Tuesday, 30 October 2012

Quotidian

You don't know my heart, so don't you dare. 

Don't you worry, I'm not in love. That is one of those things that only happens to other people.




Geschichten vom Holz / tales of would
Don't you worry, too much, I'm not in love
and did not tell you about it; you would be the first to know, honey. I am much too gossip not to tell the first person, who comes my way; or flies or floats
my boat. If only, I was not so afraid, not to play it safe, play it distanced, like a distant sound of a violin, why a violin, because the violin is pretty distant at the moment; the violin can be violent, she showed me, believe me.
Not directly and not immediately, but subtle, metaphorical; through the flower as German speaking people could say, if they wanted and would use the language they claim as their own, if -
That is also the reason why, this entry is not titled You don't know my heart, so don't you dare.
Ich bin bloß, angezogen, wieder in der Laune zu quotieren, das Programm den Quoten zu unterwerfen. Und zu zitieren, das Geschriebene den Notizen hinzuzufügen, die Quellen auszuziehen, ihnen die Erde abschütteln und die Wurzeln auszureißen. Wurzeln tragen keine Blätter.
Die Weisheit, die in meinen Zähnen beheimatet ist, trage ich noch immer bei mir. Sie sitzt tief im Fleisch, verbissen. Schatten werfen keine Schatten.
Erde lässt sich unheimlich schwer entfernen, aufräumen, weg ordnen, dorthin, wo sie nicht mehr hingehört. Ich fühle mich jedenfalls in keinster Weise als natürlich von irgendeinem Ort; oder möchte gebunden sein an geographische Koordinaten, die politische Grenzen und wirtschaftliche fordern; aber das ist nicht meine Entscheidung. Wer ich bin und wenn du aufhörst
Actually hardly anything has happened, outside of the quotidian.
Such a beautiful word for such a common meaning, meaning common.
It probably asks for something more, not just quotidian, but quotidian something. Out of the ordinary.
Like depois de asks for infinitivo.
Here I go again, rambling, rambling, rambling. The beginning sounded so promising! He could be a writer, if only -
And I tried to fill every silence, every gap, every break; still something went wrong. http://youtu.be/VTQci7NwjB4 What I think about, when I hear quotidian - I don't hear it, I think it and imagine hearing it - is completely different to what Google Image Search wants me to believe that it looks like. 
Represent, represent!
I feel so much like a teenager, also, because I am still suffering from the impression, like a sickness, that my English never really evolved further, the style of writing, the manner of speaking, never really got any further than the time and state, when I could still drop teen, when talking about my age, like I would drop names, when talking about pop culture, in a manner of speaking. It's a condition.
Really, I am just as young, and just as inexperienced as any other person my age. Playing it cool, frozen in time, or frozen in a box of ice, next to fish and potatoes. 
Games of words, tales I would
tell.

Monday, 29 October 2012

Hier schneit es übrigens nicht.

http://youtu.be/wGYknpGqOcU

Die inflationäre Verwendung aller Variationen von sein und haben muss aufhören. Es gibt andere Wörter.

Oh my, I feel like a teenager bored by my suburban senseless existence.

go back to do what you do best
Und ein bisschen mehr fokussieren, ein bisschen mehr auf den Boden kommen.
Pop Dell’ Arte


Heute auf der Fakultät haben wir einen White Cube gebaut. Ich habe mich gefühlt wie in einer Kunstschule.
Zu Hause hat das Internet beschlossen, dass es nicht mehr funktionieren möchte.
Daher hatte ich Frühstück in der Cafeteria. Dort ist der Kaffee auch besser.
Außerdem habe ich 10 Minuten vom John Cale Konzert gehört. Dass ich auf der Gästeliste stand, sozusagen, habe ich erst bemerkt, als es schon zu spät war. Das hat nicht heute stattgefunden, das war schon am Samstag.

Es gibt so viel zu tun! Den Möwen beim Fliegen zusehen,














> residential area usually in the outskirts of large cities. Suburbs usually consists of predominatley white people that are middle class to upper class. Few activities to do and have many franchises(Ex. Wal Mart, Home Depot). The result of all of these bored teenagers results in stealing money from their parents and buying drugs and alcohol with it. 

