Sunday, 31 July 2011

I might not be available.

Actually this is a song about being in a hole,
by the ocean,
with a rock star.

Schön, wenn die to do list before leaving vorliegt.
Und abgegrast wird von einer fetten lila Kuh.

Before leaving:

Gin Tonic
Zimthonig
meet meet meet
bye bye bye
Sich darüber aufregen, wie Geld unser aller Leben mitbestimmt.
Irgendetwas schreiben wie "Ich verlasse die Stadt [...]"
Stricke reißen lassen
Sich überlegen, was alles in den Herbst verschoben wird
Packen (!)
I could do these dishes
I could try to do these dishes
I could decide to do these dishes
Time to decide

Fuck it
I'm gonna go
ANYWHERE



mfg

You never see the lonely me at all.

Thursday, 28 July 2011

All the money in the world.

Thank you for coming.
Die stand ja schon unter besten Vorzeichen, der einzige Tag an dem die Sonne schien, Tonic war im Angebot und Gin billiger als erwartet, der Schlüsselanhänger neonpink. Was will man mehr? Nachdem das die erste Ausstellung war, die ich mehr oder weniger selbst organisiert habe - kuratiert nur insofern, dass ich ein paar Leute eingeladen habe mitzumachen - Resumeé : 1+Zuckerobendrauf. Ich hoffe auf eine Fortsetzung, one day soon. From Off Space to Off Space.
Wie bezeichnend mit Manifestton und zumindest als frisch verkauften Pizzastückchen auf einem Sonnenschirmständer den Abend zu beenden.



Eine der schönsten Textpassagen, die ich jemals gelesen habe ist folgende:

Emily came and found me and brianna by the side of the stage and we watched this all going down and then I decided it would be a good idea to streak and when em brought me another whiskey and the band struck up “lover I don't have to love” I decided that god wanted me to do it. what perfect way to puncuate a song about casual sex, loneliness and a lack of caring about the universe than random nakedness? emily, being the mom-like tour manager that she is, reacted first with doubt but then after thinking it through and looking at the way the show and crowd were progressing decided that "this needs to happen for so many reasons". the voices in my own head were somewhat of a blur, but it was a familiar "something interesting has to take place now" kind of amanda head-refrain. so I waited til the song ended, got undressed, walked to the middle of the stage, and made out with conor oberst for ten seconds. he quite seemed to enjoy it, and he was an amzing kisser even if he's a brat. I was pried away by a burly security guy who didn't seem to think it was at all funny and told to get the fuck out of the tent so we went back to the bar and I freestyle-rapped a song about how emily is the best tour manager in the world. I did talk to c-dog before his entourage left but I think “all sorts of inebriated” wouldn't suffice to explain his state. gone, just gone......gone.

Soweit.
The Dog Days Are Over.

mfg

alka seltzer hero

Tuesday, 26 July 2011

Aus-

land.
Bald ist es an der Zeit.
Jajaja.

Dazwischen und davor gibt es eine Sommerausstellung,
es wird großartig.
Getränk des Abends: Queen Mum.
Außerdem: Essen mit Liebe.
Und für die Ohren gibt es auch.



Mittwoch 27. Jul, 19 Uhr

Sommerausstellung No. 1 | Clubblumen

mit Arbeiten von

Andreas Eli
Denise Fragner
Ana Paula Franco
Manuel Carreon Lopez
Marlies Surtmann
Thomas Trabitsch
Peter Baur & Amelie Zadeh

clubblumen.at
Raum für aktuelle Kunst,
Musik, Essen, Trinken,
Kommunikation



Sommerausstellung No.1 nur am 27. Juli und eventuell auf Anfrage.

clubblumen: offen immer Mittwoch, 18-23 Uhr + bei Veranstaltungen

Ein Projekt von Flora Neuwirth
clubblumen-kunstverein © 2007/2008/2009/2010

Bis dahin befinde ich mich in einer Pause.
Und in dieser Pause werde ich mir darüber klar, worüber ich eigentlich reden möchte.

Darüber nicht:

They can repeat any dialogue from any DVD boxset ever released in the history of sitting on the couch and merging disgustingly into the same sweaty delivery pizza sweating, cat litter stinking, 8 years into this and still no kids, crazed relationship of a catastrophe of disappointment.

Read the rest at Vice Magazine: DOs & DON'Ts - Vice Magazine

Anyway, the end is nigh.

mfg

paris, paris, paris.

