Tuesday, 28 December 2010

Deux Mille et Plus

Der nicht einmal von mir erwartete Jahresrückblick.

Those who danced were thought to be quite insane by those who could not hear the music.
-- Angela Monet

Ich begebe mich in nie da gewesene Tiefen, zwischen verstopften Abflüssen, Algen und XXY und Q-Chromosomen wühle ich im Urschlamm der letzten 363 Tage.
Auch Dank dieser riesigen Datensammlung, die ich hier angehäuft und wahrscheinlich somit Google meine Seele überschrieben habe, kann ich mich an Ereignisse erinnern, die meinem gegenwärtigen Geist bereits komplett entschlüpft wären.
Daher rührt auch die an sich nicht vorhandene Gliederung, die der Schönheit dieser Postkarte ebenbürtig ist.

Silvesterfeuerwerk (Petra Röder)  - lizenzfrei (royalty free)

Woher nehme ich mir die Freiheit (siehe die Freiheit der Arroganz) über Gott und die Welt zu urteilen? Zu Gott komme ich später noch, keine Sorge.
Nicht zu Gott (und dem Glauben), nein, Gott/die Kirche/die dogmatische Religion.
ICH WEISS ES NICHT; irgendjemand muss mich aufhalten.
Ich möchte hier den Papst; nein Papa Roach translationstechnisch bemühen:

Ich gebe auf
Ich weiß ich war ein Angeber
Du kannst sie haben, diese Schuld dieses Elend, dass ich so gut trage
Ich wehe meine Flagge, Ich lass den Alarm erklingen
Irgendjemand muss mich aufhalten bevor ich Leid anrichte

Ich mag Papa Roach persönlich nicht, persönlich auf mich bezogen und nicht auf seine Person mit der ich das Vergnügen noch nicht hatte und höchstwahrscheinlich nie haben werde, was ich nicht zutiefst bedauere.
Und die Pillen, die ich aß kamen ein paar Jahre zu spät.

Angefangen hat dieses Jahr so:
Wenn man früher von der Arbeit geht, um zur Uni zu gehen, früher von der Uni geht, um zur Probe zu gehen, früher von der Probe weg möchte, weil es dann noch neben Orangen Auspressen, Tierimitationen, Keksen und einer Runde Applaus ein wenig Älter werden gab;
dann habe ich das genau so frei gewählt. oder.

'Augenringe gehören dazu. Wer von uns schläft denn schon?'

Das hat sich dann aber sehr stark gebessert, vor allem in der zweiten Jahreshälfte hat glaube ich Merkur Saturn gerammt und ihm seine Weintrauben geklaut, was sich durchwegs positiv auf mein Befinden ausgewirkt hat.

Rein subjektiv und von der Warte der ersten wirklichen Zeile aus gesehen, wird wahrscheinlich späterzeilig größtenteils Geklautes (found footage, die ich mir aneigne) oder Copy Paste Material verwendet.
Spätestens ab diesen Punkten:
Quelle - Google Bildersuche, die mich auf Wikipedia verweist.

Datei:McBurney-Punkt.jpg

Ähnliches Beispiel :



Dann gäbe es noch den hier.


Sex, which does not necessarily sell.

Wikipedia macht mir unterdessen Konkurrenz.
http://de.wikipedia.org/wiki/2010
Ich kontere mit einem Wahnsinnsargument, das noch niemand schlagen konnte.

Nach Studieren des Best Of Böse bin ich selbsternannter Bachelor des Bösen in Mindeststudienzeit.

und außerdem


!

Auffallend nett fand ich dieses Jahr die Beschreibung - wie ging das?
Stefan Petzner Dunkelhäutiger Mann schläft in Solarium.

Ich bin wahrhaftig einer jener welcher, die dieses kleine Glanzblättchen lesen und aufheben, um eines Tages ein vierstöckiges Haus mit alten Zeitungen und Magazinen zu füllen; Verweis auf The Collyer Brothers.
Großartige Jungens.

[collyer+death+chair.jpg]

Ich liebe übrigens amerikanische Berichterstattung, die Folgendes schreibt.
"This storm simply didn't play fair," über irgendeinen Sturm, der hunderttausende Milliarden an Schaden und an Stunden Wartezeit verursacht hat.
Ich appelliere hier an die niederen Instinkte, die alles Amerikanische grundsätzlich als minderwertig einstufen und ablehnen. Jetzt, ma ehrlich, Wer würde schon, ganz besonders plakative Fragestellung, bei McDonald's essen?

Nachdem diese letzten Absätze gut und gerne übersprungen/gelöscht hätten werden können,
gibt es nun die wichtigsten Ereignisse zusammengefasst.
Wichtig ist schließlich das, was die Medien für uns als wichtig und relevant befinden.
Zuerst gab es da dieses
Erdbeben in Haiti;
diese schlimmste Ölkatastrophe überhaupt (BP - we fill up your golf as well!)
Und kein Ereignis mehr, wie immer diese Jahre des Fußpilzes, oder anderer unliebsamer Dinge wie "Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung"; eine offensichtlich fehlgeschlagene Betitelung.
Mein neuer Lieblingspilz ist die Schleiereule (Cortinarius praestans), Pilz des Jahres.