Lovers Are Strangers

Thursday, 25 October 2012

Hebebühnen

Es ist natürlich kein Spiel - manchmal denke ich trotzdem gerne aus Jux in Levels - auch kein Urlaub mehr. Ein bisschen unbeschwerter als das echte Leben trotzdem. Manchmal übe ich mich im traurig aussehen, ich assimiliere mich.
Im Versuch mir das bewusst zu machen, die Konsequenzen und die Wellen, die das wirft; alles. Ich denke unheimlich viel, manchmal empfinde ich mich als dementsprechend kantig und rational, wie ein Messer, das aber quaderförmig ist. Und gleichzeitig handle ich unbedacht, bin müde, möchte Kaffee.
Manchmal fühle ich mich mehr fremdkörperlich und habe das Gefühl, dass ich da in Leben eingreife, in denen ich eigentlich nicht passieren hätte sollen, an anderen Tagen sehe ich kaum Unterschied zu  meinem alten Wiener Dasein, in terms of getting to know people; nur, dass alles so frisch ist!
Und es geht nicht darum, dass ich es so haben will, wie früher und bisher; so kann es sowieso nicht sein. Das ist keine Reue, die ich zeige.
Abgesehen davon genieße ich nach wie vor eigentlich eine unheimlich behütete Existenz; privilegiert. Das Abenteuer winkt mir zu und taunts me.
Die Wörter fehlen mir, mehr als früher, es gibt kaum Eingebungen, input, in und aus der Sprache der Mutter; dafür zunehmend aus der Fremde, dem Anderen!

Heute im Portugiesischkurs ist das Eigenartigste passiert.
Ich übersetze beim Vokabel schreiben manchmal auf Spanisch, manchmal auf Englisch, manchmal auf Deutsch. 
Also stand da evitar um assédio sexual - avoid un assaut sexual (das letzte Wort kam erst nach den Korrekturen hinzu) ziemlich bald hatte ich bemerkt, dass da un stand, erst ein paar Minuten später fand ich auch das fehlende l. Ungefähr so sieht es in meinem Kopf aus. 

Level 2

Nun, es ist vorgekommen vor einigen Wochen, dass ich etwas gratis bekommen habe. Ein Getränk, Rotwein. Von einem Menschen, der hier schon lange lebt, der in einer Bar arbeitet und zu diesem Zeitpunkt auch hinter dieser gestanden hat. Ich hatte zugegebener Weise Hilfe von einem Bekannten aus dem Landesinneren, der die r pronunciiert.
Auf ein Bier eingeladen werden ist eigentlich auch unüblich, aber das passiert.
Und an diesem anderen Tag, es war ein Dienstag, nach dem Vorfall mit dem Klavier, wo wir, nach kurzem Klarstellen woher und nach längerem Überlegen wohin, das Tal durchwanderten und auf meinem Hügel ankamen. Das Lokal, das wir angesteuert hatten, das nach den Fischerbooten benannt ist, war schon geschlossen. Der Besitzer stand aber davor und unterhielt sich mit der Hälfte einer experimentellelektronischen Musikgruppe und zwei Beisitzenden, auf der Mauer neben dem halb leerstehenden Haus. Nach einem kurzen Gespräch, es war vier Uhr morgens und er müde, öffnete er kurzerhand die Bar wieder und spielte Musik, die so warm und wohlig wie Tee mit Rum geklungen hat. Ich hätte die Menschen gehasst, die da in meine Bar wollten, er hat das Gegenteil unternommen; Taten folgen lassen.

Ich war außerdem in der Confeitaria Bolhao, dort bin ich öfters, es gibt da Süßspeisen, Kaffee und Brot. Es ist das Beste. Der Hunger hatte mich dort hinein verschlagen, es verlangte mir nach Zucker. Es gab also pasteles. Bestellt, an der Zahl, hatte ich nur vier, zwei von denen mit den Mandeln und zwei von jenen mit Staubzucker. Die Lady hinter dem counter hat ihr linkes Auge sekundenbruchteilig zugedrückt und mir plötzlich vier weitere in den Karton geworfen, aber nicht verrechnet. Gelächelt. Am Nachmittag.  
Draußen vor dem Fenster, auf der Straße, der Straße, gerade eben, hat jemand filho de puta geschrien und ich habe verstanden, was er damit sagen wollte; zumindest eine der Bedeutungen aufnehmen können. 

Das erste Kleidungsstück sieht fertig aus. Es ist grau und dunkelblau, handgemacht. Vielleicht ist es nicht für die Straße geeignet, es ist winterfähig, aber nicht wasserdicht und könnte ein Mantel sein.

