Saturday, 15 December 2012

Chegas em partes mas nunca paras de chegar

Ich habe mir das vermutlich gar nicht richtig gemerkt, diesen Satz.
Und das ist auch unheimlich riskant ein Zitat zu verwenden in einer Sprache, die man gar nicht spricht. Nur, wenn es nicht anders geht, mitten in der Nacht, oder, um Menschen zu beweisen, dass man es kann. Außerdem, in Ausnahmen, mit ausreichend Ermutigung; in verausgabender Manier -
Nun, zu meiner Übersetzung, meiner Version eines Verständnisses, das sagt,
Du kommst in Teilen an, aber du hörst nie auf anzukommen, kommst nie vollständig an.
Das habe ich auch in diesem Raum gefunden, wo ich eine gute Zeit hatte, auf Papier, auf altem. Und, wenn es das gar nicht bedeutet, dann ist mir das auch Recht.

Es findet erneut diese strenge Trennung von Text und Bild statt, zieht man aus Betracht, dass ich gerne in Bildern schreibe. Flusser schreibt so oft von diesen, jenen Bildern, die Welten bedeuten und zerreißen. Natalie Imbruglia singt davon, wie sehr sie schon zerrissen ist und eigentlich alles zu spät wäre.
Dein Müll ist mein Schatz.

Es mag in Teilen daran gelegen haben, dass ich unter Einfluss eines emotionalen Überhangs stand, vom Vorabend, Überreste, aber es hat geregnet und es war schon dunkel und ich bin dort hineingelaufen, durch die Autos, die Lacken durch die Luft geworfen haben. Dann war dort fast niemand und die meiste Farbe war grau. Die Laternen haben Striche in die Luft gezeichnet, die nie senkrecht und nie waagrecht verlaufen sind.
Jemand hatte mich auf dem Weg nach diesem gefragt und ich habe ohne Umwege in derselben Zunge, der ahnungslosen, geantwortet, wusste aber selbst nicht wohin.
Ich war also, nach dem Eintreten des Falles, allein mit dem Klacken meiner Schuhabsätze, der Spiegelung in den Fenstern und der Aufsichtskunst, die sich über den Dienstschluss unterhielt.
Üblicherweise beschränkt sich mein Verhalten in Ausstellungsräumen - bei Eröffnungen auf kostenlosen Konsum von Nahrungsmitteln, Socializing und relativ geringen Gefühlsbandbreiten - und unter der Laufzeit auf gemäßigtes Interesse oder ständiges Rätseln, ob ich denn mehr Reaktion zeigen und finden sollte, in mir. Dem war auch so, am Tag davor, da haben wir uns von Eröffnung zu Eröffnung bewegt, Mozarella-Spießchen, Wasser und Reinheit, dann kleine Brötchen mit zweierlei Fischaufstrichen und Lissabon in der Flasche. Schließlich und endlich Abendessen und das Gegenteil von Aperitif.
Am Folgetag war ich dann zutiefst berührt von dem Holz, dem Metall, dem rohen Material, dem nur kleine Eingriffe zugefügt wurden; das Wasser, das Meer, der Himmel und irgendwo eine poetische Ebene; die Form von Klarheit, die es hier gibt, ohne Schnörkel und Gezier. Abblätternde Farbe, an den Ecken geschliffenes Blech. Die Skizzen, die Vorlagen für das Hemd mit Streifen ohne Ärmel; alles habe ich gemocht!
If I were an installation artist, I would strive to produce similar, or same.
Am Ende sind alle bei dem Film eingeschlafen. Und ich fühlte mich in einem Nest von Geborgenheit.

And if I keep repeating that I'm not very emotional, about things, about life, if I repeat saying that I am, in general, not a very emotional person, nothing really touches me, nothing else is touching, that's for sure,  I could, perhaps, keep on believing in what I am saying about myself, the worlds; means and ends. Sometimes, when it's not raining, it's windy, which means that you dry inbetween the showers, a bit.
Dry humor, dry gin; blacker than black, no regrets.

Tuesday, 11 December 2012

Tand, Schund und Flitter

Sammlung, bestehend aus Resten:

I dont know how many hours later - I lost count - I dare anyone to doubt that artistic work is work, can be hard work, tiring work, can be fun work, wonderful work, is work in any case.

These are spaces of otherness, which are neither here nor there, that are simultaneously physical and mental, such as

Kommen Sie nach Wien, dort passiert der Weltuntergang 50 Jahre später.
Diesem Motto folgend, fliege ich just an jenem Tag, wo die Apokalypse in eine andere Zeit fällt, dorthin. Ich möchte gerne ganz viele Menschen sehen, die ich gerne habe, die dann einmal umarmen, mit ihnen ein Festmahl haben, mit exportiertem Portwein, und möglichst bald wieder weglaufen, fliehen in mein anderes Leben; ich fürchte mich nämlich vor diesen vielen Seiten.

Ich glaube man kann das gar nicht ignorieren, das Meer. Es ist dort und deshalb trocknet die Kleidung zum Beispiel nicht.

---

Darauf könnte in strukturalistischer Vermessenheit erwidert werden: "Aber so ist das Gesetz!" Doch welchen Stellenwert hat diese Äußerung? "So ist das Gesetz!" wird zu einer Äußerung, die dem Gesetz in einem performativen Sprechakt genau jene Macht zuweist, von der behauptet wird, das Gesetz übe sie aus. "So ist das Gesetz!" ist folglich ein Zeichen der Komplizenschaft mit dem Gesetz, ein Zeichen des Begehrens nach einem unangreifbaren Gesetz.

Immer, wenn ich so etwas lese, fühle ich mich unheimlich subversiv.
Für einen Moment, dann holt mich die Realität wieder ein. 
It is sometimes an appropriate response to reality to go insane.

Sunday, 9 December 2012

The Water

Bald werde ich damit anfangen Arbeiten über meine Beziehung zu Wasser, dem Meer, Flüssen aus Tränen zu machen. Ich sehe es kommen, höre das Rauschen, in Wellen. Es ist das etwas sehr stark hier Verankertes, eine Kette aus Gliedern führt zum Schiff. Es ist so als hätte ich einen Tank, ein Reservoir an Traurigkeit, das ich jederzeit anzapfen könnte, wenn ich wollte. Ich muss nur nachfühlen, nie nachfüllen. Es ist jenes eine Strategie mich mehr platziert zu fühlen, ein Ding der Möglichkeit, ein Rädchen, eine Armatur, die und das gedreht werden kann. Ein Korken, der die Flasche machen lässt, wofür sie ist, solange sie Flüssiges hat.
Bis dahin muss ich mich mit unternommenen Begehungen zufrieden geben
Pflanzen portraitieren, die sind in etwa genauso wenig verfänglich, bedenklich wie Wasser.
Oder Holzwürmer.
http://thomastrabitsch.tumblr.com/ Ich verzeihe mir die Autopromotion.
Es war der erste Tag an dem ich die Kamera nach draußen genommen habe, sie auf die Straße gehoben habe. In einem Moment hat sie am Boden gelegen, geruht auf den Steinen vor dem verschlossenen Tor, das zum Park der Tugenden führt. Die Tugenden befinden sich derzeit in Reparatur.
Sie bekommt auch einen Charakter, und Eigenschaften zugewiesen, wie all die Gegenstände mit denen ich arbeite; ich forsche nach, um sie herum und verdrehe,  -wende sie. Sie in Bilder zu geben hilft oft, wie auch sie zu Bühnen werden zu machen; oder Geschichten.

