Saturday, 15 December 2012

Chegas em partes mas nunca paras de chegar

Ich habe mir das vermutlich gar nicht richtig gemerkt, diesen Satz.
Und das ist auch unheimlich riskant ein Zitat zu verwenden in einer Sprache, die man gar nicht spricht. Nur, wenn es nicht anders geht, mitten in der Nacht, oder, um Menschen zu beweisen, dass man es kann. Außerdem, in Ausnahmen, mit ausreichend Ermutigung; in verausgabender Manier -
Nun, zu meiner Übersetzung, meiner Version eines Verständnisses, das sagt,
Du kommst in Teilen an, aber du hörst nie auf anzukommen, kommst nie vollständig an.
Das habe ich auch in diesem Raum gefunden, wo ich eine gute Zeit hatte, auf Papier, auf altem. Und, wenn es das gar nicht bedeutet, dann ist mir das auch Recht.

Es findet erneut diese strenge Trennung von Text und Bild statt, zieht man aus Betracht, dass ich gerne in Bildern schreibe. Flusser schreibt so oft von diesen, jenen Bildern, die Welten bedeuten und zerreißen. Natalie Imbruglia singt davon, wie sehr sie schon zerrissen ist und eigentlich alles zu spät wäre.
Dein Müll ist mein Schatz.

Es mag in Teilen daran gelegen haben, dass ich unter Einfluss eines emotionalen Überhangs stand, vom Vorabend, Überreste, aber es hat geregnet und es war schon dunkel und ich bin dort hineingelaufen, durch die Autos, die Lacken durch die Luft geworfen haben. Dann war dort fast niemand und die meiste Farbe war grau. Die Laternen haben Striche in die Luft gezeichnet, die nie senkrecht und nie waagrecht verlaufen sind.
Jemand hatte mich auf dem Weg nach diesem gefragt und ich habe ohne Umwege in derselben Zunge, der ahnungslosen, geantwortet, wusste aber selbst nicht wohin.
Ich war also, nach dem Eintreten des Falles, allein mit dem Klacken meiner Schuhabsätze, der Spiegelung in den Fenstern und der Aufsichtskunst, die sich über den Dienstschluss unterhielt.
Üblicherweise beschränkt sich mein Verhalten in Ausstellungsräumen - bei Eröffnungen auf kostenlosen Konsum von Nahrungsmitteln, Socializing und relativ geringen Gefühlsbandbreiten - und unter der Laufzeit auf gemäßigtes Interesse oder ständiges Rätseln, ob ich denn mehr Reaktion zeigen und finden sollte, in mir. Dem war auch so, am Tag davor, da haben wir uns von Eröffnung zu Eröffnung bewegt, Mozarella-Spießchen, Wasser und Reinheit, dann kleine Brötchen mit zweierlei Fischaufstrichen und Lissabon in der Flasche. Schließlich und endlich Abendessen und das Gegenteil von Aperitif.
Am Folgetag war ich dann zutiefst berührt von dem Holz, dem Metall, dem rohen Material, dem nur kleine Eingriffe zugefügt wurden; das Wasser, das Meer, der Himmel und irgendwo eine poetische Ebene; die Form von Klarheit, die es hier gibt, ohne Schnörkel und Gezier. Abblätternde Farbe, an den Ecken geschliffenes Blech. Die Skizzen, die Vorlagen für das Hemd mit Streifen ohne Ärmel; alles habe ich gemocht!
If I were an installation artist, I would strive to produce similar, or same.
Am Ende sind alle bei dem Film eingeschlafen. Und ich fühlte mich in einem Nest von Geborgenheit.

And if I keep repeating that I'm not very emotional, about things, about life, if I repeat saying that I am, in general, not a very emotional person, nothing really touches me, nothing else is touching, that's for sure,  I could, perhaps, keep on believing in what I am saying about myself, the worlds; means and ends. Sometimes, when it's not raining, it's windy, which means that you dry inbetween the showers, a bit.
Dry humor, dry gin; blacker than black, no regrets.

Tuesday, 11 December 2012

Tand, Schund und Flitter

Sammlung, bestehend aus Resten:

I dont know how many hours later - I lost count - I dare anyone to doubt that artistic work is work, can be hard work, tiring work, can be fun work, wonderful work, is work in any case.

These are spaces of otherness, which are neither here nor there, that are simultaneously physical and mental, such as

Kommen Sie nach Wien, dort passiert der Weltuntergang 50 Jahre später.
Diesem Motto folgend, fliege ich just an jenem Tag, wo die Apokalypse in eine andere Zeit fällt, dorthin. Ich möchte gerne ganz viele Menschen sehen, die ich gerne habe, die dann einmal umarmen, mit ihnen ein Festmahl haben, mit exportiertem Portwein, und möglichst bald wieder weglaufen, fliehen in mein anderes Leben; ich fürchte mich nämlich vor diesen vielen Seiten.

Ich glaube man kann das gar nicht ignorieren, das Meer. Es ist dort und deshalb trocknet die Kleidung zum Beispiel nicht.