Tasten


You can't make your heart feel, something it won't.

In erster Linie - ist das militärisches Vokabular? - wollte ich den Abend unkommentiert vorüber gehen gelassen haben, vergangen, nicht darüber schreiben. Abgesehen von der Nachricht, die ich noch am selbigen schon verschickt hatte, der ein Morgen war. Es war das kein Spiegel im herkömmlichen Sinne, mehr Lacan.
Das bringe ich nicht übers Herz. 
Es gab einen Ballsaal, es gab tanzende Menschen, es hat der Spiegel gefehlt. Bis auf eine waren die Lampen alle schön anzusehen, die andere hatten wir bereits geplant zu entfernen; es gab an den Wänden Bilder, die ich aber gar nicht wirklich angeschaut habe. Öle und Acryl; 
Und Säulen, die mit Schrauben in den Boden gemacht wurden, zu Boden gemacht wurden somit. Sie tanzten, nicht um einen Tisch. Tranken eine weitere Flasche, haben sie erhoben und geschüttelt, nicht geworfen, es gab keinen Aufstand. Später war die lautsprecherbetriebene Musik weggegangen und jemand spielte in der Mitte Akkordeon. 
Drei Türen und drei Balkone. Vielleicht vier, aber die letzte war nicht begehbar. 
Keine Asche auf mein Haupt, sagte der, der nicht auf der Straße stand, sich aber um die sorgte, die unten waren und standen. 
Wo ich die Treppen, die Stiegen, heraufgekommen war, und den Kopf wandte, empfand ich es wirklich surreal und besonders; die Szene, die Stimmung, die Atmo; das war der Einstieg. 
Es war dann gegen Ende fast still gewesen und ich fragte, ob ich probieren könnte. 
Denn, ich hatte es erspäht, von der anderen Seite, wo die Stühle aufeinander gestapelt waren. Es gab vermutlich keinen doppelt, alle waren verschieden. 
Üblicherweise bin ich nicht so voller Liebe, voller Gefühle und finde so Intuitives manchmal ganz schwierig, wo dann Dinge gesagt werden wie Ich konnte einfach nicht malen! Als wäre das etwas Magisches, das dir in den Kopf fährt wie ein Nagel und anschließend die Bilderflut herausquillt. 
Aber es hatte mich herangezogen, das Klavier, als Beispiel für etwas, das du willst, aber nicht sicher bist, ob du herantreten möchtest, um es zu holen. Oder zu fragen. Kurzer Sinn, war ich schon an ihm und probierte aus, ob meine Finger sich noch bewegen ließen. 
Und in der Mehrzahl der Fälle sage ich nach solchen Momenten, es wäre schrecklich gewesen, es ginge viel besser, würde ich nur üben, würde ich nur;
Hatte ich aber ein paar Tasten gedrückt, die Hämmer an die Seiten, wurde es reduziert in der Lautstärke; die Zimmertemperatur. 
Es lief los, das Lied. Ich hatte darauf hingewiesen, dass es eigentlich nicht zum Tanzen geeignet wäre, dachte mir im selben Moment, ich hätte ja auch kein Gefühl für Rhythmus oder Takt. Und, wenn ich es mir nur oft genug erzähle, wird es vielleicht nicht wahr. Wie viele Nähte braucht es für den Schnitt;
Nichtsdestotrotz bewegte es sich. 
Nur ein paar Blicke und Augen, hatte ich die zweite Hälfte und die Mitte nur noch verschwommen im Ohr, die Übermittlung an die Maschine verzerrte den Rest. Es war gut zu singen und laut; es geht noch. 
Des Schuhes hatte ich mich natürlich entledigt; dem, der das Pedal bedient. 


---

http://youtu.be/5UOGtTF_dz4

Tuesday, 23 October 2012

Schweigen als Instrument

Und die Geste der Sprache ihre Bedeutung zu nehmen und sie nur als Intonation, als Geräusch, als Sound wahrzunehmen;
to mark as unread

Zwei seltsame Dinge sind passiert. In meinem Portugiesischkurs auf der Buchstabenfakultät habe ich Menschen kennen gelernt, die elternsprachlich Spanisch sind und ich habe mich mit ihnen fast ausschließlich, bis auf ein paar Brocken Portunhol und Krümeln Portugiesisch auf Spanisch unterhalten. 
Es begann außerdem vor ein paar Wochen, dass ich mich nicht mehr erinnern konnte, auf (oder in?) welcher Sprache mir Geschichten erzählt wurden, oder auch einfach nur Informationen gegeben. 
Die zweite Begebenheit. Dass ich nach Hause gelaufen bin ohne nachzudenken, welche Straße ich nehmen sollte. Ich hatte sie bereits eingeschlagen. Die Scheibe in Gedanken. Und es war nicht die, auf der ich ohnehin jeden Tag laufe; das Glatteis. 