Und über die Sprachen zu reden, und Wörter,
das ist mir so wichtig. Weil das verwende ich ja auch in der Kunst, im Leben.
Die Worte, die deutschen, die sind stehen geblieben. In dem unaufhörlichen Anhäufen und Abschwemmen von Wissen, Gefühlen, als Ressource und Material, und Erfahrung, da wirbelt in der Sprache, derer ich mich hier bediene, wenig Blatt, Papier im Sturm, liegt mehr auf Eis,
Gletscher schmelzen.

---



http://youtu.be/bfqEisOIMJc

Thursday, 6 December 2012

Call Me Maybe

I took a walk and it became a shoe.
I used a real camera, I call it real and camera, because I want to give it that name. I can call it whatever I want, but I should think about what that says about me, what that means for me and my environment, my political microcosmos, if and when I do. The decisions you make, you don't make them for yourself, only.
I started nearly all of the sentences with that one letter word, which is supposed to do justice to my personal and interpersonal construction of subjectivity.
The picture had wonderful shades of red, it did, and it had a shoe on it, a representation of a shoe, pictorial.
This evening the first time came around that I should miss and am missing my class of portuguese, simply, because I do not feel like meeting people, seeing people, interacting with human beings directly. Happened again, easy as that.
There is a fight going on inside of me.
I am carrying it out with means of associative writing, I am also settling it and unsettling it, thinking about tortured artists.
I am circling -
This is something of a follow up to a very old post

The tortured artist is a stock character and real-life stereotype who is in constant torment due to frustrations with art and other people. Tortured artists feel alienated and misunderstood due to the perceived ignorance or neglect of others who do not understand them and the things they feel are important. They sometimes smoke, experience sexual frustration and recurring heartbreak, and generally appear overwhelmed by their own emotions and inner conflicts. They are often mocked in popular culture for "thinking too much", being quixotic, or coming across as pretentiously adverse to happiness and fun. Other stereotypical traits vary between extremes – from being narcissistic andextroverted to being self-loathing and introverted. Tortured artists are often self-destructive in behavior and are generally associated with mental health issues such as substance abusepersonality disorders, or depression.

I strongly believe that pop culture can and cannot save us. 


Next step, failing audibly!
Speak, talk in this bloody language. Loudly. 
And my final goal is to write a text in it. This is not the wish to command it, or to have command of it, to shape it to my will. No, no, no. 

Friday, 30 November 2012

Triebe

Im Lot. Das ist ein Ausdruck, der ist so schön wie lichterloh. So schön, dass Designbureaus so heißen möchten.
Schweben
und Fallen.
Die Zeit ist gekommen und gegangen.
Es kam und ging die Stunde, da war ich frustriert. Wo ich sie zwar verstehen konnte, die Sprache, in großen Teilen, mit Hilfe von Kombinationsgabe, Sprachgefühl und Fantasie, keine davon war mir in die Wiege gelegt worden; angeboren wie es mir die Lidfalte ist, genauso wenig.
Und trotz allem schalteten sich all die Filter dazwischen, das Plexiglas und das Teesieb; standen sie zwischen mir.
Manchmal wünschte ich mir, dass die Welt Subtitel hätte.
Für alle Umstehenden.
Auf der anderen Seite, die buchstäbliche Umsetzung, Übersetzung ist unübertroffen.
Manche Sprachgefüge machen mich ganz fröhlich. Ihre Bedeutung ist ganz klar, ich höre sie zum ersten Mal und freue mich nie wieder so sehr daran.
Neben der Steinabwasch, ich sage nicht Spüle wegen der Wiederholung, die eine Zeit lang auch die meine war, da war mir schwindlig in Gedanken! Plötzlich bin ich von der einen Sprache, die nicht die erste ist, in die andere, die nicht die zweite ist, geglitten wie Spülmittel.
Ich habe versucht, an diesem Morgen, meinem Alter entsprechend auszusehen und habe Klingen in Schaum benutzt, um Teile meines Gesicht zu entfernen.
Geheimnisse kann ich auch in derselben Sprache für mich behalten
und für dich.

Ich weiß auch nicht, ob ich den Sprung schaffen will
machen will
vom Tagebuch
zum Broterwerb
oder zum vergoldeten, entgeltlichen Druck und Aus der Sprache.

Getriebenes Gut spült sich durch die Maschine, strandet in den Farben von denen ich Proben genommen habe. Einmal mehr Schleudern, das Gewicht senkt sich beim Heben.

Morgen habe ich eine Eröffnung in Wien, ich habe sie nicht alleine, ich werde aber trotzdem der einzige sein, der hier ist, von uns; ich möchte niemandem vorgreifen.
Endlich habe ich nur noch eine öde Verkühlung. Ich fühle mich sehr lokal in dieser Region der größten Variation von Atemwegskrankheiten.
In einem vorhergegangenen Schrieb handelte es sich um ein Trägermaterial, das gewisse piktografische Elemente befördern sollte. Schienbeintritt, das stimmt gar nicht.

So wie dieses unangenehme Spiel von Worten hat dieses Gefährt eine Lawine losgetreten, ohne Füße zu haben, Stollen in der Fachsprache, dort heraus gespien, die sich ausleerende Streichholzschachtel, losgelaufen; ein Brett aus Schnee hat die Kiste zusammengehalten, aus Holz, die Kiste, war sie, ist losgebrochen, ausgelaufen, eine wilde Fahrt ging, jagte, leckte, eine Abfahrt, ein Katapult, rannte, ohne Abwarten, Irrfahrten, durchs Gestrüpp, Unterholz, die Felsen, die Fliesen, sprang, krachte, unter Wunden, überwunden, weiter, immer weiter. Knie!
Versprochen. 

Wednesday, 28 November 2012

Worlds And Ends

Incident: Corey says, “It’s like a physical high. It’s a good high. It’s an addictive high like all highs in the long run turn out to be, but it’s a high that won’t hurt you.

Dear nightly diary,

of course and
obviously these things mean more to me than I admit
even if I admit them here, I don't admit them elsewhere, it's so easy to sing it to a crowd, but it's so hard to say it to you alone. Das Video ist grässlich in all seiner Symbolik, mir widerstrebt auch an vielen Ecken der Text, ist er weit offen und doch an anderen ganz und gar nicht, mehr gläubig. Abschweifend, Schleier, Hauch.
Nun, aber zu etwas gänzlich Anderem. I pretend not to give a shit.

today it happened that i played "love will tear us apart"
a cover taken from the band joy division
on the piano with voice
my voice
that voice which is going to hate me tomorrow
since, actually, i am kind of sick and should stay in bed and should not be drinking three glasses of red wine and then say
after an instrumental intro 
"now this was the warm up, i will try if my voice works"
and then sing at the top of my lungs a wonderful version which did not resemble the original version at all (outside of basic chords and lyrics)
including mistakes and my shivering right leg, which told me that really, i shouldnt be out there, pressing down the pedal.
someone asked for the lights to be turned down, on my behalf.
i was one with the instrument in my bubble of sound and i didnt hear the outside world, much, until the end and the applause and the thank yous and the hugs. i didnt feel bad for receiving attention as i was also giving something
being a musician isnt so bad, not at all.

Und in solchen Momenten scheint es dann so einfach und so klar, sind all diese Dinge nicht einmal ansatzweise pathetisch, noch nicht einmal das auf den leicht verstimmten Seiten tanzende Heft mit dem Liedtext, und möchte ich das nicht überdenken und zerlegen, kritisch hinterfragen. 
Plötzlich war ich dann aber wieder auf dem Boden und hatte einen Körper und Fehler
die Bedeutungen haben.

tides and waves

Thursday, 22 November 2012

The Weather

is never really bad, it's just portuguese.