Chappaquiddick ist der Name einer Insel, irgendwo an der Küste der Vereinigten Staaten, wo jenes liebliche Geschöpf von Senator Edward Kenney anscheinend überfahren wurde?
Mary Jo Kopechne

Ausnahmefälle in Skalen der Schrecklichkeit sind ja Schicksalsberichte und interviewte Einzelpersonen, die dann in einem Satz (möglichst auch noch falsch oder frei erfunden; und mit von der Redaktion geänderten Namen) zitiert werden:
"I thought it was a bomb," Fowler said. "We don't need all that excitement at our age."

MEIN SCHICKSALSBERICHT

Der Schicksalsbericht eines jungen Mannes, der seine Kindheit im totalitären System der Sekte verbrachte und sich vom Psychoterror befreien konnte.

Kirchenaustritte: Kardinal macht es spannend

Ich kann nicht umhin, derartige (untenstehende) Berichterstattungen freuen mein ungläubiges Herz
siehe auch: Ungläubiger Thomas (Apostel).

Der Vergleich mit der Nazi-Zeit; den verstehe ich als brisant, könnte man diesen doch auch so auslegen, dass die gesellschaftliche Stimmung wieder so weit entrückt und fatal ist, wie damals, bzw. aus der Kirche Austretende gleichzusetzen sind mit NationalsozialistInnen, nicht wahr, lieber Herr Kardinal?

Kardinal Christoph Schönborn gibt erst nach dem Dreikönigstag die Austrittszahlen in der katholischen Kirche bekannt. Ein Rekord wird erwartet. Zuletzt hatte er die Austrittswelle mit jener in der Nazi-Zeit verglichen.
Die in diesem Jahr bekannt gewordenen Missbrauchsfälle innerhalb der Kirche dürften zu einem Rekord an Kirchenflüchtigen geführt haben. Voraussichtlich am 11. Jänner sollen die vorläufigen Eckdaten für das vergangene Jahr veröffentlicht werden, hieß es nun aus der Erzdiözese Wien.
Für dieses Jahr rechnete Schönborn mit bis zu 80.000 Austritten. Kommentieren wird er die Entwicklung bei einer Pressekonferenz am Tag der Veröffentlichung.


Anderes Highlight
+ Einmal, da war ich d'accord mit der Kronenzeitung; nämlich in Bezug aufs Rauchverbot.

Soll es möglich sein, hier beginne ich mit meinem persönlichen Ranking.

Unzählige (immer noch viel zu wenig zahlreiche) Auslandsaufenthalte, die mich schließlich kaum mal ein Monat im Lande haben verweilen lassen.
Eine gut gefüllte Jahrestagüberspringungsaktion in Prag mit Hermelin, eine Frühjahrsputzumzugsverzögerungsaktion durch Paris, Marseille mit Möwen und die westlichen Berge, eine Oldtimertour zum Lago di Como über die Schweizer Seen mit einem blinden Hund, eine sobald-die-arbeit-passée-ist-bin-ich-weg-aktion durch halb Europa über Warschau und Berlin nach Helsinki und die Welt ist nicht genug, Barcelona und einem aufdringlichen Doktor, un petit peu de Lyon auf der Couch und ein Mini-Rockstar-Break nach London in die Stables, künstlicher Berlinaufenhalt in Galerien und Plattenbauten, der tschechisches Bier und schwarze Schafe hinter sich hergezogen hat.
Weil zu Hause, gibt es nie so viel zu sehen, nie so viel input, nie so viel zu erleben wie outside.
Silvester, da bin ich glaube ich auch nicht so gerne da.

Photobucket

Nicht zu vergessen, Lady Gaga, die erst dieses Jahr so richtig ihre Wirkung auf diese kleine alpenländische Republik entfalten konnte.
Wie auch immer,
ich mag das. wirklich.
Auch noch den letzten Rest von sich selbst zu verkaufen.
Und das mit einer solchen Selbstverständlichkeit, einer unverbindlichen eigenen Linie.

Es gab auch Ausstellungen; ganz klein im Schikaneder, wo anfangs alles sehr dunkel war, ich außerdem etwas spät dran war, weil etwas betrunken.

davor der Rundgang
, der keine Party mehr sein darf [Schön ist er, dieser Bruchteil der Oberfläche der Wiener Untergrundkunst. An mich selbst vergebe ich 3 von 5 Sterne. Was nichts bedeutet, denn Kunst lässt sich nicht mit Maßstäben messen, bewerten. Im Endeffekt lief es diesmal auf eine Selbstdarstellung hinaus, die sich größtenteils erst durch Rückmeldungen und Reaktionen auf die Arbeit an sich, entstanden ist.
Eine Selbstausstellung und ein Selbstverstecken. Krawall um nichts, Zuschauer, denen nur Leere geboten wird, Motten, die kein Licht umkreisen. Ich glaube, dass sie nicht photographierbar war, meine Bühne.];

die Brotkunsthallensache.
Meine lieben Gäste, es freute mich ehrlich, dass ihr gestern (mittlerweile nicht mehr) alle da wart. Ich hätte gerne mit jeder und jedem einzelnen mehr Zeit verbracht und den Tourist Guide besser vorbereitet gespielt, mit einem bunten regenbogenfarbenen Schirm statt einem Plastikbecher, der kurz darauf auch Teil meiner Arbeit wurde.
Bei etwaigen Rückfragen stehe ich zur Verfügung.