Und diese Sache mit den Zitaten:

I have Social Disease. I have to go out every night. If I stay home one night I start spreading rumors to my dogs. 
- Andy Warhol

The thing is, I don't even have dogs. And my plants are all really fine, they don't need no talking to.

Einmal in der Frühzeit meiner institutionellen Ausbildung wurde mir beigebracht, dass dem Gehirn mehrere Teile zu eigen sind. Diese hätten unterschiedliche Aufgaben. Wenn es beispielsweise um Sprache geht, wäre da ein anderes neuronales Zentrum verantwortlich dafür, als jenes, welches mit Nummern umzugehen hat. Wenn also etwas gelernt wird, in federweiche Unterlage eingebettet werden sollte, ginge das leichter, wenn es sich um unterschiedliche Inhalte handelt. Diese Form des Konditional oder Konjugativ, ich wusste noch nie, welches welches ist und habe auch keine Ambitionen das zu googlen, es wurde auch gemunkelt, dass es den Subjuntiv geben soll - benutze ich nach Gefühl, Laune und Lust. Da ich jeniges, anderes Gebiet, das mit den Zahlen, in meinem Kopf kaum benutze, weil ich nicht weiß, wie und wofür - geometrische Formen sind schön anzusehen, klar - bleibt mehr Platz für Buchstaben, Verständnis, Kommunikation. Oder nicht. These widerlegt.

Ich habe beobachtet, aus Beobachtung gelernt, dass manche Menschen, die hier schon lange leben, Angst vor Schweigen haben; Schweigen im Sinne von nicht sofort antworten und erst nachdenken. Manche von ihnen laufen nach einer Sekunde des Zögerns schon weg oder werden furchtbar unruhig.

Noch eines, der Gürtel, der braunorange, lederfarbene, der ist mir zu groß geworden, auch am kleinsten Loch. Es wird Zeit für mehr öffentliche Verkehrsmittel!

Friday, 19 October 2012

Decke über Kopf


This sort of description, however, throws into relief the awkward relationship that such bohemian enclaves have with the destitute neighborhoods they nestle into — ebullient painters with their Jacuzzis who celebrate the surrounding grit and decay living side-by-side with people who probably don’t find the rubble so endearing.
Manchmal, wenn ich hier alles zu romantisch finde, dann lese ich Texte über Gentrifizierung. Das führt dazu, dass ich mich schlecht, privilegiert und schuldig fühle. Dadurch fühle ich mich im Gesamten weniger schlecht und schuldig und mir meiner Privilegiertheit mehr bewusst.
Das sind Strategien.

Es geht hier immer bergauf und bergab, Höhen und Tiefen, die Hügel.

Auf Portugiesisch ist der Regenschirm, der Schutz vor dem Regen. Das ist wenig überraschend. 
Vermutlich befinde ich mich auf einem Plateau; wo ich hinunterschauen kann auf das, was schon war; die Schwierigkeiten, die mich erwarten, in der Sprache erahnen kann.
Es ist Folgendes passiert. In diesem Museum, das einmal ein Gefängnis war und prinzipiell immer uninteressante Ausstellungen hat, hatte ich gefragt, ob ich ihn beim Eingang liegen lassen kann, meinen Schirm. Er ist schwarz. Daraufhin wurde mir von der Person an der Kassa geantwortet, dass sie ihn mir dann stehlen würde, wenn sie geht. Also, wenn es dann regnet und sie einen brauche, lachend. Ich hätte ja auch einen Hut. Ich würde aber meinen Schirm gerne behalten. Sie darauf, portugiesischer Regen wäre gut für die Haut, das geht gut.
Beim Weitererzählen der Geschichte wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass diese Lady eigentlich sehr nett war. Usually they just steal them.
Am nächsten Tag hatte ich ihn in der Cafeteria vergessen. Weil ich solche Dinge wie Schirme immer liegen lasse, überall. Prompt begann es zu schütten, den gesamten restlichen Tag. Das war natürlich wieder unheimlich romantisch. Und nass. 



