Thursday, 21 July 2011

xxx

Und dann habe ich mich bei dem Gedanken gefangen, dass man es in Wien schon aushalten könnte.
Also habe ich einen französischen Film gesehen, mit asiatischen Untertiteln, dann einen spanischen, dabei fettige selbstgemachte Kartoffelscheiben gegessen, und so hatte ich wieder furchtbar Fernweh und fand das alles ganz schrecklich.
Einen Abend zu Hause verbracht, das heißt nach einem Rockband Rehearsal.
Zwar am Bier geschnuppert, aber nicht getrunken.

SSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSCH.



Und alle sterben sie mit 27
außer Patti Smith
und das ist gut so
das Sterben nicht.

I got no idea.



An sich fand ich weder ihre Person noch ihre Musik sonderlich gut,
nur die rekurrierende Zahlensymbolik erfreut meine Sinne.
Warum ich gerade dieser Amy einen Blog widmen sollte, das weiß ich nicht.
Jedenfalls erwarte ich gespannt die nächsten 3 Alben.

WAS BISHER GESCHAH

Leer wie eine Flasche Wein ohne Wein, also wie eine Flasche.
Verkehrt herum aufgezogen, am Ende im Nachtasyl, nicht mehr in die Villa reingekommen, Rüdigerhof die letzte Runde erwischt, fast mit der Linie E gefahren, viel zu viel zu Fuß und fast alle Nachtbäckereien der Stadt besucht, Ratten, Mäuse, Susi ist manchmal ein Erlebnis, manchmal zwei.
You know that I'm no good.
Um 7 herum dann zurück und um 7 herum ins nächste Besäufnis gestolpert, bis dann sogar Wein mit Cola gemischt nicht mehr zu viel war.
Danach Parallelen mit Amy's Texten analysiert.
Jetzt ist Schluss.

SSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSCH.

mfg

xxx

Monday, 18 July 2011

Alt.

-- Herta Müller

mir kommt das Schreiben immer als Gratwanderung vor zwischen dem Preisgeben und Geheimhalten

und ich hatte verdammt viel Angst,
das kannst du mir glauben.
Ein richtig schlechtes Gewissen schadet da wirklich nicht.
Ein bisschen aufzupassen, das ist nicht zu viel verlangt.

Und weiter lebe ich einer ganz arg pervertierten Form von Wohlstand
der es mir ermöglicht die kleinen Dinge im Leben zu riesengroßen Problemen aufzublasen.

mfg

ttt

Sommerausstellung No. 1 | Clubblumen

Mittwoch 27. Jul, 19 Uhr



Sommerausstellung No. 1 | Clubblumen

mit Arbeiten von

Andreas Eli
Denise Fragner
Ana Paula Franco
Manuel Carreon Lopez
Marlies Surtmann
Thomas Trabitsch
Peter Baur + Amelie Zadeh

clubblumen.at
Raum für aktuelle Kunst,
Musik, Essen, Trinken,
Kommunikation



Sommerausstellung No.1 nur am 27. Juli!
clubblumen: offen immer Mittwoch, 18-23 Uhr + bei Veranstaltungen

Ein Projekt von Flora Neuwirth
clubblumen-kunstverein © 2007/2008/2009/2010

mfg

ttt

Auf der Höhe

Mit Kriegsbemalung im Gesicht
und Blumen in den Haaren
und stark gefärbten Tüchern
durchs Gras laufen,
auf Bäume klettern
Richtung Elefantenfriedhof.

Und alles ist so ruhig
und so in Ordnung
idyllisch wunderbar
und so glücklich
und auf der Höhe.

Nur nicht zu hoch
wie eine Hügellandschaft
gefahrlos
ohne Schuhe.

Die Tat Bäckerei
Sesamringe, Milch kaffe
Karten spielen
Kerzenlicht
Bierdosen öffnen
über die Polizei schimpfen.

Patchworkdecken
umrunden Menschen
und Melone
und sich einwickeln
und sich entwickeln
McDonalds.

Wie in einem verfickten Indie Musik Video
wo sich dann alle einrauchen
weil die tun ja nichts anderes
genauso wie die am Land
die hüten immer nur Kühe
und tanzen um den Maibaum
mit 500 Gästen
die sich alle kennen
weil es dort so ist.

Und Wien,
das ist Psychiatrie mit Picknick!