Ich habe mich aus dem Kontext gerissen.

Ich sammle immer noch diese Bewegtbilderkommentare, ohne absehbarem Ziel und sichtbarem Zeitraum. 
Gut, das war mir schon klar. Dass Sprache superwichtig ist und determinierend auch. Nur, dass das Lernen einer oder mehrerer solcher derartig starke Auswirkungen hat auf Gefühlslagen und Schrägen, das nicht. An einem Punkt in der Tiefe des Nachmittags wollte ich gerne aufgeben und sagen, dass ich gerne einmal keine Übersetzungsarbeit leisten würde und Gespräche schlicht und einfach ohne viel zu Denken führen möchte, einmal und mehrmals. Das zynische Element in dieser Situation war auch anwesend, es saß im weißen Quadrat, es hätte mich denn sowieso keine_r verstanden. 

Arbeitsraumarbeiten
Wir, die keine Kultur und keine Identität mehr haben, die wir Orte suchen, die keine bestimmbare Kultur oder Identität haben; die suchen Orte, die keine bestimmten Kennzeichen oder Hinweise auf Lokalität aufweisen. Einer von denen heißt Höhle; Keine Metapher, ein Name. Voll und Schatten, nachts geöffnet, der Charakter ist geborgt. Nadel und Faden.
Wände fast glatt.

Es ist also eigenartig für mich zu sagen, dass ich mich im Englischen am meisten ausruhen kann, dieser Tage. Ich mich dort wohlig fühle wie in einem Nest. Es fault auch weniger als das Deutsche, braucht es  immerhin doch noch ein wenig Anstrengung, Gedachtes und Gefühltes zu übersetzen
und dann zu übersetzen.

I do not even know how to play a guitar.
I prefer to be my own orchestra. However, honestly, I miss being a rock star. Being perceived as an art student, an artist, is one thing, it allows freedom in certain areas, permitted and limited by rules as complex as --- mir fehlt der Vergleich.
Now being a rockstar grants freedom in other areas.
Most of all, it adds music to the mix. And loud noises. A probable solution - I should break down the border, walls I have there, established in my head, between the two of them, just do some more Sound.
Also, somebody should just tell me to shut up, at times; like that child on the street the other day.

Es kommt hinzu, dass ich nicht verstehe, wie Verstehen funktioniert und ich gerne weiß, bei manchen, nicht bei allen Dingen, Telefonbedienungsanleitungen mögen mir erspart bleiben, wie sie funktionieren.

Nach dem Tanzen, ich hatte die Schuhe, sind wir über das Tor in den Garten und haben den Fluss gesehen. Die Weinflasche ist noch in der Tasche zerbrochen. Es war da schon fast Morgen. Davor habe ich es geschafft eine Minute lang ein Gespräch über Sprache auf Portugiesisch zu haben, ausschließlich. Ich war dann wieder ausgesprochen zufrieden mit der Welt, dem Käsebrot, dem eine Tomate beigelegt wurde; ich hatte vorgeschlagen, das zu machen.

Zur Relation, zum Verhältnis von Wasser und ---
In manchen Stellen ist das Wasser wie, als ob, würden Hände nach oben greifen. An manchen Stellen, die andere Stellen umgeben und so das Innere herstellen, hat es Hände.
You and I, we'll meet one day.

http://youtu.be/LpgDG9pLGaQ
http://youtu.be/Bzg-5d4mGB8

fire flies
glow worms

Wednesday, 21 November 2012

Mitteldichte Faserplatte

Liebes Wien,

ich bin Teil dieses:
Wir tragen es das erste Mal nach außen ---



****30.11.2012****

Eröffnung 18 Uhr

Inter/Aktion 19 Uhr

Ausstellungsdauer 
01.12. - 13.12.2012 

XX.12.2012, XX Uhr
Ich seh, ich seh, 
was du nicht siehst
ein Gespräch mit 
Andreas Spiegl

12.12.2012, 15 Uhr 
Probieren geht ueber Studieren
über einen Versuch 
kollektiven Arbeitens
ein Gespräch mit 
Sabeth Buchmann



MITTELDICHTE FASERPLATTE: Eine Publikation als Ausstellung


Die Mitteldichte Faserplatte ist ein vielseitig verwendbarer, leicht verfügbarer und im Kunstkontext gegenwärtiger Werkstoff, ein Ausgangsmaterial für Displays und Modelle.
Sie ist ein Verbundstoff bestehend aus feinen Holzpartikeln, die verdichtet und durch ein Bindemittel 
zusammengehalten werden. 


Wie kann gemeinsame künstlerische Produktion funktionieren?
Wie wird kollektive Kunstproduktion gedacht?

Welche Formen und Möglichkeiten finden wir?

Werden die uns gegebenen Räume gerecht?

Was muss geschaffen werden?

Bauen wir eine Heterotopie?



Eine Gruppe von Studierenden der Freien Klasse der Akademie der bildenden Künste Wien hat sich zusammen getan, um sich Fragen der Kollektivität und Referenzialität zu stellen und diese Arbeit in einem Projekt für das Monat der Fotografie 2012 umzusetzen. Durch die gemeinschaftliche Gestaltung und Selbstorganisation der künstlerischen Hochschulausbildung als strukturelle Intervention entstand das Bedürfnis, diese Ansätze auf die künstlerische Praxis zu übertragen. 

Das Ausloten von Bedingungen der kollektiven künstlerischen Praxis und das Thematisieren der Produktionshintergründe macht die Methode zum Inhalt. Unsere gemeinsame Praxis erfordert ein fortwährendes Reflektieren und Überarbeiten des schon Getanen, des scheinbar Abgeschlossenen und zu Ende Gedachten.

Hierfür haben wir uns für die gemeinschaftliche Produktion einer Publikation entschieden, welche mehrere Funktionen erfüllen und Träger für die Vielzahl von in der Gruppe entstandenen Anliegen sein soll: Die Publikation als Ereignisstätte der Ausstellung, die die*den Besucher*in durch einen vermeintlich leeren Ausstellungsraum führen wird, als Archiv und eine Art der Repräsentation unseres Arbeitsprozess, als Dokumentation einer Ausstellung. In dem Moment, in dem die Betrachter*innen den Kontext der Galerie Raum mit Licht verlassen, verändert sich die Funktion der Publikation. Die Publikation, die bis dahin eine Ausstellung war, wird zum Katalog. - Ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Marlies Surtmann, Matthias Julian, Denise Fragner, 
Magdalena Fischer, Angela Strohberger, Mona Hermann, 
Julischka Stengele, Manuel Carreon Lopez, 
Antoinette Zwirchmayr, Delal Isci, Thomas Trabitsch

Öffnungszeiten:
Di - Fr: 14-18 Uhr
Sa: 11-14 Uhr

Galerie Raum mit Licht, Raum 2
Kaiserstraße 32, 1070 Wien

Thursday, 15 November 2012

Gedichten

Ich bin auch der Meinung, dass es viel zu sehr darum geht, wen man liebt!
In meinen Entwürfen auf dem Mobiltelefon habe ich folgenden gefunden:
die poeten. Und dann hat sich das ganze wieder ziemlich apokalyptisch angehört
Die Erinnerung, dass ich daraus mehr machen wollte, ist noch da, die Erinnerung, was genau, nicht. Jedenfalls steckt darin genug Pathos, um es lieber ruhen zu lassen, wie die Leerstellen in einer Styroporverpackung --- das eigentlich in der ersten Worthälfte Polystyrol heißt, was auch nicht viel schöner ist, oder schwieriger auszusprechen. und ja, dem Verpackten im groben, abstrakten entsprechen sollen, ihm Raum geben.
Nach dem Tanz im Ballsaal, der sich jeden Dienstag dreht, war ich auf einer Demo, während dieser auf dem Markt, wo die Zeit eingefroren ist, Granatapfel, Mango, bin zurück in die Demo und von dort aus in den pinken Schlafsack geschlüpft. Später wurde mir eine belgische, hellblaue Decke geborgt. Für die kalten Monate. Sie hat einen Rand, der dunkler ist als der Restfilz. Es gab meine Gewohnheitsspeise, selbstgekocht für andere; die mache ich gerne variierend mit Kerzenfarben und Tischtuchmustern, türkis, rot, schwarzweiß, grau; Konservendosen. 