Eine Menge Musik, mehr und mehr Konzerte, mind-blowing one im Aera, ein fertig gestelltes Album, das nur noch darauf warten würde, das es in den 80ern aufgenommen wurde, wo die Musikindustrie noch funktioniert hat.
thee waren also im Studio und haben unter anderem eine 15 min Nummer aufgenommen, die wahrscheinlich entzweit, beinahe eine Trilogie, und jedenfalls instrumentalisiert als Epos die Menschheit, zumindest jene, die noch Gefühle haben und nicht innerlich tot sind, zu Tränen zu rühren wird.
Zu hören gibt es all das und noch viel mehr.
Dasselbe gilt auch (ohne dem audiotechnischen Teil) für das Art Work des Albums, das mir irgendwann einmal wie eine Sternschnuppe auf den Kopf gefallen und somit gelungen ist.
Ich schätze die Aufnahmen als hochwertig ein, habe allerdings noch nicht den notwendigen Abstand gefunden, um sie nicht vollkommen subjektiv und befangen zu beurteilen.
Zumindest in der oberen Hälfte von völlig unzufrieden, da stehe ich.
Nicht unbedingt 'professionell' aber von einer Profession in dem Sinne lässt sich sowieso nicht sprechen.
Enstanden in einem relativ natürlichen Lebensraum mit Biotop, Büffelgras und Leichen im Keller in einer Ortschaft, wo es nur McDonalds und Burger King gibt.

Aera fucking slayed.
Wir sind eine einzige Orgie.
Spielerisch wahrscheinlich total zum vergessen,
gefühlsmäßig wahnsinnig gut.
In einem heruntergekommenen Bordell/Swinger Club würden wir wahrscheinlich am besten funktionieren; würde ziemlich abgehen. Schließlich sind wir purer Sex.
Habe ich mal in einem Interview mit dem Rolling Stone so gesagt (laughs).

Ein sehr schöner Moment war derjenige, als uns zum 8. Mal gesagt wurde, dass wir jetzt aufhören müssten, weil wir andernfalls hochkant rausgeworfen würden.
Ich zum Besitzer der Lokalität gelaufen/getorkelt bin und ihn fragte, ob wir noch ein weiteres Lied spielen dürften, worauf die prompte Antwort erfolgte : ja.
Zitat : Das hat bisher noch niemand geschafft, den zu überreden!

Stimmungsvoll, schön waren die Lampions.
Irgendwo hatte das ganze nämlich eine bizarre Art von Plan in sich.

Mit ein bisschen Kulissen, mit dem Mannequin, dem Berliner Hauptact, den ich persönlich total schlecht fand, no offence intended, in my honest opinion und vor allem dem Leopardenvorhang im Backstage-Raum.
Diese Plastikblumen!

Dass ich mich entkleidet habe hatte wenig exhibitionistischen Hintergrund, vielmehr war es die unerträgliche Temperatur, die mich zu dieser Spontaneinlage animiert hatte, Igitt.

Tontechnik war wie immer Kacke, aber immerhin hätte es der Luxemburger gerne besser gemacht.
Mein besonderer Dank geht diesmal an alle.
Die meine unvorhersehbaren Launen und Stimmungstiefs vor und nach Konzerten, wenn schon nicht respektieren, zumindest ertragen.
An unsere Geigerin magnifique, unsere Ansage, unsere Photographin, die uns außerdem ein wunderschönes Geschenk in Buchform gemacht hat.
An zweiIIständer, die ich echt gut fand, gar nicht wusste, dass die auch so politisch können und mit denen wir uns beim nächsten gemeinsamen Auftritt ein wenig vernichten werden.
Die Kulissendruckerei, die mir nur einen von zwei Drucken verrechnet, als Draufgabe noch weiße Handschuhe und so eine riesige Rolle dazugegeben hat.
Diejenigen ohne die einfach nichts möglich wäre, so wie Süpersexy Supergroupies, die ich nicht unerwähnt lassen möchte!
Es hat fast alles so ähnlich funktioniert, wie beabsichtigt.
Wir sind unsere eigene unkategorisierbare Sub-Sub-Unter-aller-Sau-Untergrund-Kultur.
Umgeben von einer Wolke Rauch und einer Menge Schall, meistens zu viel von beidem.

Bilanz, bisher: 7 vergessene Kleidungsstücke. Ich habe die Ehre diese abzuholen; falls also jemanden noch etwas einfällt, das sie/er gerne wieder haben würde, Meldung an mich.
For one, Concert is a vague term.
thee are more or less an experience, appearance on stage;
a circus outlining the end of the world,
dancing very close to the edge,
a travesty of a theater,
a travesty of a mockery of a sham of a mockery of a travesty of two mockeries of a sham;
a performance and a small death
of a little heart, which is a break.
I'd love to see you, again.



Best Rock Star Experience LINZFEST, BABY

All Rumours Are True!

Rock Star Factor : 10
Rock Star Location : 1
Rock Star Behavior : 10
Rock Star Fashion : 9
Rock Star Bottles of Wine : ?
ergibt eine Gesamtzahl von 30 + ?

