Stetig verliere ich Worte, verblassen sie; wo sich andere ansiedeln. Und mir fällt Seide ein -
Fasern, Faden, Garn und stringentes Verfolgen;
Und im vom Kaffee induzierten Schwebegefühl werden mir die Augen schwer.
Manchmal am Samstag da gehen wir an einen Ort, wo die Menschen singen. Wir, weil ich da noch nie alleine gewesen bin. Sie sind in der Mehrzahl älter und trinken roten Wein oder essen kleine Speisen. Das trifft sich insofern gut, weil nach dem Flohmarkt, wenn wir es auferstehen, wir dann auch den ganzen halben Liter angeboten bekommen, alles inbegriffen, ihn aber ablehnen, weil es noch viel zu Früh ist, so bald nach dem lebendig werden sich schon wieder zu ertränken.
Mein Kopf wacht nur noch halb auf, der andere träumt neben mir.
Um wirklich gute Sachen zu finden, da muss man in der sprechenden Stimmung sein, in der wühlenden und sich in den Dingen wohlfühlen, sie durchzugehen, zwischen den Menschen und den Angeboten. Aber das ist ein anderer Ort, der Markt, der Grasbüschel in gehälfteten Plastikflaschen hat, davon schreibe ich vielleicht ein anderes Mal. Auch die Stelle, an der früher Wäsche gewaschen und aufgehangen wurde, die wird ihren Auftritt abwarten müssen.
In der Nähe der späteren Samstage also, sind die Gärten vom Kristallpalast, die sind ganz barock um eine Betonhalbkugel herum und haben Aussicht; Brücken und Palmen.
Ab und zu bewegen sie sich von den Stühlen, die sich in dem Raum drängen zwischen den Tischen, die Schweigenden, die Tratschenden, um sich zu erheben in der Stimme, höher. In einer Ecke sitzen Drei, die Instrumente verspielen. Einer ist meistens trauriger als die anderen. In der Pause bekommen sie Suppe mit kleingeraspeltem Grün zu essen, das ist als Gage zu verstehen; wenig Gewalt, möglichst laut in der Stimme.
Sie wirft, vorgestellt, ein Tuch um ihre Schultern, das als Requisit dient und als Hinweis, dass es ab hier Ernst wird. Es ist das auch ein Schauspiel.
Andere durchbohren ihre Anzugjacken mit goldenen Anstecknadeln, um zu signalisieren, wo der Spaß aufhört. Alle hatten ausreichend Zeit, um sich ihre Strategien zurechtzulegen und durch Jahre der Erfahrung affirmieren sie einander ihr Recht zu haben.
Sagen wir, zu Beginn habe ich mich gefühlt wie ein fremder Körper. Mittlerweile fühle ich mich wie ein bekannter, fremder Körper, der auch weiß, was Knoblauchbrot heißt und mehr von den Texten versteht als nicht.
Meine Großmutter hat es sehr treffend ausgedrückt als sie dort gesessen hat. Sie findet zudem, dass ihr diese Bezeichnung, die ich hier attribuiere, nicht steht. Sie mag die Musik, jede Sorte, sei es nur die gute; die Ella hat das ganz genau so gesagt, das ist mir im Ohr hängen geblieben, schon lange. Ich war beeindruckt.
Zwischen den Fliesen im Keller, dort, ein Kaffee mit Wendeltreppe, die zum Lager führt, auf kleinstem Raum überfüllen sie den Platz mit den Noten, die ihr Ausatmen formt.
Es ist der Ort ein derartig funktioneller, dass auch die Dinge, die an der Wand hängen zum allerhöchsten Maße dieser Aufgabe nachzukommen suchen.
Später an der Bushaltestelle haben sie Wiener Lieder gesungen und es hat der Kontext sich ungefähr so gut vertragen wie zwei Rechtecke, die wie Teile eines Puzzles ineinander sich legen sollten. Sie haben sich schlussendlich auf ein Überlappen geeinigt, die Formen. Die Mehrspurstraße, das Nachtlicht und die gefliesten, uralt Häuser haben sich verschmolzen zu einer lauen "Everybody's Gotta Live" Sensation, die tatsächliches Verstehen in den Untergrund gerückt hat.