Natürlich sind Dinge passiert, zum Beispiel begab es sich an einem Tag so, dass ich so viel Zeit im Skype verbracht habe, wie noch nie. Eine bildliche Verbindung wurde hergestellt nach Athen, Wien, Hamburg, Helsinki und Wien. Überall dorthin wurde telefoniert. 
Es hat Besuch gegeben, dann eine Pause, dann wieder Besuch. In dem Moment habe ich sie auf die Brücke mit den Lichtern geschickt, diejenige, die nicht Eiffel selbst entworfen hatte, sondern sein Partner.



What struck me as odd, left me on the brink;
the desire to be archived, to be remembered; I don't want no monument and no retrospective ---
Und Geschichten erzählen wollen. 
Die letzten beiden Strophen von dem Gedicht sind ein Zauberspruch:

dusky turbid nigh and dusty
black veined white
grey and sodden
bleary grimy barren grim
forlorn smitten sand and whim

frozen time market


Komisch ist, dass jetzt, hier, wo ich oft nur um und auf irgendeine Form von Verständnis hoffe, diese Präzisierung von Mitteilungsinhalten in den Hintergrund tritt. Ich werde unvorsichtig ungenau ---
--- schüttle Hände, küsse Wangen und begrüße Menschen, lehne mich an den Klavierflügel, spiele ihn aber nicht.
Abgesehen davon, aufgesehen dorthin, habe ich ein Gedicht geschrieben und auch aufgenommen.
Das Lied auf der Ukulele wartet noch auf sich.

Thursday, 8 November 2012

More than you know

First of all. My eyes are not
blue.
Next. Not to do something also means doing something, very much so, can keep you busy, or not so much busy, but definitely on edge and in a tilted position -

Letztes Wochenende hat es wieder eine Zeit gegeben an die ich nicht glauben konnte.
Es war auf der Terrasse von einem Restaurant, das auch so heißt wie Terrasse und veganes Essen anbietet. An manchen und besonderen Tagen auch brasilianische Gitarren und Percussionsstunden, also Unterricht. Und wir saßen da, hatten Sangría zu Mittag mit Essen, das unheimlich mundend war, und Espresso, italienisch, auch gut, aber nicht so stark und weniger Praliné. Es hat einmal kurz geregnet. Und, weil sich die Stimmung ans Wetter anpasst ist sie wie eine Kurve, die sich wiederholt,
Manchmal bin ich ganz neutral. In meinem Empfinden. Dort nicht.
Wie immer hat es mehrere 1000 Meilen gebraucht, bis ich den Dingen einen Namen geben konnte.
Extrem verknappt, verkürzt, um den Punkt gebracht, den Nagel auf den Kopf, um Kopf und Kragen geredet.
Künstlerische Praxis umfasst all das, was ich sie umfassen lassen möchte.
Antidiskriminatorische als solche bedeutet nicht so zu tun, als ob es keine Unterschiede gäbe, sondern nicht anhand derer zu unterscheiden und zu urteilen.
Für mich, vermutlich.
Ich möchte ein 1 Hit Wonder sein. Das kann ich am besten.




Friday, 2 November 2012

Schaum




Eigentlich bin ich unmöglich, wenn es darum geht, über meine Arbeiten zu reden. Vom Stadium des "Ich bin ganz schlecht darin über meine Arbeiten zu reden" habe ich mich schon ganz lange entfernt. Mittlerweile rede ich einfach drauf los und es hört nicht auf. Die Sache mit der Quantität, darüber haben schon andere geschrieben. Ich finde das auch nicht notwendigerweise gut, aber es läuft, alles fließt davon.
Im Vorhinein mache ich mir natürlich Notizen. Meistens ist es dann spät, es wurde vor mir hergeschoben, Bilder von Schneepflügen passieren mein geistiges Auge, kein schöner Anblick. 
Das "Ich weiß es nicht genau, kann es daher auch nicht erklären" kann ich mittlerweile in so viele Ausflüchte und an der Seite vorbei Erklärungsversuche mit gefalteten Händen, die dem vorauslaufen und das Meer spalten, transformieren; es wäre mir eine Freude gewesen diese Fähigkeit in einem früheren Leben entwickelt zu haben. 
Heute in der Schule haben wir auf einem großen Tisch gelegen, zu mehrt, und die Decke angestarrt; sie möge in unserer Vorstellung projiziert gewesen sein. 
Konkret ist vermutlich tatsächlich nur der Schmerz mit der Klammer vom Tacker im Finger, die kleine Zehe, der kleine Zeh gegen die Türschwelle. 

http://youtu.be/UxLNoFHX2vw

So habe ich geplappert zu einem Projekt, das als Anlass, als ob es einen gebraucht hätte, eine moderne Form von Holz hatte, mitteldicht und Fasern. 
Was es nicht alles sei und was es alles nicht sei, wie es sich aber nicht durch seine Gegenposition und Verneinung zu Dingen, die es nicht ist, gegenüber, definieren will; sich aber durchaus positioniert, weil es das muss und möchte. Wo kämen wir denn da hin; Wie es sich in ein Buch geflüchtet hat und gleichzeitig in einem Buch seine Heimat gefunden hat, die nichts mit Stolz zu tun hat; vielleicht mit Belonging somewhere. Und die Flucht eine nach vorne wäre. 
Es kann sein, dass ich jetzt, danach wieder Gefühle hatte. Zu dem Zeitpunkt war mein Kopf jedenfalls halbwegs klar, erstaunlich, und nicht erstaunlich, es gab Kaffee. Ich vermisse zum Beispiel die goldene Ananas. Ein wenig. Die Flamingos. 
Wie wir alle im Grünen gestanden haben und nicht glauben konnten, dass dieses hier das letzte Mal sein würde, für eine lange Zeit. Auf einem Haufen und auf einem Feld und auf einer Torte waren wir alle Waldbeeren, die von oben ein Muster gebildet haben. 
Alle trugen sie Winterkleidung wegen der Temperaturen, das Eis auf der Torte; Glasur! 
Was es für mich selbst war, und warum das genauso viel Wert hat; wie ich die Kontrolle aus der Hand gebe, Kontrolle eigentlich gar keinen Wert mehr hat, seitdem es auch keine Würde mehr gibt. Wie ich nicht vorgreifen will und nicht für jemanden anderen sprechen möchte, der nicht ich bin, der aber mich auch macht. 
Dass Emotionen Ressourcen sind, nicht wie Erdöl oder Zuckerrohr, abseits davon komplexere Arbeiten nicht unbedingt besser sind. Ein bisschen Pop und ein Rezipient, der befüllt werden kann - don't judge, honey. 