The What Rock Star Are You? Test told me I scored 38 points and was an impersonification, no, better still, Jim Morrison reborn.

Ich liebe solche Kurzaufenthalte.
Du gibst es der Stadt einfach voll, bist am nächsten Tag wieder weg und kommst vielleicht nie wieder.
'Ich hasse Linz.'
Geil wars.

Ob es mir besser gefallen hat in dieser kleinen wunderbaren Wohnung zu sein, oder ins Schwimmbad nebenan einzubrechen, kann ich nicht sagen.
So etwas würde ich übrigens nie tun.
Genausowenig mir die Kleider vom Leib reißen und in der Linzer Altstadt mit einer eigensinnigen Abwandlung von Ausdruckstanz anfangen.
Gruselig war es ab dem Zeitpunkt, wo das 15 andere Menschen auch gemacht haben und sich teilweise dafür bedankt haben, weil das so befreiend war.
Mich jemand getroffen hat den ich eigentlich schon ewig lange kenne und der mich gefragt hat, was ich hier eigentlich mache.
Und ich gesagt habe 'Keine Ahnung' und einfach fortgefahren im Prozess des 'es einfach machen und nicht nachdenken'.
Aber das war eigentlich schon ziemlich spät -
trotzdem noch vor einer besonderen Taxifahrt.
"Entschuldigen, Herr Taxi Driver," - "Bitte schnell stehen bleiben!"

Dazwischen bin ich auch mal über Bonaparte gestolpert.
'Hast du die Flasche jetzt alleine ausgetrunken?'
'Nein, du hast auch einen Schluck genommen!'
Schon gut, aber letztes mal fand ich sie um einiges besser.
Und dann ging die Sonne unter.

Oder so.

Es gab auch eine Amanda Experience!
Siehe unter anderem: Put that in your fucking commercial!
oder in beinahe jedem Blog, den ich so schreibe.

Und was macht der Weihnachtsmann jetzt?
Der hat ein Nagelstudio.
In der Hölle.

Schlussstrich : Bewusstseinsverändere Drogen und Substanzen in jeder Form sollten für mich verboten werden. Ganz im speziellen die in Österreich legalisierten.
Ich werde außerdem daran arbeiten meine verschrobene Vorstellung von Kommunkation in Geschenke zu verpacken und diese nochmals in braues, grobes Papier zu wickeln - ab damit auf den Mond.
Bevor ich Zeit habe diese Wortbrühe nochmals zu lesen, gehe ich noch mal schlafen.

mfg

Schlusslicht und Endlicht:

Der ehemalige Fußball-Star Ronaldo hat sich sterilisieren lassen. Wie der 34-Jährige vermeldet, hat er die "Kinderfabrik geschlossen". Mit drei verschiedenen Frauen hat er bereits vier Kinder. Nun soll Schluss sein mit der Nachwuchsproduktion. Dabei hatten die Fans auf viele kleine Ronaldos gehofft.

Wednesday, 22 December 2010

Officer, forgive me, please!

Eines Tages, da werde ich nur noch durch die Straßen laufen mit Kopfhörern, die mir 'Straßengeräusch - Vol.2 - 1:24:47' vorspielen.
One day, I am going to be roaming the earth with my headphones on, only, playing 'Street Sounds - Vol.2 - 1:24:47'
to me.

Immerhin verlegen sich viele Menschen (kürzlich speziell am Land beobachtet) nicht mehr rein darauf Musik in einer Lautstärke auf eine solche Weise zu hören, dass nur selbst sie wahrnehmen können, nämlich on the road, on the run on the go;
nein, Umstehende neigen dazu das Wort des Jahres zu bemühen.

Menschen am Land gehen nicht zu Fuß.
Die fahren Auto.
Weil sie sich sonst nich fortbewegen könnten.

Es gibt natürlich noch viel mehr zu sagen.
Nur, viel zu viele Menschen haben viel zu viel zu sagen.
Deshalb übergebe ich an den mindestens genauso qualifizierten Rest der Menschheit.
Ich möchte hier stummen Menschen den Vorzug lassen, diskriminiere sie positiv.



ONE TWO THREE FOUR.



Was ich von zuletzt stattgefundener Festivität; das heißt vor der gestrigen und vor der vorgestrigen; mitgenommen habe.

mfg

other.

Die Geste Zeit aufzuwenden und etwas Materielles an jemand anderen weiterzureichen.

Monday, 20 December 2010

Gegen das Vergessen

Das Schönste (ich kann mich des Superlativismus nicht entledigen) auf dieser Welt ist die Leidenschaft.
Mit offenen Augen, mit ehrlichem Interesse, mit unstillbarer Neugier.

Fuck the atmosphere.
Let's get out of here.

Bitch.
Zweiter Tag: Streit um Uni, Schule, Pflege und Verkehr (Bild: APA/ROBERT JAEGER)

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Ich habe erstmals die Funktion "Nächstes Blog" zu 'klicken' genutzt und hier das Ergebnis.
Ab jetzt halte ich mein Leben für total langweilig.
Vielen Dank, Google.





mfg

gegen den strich

Sunday, 19 December 2010

A Photograph Of Time.

I should do some Home Coming.
I love Home Coming.
I hate Home Coming.
Don't ask me.