Mich folglich triefend und elendiglich fühlend, nachts nach den Lesungen, blieb ich kurz unter dem Vordach eines 5 Sterne Hotels stehen und wurde sofort nach Geld gefragt, wenigstens 50 Cent, komm schon. Auf der Straße des 31. Jänners beim nach Hause laufen, wurde ich von Passierenden darauf aufmerksam gemacht, dass es regnet. Danke, ich hatte das bemerkt. 
Am Tag nach dem nächsten Tag bei der Angestellten der Cafeteria nachgefragt, bekam ich ihn zurück, widerwillig ausgehändigt. Sie hätte ihn schon benutzt und wolle ihn gerne behalten.
In Wien hatte ich nur einmal einen Schirm, nach ein paar Tagen hatte er sich in sich selbst gekehrt und war gestorben.  
Good morning crisis, good morning shouting homeless drunk human beings, living in the next doorway, around the block. 

Saturday, 13 October 2012

Auf der Straße

Es lebt eine neue Pflanze mit mir. Sie hat mich am Flohmarkt gefunden, mich aber nicht wach geküsst. Sie hat noch keinen Plastik companheiro in Tierform, das wird folgen und Folgen haben. Die Verkäuferin hat mich für einen Französischsprachigen gehalten. Das passiert mir manchmal, hier. Aus mehreren Gründen frage ich mich manchmal, bin ich kurios, wie sich das anhört, welchen Akzent ich habe. Auch, wenn ich tanze.

Ich beginne meinen state of mind anhand der Türen zu denken, durch die sich auf den Balkon schreiten lässt. Es gibt sechs an der Zahl, sie sind geteilt, jeweils zu einem Drittel links und zwei Dritteln rechts, somit decken sie die gesamte Fläche ab, die Licht zulässt. Also, wenn man sie zulässt, dann lassen sie nicht zu. Ich spreche von den hölzernen Türen, die hinter oder vor den gläsernen sich befinden. Die ganz links ist fast immer geschlossen. Dort ist der Müll. Der Müll ist getrennt in Glas, Plastikflaschen, Bio, Papier und Dosen. Außerdem gibt es die Kategorie alles andere, das ist das Es, das Unbewusste, frei nach Sigmund. Hinter diesen Filtern, die ich öffne und schließe wie Tage und Nächte; 
Hinter der Trennlinie, draußen auf der Straße - benannt nach dem Heiligen, der heißt wie eine Süßspeise und dem die Jungfrau Maria erschienen ist, in einem Wunder - lebt es sich mehr. Der Weg, der meinen oft kreuzt, heißt Straße der Freude und die beiden treffen sich am Platz der Fischerboote.
Es ist der Straßenbegriff und der der Öffentlichkeit ein anderer. Sie funktioniert nicht nur als Ort, die Straße, der benutzt wird, um von A nach B zu kommen. Das verhält sich natürlich nirgends so. Und die Ausdrücke, die ich verwende, benehmen sich schlecht und sind stark verkürzt, verknappt, wie die Ressourcen. Weil, wer ausgehungert wird, der kann nicht aus seiner Haut, steht in der Ecke, wo er bleibt, muss er schauen, jeder. Wo ich wohne, wo ich hingezogen bin, da ist das anders, weil ich mein Kapital aus anderen Kanälen bezogen habe und beziehe. Ich nehme hier allerdings deswegen nicht weniger Teil.
Die Demos hier - ich nehme das Plural zurück - bei der ersten hatte ich ja geschlafen und die andere war so klein, dass sie schon vorbei war, bevor das Abendessen genauso passé war wie die Veranstaltung; diese Manifestationen (doch mehrzahlig, wohl gemerkt hypothetisch und auf Erzählungen basierend) von politischer Agitation sind ziemlich dramatisch, hoffnungslos und traurig. Gleichzeitig unheimlich friedlich. Die heutige hatte ich in einem emotional hang over erlebt. Der Junge, der neben mir auf der Mauer gesessen hatte, war auch muito triste, das habe ich in seinen Augen gelesen. Selten sah ich geschätzt 70 jährige Ladies mit selbst gemalten Transparenten; derart resolut.