Ich sitze in einem Zimmer, das auf beiden Seiten Richtung Decke eine Reihe von Fenstern hat, und darüber eine weitere. Sie sind unterteilt von Rahmen. Auf der einen Seite gibt es Glühbirnen, schöne, die leuchten und Decke. Auf der anderen gibt es es grüne Bäume, Wind und Blätter, Himmel. Im Raum, Druckerpressen und Sessel und Papier.
Meine Verbindung zum Ballet war immer höchstens eine indirekte. Das ist sie noch immer.
War es zu einem Zeitpunkt die ehemalige Anstellung, die er, wie gleichsam andere vorzeitig gekündigt hatte, der Professor, den ich einmal hatte; oder zu einem anderen, es jenes das Fach war, das ein anderer unterrichtet, immer noch, den ich aber nur für die kürzeste Zeit kannte.
Wie ich mich dazu verhalten soll, dass, wenn ich schreibe, ich die Geschichten anderer verwende, ihnen die Zunge verdrehe, und mir das Wort im Hals stecken bleibt, das kann ich noch nicht sagen.
Ob das ist, wie Autos zu stoppen, oder sich an die Pläne anderer anzuknüpfen, sich selbst einzuladen.
Wo die feine Linie ist und wie weit das mit Macht zu tun hat und mit visueller Produktion durch bildgebende Prozesse, die fotografischen Verfahren ähneln, sofern diese auch das Repräsentieren von menschlichen Körpern beinhaltet. Eingreifen, Freiheiten;
In jedem Fall, sind wir in einer tanzenden Unterrichtsstunde gelandet, mit Spiegel, Stange und Plastikhüllen für die Schuhe, selbst, oder Verstärkungen für die Zehen, die anderen. In mir wurden alle möglichen Fragen aufgeworfen.
Und Tasten, schwarze Schlüssen und weiße Schlüssel.
Er tastend sucht.
(Abgang)
Meine Finger sind taub und unbrauchbar.
Fasern, Faden, Garn und stringentes Verfolgen;
Und im vom Kaffee induzierten Schwebegefühl werden mir die Augen schwer.
Manchmal am Samstag da gehen wir an einen Ort, wo die Menschen singen. Wir, weil ich da noch nie alleine gewesen bin. Sie sind in der Mehrzahl älter und trinken roten Wein oder essen kleine Speisen. Das trifft sich insofern gut, weil nach dem Flohmarkt, wenn wir es auferstehen, wir dann auch den ganzen halben Liter angeboten bekommen, alles inbegriffen, ihn aber ablehnen, weil es noch viel zu Früh ist, so bald nach dem lebendig werden sich schon wieder zu ertränken.
Mein Kopf wacht nur noch halb auf, der andere träumt neben mir.
Um wirklich gute Sachen zu finden, da muss man in der sprechenden Stimmung sein, in der wühlenden und sich in den Dingen wohlfühlen, sie durchzugehen, zwischen den Menschen und den Angeboten. Aber das ist ein anderer Ort, der Markt, der Grasbüschel in gehälfteten Plastikflaschen hat, davon schreibe ich vielleicht ein anderes Mal. Auch die Stelle, an der früher Wäsche gewaschen und aufgehangen wurde, die wird ihren Auftritt abwarten müssen.
In der Nähe der späteren Samstage also, sind die Gärten vom Kristallpalast, die sind ganz barock um eine Betonhalbkugel herum und haben Aussicht; Brücken und Palmen.
Ab und zu bewegen sie sich von den Stühlen, die sich in dem Raum drängen zwischen den Tischen, die Schweigenden, die Tratschenden, um sich zu erheben in der Stimme, höher. In einer Ecke sitzen Drei, die Instrumente verspielen. Einer ist meistens trauriger als die anderen. In der Pause bekommen sie Suppe mit kleingeraspeltem Grün zu essen, das ist als Gage zu verstehen; wenig Gewalt, möglichst laut in der Stimme.