Und Haikus mag ich auch nicht besonderes, nicht pauschalisierend gesprochen, von einigen mir bekannten auf die restlichen schließend (damit meinem Gewissen und meiner Moralvorstellung schadend; was ich mir riesig bunt auf die Fahnen geschrieben habe ist ohnehin längst aufs Pflaster der Städte, in denen es solches noch gibt, geronnen und blutet unterdessen den Schnee voll (ich unterlasse an dieser äußerst poetischen Stelle Menstruationsvergleiche; i bin jo ned die Jelinek, die ich übrigens total schätze - Exkurs folgt). was ich mir ins Gesicht schreiben habe lassen ist längst unter Nervosität, kaltem Lächeln und geröteten Augen unter die Haut gegangen und lässt nur noch Augenbrauen sich kräuseln wie Lippen, die sich verziehen, schemenhaft brüchige Buchstabengeflechte durchblicken.)

Exkurs folgt auf dem Fuße und ich versuche anhand dieser Ausführung weitere metaphorische Körperteile und Flüssigkeiten zu vermeiden.
Es gab eine Zeit da las ich zur selben Zeit Thomas Bernhard - Die Kälte und Elfriede Jelinek - Lust; wollte diese eigentlich groß angelegt vergleichen. Habe wirklich immer Teile des einen, dann des anderen Werks gelesen, nicht strukturiert oder regelmäßig, Gott bewahre.
- Auf die Tradition der österreichischen Konservierung (wie Dosenmais in etwa; oder Referenzen im Protektionismus oder Kritik an der verfälschten Geschichte der GewinnerInnen und VerliererInnen und die Nichtbelehrbarkeit, das Nicht Daraus Gelernt Haben) und das Sichselbstfremdschämen durch das Hier Aufgewachsen Worden Sein! welche die beiden meiner laienhaften literaturwissenschaftlichen Tätigkeit zu Folge tatsächlich verbindet, gemeinsam haben; trotz Verstrickung in zB dem Bauernbund (ach ja, Nebenerwerb Landwirtschaft).

Hypochondrische Anstalten hat mein verschrobenes Kleinhirn immer schon gemacht.
Ich bin ein Schiff, das auf und ab fährt.
Und von Schattenlampen beleuchtet, Taschen an die Wand wirft.
Ganz furchtbar ist da die Lektüre von Symptomen und Indizien, ich bekomme sie innerhalb von Sekundem, alle und möchte am liebsten eineN oder mehrere ÄarztIn, PsychologIen, ApothekerIn und KammerjägerIn konsultieren.

Wie ich eine_n Meister*In definieren würde -
soll dir doch Erfahrung vermitteln, Wissen aufbauen, dich weiterbilden nicht nach eigener Vorstellung, dich ein bisschen in deine Richtung schieben, relativ objektiv deine subjektive Objektposition relativieren und objektivierend dein Subjekt an den richtigen Stellen milde und wechselhaft kategorisieren, will sagen:
Dich ernst nehmen, dich ermutigen, mit dir über dich und über sich lachen, dich dort stoßen, wo du nicht weiterkommst, dich dorther zurückholen, wohin du dich verrannt hast, dir immer die eigene Wahl lassen.
Nicht sich selbst klonen wollen, nicht eine exklusive elitäre Meister*innenschule, nicht einmal versuchsweise, begründen (also intendieren).
Nicht mit einer 'Ich hasse alle Menschen, aber mich selbst hasse ich am meisten' - Einstellung und dem entsprechenden Augenausdruck durch die Welt laufen.
Ist kein Schwarzweißdruck, wenn jemand fragt.
Aus undenkbaren Gründen hat mich allerdings noch keinE VerlegerIn nach meinen Memoiren gefragt. Auch keine Regierung nach meinen Einsparungsmaßnahmenvorschlägen oder Subventionierungsauflagenverbesserungen (die deutsche Sprache machts möglich). Ich sage, mir-selbst-gut-zu-redend, die Welt war vor Jahren dazu bereit und ist es jetzt nicht mehr.



Ich sollte besser aufhören an den Vollmond zu glauben.
Ich leugne den Mondkreislauf.

The Painted Drum

mfg
Piratenherz vs Pure Vernunft
Manche Dinge passieren wirklich.
Zum Beispiel ohne Ausweis, ohne Schlüssel, ohne Mobiltelefon, ohne Geld (weder hiesiges noch dortiges), ohne Fahrkarte U-Bahn zu fahren.
That's bound to escalate, near the escalators.

Le Monde

Über die Volksbühne der Welt gestolpert.
Wie war das mit verfickter gemäßigter mitteleuropäischer Klimazone?