Auf der einen Seite erstaunt es mich, wie wenig gebraucht wird, von mir, an Dingen. Also das Gefühl vom Brauchen, dass ich dieses vorfinden würde, auf der Tischdecke. Sie ist eigentlich dunkelblau. Und wie ich mich doch konstruiere durch Stücke von Kleidung und Stücke von Möbeln; Inventare.  
High definition. 
Auf der anderen Seite, am anderen Ufer. 
Auf französisch sagt man, ich bin von Akkorden, ist man einer Meinung.
Ich ende mit Klaviermusik. 
Portugiesische Nächte beginnen in der Grußform meistens, wenn die Sonne nicht mehr zu sehen ist. In der Form des Ausgehens erst später. Da geht es sich aus, das Kaffee Trinken um 10 pm ---


Thursday, 11 October 2012

Zwischen Stühlen

But they all look so ugly and mean when you' re sober

Ich habe überlegt, ob nur ich mit einem Liebesleben nicht umgehen kann, oder, ob das alle sind.
In ein anderes Land zu ziehen ist nur eine (nach links kursiv) temporäre (nach rechts kursiv) Lösung. Habe ich mir sagen lassen.
Zusätzlich zu den werten Lesenden, die den Rest der anwesenden Personen ausmachen, habe auch ich damit gerechnet, dass ich hier, an dieser Stelle, wieder einen Bogen schlagen würde zwischen; und während der Verbeugung die im Umhang gesammelten Gefühle durcheinander purzeln lassen würde, wie sie fallen, wie sie sich dem Bretterboden zu bewegen, Apparate sind und Funktionen und sensorische Sensationen, zurück, die Hälfte, Böen und Flattern und vom Papier gestutzte Flügel!
to take something in one`s stride.
Das werde ich nicht tun.

Ich führe auch ein privates politisches Leben.
Adjektive, die zusammen eine Einheit bilden, werden nicht durch Komma abgetrennt. Like I would give a fuck.
Stattdessen erzähle ich davon, dass ich mich erst die Tage daran erinnern konnte, warum ich die längste Zeit meiner Kindheit Oliven nicht ausstehen konnte. Es hing damit zusammen, dass ich die Grünen geschmacklich nach wie vor nicht besonders aufregend finde, vielleicht wie eine saure Achterbahnfart. Leider kam diese Erkenntnis dem Erwerb eines ganzen Glases, Eingelegter dieser Sorte, zu spät.
Ich wollte nicht nur Fisch kaufen.
Was das betrifft - was hatte ich denn erwartet, in einer Stadt, die der Hafen heißt.

fixe indiferente 

There is this thing about word games -
But I do not want to decode that particular appeal. I want to keep enjoying it without digging deeper.

Obviously, as long as you keep up the illusion that whatever you are doing here, does not have any effects on your other life, your former life, you can live a careless life.

Note to self and others: next time, remind me, no, advise me to move to a place, where things are ugly
- or to stay
Jedenfalls, jetzt bin ich so weit. Ich setze den Bogen an, den angekündigten. Die Seite zittert, sie bedauert den Unterschied zum a,
das Laub.
Es dreht sich etwas. Es ist Stoff, fabric, dabei, der sich herum wickelt, umwickelt. Es gibt einen Raum, der bietet viel Platz. Der Boden ist eben und die Ränder, die schon Wände sind, die sind so weit weg, dass man sich keine Sorgen machen muss, dass man dagegen laufen würde, oder mit dem Kopf dagegen schlagen, spränge man ausgelassen, von der Hand, von der Leine, umher, umhin.
Frei sind am wenigsten die, die ihrer Ketten spotten.
Der Boden könnte auch ein See sein. Aber er ist fest und nicht aus Eis. Kühl, vermutlich schon. Keine Steine, vielleicht am Ufer, keines Sees.
Die wissen es nur genauer, wie fremdbestimmt sie sind, wie Kiesel im Waschbeton entscheiden sie sich dafür.
Der Stoff bewegt sich zu Beginn wehender, nicht schmerzend, weitend, seine Kreise.
Er nimmt die Strömungen in sich auf, die Winde. Die Struktur, die Farbe, deine Augen, dein Blick, deine Worte, deine Worte, deine Wunden.
Und erst, wenn er angezogen wird, und seine Flügel ausbreitet, dann ist es ein Pfau.


mfg

take my lips

Monday, 8 October 2012

Reading Faces

Now, I always preferred to portray things, rather than people;
use them in my work, in that sense, for that matter.