Sie wirft, vorgestellt, ein Tuch um ihre Schultern, das als Requisit dient und als Hinweis, dass es ab hier Ernst wird. Es ist das auch ein Schauspiel.
Andere durchbohren ihre Anzugjacken mit goldenen Anstecknadeln, um zu signalisieren, wo der Spaß aufhört. Alle hatten ausreichend Zeit, um sich ihre Strategien zurechtzulegen und durch Jahre der Erfahrung affirmieren sie einander ihr Recht zu haben.
Sagen wir, zu Beginn habe ich mich gefühlt wie ein fremder Körper. Mittlerweile fühle ich mich wie ein bekannter, fremder Körper, der auch weiß, was Knoblauchbrot heißt und mehr von den Texten versteht als nicht.
Meine Großmutter hat es sehr treffend ausgedrückt als sie dort gesessen hat. Sie findet zudem, dass ihr diese Bezeichnung, die ich hier attribuiere, nicht steht. Sie mag die Musik, jede Sorte, sei es nur die gute; die Ella hat das ganz genau so gesagt, das ist mir im Ohr hängen geblieben, schon lange. Ich war beeindruckt.
Zwischen den Fliesen im Keller, dort, ein Kaffee mit Wendeltreppe, die zum Lager führt, auf kleinstem Raum überfüllen sie den Platz mit den Noten, die ihr Ausatmen formt.
Es ist der Ort ein derartig funktioneller, dass auch die Dinge, die an der Wand hängen zum allerhöchsten Maße dieser Aufgabe nachzukommen suchen.
Später an der Bushaltestelle haben sie Wiener Lieder gesungen und es hat der Kontext sich ungefähr so gut vertragen wie zwei Rechtecke, die wie Teile eines Puzzles ineinander sich legen sollten. Sie haben sich schlussendlich auf ein Überlappen geeinigt, die Formen. Die Mehrspurstraße, das Nachtlicht und die gefliesten, uralt Häuser haben sich verschmolzen zu einer lauen "Everybody's Gotta Live" Sensation, die tatsächliches Verstehen in den Untergrund gerückt hat.
Ich sitze in einem Zimmer, das auf beiden Seiten Richtung Decke eine Reihe von Fenstern hat, und darüber eine weitere. Sie sind unterteilt von Rahmen. Auf der einen Seite gibt es Glühbirnen, schöne, die leuchten und Decke. Auf der anderen gibt es es grüne Bäume, Wind und Blätter, Himmel. Im Raum, Druckerpressen und Sessel und Papier.
Meine Verbindung zum Ballet war immer höchstens eine indirekte. Das ist sie noch immer.
War es zu einem Zeitpunkt die ehemalige Anstellung, die er, wie gleichsam andere vorzeitig gekündigt hatte, der Professor, den ich einmal hatte; oder zu einem anderen, es jenes das Fach war, das ein anderer unterrichtet, immer noch, den ich aber nur für die kürzeste Zeit kannte.
Wie ich mich dazu verhalten soll, dass, wenn ich schreibe, ich die Geschichten anderer verwende, ihnen die Zunge verdrehe, und mir das Wort im Hals stecken bleibt, das kann ich noch nicht sagen.
Ob das ist, wie Autos zu stoppen, oder sich an die Pläne anderer anzuknüpfen, sich selbst einzuladen.
Wo die feine Linie ist und wie weit das mit Macht zu tun hat und mit visueller Produktion durch bildgebende Prozesse, die fotografischen Verfahren ähneln, sofern diese auch das Repräsentieren von menschlichen Körpern beinhaltet. Eingreifen, Freiheiten;
In jedem Fall, sind wir in einer tanzenden Unterrichtsstunde gelandet, mit Spiegel, Stange und Plastikhüllen für die Schuhe, selbst, oder Verstärkungen für die Zehen, die anderen. In mir wurden alle möglichen Fragen aufgeworfen.
Und Tasten, schwarze Schlüssen und weiße Schlüssel.
Er tastend sucht.
(Abgang)
Meine Finger sind taub und unbrauchbar.