Ohne Punkt und Komma
suche ich nicht nach Sinn und Sorgfalt.

mfg

Olafur Arnalds - 3055

Friday, 15 July 2011

Die wir fast alle verpasst haben.

Monarchie.
Nichts geblieben als ein eigenartiger Akzent, der nach Urgroßeltern riecht und Unmengen von Historie über Historie über Kultur und aufeinandergehäuften Steinen, Gebäuden.
Wer geht mit mir zum Begräbnismarathon?
Ich liebe ja insgeheim die Kaiserei.
Ausgerechnet bei der Lektüre des Armin Thurnher Artikels wurden meine imperialen Gefühle geweckt. I wanna be part of it und mir einen Adelstitel kaufen.
Manches kann wirklich nach hinten losgehen!
Da greift sich so manche_r an den Kopf.



Copiert und pastiert aus dem Kurier:

Otto Habsburg: Begräbnismarathon am Samstag

Die Wiener Innenstadt steht am Wochenende ganz im Zeichen des Herrschergeschlechts. Auch im Fernsehen wird dazu ein Schwerpunkt gesetzt.

Trauerzug

Am Mittwoch wurden Trauerfeierlichkeiten für Otto Habsburg auch in Mariazell abgehalten.
Mit einem Reqiuem im Wiener Stephansdom erreichen die Trauerfeierlichkeiten für Otto Habsburg am Samstag ihren Höhepunkt. Der Sohn des letzten österreichischen Kaisers, Karl I., war am 4. Juli in den frühen Morgenstunden in seinem Haus in Pöcking am Starnberger See in Bayern im Alter von 98 Jahren verstorben.

In der Nacht von Freitag auf Samstag wird der Sarg von Otto Habsburg von der Kapuzinerkirche in den Stephansdom überführt. Ab neun Uhr wird der Dom für die Öffentlichkeit gesperrt. Ab 13 Uhr erfolgt der Einlass zum Requiem nur für die geladenen Trauergäste. Das Requiem beginnt um 15 Uhr. Hauptzelebrant ist der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn, der beim Trauergottesdienst auch offiziell Papst Benedikt XVI. vertritt.

Das Requiem und der darauffolgende Trauerzug wird auf drei Großleinwänden übertragen: auf dem Stephansplatz, auf dem Heldenplatz und auf dem Neuen Markt.

Trauerzug durch die Innenstadt

Nach dem Requiem wird der Sarg Otto Habsburgs in einem offenen Wagen kurz nach 17 Uhr in einem Trauerzug zur Kaisergruft unter der Kapuzinerkirche gebracht. Autofahrer sollten am späten Samstagnachmittag den Ring meiden. Der Weg führt über den Graben und Kohlmarkt auf den Michaelerplatz, von dort durch die Hofburg auf den Heldenplatz. Durch das Heldentor geht es dann auf die Ringstraße in Richtung Staatsoper. Über Operngasse und Albertinaplatz bewegt sich der Kondukt dann zur Kapuzinergruft auf dem Neuen Markt.


Musik, Fahnen- und Schützenabordnungen und kirchliche Vertreter werden den Sargwagen begleiten. Hinter dem Sargwagen folgen die engsten Angehörigen, danach die höchsten politischen Repräsentanten und die Oberhäupter anderer Adelsfamilien sowie Vertreter mehrerer Ritterorden.

An der Kapuzinergruft wird dann der traditionelle Anklopfzeremonie für den Einlass vollzogen. Otto und Regina Habsburg finden ihre letzte Ruhestätte in der Gruftkapelle links und rechts eines Altars ganz in der Nähe von Kaiserin Zita. An der Trauerfeier wird aus Platzgründen nur die Familie teilnehmen. Die Urne mit dem Herzen Otto Habsburgs wird nach einem weiteren Requiem in Budapest am Sonntag, 17. Juli, in der ungarischen Benediktinerabtei Pannonhalma im engsten Familienkreis beigesetzt.

Thursday, 14 July 2011

In die wir alle mal verliebt waren.

Ich empfinde das als total einfallslos einfach so ganze Liedtexte zu copypasten.
Richtiggehend teenagerish.