Dance around the dark
Don't answer

http://www.urbandictionary.com/define.php?term=foama

Die Welt ist groß und Rettung lauert überall.

Das mit dem Englischen funktioniert wie letztlich beschrieben auch nicht so. Ich hatte mir das ja nicht vorgestellt.
The sun it has passed, now it's blacker than black.
Ich komme einfach nicht rüber mit der trockenen Art im Englischen, beim Flussüberqueren.
Wörter sind manchmal unheimlich lang und zusammengesetzt.
Es ist ein bisschen spät geworden. Eigentlich habe ich den Tag damit zugebracht auf einem Friedhof abzuhängen, wo Unmengen von Wachs in Wasser getropft sind; eigentlich sollten dort auch bedrucke Hefte verfügbar gemacht werden, vor den Toren, wo Trauerpflanzen zu erwerben waren; aber die gibt es immer, die Kerzen. Die Druckwerke konnten wir nicht ausfindig machen. Stattdessen gab es am Fischerbootsplatz Schokoladenkuchen, ebensolche Streusel, auf dem Weg zurück so unheimlich viel reflektierte Sonne auf dem Pflaster, ein Haus, das ich gerne kaufen wollte, nicht um es zu haben, um es zu bewohnen, eine Ebene zumindest und den Garten; die grünen Palmen.
Von da an ging es bergab, den Hügel, die anderen mussten alle arbeiten; ich war trotzdem in Gesellschaft und nicht alleine, im Kino, Sternzeichen. Am Ende hat sie geweint und gemeint, wenn wir in Rio wären, dann würden das alle machen. Ich finde Öffnungen in meinem Leben gar nicht mehr sonderbar.
Töne und Bewegungen; so berührt mich das weniger; wir sind beide Fremde, unterhalten uns in einer anderen Sprache -

mfg

mark as unread

Tuesday, 30 October 2012

Quotidian

You don't know my heart, so don't you dare. 

Don't you worry, I'm not in love. That is one of those things that only happens to other people.




Geschichten vom Holz / tales of would
Don't you worry, too much, I'm not in love
and did not tell you about it; you would be the first to know, honey. I am much too gossip not to tell the first person, who comes my way; or flies or floats
my boat. If only, I was not so afraid, not to play it safe, play it distanced, like a distant sound of a violin, why a violin, because the violin is pretty distant at the moment; the violin can be violent, she showed me, believe me.
Not directly and not immediately, but subtle, metaphorical; through the flower as German speaking people could say, if they wanted and would use the language they claim as their own, if -
That is also the reason why, this entry is not titled You don't know my heart, so don't you dare.
Ich bin bloß, angezogen, wieder in der Laune zu quotieren, das Programm den Quoten zu unterwerfen. Und zu zitieren, das Geschriebene den Notizen hinzuzufügen, die Quellen auszuziehen, ihnen die Erde abschütteln und die Wurzeln auszureißen. Wurzeln tragen keine Blätter.
Die Weisheit, die in meinen Zähnen beheimatet ist, trage ich noch immer bei mir. Sie sitzt tief im Fleisch, verbissen. Schatten werfen keine Schatten.
Erde lässt sich unheimlich schwer entfernen, aufräumen, weg ordnen, dorthin, wo sie nicht mehr hingehört. Ich fühle mich jedenfalls in keinster Weise als natürlich von irgendeinem Ort; oder möchte gebunden sein an geographische Koordinaten, die politische Grenzen und wirtschaftliche fordern; aber das ist nicht meine Entscheidung. Wer ich bin und wenn du aufhörst
Actually hardly anything has happened, outside of the quotidian.
Such a beautiful word for such a common meaning, meaning common.
It probably asks for something more, not just quotidian, but quotidian something. Out of the ordinary.
Like depois de asks for infinitivo.
Here I go again, rambling, rambling, rambling. The beginning sounded so promising! He could be a writer, if only -
And I tried to fill every silence, every gap, every break; still something went wrong. http://youtu.be/VTQci7NwjB4 What I think about, when I hear quotidian - I don't hear it, I think it and imagine hearing it - is completely different to what Google Image Search wants me to believe that it looks like. 
Represent, represent!
I feel so much like a teenager, also, because I am still suffering from the impression, like a sickness, that my English never really evolved further, the style of writing, the manner of speaking, never really got any further than the time and state, when I could still drop teen, when talking about my age, like I would drop names, when talking about pop culture, in a manner of speaking. It's a condition.
Really, I am just as young, and just as inexperienced as any other person my age. Playing it cool, frozen in time, or frozen in a box of ice, next to fish and potatoes. 
Games of words, tales I would
tell.

Monday, 29 October 2012

Hier schneit es übrigens nicht.

http://youtu.be/wGYknpGqOcU

Die inflationäre Verwendung aller Variationen von sein und haben muss aufhören. Es gibt andere Wörter.

Oh my, I feel like a teenager bored by my suburban senseless existence.

go back to do what you do best
Und ein bisschen mehr fokussieren, ein bisschen mehr auf den Boden kommen.
Pop Dell’ Arte


Heute auf der Fakultät haben wir einen White Cube gebaut. Ich habe mich gefühlt wie in einer Kunstschule.
Zu Hause hat das Internet beschlossen, dass es nicht mehr funktionieren möchte.
Daher hatte ich Frühstück in der Cafeteria. Dort ist der Kaffee auch besser.
Außerdem habe ich 10 Minuten vom John Cale Konzert gehört. Dass ich auf der Gästeliste stand, sozusagen, habe ich erst bemerkt, als es schon zu spät war. Das hat nicht heute stattgefunden, das war schon am Samstag.

Es gibt so viel zu tun! Den Möwen beim Fliegen zusehen,














> residential area usually in the outskirts of large cities. Suburbs usually consists of predominatley white people that are middle class to upper class. Few activities to do and have many franchises(Ex. Wal Mart, Home Depot). The result of all of these bored teenagers results in stealing money from their parents and buying drugs and alcohol with it. 

Lovers Are Strangers

Thursday, 25 October 2012

Hebebühnen

Es ist natürlich kein Spiel - manchmal denke ich trotzdem gerne aus Jux in Levels - auch kein Urlaub mehr. Ein bisschen unbeschwerter als das echte Leben trotzdem. Manchmal übe ich mich im traurig aussehen, ich assimiliere mich.
Im Versuch mir das bewusst zu machen, die Konsequenzen und die Wellen, die das wirft; alles. Ich denke unheimlich viel, manchmal empfinde ich mich als dementsprechend kantig und rational, wie ein Messer, das aber quaderförmig ist. Und gleichzeitig handle ich unbedacht, bin müde, möchte Kaffee.
Manchmal fühle ich mich mehr fremdkörperlich und habe das Gefühl, dass ich da in Leben eingreife, in denen ich eigentlich nicht passieren hätte sollen, an anderen Tagen sehe ich kaum Unterschied zu  meinem alten Wiener Dasein, in terms of getting to know people; nur, dass alles so frisch ist!
Und es geht nicht darum, dass ich es so haben will, wie früher und bisher; so kann es sowieso nicht sein. Das ist keine Reue, die ich zeige.
Abgesehen davon genieße ich nach wie vor eigentlich eine unheimlich behütete Existenz; privilegiert. Das Abenteuer winkt mir zu und taunts me.
Die Wörter fehlen mir, mehr als früher, es gibt kaum Eingebungen, input, in und aus der Sprache der Mutter; dafür zunehmend aus der Fremde, dem Anderen!