I must admit that it is harder for me, here. Not with objects. They are easier, they are lovely, there are plenty; of them. They are old, they can be found at every corner - not the good ones, mind you - they have different sizes and colors.
To tie in with the start, to read faces. Most objects dont have them. And to be read. It takes more.
By mentioning it, I might fuel or force it, but I have been told, that I was from the North. Is just one of several examples.
That might be the case. Still, as I am my socialisation, things might change.
Also, I returned the gesture, not exactly with a mirror, more with semi-transparent plastic foil. Similar to the one I put the piece of cardboard in, right before it left, among other things, in the blue mail. Back to a place with rain and grey and history.
Fuel or force a process, not really, an occurrence maybe, presumably a manifestation of stigmatisation, is what it could be.  

Is this mentality thing I develop a tendency to believe in - at least the corners of it, not the whole plate loaded with acted out prejudices and not so latent racism - only and purely projection?
And why would, being my subjective projection only, make it less real -

If; When I use language I like to be capable of controlling, or at least executing some influence on what is going to be understood by whoever the receiver might be. Bear in mind what connotations and shades of meaning might spring into life. 
In any case, my command of two of three tongues, that I use here, in general, is fragmentary at best. 
It makes me uneasy, makes me doubt, leaves me -
Conclusion and line at the bottom, I want to work on and with The Other.
What makes it different, what makes it same. Me, with endings, beginnings.
Borders and admissions.

Residing, living in an area, geographical space, whose culture is less known, less exposed to me, ambiguously so, I am not aware of consequences, implications, of dangers even;
The air that I breathe is still not as saturated with meaning, with information; makes some things easier, more convenient, others more tiresome; some require more courage.
At the beginning I had no past, at all.
Anonymous life, however, is most probably already over, once and for all.

Each day you decide to let someone new enter your life. You start re-telling the story, that you keep telling to yourself, the one about your name, the places you have been, where you learned or studied, your coffee drinking habits and so forth. It makes me think, too much at times, how many of them matter, which of these points; whether they can be applied to a person, a character, being in a permanent state of change, of flux, or not; performance and repetition, reiteration; and not to commit oneself! Not to determine.

You pick up words. You pick up phrases. You look at that grand puzzle in your head, for which new pieces are being painted every minute. You draw pictures. Hold on, try to hold on.
Now, that was less abstract, more like concrete and stone, in relation to what I usually write.

--- I hope the whole denial thing works out. 

Wednesday, 3 October 2012

Raum Nehmen

Aus irgendeinem, absurden Grund bin ich immer noch davon überzeugt, auf mich selbst aufpassen zu können.

Ich habe jetzt diese wunderschöne Wohnung. Darin befinde ich mich in dem Stadium, wo ich das erste und einzige Mal Fenster putze, einmal beim Einziehen, einmal beim Ausziehen. Und, wo das noch Spaß macht, Teil ist vom Raum für mich Nehmen, Appropriieren, Beanspruchen.
Es wäre allerdings schade, wenn diese nur von mir bewohnt bliebe. 
Schluss und Ende, Meines gibt es gar nicht.

Auf dem Balkon hinter, oder vor, einer der drei doppelten Türen, die auch noch doppelte Läden aus Holz für sich haben, leben vier Pflanzen. Eine ist ein Basilikum, die wohnt schon seit 1 Monat mit mir zusammen, die anderen drei sind Wüstenpflanzen, die ich noch nicht beim Namen kenne.














Eines hatte ich noch vergessen. Den Moment am Tisch. Da wurde Portugiesisch, Französisch, Flämisch, Englisch und Deutsch gesprochen, von 5 unterschiedlichen Menschen, überkreuz. Von allen diesen Sprachen habe ich zumindest ein wenig verstanden, der dafür verantwortliche Teil meines Kopfes war allerdings maßlos überfordert. Aus der Perspektive der Lampe an der Decke, es hatte das ganze stattgefunden auf einer Terrasse, auf einem Hügel, mit Ausblick auf die Provinz, von oben hatte ich in meinem Kopf eine Skizze gemacht, mit unterschiedlichen Farben, die sich zwischen den Tellern und Gläsern herum geschlängelt haben, von den Nudeln, über den Grünwein zum Rotgrünwein usw. 