Als ich die Stadt wieder verließ, fühlte sie sich nur noch an wie ein sinkendes Schiff (vgl. Titanic or sthg.) mit kreischenden Sirenen (nicht schweigend wie bei Kafka) und unter einer erdrückenden Schneedecke. Verständlicherweise hörte sich die Tonbandlady am Hauptbahnhof zwischen all den Menschen, die unbedingt ganz schnell irgendwo hin mussten, auch zunehmend erschöpft an, ununterbrochen Verspätungen deklarierend.
Schallend sprechend zwischen Sushi, Wiener Süßspeisen (heißt Pfannkuchen, Plätzchen und Prassenkuchen; so viel dazu), Fish&Chips, MacDonalds und Nordsee - Filialen.
Nachdem dann das Mädchen vor mir wartende Kreise zog und anfing ihren Koffer zu treten, war ich beunruhigt, meine Chips alle und es so richtig bittererernstkalt.
Ja und noch: nicht unbedingt Neues aus der Stadt, die fast in der Mitte einen Tiergarten hat.
Der Eingang zum Zoo an sich sieht ja wirklich aus wie ein chinesisches Restaurant, in dem Plastiknahrung serviert wird.
Wobei: Ich liebe es einfach Nachmittagsmittagessen in irgendeinem kleinen asiatischen kaum besuchten Restaurant zu verspeisen. Die Türen und Fenster davon sind natürlich nicht wirklich isoliert, die Winterjacke wird angelassen und die Angestellten verständigen sich über Spiegel-Zeichensprache.
Erscheint es die Tage außerdem bereits wie etwas Antiquiertes mit der Hand auf Papier zu schreiben? Nicht mit Fingerfarben, mit Stiften.
Genossen habe ich auch das ägyptische bodennahe Abendessen. Güteklasse A.
Nachrichten aus dem OFF (Wien) mussten einfach vor mir hergeschoben werden wie Schnee vor einem Pflug.
Pryde Party - blieb mir vor allem das Bierkistenrennen in Erinnerung, die profillose Fußmode und das daraus resultierende im Schnee vorm Bahnhof Zoo rumrollen.
Ziemlich fett, die Berlinische Galerie, ich wollte zu gerne eine Bowling Kugel über diese abgerundete Bodenkante rollen und die Akademie der Künste, zweitere vor allem architektonisch mit unverputzten Betonsäulen.
Schlusswort : a city bigger than me.
Fragen: How do conversations work?
What matters really?
What matters matther, what is the anti-matter?
Grandioser Zusatz, Frau verheiratet mit und verliebt in die Mauer. [Eija-Riitta Wallis Winther Arja Nikki Lee Eklöf, sie selbst nennt sich Eija-Riitta Eklöf-Berliner-Mauer (* 20. März 1954 in Schweden) ist eine schwedische Modellbauerin, die behauptet, mit der Berliner Mauer verheiratet zu sein. Sie erfand den Begriff objectum sexuality, welcher die Liebe von Menschen zu Gegenständen beschreibt, und sie gilt als erste Objektsexuelle der Moderne. Durch den Film Berlinmuren auf der 5. Berlin Biennale erlangte ihre Geschichte internationale Aufmerksamkeit.]
Und trotzdem nicht zu einer insider below ground mnml goa party eingeladen worden, selektive Schweine!

In der Stadt der goldenen Gassen war das ganze leider tempteraturmäßig nicht anders, nur anfangs hat der Schnee manchmal geglitzert.
Wunderschön der sonnendurchstrahlte Fischkorbmarkt an der Moldau mit diesmal superfetten fingerwärmenden Chips.
Auch leicht rostige Fisch und sonstige Keksausstechformen, oder so ähnlich.
Do the pixel thing.



Einmalig!
Außerdem Bonbons, Atomkraftdiskussionen, WIR hassen übrigens Atomstrom und irgendjemand (am besten ich) sollte Aufdeckerjournalist werden und die Welt darüber aufklären, wie viel Grundbesitz die katholische Kirche in diesem Land eigentlich hat, wie viel von der Kirchensteuer hinterzogen wird, was Kardinäle so verdienen für ihre sakralen Tätigkeiten usw. Nicht, dass ich irgendetwas beweisen könnte, oder bereits Grundkenntnisse erworben habe - ich vertraue nur aufs angeborene Misstrauen.

Ich habe übrigens die schönste Videobotschaft erhalten, die es gibt.

Nicht diese:



Nur die Filmmusik ist entsprechend.

In dieser Jahreszeit weihnachtlich zu Hause zu sein wird nicht nur überbewertet, ist unzumutbar; obwohl ich all die Menschen und all die Busse gerne ausblenden würde.

What's next :



mfg

LUMIÈRE

das 1 Euro Bier
und Les Haferflocken Swingers

Thursday, 9 December 2010

More or Less Less

Sarcasm (n.) - the ability to insult idiots without them realizing it



Und trotzdem fand ich den Tag toll an dem Andrea Händler mir ihren Schuster empfohlen hat.

mfg

Und im Anhang

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||| PRESSEMITTEILUNG
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||| IG Kultur Österreich
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||| KunstBudgetVerschleierung
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Wie soll man im Angesicht der laufenden Budgetdebatte die Tatsache kommentieren, dass das Kunstbudget nicht gekürzt wurde? Die außeruniversitäre Forschung in Österreich steht vor dem Aus, die Kürzungen im Bildungsbereich sind desaströs und von Verteilungsgerechtigkeit kann nicht gesprochen werden. In dieser Woche demonstrierten in Großbritannien KünstlerInnen vor der Tate Britain gegen Kürzungen des Kunstbudgets, in Italien demonstrieren Kunstschaffende vor der Römischen Oper gegen die 40%ige Kürzung des italienischen Kulturbugets (auf der Ebene der Provinzen sind es sogar 80%). In den Niederlanden werden 24% der staatlichen Subventionen im Kulturbereich eingespart und gleichzeitig die Steuern für Aufführungen von 6% auf 19% angehoben. Es ist schwierig vor diesem Horizont glaubhaft und laut genug auf die Probleme der österreichischen KünstlerInnen und Kulturschaffenden hinzuweisen.