Heute im Portugiesischkurs ist das Eigenartigste passiert.
Ich übersetze beim Vokabel schreiben manchmal auf Spanisch, manchmal auf Englisch, manchmal auf Deutsch. 
Also stand da evitar um assédio sexual - avoid un assaut sexual (das letzte Wort kam erst nach den Korrekturen hinzu) ziemlich bald hatte ich bemerkt, dass da un stand, erst ein paar Minuten später fand ich auch das fehlende l. Ungefähr so sieht es in meinem Kopf aus. 

Level 2

Nun, es ist vorgekommen vor einigen Wochen, dass ich etwas gratis bekommen habe. Ein Getränk, Rotwein. Von einem Menschen, der hier schon lange lebt, der in einer Bar arbeitet und zu diesem Zeitpunkt auch hinter dieser gestanden hat. Ich hatte zugegebener Weise Hilfe von einem Bekannten aus dem Landesinneren, der die r pronunciiert.
Auf ein Bier eingeladen werden ist eigentlich auch unüblich, aber das passiert.
Und an diesem anderen Tag, es war ein Dienstag, nach dem Vorfall mit dem Klavier, wo wir, nach kurzem Klarstellen woher und nach längerem Überlegen wohin, das Tal durchwanderten und auf meinem Hügel ankamen. Das Lokal, das wir angesteuert hatten, das nach den Fischerbooten benannt ist, war schon geschlossen. Der Besitzer stand aber davor und unterhielt sich mit der Hälfte einer experimentellelektronischen Musikgruppe und zwei Beisitzenden, auf der Mauer neben dem halb leerstehenden Haus. Nach einem kurzen Gespräch, es war vier Uhr morgens und er müde, öffnete er kurzerhand die Bar wieder und spielte Musik, die so warm und wohlig wie Tee mit Rum geklungen hat. Ich hätte die Menschen gehasst, die da in meine Bar wollten, er hat das Gegenteil unternommen; Taten folgen lassen.

Ich war außerdem in der Confeitaria Bolhao, dort bin ich öfters, es gibt da Süßspeisen, Kaffee und Brot. Es ist das Beste. Der Hunger hatte mich dort hinein verschlagen, es verlangte mir nach Zucker. Es gab also pasteles. Bestellt, an der Zahl, hatte ich nur vier, zwei von denen mit den Mandeln und zwei von jenen mit Staubzucker. Die Lady hinter dem counter hat ihr linkes Auge sekundenbruchteilig zugedrückt und mir plötzlich vier weitere in den Karton geworfen, aber nicht verrechnet. Gelächelt. Am Nachmittag.  
Draußen vor dem Fenster, auf der Straße, der Straße, gerade eben, hat jemand filho de puta geschrien und ich habe verstanden, was er damit sagen wollte; zumindest eine der Bedeutungen aufnehmen können. 

Das erste Kleidungsstück sieht fertig aus. Es ist grau und dunkelblau, handgemacht. Vielleicht ist es nicht für die Straße geeignet, es ist winterfähig, aber nicht wasserdicht und könnte ein Mantel sein.

Tasten


You can't make your heart feel, something it won't.

In erster Linie - ist das militärisches Vokabular? - wollte ich den Abend unkommentiert vorüber gehen gelassen haben, vergangen, nicht darüber schreiben. Abgesehen von der Nachricht, die ich noch am selbigen schon verschickt hatte, der ein Morgen war. Es war das kein Spiegel im herkömmlichen Sinne, mehr Lacan.
Das bringe ich nicht übers Herz. 
Es gab einen Ballsaal, es gab tanzende Menschen, es hat der Spiegel gefehlt. Bis auf eine waren die Lampen alle schön anzusehen, die andere hatten wir bereits geplant zu entfernen; es gab an den Wänden Bilder, die ich aber gar nicht wirklich angeschaut habe. Öle und Acryl; 
Und Säulen, die mit Schrauben in den Boden gemacht wurden, zu Boden gemacht wurden somit. Sie tanzten, nicht um einen Tisch. Tranken eine weitere Flasche, haben sie erhoben und geschüttelt, nicht geworfen, es gab keinen Aufstand. Später war die lautsprecherbetriebene Musik weggegangen und jemand spielte in der Mitte Akkordeon. 
Drei Türen und drei Balkone. Vielleicht vier, aber die letzte war nicht begehbar. 
Keine Asche auf mein Haupt, sagte der, der nicht auf der Straße stand, sich aber um die sorgte, die unten waren und standen. 
Wo ich die Treppen, die Stiegen, heraufgekommen war, und den Kopf wandte, empfand ich es wirklich surreal und besonders; die Szene, die Stimmung, die Atmo; das war der Einstieg. 
Es war dann gegen Ende fast still gewesen und ich fragte, ob ich probieren könnte. 
Denn, ich hatte es erspäht, von der anderen Seite, wo die Stühle aufeinander gestapelt waren. Es gab vermutlich keinen doppelt, alle waren verschieden. 
Üblicherweise bin ich nicht so voller Liebe, voller Gefühle und finde so Intuitives manchmal ganz schwierig, wo dann Dinge gesagt werden wie Ich konnte einfach nicht malen! Als wäre das etwas Magisches, das dir in den Kopf fährt wie ein Nagel und anschließend die Bilderflut herausquillt. 
Aber es hatte mich herangezogen, das Klavier, als Beispiel für etwas, das du willst, aber nicht sicher bist, ob du herantreten möchtest, um es zu holen. Oder zu fragen. Kurzer Sinn, war ich schon an ihm und probierte aus, ob meine Finger sich noch bewegen ließen. 
Und in der Mehrzahl der Fälle sage ich nach solchen Momenten, es wäre schrecklich gewesen, es ginge viel besser, würde ich nur üben, würde ich nur;
Hatte ich aber ein paar Tasten gedrückt, die Hämmer an die Seiten, wurde es reduziert in der Lautstärke; die Zimmertemperatur. 
Es lief los, das Lied. Ich hatte darauf hingewiesen, dass es eigentlich nicht zum Tanzen geeignet wäre, dachte mir im selben Moment, ich hätte ja auch kein Gefühl für Rhythmus oder Takt. Und, wenn ich es mir nur oft genug erzähle, wird es vielleicht nicht wahr. Wie viele Nähte braucht es für den Schnitt;
Nichtsdestotrotz bewegte es sich. 
Nur ein paar Blicke und Augen, hatte ich die zweite Hälfte und die Mitte nur noch verschwommen im Ohr, die Übermittlung an die Maschine verzerrte den Rest. Es war gut zu singen und laut; es geht noch. 
Des Schuhes hatte ich mich natürlich entledigt; dem, der das Pedal bedient. 


---

http://youtu.be/5UOGtTF_dz4

Tuesday, 23 October 2012

Schweigen als Instrument

Und die Geste der Sprache ihre Bedeutung zu nehmen und sie nur als Intonation, als Geräusch, als Sound wahrzunehmen;
to mark as unread

Zwei seltsame Dinge sind passiert. In meinem Portugiesischkurs auf der Buchstabenfakultät habe ich Menschen kennen gelernt, die elternsprachlich Spanisch sind und ich habe mich mit ihnen fast ausschließlich, bis auf ein paar Brocken Portunhol und Krümeln Portugiesisch auf Spanisch unterhalten. 
Es begann außerdem vor ein paar Wochen, dass ich mich nicht mehr erinnern konnte, auf (oder in?) welcher Sprache mir Geschichten erzählt wurden, oder auch einfach nur Informationen gegeben. 
Die zweite Begebenheit. Dass ich nach Hause gelaufen bin ohne nachzudenken, welche Straße ich nehmen sollte. Ich hatte sie bereits eingeschlagen. Die Scheibe in Gedanken. Und es war nicht die, auf der ich ohnehin jeden Tag laufe; das Glatteis. 

