Monday, 6 December 2010

You are the music in me.

Ist ein Zitat aus High School Musical.
High School Musical ist wohl das letzte.
Wobei, wo ich mir gerade den Text zu Gemüt geführt habe, da sticht mir bereits in der ersten Zeile "Na na na na na na na na yeah" die Tiefgründigkeit ins Au...Ohr.
Simulakrum oder Referenz?
Das Drama einer Kultur.
Auch
Meine Arbeiten der derzeitigen Ausstellung zeigen aus Musik entstandene Bilder.
Teils dem Text entnommen, in Form von Motiven und Wortfetzen, welche noch visuelle Anhaltspunkte in der verarbeitenden Verbildlichung zulassen, teils der Grundstimmung und Tonpassagen der Lieder, welche nur rein abstrakte Interpretationen ermöglichen, verirrt sich etwas an sich nicht Darstellbares in collagenhafte Mischformen.
Das wahrscheinlich schlechteste Beispiel, aber zumindest das Zweit-Markt-Fähigste.



Noch einmal Dank an mein liebreizendstes Model, und die Puppe.
Dieses war jenes, welches ich an die Wand genagelt habe, direkt.
Welches, während dem Aufbau zerbrochenes Glas, spontane Rahmenplatzierung am Boden zufolge hatte, und mir etwas mehr Spielraum in der 'Ist das dekorativ oder ausreichend jenseits, um diesen Aspekt auszulöschn?' Fragestellung.
Wie so oft wurde mir erst beim gemeinsamen 'Betrachten' erklärt, warum ich dies so (hier drei Nägel) und jenes so (weißes nicht zugeschnittenes Papier auf gelblichem nicht zugeschnittenem Papier) gemacht habe.
Hauptsächlich präsentationstechnisch; im Collagenhafte-Mischformen-Herstellen werde ich immer besser. So wie Besen, nur nicht so sauber, deshalb mit zwei s und r. und klein wie ein Handstaubsauger.
Lasse ich mir sowieso nicht dreinreden.
Der Wunsch etwas dreckiges schockierendes revolutionäres zu erschaffen wächst unterdessen in mir heran. Darauf möchte eines Tages zurückgekommen werden.

Meine Präsentationsform war nur insofern strukturiert, dass sie dieses Wort mit zwei u nicht besonders ernst nahm, an den Ecken etwas langzog und sich stattdessen durch unregelmäßige Abstände, Unterlassung der Passepartoutverwendung usw. erlaubte jegliche Abweichung in diese 'eine Guss'form zu integrieren.
Am schönsten wirds, wenn man so lange hinstarrt, bis die Augen anfangen zu tränen und zu schielen. Muss ja doch irgendwie weh tun.
Ich mache hiermit ein weiteres Zugeständnis
an die von mir in ihren Grundzügen verhasste Kunstscheiße, auf welcher sich die Kunstwelt aufbaut und sich auf verschrobene Weise ebenso legitimiert. Die Thematisierung von Beweg- und Hintergründen, Referenzen und deren Beziehungsprobleme und Heiratssachen, die sind schon wichtig, das ist mir bewusst, in erster Linie, um die Kommunizierung und Kommunikation zu vereinfachen, damit die Funktion eines Kochlöffels verstanden wird, wie die eines schlechten Beispiels.
Nein, der eines Bildes, hoppla.
Nur muss ich das nicht gut finden.

Worauf ich eigentlich hinauswollte war die Musik.
Die an und für sich undefinierbare Klangwolke.
Dazu das nächste Mal, wenn dir der Magical Eight Ball verrät, wie spät es ist.
Maybe.



Ein mir empf0hlener Film, den ich weiterempfehlen möchte.
Prädikat wertvoll, die letzten Minuten äußerst verwirrend.

mfg