Die soziale Lage von KünstlerInnen und Kulturschaffenden in Österreich ist nicht erst seit der Wirtschaftskrise prekär. Chronisch unterdotierte Kulturbudgets - jenseits der hochkulturellen Einrichtungen - lassen die meisten seit Jahren am Rande des Abgrunds balancieren. Und immer scheint es doch noch ein kleines Stück weiter zu gehen. Die KulturpolitikerInnen des letzten Jahrzehntes waren vermutlich AnhängerInnen des Teilungsparadoxons von Zenon von Elea, wonach Bewegung in Wirklichkeit nicht möglich ist und der letzte Schritt niemals erfolgen wird. Die Strecke vor dem Abgrund ist aber nicht unendlich teilbar und auch eine unendliche Reihe (von Fehl- und Nichtentscheidungen) hat eine endliche Summe.

Diese schleichend vorgenommenen Verschlechterungen haben über all die Jahre immer zu Kritik und Protesten geführt. Wenn in Österreich Kultureinrichtungen seit 10 oder 15 Jahren bei Zuschüssen aus öffentlichen Geldern keine Inflationsanpassungen mehr verbuchen konnten (ganz im Gegensatz zu den Kulturhäusern in den Niederlanden, Dänemark, Finnland etc.), dann entspricht das den Einsparungen, denen sich die KollegInnen in Europa aktuell gegenübersehen.

Die für Kunst und Kultur zuständige Ministerin Schmied hat zuletzt am 27. 10. 2010 eine Stellungnahme zum Budget 2011 auf ihrer Website veröffentlicht. Da findet sich dann im letzten Absatz (gerade noch) folgender Hinweis auf Kunst und Kultur:

„Stabilität in der Kunst- und Kulturfinanzierung: Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass der Staat ein verlässlicher Partner für Kulturinstitutionen und Kunstschaffende ist. Auch 2011 sorgt das BMUKK für gute Rahmenbedingungen für KünstlerInnen sowie Kulturinstitutionen in Österreich. Mit den Basisabgeltungen für die Bundesmuseen und Bundestheater in der Höhe von insgesamt fast 250 Mio. € stellen wir sicher, dass diese auch 2011 finanziell abgesichert sind.“
Geht’s den Bundestheatern gut, geht’s uns allen gut? Die Ministerin freut sich, dass das Kunstbudget nicht gekürzt wurde und die KünstlerInnen keinen Grund haben vor der Wiener Oper zu demonstrieren. Zeit für die Anliegen der Kunstschaffenden hat sie ohnedies nicht, sie ist mit Pisa und der Schieflage des Bildungssystems beschäftigt.

Die Betroffenen und ihre Interessenvertretungen können aber gar nicht überprüfen, ob das Kunstbudget gekürzt oder erhöht wurde oder gleich bleibt. Erst der Kunstbericht 2011 wird im Nachhinein zeigen wie viel Geld tatsächlich ausgegeben wurde. Denn seit der vorigen Budgetperiode werden die Budgetzahlen im Bundesfinanzgesetz nur mehr zusammengefasst dargestellt, für 2011 soll diese Intransparenz noch verdichtet werden. Wem dient diese Verschleierung? Den Kunstschaffenden jedenfalls nicht. Aber demokratische Beteiligungsformen und Kontrollmöglichkeiten sind der gesamten österreichischen Regierung ein Dorn im Auge.


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||| Rückfragen
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||| IG Kultur Österreich
||| Gumpendorfer Straße 63b
||| A-1060 Wien
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||| Tel: +43 (1) 503 71 20
||| Fax: +43 (1) 503 71 20 - 15
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||| http://www.igkultur.at /
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||| Erklärung gemäß § 107 TKG

Angesichts einer zunehmend erdrückenden Medienkonzentration leistet der nicht-kommerzielle Versand von kulturpolitischen Informationen einen wichtigen Beitrag zur Herstellung diskursiver Öffentlichkeiten. Die neuen Bestimmungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG § 107) bedeuten eine diesbezügliche Einschränkung, denn seit 1. März 2006 dürfen e-Mail-Zusendungen ausschließlich mit dem Einverständnis der EmpfängerInnen zugesendet werden.

Sollten Sie keine weiteren Informationen der IG Kultur Österreich beziehen wollen, so ersuchen wir Sie um eine kurze Verständigung.





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|---
| IG Kultur Österreich
| Gumpendorfer Str. 63b
| A-1060 Wien

Monday, 6 December 2010

Österreich


Jeder rote Punkt ist ein Kaffeehaus, glaube ich.

WAS MICH TOTAL SCHOCKIERT IST, DASS DAS CAFE KULTUR IN DER WESTBAHNSTRASSE GESCHICHTE IST.
EINFACH GELÖSCHT.