Und diese Sache mit den Zitaten:

I have Social Disease. I have to go out every night. If I stay home one night I start spreading rumors to my dogs. 
- Andy Warhol

The thing is, I don't even have dogs. And my plants are all really fine, they don't need no talking to.

Einmal in der Frühzeit meiner institutionellen Ausbildung wurde mir beigebracht, dass dem Gehirn mehrere Teile zu eigen sind. Diese hätten unterschiedliche Aufgaben. Wenn es beispielsweise um Sprache geht, wäre da ein anderes neuronales Zentrum verantwortlich dafür, als jenes, welches mit Nummern umzugehen hat. Wenn also etwas gelernt wird, in federweiche Unterlage eingebettet werden sollte, ginge das leichter, wenn es sich um unterschiedliche Inhalte handelt. Diese Form des Konditional oder Konjugativ, ich wusste noch nie, welches welches ist und habe auch keine Ambitionen das zu googlen, es wurde auch gemunkelt, dass es den Subjuntiv geben soll - benutze ich nach Gefühl, Laune und Lust. Da ich jeniges, anderes Gebiet, das mit den Zahlen, in meinem Kopf kaum benutze, weil ich nicht weiß, wie und wofür - geometrische Formen sind schön anzusehen, klar - bleibt mehr Platz für Buchstaben, Verständnis, Kommunikation. Oder nicht. These widerlegt.

Ich habe beobachtet, aus Beobachtung gelernt, dass manche Menschen, die hier schon lange leben, Angst vor Schweigen haben; Schweigen im Sinne von nicht sofort antworten und erst nachdenken. Manche von ihnen laufen nach einer Sekunde des Zögerns schon weg oder werden furchtbar unruhig.

Noch eines, der Gürtel, der braunorange, lederfarbene, der ist mir zu groß geworden, auch am kleinsten Loch. Es wird Zeit für mehr öffentliche Verkehrsmittel!

Friday, 19 October 2012

Decke über Kopf


This sort of description, however, throws into relief the awkward relationship that such bohemian enclaves have with the destitute neighborhoods they nestle into — ebullient painters with their Jacuzzis who celebrate the surrounding grit and decay living side-by-side with people who probably don’t find the rubble so endearing.
Manchmal, wenn ich hier alles zu romantisch finde, dann lese ich Texte über Gentrifizierung. Das führt dazu, dass ich mich schlecht, privilegiert und schuldig fühle. Dadurch fühle ich mich im Gesamten weniger schlecht und schuldig und mir meiner Privilegiertheit mehr bewusst.
Das sind Strategien.

Es geht hier immer bergauf und bergab, Höhen und Tiefen, die Hügel.

Auf Portugiesisch ist der Regenschirm, der Schutz vor dem Regen. Das ist wenig überraschend. 
Vermutlich befinde ich mich auf einem Plateau; wo ich hinunterschauen kann auf das, was schon war; die Schwierigkeiten, die mich erwarten, in der Sprache erahnen kann.
Es ist Folgendes passiert. In diesem Museum, das einmal ein Gefängnis war und prinzipiell immer uninteressante Ausstellungen hat, hatte ich gefragt, ob ich ihn beim Eingang liegen lassen kann, meinen Schirm. Er ist schwarz. Daraufhin wurde mir von der Person an der Kassa geantwortet, dass sie ihn mir dann stehlen würde, wenn sie geht. Also, wenn es dann regnet und sie einen brauche, lachend. Ich hätte ja auch einen Hut. Ich würde aber meinen Schirm gerne behalten. Sie darauf, portugiesischer Regen wäre gut für die Haut, das geht gut.
Beim Weitererzählen der Geschichte wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass diese Lady eigentlich sehr nett war. Usually they just steal them.
Am nächsten Tag hatte ich ihn in der Cafeteria vergessen. Weil ich solche Dinge wie Schirme immer liegen lasse, überall. Prompt begann es zu schütten, den gesamten restlichen Tag. Das war natürlich wieder unheimlich romantisch. Und nass. 



















Mich folglich triefend und elendiglich fühlend, nachts nach den Lesungen, blieb ich kurz unter dem Vordach eines 5 Sterne Hotels stehen und wurde sofort nach Geld gefragt, wenigstens 50 Cent, komm schon. Auf der Straße des 31. Jänners beim nach Hause laufen, wurde ich von Passierenden darauf aufmerksam gemacht, dass es regnet. Danke, ich hatte das bemerkt. 
Am Tag nach dem nächsten Tag bei der Angestellten der Cafeteria nachgefragt, bekam ich ihn zurück, widerwillig ausgehändigt. Sie hätte ihn schon benutzt und wolle ihn gerne behalten.
In Wien hatte ich nur einmal einen Schirm, nach ein paar Tagen hatte er sich in sich selbst gekehrt und war gestorben.  
Good morning crisis, good morning shouting homeless drunk human beings, living in the next doorway, around the block. 

Saturday, 13 October 2012

Auf der Straße

Es lebt eine neue Pflanze mit mir. Sie hat mich am Flohmarkt gefunden, mich aber nicht wach geküsst. Sie hat noch keinen Plastik companheiro in Tierform, das wird folgen und Folgen haben. Die Verkäuferin hat mich für einen Französischsprachigen gehalten. Das passiert mir manchmal, hier. Aus mehreren Gründen frage ich mich manchmal, bin ich kurios, wie sich das anhört, welchen Akzent ich habe. Auch, wenn ich tanze.

Ich beginne meinen state of mind anhand der Türen zu denken, durch die sich auf den Balkon schreiten lässt. Es gibt sechs an der Zahl, sie sind geteilt, jeweils zu einem Drittel links und zwei Dritteln rechts, somit decken sie die gesamte Fläche ab, die Licht zulässt. Also, wenn man sie zulässt, dann lassen sie nicht zu. Ich spreche von den hölzernen Türen, die hinter oder vor den gläsernen sich befinden. Die ganz links ist fast immer geschlossen. Dort ist der Müll. Der Müll ist getrennt in Glas, Plastikflaschen, Bio, Papier und Dosen. Außerdem gibt es die Kategorie alles andere, das ist das Es, das Unbewusste, frei nach Sigmund. Hinter diesen Filtern, die ich öffne und schließe wie Tage und Nächte; 
Hinter der Trennlinie, draußen auf der Straße - benannt nach dem Heiligen, der heißt wie eine Süßspeise und dem die Jungfrau Maria erschienen ist, in einem Wunder - lebt es sich mehr. Der Weg, der meinen oft kreuzt, heißt Straße der Freude und die beiden treffen sich am Platz der Fischerboote.
Es ist der Straßenbegriff und der der Öffentlichkeit ein anderer. Sie funktioniert nicht nur als Ort, die Straße, der benutzt wird, um von A nach B zu kommen. Das verhält sich natürlich nirgends so. Und die Ausdrücke, die ich verwende, benehmen sich schlecht und sind stark verkürzt, verknappt, wie die Ressourcen. Weil, wer ausgehungert wird, der kann nicht aus seiner Haut, steht in der Ecke, wo er bleibt, muss er schauen, jeder. Wo ich wohne, wo ich hingezogen bin, da ist das anders, weil ich mein Kapital aus anderen Kanälen bezogen habe und beziehe. Ich nehme hier allerdings deswegen nicht weniger Teil.
Die Demos hier - ich nehme das Plural zurück - bei der ersten hatte ich ja geschlafen und die andere war so klein, dass sie schon vorbei war, bevor das Abendessen genauso passé war wie die Veranstaltung; diese Manifestationen (doch mehrzahlig, wohl gemerkt hypothetisch und auf Erzählungen basierend) von politischer Agitation sind ziemlich dramatisch, hoffnungslos und traurig. Gleichzeitig unheimlich friedlich. Die heutige hatte ich in einem emotional hang over erlebt. Der Junge, der neben mir auf der Mauer gesessen hatte, war auch muito triste, das habe ich in seinen Augen gelesen. Selten sah ich geschätzt 70 jährige Ladies mit selbst gemalten Transparenten; derart resolut.