I come down like a hurricane sucked up inside
Now I spit out the suffer yeah
You say you want a revelation
Revel in this my lover
You’re free at liberty is this what you want
Sometimes I wonder

There’s a highway to, to the edge yeah
Once a night you will drive yourself there
At the end of the road you will find the answer
At the end of the road you will drink abyss

I come down like a bloody rain cuts up flesh sky
Pulse beating under yeah
Meat petals bloom in a bone garden
Ain’t no god, no ghost gonna save you now

I sell souls at the side of the road
Would you like to take a number

There’s a highway to, to the edge yeah
Once a night you will drive yourself there
At the end of the road you will find the answer
At the end of the road you will drink the fear

Take your time, come on, get what you come for don't
Waste my time, come on, get what you come for don't
Waste my time, come on, get what you come for don't
Waste my time, come on, get what you come for

There’s a highway to, to the edge, yeah
Once a night you will drive yourself there
At the end of the road you will find the answer
At the end of the road you will drink abyss

I watched you burn in the eye of my sun
in the eye of my sun yeah yeah
I fucked you in, in the eye of my sun
in the eye of my sun
yeah
yeah

--- Brody Dalle

Wednesday, 13 July 2011

Of Life

Vom Tod

Wo jahreszeitlich alles Staub schluckt.
Da war ich am Zentral spazieren und habe meine Familie besucht.
Die Schleife, wo die Bim im Kreis fahrt, das ist schon super mit diesen Blumenstandln.
Dazu irgendwann.
Dort ist Wien noch in Unordnung, wie es sich nicht gehört, wie es authentischer schon sein kann, mir das so aber am meisten zusagt.
Der Touristifizierung/Gentrifizierung der Kipferlbezirke stehe ich kritisch gegenüber wie ein Stachelschwein dem Luftballon, nur weniger fatal.


http://www.tierportraet.ch/bilder07a/stachelschwein_sue01.jpg

Der Fatalismus kommt nicht von meiner Seite.
Mors vitam non delet.

Jedenfalls alles sehr prägend; dehydriert und ohne Schuhe
Staub fressend. wie durch die Wüste wandern in Paris, Texas (nur halt fast mit der U erreichbar)
Ich mags dort, ruhig und beschaulich.
Vorstellen, wie schön Wien ohne Wiener wäre.
Und diese nicht nachahmliche Art, wie die Lady mit der zerdrückten etikettlosen grünen Flasche die ganze betonierte Fläche von links nach rechts geht, kurz verschwindet und zurück; auf die eine Art selbstvergessen.
Die Denkblase über ihrem Kopf, die natürlich im Kopfkino nicht vorgestellt werden soll, weil die das Ende der Ästhetik bedeuten würde, sagt immer nur Warum tu ich mir das an? Es tut ja sonst keine_r und in Wirklichkeit gefällt ihr das, diese Selbstaufopferung und dieser Moment der Ruhe und dann auch noch diese kleine gewohnte Anstrengung sich da hinüber zu schleppen, das Behältnis aufzufüllen und über die Plastikblumen neben den roten Plastikkerzen zu schütten, auf dass sie für immer blühen!
Einschub. das kann im Theater keine_r wobei ich das gar nicht beurteilen kann, denn dort gehe ich ja nie hin, weil ich das ja nicht mag, bekanntlich, alles Lüge, alles gelogen und alles Selbsthilfegruppe. Einschubende.
und der (und den Theatertreibenden genauso) gibt das ja auch irgendwo ein gutes Gefühl, obwohl niemandem damit etwas Gutes getan wird, viel mehr ist es für die Hinterbliebenen oder die für eine kurze Zeit noch Angehörigen
also niemandem etwas Gutes getan wird, indem sie da Plastikblumen gießt, außer ihr selbst und ihrem Selbstmehrwertgefühl, oder den Hinterbliebenen, oder den für eine kurze Zeit noch Angehörigen, die alle in riesengroßen Ratlosigkeiten, sich um sich selbst drehen und auf Kleinigkeiten, kleinkarierte Unbedeutsamkeiten sich versteifen, sich fragen, wo es denn besser wäre zu liegen auf der Couch oder dem Bett und sich gegenseitig auf die gepolsterten Schultern klopfen, Tränen trocknen, Augen auswischen.
Und sich schick zu machen und die scheinbare Normalität aufrechtzuerhalten, die gar nicht mehr scheinbar ist, nicht mehr zu halten, nicht tragbar ist und nach innen und außen schrecklich wie auch der Kaffee, der Kuchen und die Katze, die alle nichts dafür können,
benutzt, genutzt, gebraucht werden als Ablenkung, Beschäftigungstherapie für die anderen.
Und egal ist es ihnen nicht, nur mitbekommen tun sies auch nicht mehr, ob bewusst oder unbewusst wird das alles abgelehnt, umgestoßen, weggewischt,
ob da noch Entscheidungen getroffen werden
wenn es soweit ist, dass die Schläuche da und dort um den Körper gewickelt sind.
Sich auf den Kopf zu stellen, zu schütteln und zu drehen hilft da nichts, vielleicht ein paar Münzen, Knöpfe und schlecht gemachte Flugblättchen.
Sich die Frage zu stellen, was bei Option A, B, C und P das 'Beste' wäre, das heißt nicht das Gut Gemeinte und nicht das Beste Für Alle; nämlich das Erträglichste für sich selbst.
Zu entscheiden.

