeweils aus dem Jahr 1969 und 2 Packungen Zigaretten ohne Gesundheitswarnungen und dem Pferd aus der Marlboro Werbung; lasse auch die Gebeine des selbigen gelten.
Gekauft hat ihn bisher niemand, den guten.
mfg
wunderschön habe ich das zu zeiten der letzten wirtschaftskrise formuliert:
--- AB HIER BERICHTE AUS DEM JENSEITS ---'
A: Willst du streiten?
B: Ich hab nie offen über meine Gefühle gesprochen - warum jetzt damit anfangen?
Ich bin auch keine 20 mehr.
And Being A Rock Star
Das bedeutet wohl sich hin und wieder auch mal einzuschließen.
Aus meiner Zitatesammlung ---
A: You cant keep burning the candle at both ends you know
B: Its my wick and I'll go up in flames if I want to.
Liebe Anne, lieber Frank,
dir kann ich es ja sagen.
Es ist nicht einfach.
Man hat ja einen Ruf zu verlieren,
und wenn man außer dem Ruf nichts hat,
außer einem leeren Geigenkoffer,
Namen nach denen man nie gefragt, trotzdem mit denen schon geschlafen hat,
unterm Kopfkissen,
und ein bisschen Schmuck aus Papier,
dann ist das schon was wert.
Jedenfalls kann dieses nicht Trinken oder alle möglichen Rock Star Activities in einer Nacht hinter und vor sich bringen unglaublich schmerzlindernd sein.
Ein Gespräch, allenfalls, noch mehr.
Weil da bekommt man dann wieder einen Eindruck einer Position in der Welt vermittelt, seiner.
Fuck the fear of missing out.
Und, wenn ich schon mal so ein kluges Buch bei mir habe, ja dann, könnte ich es wenigstens lesen oder es wird mir ab der Hälfte zu blöd. Dieser Flusser.
Manchmal, da habe ich mich selbst trotz allem ganz gern, lese stattdessen in meiner Vergangenheit wie im Kaffeesatz.
Im Februar 2010, da habe ich kurz vor meinem Teenagertod folgendes geschrieben.
Was ich mir von einer Beziehung erwarte:
Ich würde noch schlafen, meine Beziehung würde schon aufgestanden sein, ohne mich geweckt zu haben. Und hätte mich erst dann geweckt, wenn das Frühstück fertig wäre. Und mit dem Kaffee in der Hand würde meine Beziehung dann vor meinem Bett stehen und sagen 'Frühstück ist fertig, ich hab extra xxx gekocht'Heute würde ich das keinesfalls relativieren.
Und ich würde sagen 'gott, ist mir schlecht.' mich umdrehen und weiterschlafen.
as a lover i would be a disaster.
Ich feile allerdings schon an einem Plan, wie ich dem Jahrestag meiner Geburt kommendes Jahr entgehen könnte, und so für immer 17 bleiben werde.
Und dann, als ich damals, alles was ich hatte, versteigern wollte ---
Dieses Bild ist zu großartig, um nicht recycled zu werden! Das hat wohl alles, was es braucht.
Kommen wir zum nächsten Punkt. Meinem Ruf, meiner Reputation.
Meist ist er mir vorausgeeilt, manchmal hat er auch den Zug verpasst, oder wurde mir im Laufe nachgeworfen, wie gute Schuhe, leicht abgetreten.
Damit brauchte man auf keiner Gästeliste stehen, damit reichte die Hintertür.
Ja, kenn ich. Ja, hatte ich schon. Ja, danke. Ja, ich weiß. Ja, das ist mein Vater.
Jede Ampel wurde grün, wenn sie nur wollte.
Ewiges Rampenlicht garantiert.
Etwas staubig, müsste in die Reinigung.
Mindestgebot: 10 Groschen, 5 Pfennig jeweils aus dem Jahr 1969 und 2 Packungen Zigaretten ohne Gesundheitswarnungen und dem Pferd aus der Marlboro Werbung; lasse auch die Gebeine des selbigen gelten.
Gekauft hat ihn bisher niemand, den guten.
mfg
wunderschön habe ich das zu zeiten der letzten wirtschaftskrise formuliert:
--- AB HIER BERICHTE AUS DEM JENSEITS ---'
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