Auf der einen Seite erstaunt es mich, wie wenig gebraucht wird, von mir, an Dingen. Also das Gefühl vom Brauchen, dass ich dieses vorfinden würde, auf der Tischdecke. Sie ist eigentlich dunkelblau. Und wie ich mich doch konstruiere durch Stücke von Kleidung und Stücke von Möbeln; Inventare.  
High definition. 
Auf der anderen Seite, am anderen Ufer. 
Auf französisch sagt man, ich bin von Akkorden, ist man einer Meinung.
Ich ende mit Klaviermusik. 
Portugiesische Nächte beginnen in der Grußform meistens, wenn die Sonne nicht mehr zu sehen ist. In der Form des Ausgehens erst später. Da geht es sich aus, das Kaffee Trinken um 10 pm ---


Thursday, 11 October 2012

Zwischen Stühlen

But they all look so ugly and mean when you' re sober

Ich habe überlegt, ob nur ich mit einem Liebesleben nicht umgehen kann, oder, ob das alle sind.
In ein anderes Land zu ziehen ist nur eine (nach links kursiv) temporäre (nach rechts kursiv) Lösung. Habe ich mir sagen lassen.
Zusätzlich zu den werten Lesenden, die den Rest der anwesenden Personen ausmachen, habe auch ich damit gerechnet, dass ich hier, an dieser Stelle, wieder einen Bogen schlagen würde zwischen; und während der Verbeugung die im Umhang gesammelten Gefühle durcheinander purzeln lassen würde, wie sie fallen, wie sie sich dem Bretterboden zu bewegen, Apparate sind und Funktionen und sensorische Sensationen, zurück, die Hälfte, Böen und Flattern und vom Papier gestutzte Flügel!
to take something in one`s stride.
Das werde ich nicht tun.

Ich führe auch ein privates politisches Leben.
Adjektive, die zusammen eine Einheit bilden, werden nicht durch Komma abgetrennt. Like I would give a fuck.
Stattdessen erzähle ich davon, dass ich mich erst die Tage daran erinnern konnte, warum ich die längste Zeit meiner Kindheit Oliven nicht ausstehen konnte. Es hing damit zusammen, dass ich die Grünen geschmacklich nach wie vor nicht besonders aufregend finde, vielleicht wie eine saure Achterbahnfart. Leider kam diese Erkenntnis dem Erwerb eines ganzen Glases, Eingelegter dieser Sorte, zu spät.
Ich wollte nicht nur Fisch kaufen.
Was das betrifft - was hatte ich denn erwartet, in einer Stadt, die der Hafen heißt.

fixe indiferente 

There is this thing about word games -
But I do not want to decode that particular appeal. I want to keep enjoying it without digging deeper.

Obviously, as long as you keep up the illusion that whatever you are doing here, does not have any effects on your other life, your former life, you can live a careless life.

Note to self and others: next time, remind me, no, advise me to move to a place, where things are ugly
- or to stay
Jedenfalls, jetzt bin ich so weit. Ich setze den Bogen an, den angekündigten. Die Seite zittert, sie bedauert den Unterschied zum a,
das Laub.
Es dreht sich etwas. Es ist Stoff, fabric, dabei, der sich herum wickelt, umwickelt. Es gibt einen Raum, der bietet viel Platz. Der Boden ist eben und die Ränder, die schon Wände sind, die sind so weit weg, dass man sich keine Sorgen machen muss, dass man dagegen laufen würde, oder mit dem Kopf dagegen schlagen, spränge man ausgelassen, von der Hand, von der Leine, umher, umhin.
Frei sind am wenigsten die, die ihrer Ketten spotten.
Der Boden könnte auch ein See sein. Aber er ist fest und nicht aus Eis. Kühl, vermutlich schon. Keine Steine, vielleicht am Ufer, keines Sees.
Die wissen es nur genauer, wie fremdbestimmt sie sind, wie Kiesel im Waschbeton entscheiden sie sich dafür.
Der Stoff bewegt sich zu Beginn wehender, nicht schmerzend, weitend, seine Kreise.
Er nimmt die Strömungen in sich auf, die Winde. Die Struktur, die Farbe, deine Augen, dein Blick, deine Worte, deine Worte, deine Wunden.
Und erst, wenn er angezogen wird, und seine Flügel ausbreitet, dann ist es ein Pfau.


mfg

take my lips

Monday, 8 October 2012

Reading Faces

Now, I always preferred to portray things, rather than people;
use them in my work, in that sense, for that matter.

I must admit that it is harder for me, here. Not with objects. They are easier, they are lovely, there are plenty; of them. They are old, they can be found at every corner - not the good ones, mind you - they have different sizes and colors.
To tie in with the start, to read faces. Most objects dont have them. And to be read. It takes more.
By mentioning it, I might fuel or force it, but I have been told, that I was from the North. Is just one of several examples.
That might be the case. Still, as I am my socialisation, things might change.
Also, I returned the gesture, not exactly with a mirror, more with semi-transparent plastic foil. Similar to the one I put the piece of cardboard in, right before it left, among other things, in the blue mail. Back to a place with rain and grey and history.
Fuel or force a process, not really, an occurrence maybe, presumably a manifestation of stigmatisation, is what it could be.  

Is this mentality thing I develop a tendency to believe in - at least the corners of it, not the whole plate loaded with acted out prejudices and not so latent racism - only and purely projection?
And why would, being my subjective projection only, make it less real -

If; When I use language I like to be capable of controlling, or at least executing some influence on what is going to be understood by whoever the receiver might be. Bear in mind what connotations and shades of meaning might spring into life. 
In any case, my command of two of three tongues, that I use here, in general, is fragmentary at best. 
It makes me uneasy, makes me doubt, leaves me -
Conclusion and line at the bottom, I want to work on and with The Other.
What makes it different, what makes it same. Me, with endings, beginnings.
Borders and admissions.

Residing, living in an area, geographical space, whose culture is less known, less exposed to me, ambiguously so, I am not aware of consequences, implications, of dangers even;
The air that I breathe is still not as saturated with meaning, with information; makes some things easier, more convenient, others more tiresome; some require more courage.
At the beginning I had no past, at all.
Anonymous life, however, is most probably already over, once and for all.

Each day you decide to let someone new enter your life. You start re-telling the story, that you keep telling to yourself, the one about your name, the places you have been, where you learned or studied, your coffee drinking habits and so forth. It makes me think, too much at times, how many of them matter, which of these points; whether they can be applied to a person, a character, being in a permanent state of change, of flux, or not; performance and repetition, reiteration; and not to commit oneself! Not to determine.

You pick up words. You pick up phrases. You look at that grand puzzle in your head, for which new pieces are being painted every minute. You draw pictures. Hold on, try to hold on.
Now, that was less abstract, more like concrete and stone, in relation to what I usually write.

--- I hope the whole denial thing works out.