mfg

The Other Side of Life

Friday, 8 July 2011

The Other Side of The Far Side



by Gary Larson. and me.

Making pop music isn't for everyone,
actually that's what it technically is,
that's why it's pop music ---
- Amanda Palmer

mfg

t

Thursday, 7 July 2011

The Other Side Of Chic



Von Symbolik, Symbolismus, Semiologie, Sematologie, Semiotik.

Die wahren Juwele im Wiener Nachttod.
sind ja beispielsseitenweise das Nachtasyl.
mit Radiomoderatoren, Anarchisten und Kommunismus als Themen, direkt aus der roten Füllfeder.
Nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit einem Fahrrad bin ich zumindest seelisch zutiefst verwundet; nicht einmal das Pony an der Tür konnte da etwas dran ändern.
Derzeit scheint es mir so, als ob überall, wo ich hingehe die Polizei schon ist und versucht die Veranstaltung zu beenden.
Fotos, welche ich gemacht habe, sind gerade zu sehen in der Garelligasse 6 - aus einer Koproduktion von Radio Krakau. Es gibt viel nackte Haut, Bier und wunderschöne Räumlichkeiten.
Zur Unterseite von Chic möchte ich nur bemerken, dass Wien auf eine Art stilistisch plötzlich unglaublich großstädtisch geworden ist. Weiter darauf eingehen möchte ich nicht.
Plötzlich, will sagen, in den letzten Jahren, seitdem ich mich hier noch öfters aufhalte.
Von nun an gehts bergab.



Bald ist es Zeit!
Ich verlasse die Stadt,
ich verlasse das Land.

Und über Zeichen verliere ich auch nur die nächsten Worte.
Dreiecke, ob gefüllt oder nicht, die sind nichts für mich.
Zwischenmenschliche Beziehungen aus denen irgendwann irgendetwas werden könnte sind das LETZTE.
Das nächste Mal, bevor ich mich irgendjemandem auch nur auf Sichtweite annähere, mögen bitte die Scheidungsverträge und der Rosenkrieg in Drehbuchform festgeschrieben und vom Notar beglaubigt werden.
Dreiecke haben außerdem überhaupt nichts mit Israel zu tun.

I'm not playing with you
I'm not playing with you
I'm not playing with you
I clean forgot how to play

mfg

die messer, die messer.

Wednesday, 6 July 2011

]f[ Problemlos

5.7. Nachdem der Einspruch der Schiedskommission letzte Woche abgelehnt wurde und Martin Guttmann heute bereits die Aufnahmegespräche geführt hat, ist darauf zu schließen, dass er den Vertrag gestern unterzeichnet hat.

---
Hier noch einmal ...



1) Die restlose Entfernung von kritischen Flyern der Studierenden bezeichne ich als ...

o Versehen
o Zensur
o Brandschutzmaßnahme

2) Unter Brandschutzmaßnahmen verstehe ich ...

o brandsichere Türen und Fenster
o Feuerlöscher
o die restlose Entfernung von kritischen Flyern und Plakaten

3) Mein Motto für meine Arbeit an der Akademie der bildenden Künste lautet:

o L’académie, c’est moi!
o Alea iacta est.
o I did it my way!

4) Gesprächsverweigerung ist ...

o voll praktisch!
o gängige politische Praxis
o super cool und voll O.K.!

5) Die Meinung der Studierenden ist mir ...

o wichtig
o unwichtig
o Studierende?

6) Wenn ich ein vorgeschlagenes Lehrmodell als umsetzbar zugesichert habe ...

o behaupte ich, dass das Gespräch nie stattgefunden hätte
o „Nein, nein, Sie müssen mich verwechseln!“

7) Bei Personalentscheidungen ist mir die Meinung von Studierenden wichtig -

o Ja, es betrifft ja vor allem sie.
o Nein, die sind in 5 Jahren sowieso wieder weg.
o Studierende?