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Darauf könnte in strukturalistischer Vermessenheit erwidert werden: "Aber so ist das Gesetz!" Doch welchen Stellenwert hat diese Äußerung? "So ist das Gesetz!" wird zu einer Äußerung, die dem Gesetz in einem performativen Sprechakt genau jene Macht zuweist, von der behauptet wird, das Gesetz übe sie aus. "So ist das Gesetz!" ist folglich ein Zeichen der Komplizenschaft mit dem Gesetz, ein Zeichen des Begehrens nach einem unangreifbaren Gesetz.

Immer, wenn ich so etwas lese, fühle ich mich unheimlich subversiv.
Für einen Moment, dann holt mich die Realität wieder ein. 
It is sometimes an appropriate response to reality to go insane.

Sunday, 9 December 2012

The Water

Bald werde ich damit anfangen Arbeiten über meine Beziehung zu Wasser, dem Meer, Flüssen aus Tränen zu machen. Ich sehe es kommen, höre das Rauschen, in Wellen. Es ist das etwas sehr stark hier Verankertes, eine Kette aus Gliedern führt zum Schiff. Es ist so als hätte ich einen Tank, ein Reservoir an Traurigkeit, das ich jederzeit anzapfen könnte, wenn ich wollte. Ich muss nur nachfühlen, nie nachfüllen. Es ist jenes eine Strategie mich mehr platziert zu fühlen, ein Ding der Möglichkeit, ein Rädchen, eine Armatur, die und das gedreht werden kann. Ein Korken, der die Flasche machen lässt, wofür sie ist, solange sie Flüssiges hat.
Bis dahin muss ich mich mit unternommenen Begehungen zufrieden geben
Pflanzen portraitieren, die sind in etwa genauso wenig verfänglich, bedenklich wie Wasser.
Oder Holzwürmer.
http://thomastrabitsch.tumblr.com/ Ich verzeihe mir die Autopromotion.
Es war der erste Tag an dem ich die Kamera nach draußen genommen habe, sie auf die Straße gehoben habe. In einem Moment hat sie am Boden gelegen, geruht auf den Steinen vor dem verschlossenen Tor, das zum Park der Tugenden führt. Die Tugenden befinden sich derzeit in Reparatur.
Sie bekommt auch einen Charakter, und Eigenschaften zugewiesen, wie all die Gegenstände mit denen ich arbeite; ich forsche nach, um sie herum und verdrehe,  -wende sie. Sie in Bilder zu geben hilft oft, wie auch sie zu Bühnen werden zu machen; oder Geschichten.

Und über die Sprachen zu reden, und Wörter,
das ist mir so wichtig. Weil das verwende ich ja auch in der Kunst, im Leben.
Die Worte, die deutschen, die sind stehen geblieben. In dem unaufhörlichen Anhäufen und Abschwemmen von Wissen, Gefühlen, als Ressource und Material, und Erfahrung, da wirbelt in der Sprache, derer ich mich hier bediene, wenig Blatt, Papier im Sturm, liegt mehr auf Eis,
Gletscher schmelzen.

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http://youtu.be/bfqEisOIMJc

Thursday, 6 December 2012

Call Me Maybe

I took a walk and it became a shoe.
I used a real camera, I call it real and camera, because I want to give it that name. I can call it whatever I want, but I should think about what that says about me, what that means for me and my environment, my political microcosmos, if and when I do. The decisions you make, you don't make them for yourself, only.
I started nearly all of the sentences with that one letter word, which is supposed to do justice to my personal and interpersonal construction of subjectivity.
The picture had wonderful shades of red, it did, and it had a shoe on it, a representation of a shoe, pictorial.
This evening the first time came around that I should miss and am missing my class of portuguese, simply, because I do not feel like meeting people, seeing people, interacting with human beings directly. Happened again, easy as that.
There is a fight going on inside of me.
I am carrying it out with means of associative writing, I am also settling it and unsettling it, thinking about tortured artists.
I am circling -
This is something of a follow up to a very old post

The tortured artist is a stock character and real-life stereotype who is in constant torment due to frustrations with art and other people. Tortured artists feel alienated and misunderstood due to the perceived ignorance or neglect of others who do not understand them and the things they feel are important. They sometimes smoke, experience sexual frustration and recurring heartbreak, and generally appear overwhelmed by their own emotions and inner conflicts. They are often mocked in popular culture for "thinking too much", being quixotic, or coming across as pretentiously adverse to happiness and fun. Other stereotypical traits vary between extremes – from being narcissistic andextroverted to being self-loathing and introverted. Tortured artists are often self-destructive in behavior and are generally associated with mental health issues such as substance abusepersonality disorders, or depression.

I strongly believe that pop culture can and cannot save us. 


Next step, failing audibly!
Speak, talk in this bloody language. Loudly. 
And my final goal is to write a text in it. This is not the wish to command it, or to have command of it, to shape it to my will. No, no, no.