Photobucket
(c) sarah

Anderes:
Die Regel bestätigend ziehe ich dieses Mal über die Zeitung und nicht das geographisch abgegrenzte Gebiet und zur Republik gemachte her.

Eine österreichische Tageszeitung veröffentlichte am Sonntag einen Artikel über die Ausstrahlung von „Wetten, dass..?", in dem die Auftritte von Take That und Robbie Williams kommentiert wurden - die jedoch gar nicht stattfanden.

mfg

fuck that.

You are the music in me.

Ist ein Zitat aus High School Musical.
High School Musical ist wohl das letzte.
Wobei, wo ich mir gerade den Text zu Gemüt geführt habe, da sticht mir bereits in der ersten Zeile "Na na na na na na na na yeah" die Tiefgründigkeit ins Au...Ohr.
Simulakrum oder Referenz?
Das Drama einer Kultur.
Auch
Meine Arbeiten der derzeitigen Ausstellung zeigen aus Musik entstandene Bilder.
Teils dem Text entnommen, in Form von Motiven und Wortfetzen, welche noch visuelle Anhaltspunkte in der verarbeitenden Verbildlichung zulassen, teils der Grundstimmung und Tonpassagen der Lieder, welche nur rein abstrakte Interpretationen ermöglichen, verirrt sich etwas an sich nicht Darstellbares in collagenhafte Mischformen.
Das wahrscheinlich schlechteste Beispiel, aber zumindest das Zweit-Markt-Fähigste.



Noch einmal Dank an mein liebreizendstes Model, und die Puppe.
Dieses war jenes, welches ich an die Wand genagelt habe, direkt.
Welches, während dem Aufbau zerbrochenes Glas, spontane Rahmenplatzierung am Boden zufolge hatte, und mir etwas mehr Spielraum in der 'Ist das dekorativ oder ausreichend jenseits, um diesen Aspekt auszulöschn?' Fragestellung.
Wie so oft wurde mir erst beim gemeinsamen 'Betrachten' erklärt, warum ich dies so (hier drei Nägel) und jenes so (weißes nicht zugeschnittenes Papier auf gelblichem nicht zugeschnittenem Papier) gemacht habe.
Hauptsächlich präsentationstechnisch; im Collagenhafte-Mischformen-Herstellen werde ich immer besser. So wie Besen, nur nicht so sauber, deshalb mit zwei s und r. und klein wie ein Handstaubsauger.
Lasse ich mir sowieso nicht dreinreden.
Der Wunsch etwas dreckiges schockierendes revolutionäres zu erschaffen wächst unterdessen in mir heran. Darauf möchte eines Tages zurückgekommen werden.

Meine Präsentationsform war nur insofern strukturiert, dass sie dieses Wort mit zwei u nicht besonders ernst nahm, an den Ecken etwas langzog und sich stattdessen durch unregelmäßige Abstände, Unterlassung der Passepartoutverwendung usw. erlaubte jegliche Abweichung in diese 'eine Guss'form zu integrieren.
Am schönsten wirds, wenn man so lange hinstarrt, bis die Augen anfangen zu tränen und zu schielen. Muss ja doch irgendwie weh tun.
Ich mache hiermit ein weiteres Zugeständnis
an die von mir in ihren Grundzügen verhasste Kunstscheiße, auf welcher sich die Kunstwelt aufbaut und sich auf verschrobene Weise ebenso legitimiert. Die Thematisierung von Beweg- und Hintergründen, Referenzen und deren Beziehungsprobleme und Heiratssachen, die sind schon wichtig, das ist mir bewusst, in erster Linie, um die Kommunizierung und Kommunikation zu vereinfachen, damit die Funktion eines Kochlöffels verstanden wird, wie die eines schlechten Beispiels.
Nein, der eines Bildes, hoppla.
Nur muss ich das nicht gut finden.

Worauf ich eigentlich hinauswollte war die Musik.
Die an und für sich undefinierbare Klangwolke.
Dazu das nächste Mal, wenn dir der Magical Eight Ball verrät, wie spät es ist.
Maybe.



Ein mir empf0hlener Film, den ich weiterempfehlen möchte.
Prädikat wertvoll, die letzten Minuten äußerst verwirrend.

mfg

Saturday, 4 December 2010

Eat Shit and Die.

Was ich nicht alles machen müsste, um dieses und jenes zu erreichen.
Stattdessen esse ich Mitternachts-Eis, nämlich Stracciatella.
Entweder sterbe ich jetzt an Husten, oder nicht.
Stracciatella kann im Übrigen auch Torte sein.

Ich frage mich, ob irgendjemand bemerkt hat, dass Google (die Suchmaschine) laufend verändert. Google ist ja der Teufel, vielleicht wird dieser Blog dafür gelöscht und der Menschheit weiteres Fremdschämen somit erspart.
Deshalb benutze ich im nächsten Moment ein weiteres Teufelsmedium.

LABEL : TRASH DELUXE



vgl.



Wen ich übrigens in die Kategorie GROSSARTIG stecken möchte : LEWIS BALTZ.

Eiweiss: 0 *
Fett: 0 *
Kohlenhydrate: 0 *
Nährwert: 0 KJ / 0 Kcal. *
Bemerkungen: *

it just makes them bigger and mainly it makes them cost more
- der gute alte andy [...]

mfg

1872