8) Entscheidungen treffe ich danach ...

o wie ich geschlafen habe
o wer als letztes bei mir im Büro war
o wie es für alle Beteiligten am Zufriedenstellendsten ist.

9) Gut schlafen kann ich, wenn ich...

o gute Lösungen für die Anliegen der Studierenden gefunden habe
o ein Glas Milch mit Honig getrunken habe
o gute Lösungen für die Anliegen der Professor_innen gefunden habe

10) Bei Besetzungen von Professuren entscheide ich nach ...

o dem internationalen Renommée der Bewerber_innen, da freut sich die ganze Professor_innenschaft!
o Kostenneutralität!
o „Wir sind ja nicht bei der Post!“

11) Bei Besetzungen von Professuren entscheide ich danach ...

o wer es wirklich schwer im Leben hatte
o womit ich mir weniger Feinde mache
o wer die besseren Freund_innen hat

12) Am Ende meiner Amtsperiode ...

o ist mir eh schon alles egal.
o gebe ich noch mal so richtig Gas!
o freue ich mich schon sehr auf die Abschiedsparty!

13) Meiner Nachfolgerin wünsche ich ...

o dass der Pöbel endlich schweigt!
o ein schönes sonniges Büro
o kritische und mündige Studierende

14) Wenn Studierende versuchen sich Gehör zu verschaffen ...

o gönne ich mir ein gutes Glas Rotwein
o nehme ich deren Anliegen ernst

15) Wenn auf meiner Abschiedsfeier 7 Minuten lang applaudiert wird ...

o freue ich mich über die milde Kritik.
o lasse ich meine Hochachtung ausrichten.
o denke ich noch mal richtig lange darüber nach, ob ich wirklich alles richtig gemacht habe.

Gar nichts damit zu tun hat folgende wenig stringente Geschichte:

Das ist nämlich nur geklaut:
ein Internet-Spiel: Zwei oder mehr Mitspieler müssen sich um die Wette von einem Wikipedia-Artikel zum anderen klicken, nur durch Verlinkungen. Zum Beispiel von "Mitochondrium" zu "Jazz Gitti".
Ich halte das für großartig.

Ich werde für immer 13 sein.
Das habe ich auch bei Wir sind Helden gemerkt, letzte Woche beim Hurricane Open Air.
Aber 'Du erkennst mich nicht wieder' ist immer noch ne Hammer Nummer.
Das neue Zeug ist furchtbar.
Für Konzerte zahle ich gerne nichts.
Siehe: Freier Zugang zur Musik und den Hut durchreichen.

mfg

bam.

Tuesday, 5 July 2011

Brotlos

Ich habe ein bisschen politische Kunst gemacht.
Zu sehen: hier.



Title: And there is no way forward.
Technique: Stealing fonts and putting them together the fastest way that is ugly.
Price: 14.300 €
Size: 64x19m auf Segeltuchleinen, wahlweise benutzte Lastwagenplanen von Freitag (+ 5000€)
Date: 7/2011


We may have lost the war,
but we have not lost the battle
yet.

Obenstehendes erklärt, warum ich für immer 13 sein werde.

mfg

arty farty party queen on the rocks without ice deluxe
hit me baby one more time
eat shit and die

Saturday, 2 July 2011

Pausenlos

Es ist so viel Weltbewegendes passiert, dass sich die Welt eigentlich gar nicht bewegt hat.

And I am an accident waiting to happen

I'm laughing like mad while you strangle the captain
My place may be taken but make no mistake

From a little black box I can say without shame

That you've lost, that you’ve lost

Do you know what you've lost?

Neben diesen und anderen traurigen Geschichten werde ich kurz darauf eingehen, was ich nicht verstehe. Eingehen ist in diesem Sinne zu verstehen wie die eingehende Pflanze oder der Hamster Ferdl, der eigentlich biologisch weiblich war und zwei Tage später sechs kleine seiner Art geboren hatte, die ein bisschen aussahen wie Gummibären; is what they told me.
Den Versuch zu wagen zu umranden, wer Tischdeckchen, wer Schokostreusel war und isst,
tue ich nicht.
Wochentage und Ereignisse der letzten Wochen zu verbinden ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Es reicht zu sagen : ich habe mehrmals the other side of chic geschaut.
Großartig war`s.

mfg

kollektives vergessen