Ansonsten ist es immer noch eine Gegebenheit, jeden Tag neue Menschen in sein Leben zu lassen. Sich in der Folge jeden Tag neu zu erzählen und im Verlauf zu hinterfragen, ob das auch wirklich alles zutrifft. Nach meinem liebsten Film gefragt, wusste ich nicht, welcher das sein sollte.

Manchmal abends, beim Laufen, falsch, beim Gehen, nicht beim Sport, kein Film -
it's a mix of these three, really:

http://youtu.be/yYkUCuLRvA0
http://youtu.be/4P0hG3sD0-E
http://youtu.be/RAjcVuc46Vw

Plädoyer für die finanzielle Entlohnung künstlerischer Arbeit, die vielleicht keinen offensichtlichen und direkt nachvollziehbaren Zweck und Nutzen verfolgt. Done.

mfg


I think I can last at least a week without someone to hold me

Monday, 1 October 2012

Taking Notes

Es ist dieser vergleichbar mit einem Schnauzbart, einem Hemd mit Punkten, in einer Skizze aus Orangenschalen, aus und gereift, der Text.
Das musste.

Ich war schon wieder im Paradies. 
Es gab unheimlich viel Natur und grün;
ein bisschen widersprüchlich in dem Zusammenhang, es war dunkel als ich angekommen bin;
alle Lichter waren orange; 
im Bus hatte ich geschlafen, als ich aufgewacht bin, hat der Fahrer des halböffentlichen Verkehrsmittels Someone Like You gehört.
Ich war neugierig, warum Tourist_innen an anderen Orten dafür bezahlen würden, um arbeiten zu dürfen mit den Trauben.
Die anderen Pläne also über den Haufen geworfen, wie Salz über die Schulter, bin ich während des Umzugs, der die Straße runter passierte, in den Bus gesprungen. Ich habe die Seite gewechselt. 
Meine Besitze sind derzeit, wenn man es ungenau nimmt, auf 5 Orte verteilt. 
Die restlichen Dinge und Gegenstände werde ich wahrscheinlich ohnehin nie wieder sehen, oder, wenn, dann hätte ich sie eigentlich schon vergessen oder verschenkt, aus Gewohnheitsrecht. Hin und wieder melden sie sich. 
Erstmals überfiel mich der Gedanke, im Rosinenkuchen versunken, für länger hier her zu ziehen. So lange die Provinz nicht österreichisch ist, kann ich sie verdauen. Es lag an den Kiwibäumen. 
Vor dem Winter fürchte ich mich natürlich, aber in der zweiten Hälfte des Jahres ist der Winter schon wieder vorbei. Und Kiwis kann man sowieso erst im Dezember ernten.























Später habe ich mich auf eine seltsame Art ganz gesund gefühlt, bei dieser körperlichen Arbeit in der Sonne im Wein mit der Luft, am Land; Eine kleine Zeit lang überlegt, ob ich die Bilder teilen möchte, ob ich welche machen möchte; weil, dann kann man sich nichts mehr vorstellen.
Irgendwo dazwischen war ich auf dieser Performance, sie war ganz ähnlich wie das hier: 
http://youtu.be/uqmUBg50dNI
Auch mittendrin in einem Haus, voller Musik, von oben bis unten in den unterschiedlichen Räumen; die wurde mit Händen und Stimmen gespielt, nicht vom Band. 
Eine kleine Entscheidung getroffen, mit dem Nationalisten gebe ich mich nicht mehr ab.
Mit der Gesundheit war es spätestens vorbei als wir nach 24 Stunden vergangenen Stunden nach dem Frühstück, bei dem es traditionellerweise Wein gibt, ein zweites Mal frühstücken gegangen sind, wo es im Kontrast Brot mit Butter gab. Weißes, wie Toast. Den Kaffee brauche ich fast gar nicht mehr erwähnen. Heute ist nach wie vor so lange, wie ich will.
Es hat etwas Schönes, wenn jemand Wörter benutzt, die zwar schon lange in seinem Kopf sind, die aber noch nie ausgesprochen hat. Mein Liebstes, das aber gar nicht in diese Kategorie fällt ist: portuguesing. 
Sometimes I would just point at things and say: One of these
Als dann die Frage kam, wegen des mit nach oben Kommens, da habe ich gesagt, nein, nein, noch nicht. 
And the streets were paved with cigarette butts.

mfg

starfish / party girl