Derzeit sitze ich auf einem Bahnsteig. Das heißt, auf einer Bank. Nicht, weil ich nicht am Boden sitzen würde, weil mir das zu teenagerish, wohnungslos oder dreckig ist; nein. Der Stein ist ziemlich kühl und das grau gefällt mir nicht, vor allem, wie es unterteilt ist, in einzelne Bausteine spricht mir nicht zu. Ich fürchte mich nicht vor den Fugen, die mit Pudding gefüllt sein könnten, wenn das jemand machen würde. Fürchte nicht, auf sie zu treten.
Gegenüber steht eine S-Bahn, sie ist blau und weiß. In ihr befinden sich Menschen in neongelben Westen, die mit Reinigungszubehör glatte Oberflächen säubern, welche sie kurz zuvor mit Sprühseife bearbeitet haben.
Für mich habe ich bemerkt, dass ich viel öfter das Hättest du dir das vor einem Jahr so vorgestellt Spiel versuchen sollte. Vielleicht vor einem Jahr und ein Viertel.
Das erinnert mich dann an Lebenssituationen in denen ich damals gehangen habe, wie in einem gerissenen Netz, das doch ziemlich klebrig ist, daher keinen freien Fall zulässt, oftmals unbequemer Weise nicht los lässt, fest zubeißt, dehnt und streckt. Bänder und Gelenke.
Und daran, dass Linien nicht gerade verlaufen und nicht nach oben führen müssen. Vorwärts!
Dann bin ich übersiedelt in einen Zug, dessen Boden auch grau, teilweise auch dunkelgrau und aus Plastik ist. Chemische Zusammensetzungen waren für mich noch nie von Bedeutung.
Chris Lohner heißt mich willkommen, wünscht mir eine gute Reise, den unangenehmen Geruch, der mich vollends ummantelt, keinesfalls vereinnahmt, den erwähnt sie nicht.
Das Kontrollpersonal, das sowohl Reiselust als auch Bewegungsfreiheit unter Kontrolle halten soll, winkt ab und möchte das Stück bedruckte Papier, das ich erworben habe, nicht einmal sehen. Ich kenne den Grund dafür nicht und lese die in unterschiedlichen, gängigen Sprachen gehaltenen Beschilderungen, die mir auftragen, wie ich mich zu benehmen habe, falls gerade niemand da ist, die und der mir das sagen können.
Was es macht, Dinge zu wissen.
Ich war in einem österreichischen Keller, hinter der Bar. Auf dieser hatte ich beim letzten Umzug mein Klavier platziert und es bedient, seitdem des Öfteren; nicht die Gäste, da gab es bisher keine. Auf den Regalen steht Hochprozentiges aus Schneejahren.
An diesem Tag, der heute ist und auf portugiesisch anscheinend der zweite Markt heißt, bin ich nicht ganz zu mir gekommen, daher auch nicht zu den anderen, die diesen Keller mit mir geteilt haben.
Hier wurden keine Kinder eingesperrt, vermute ich zumindest, zuversichtlich. Misshandelt auch nicht. Ansonsten ist er sehr typisch. Dort befindet sich eine Reinigungsmaschine für das oberirdische Schwimmbad, die sich vor allem in der heißen Jahreszeit sehr laut verhalten kann. Diejenige Person, die das Anwesen besitzt und hütet, spielt in meiner Vorstellung in einer Death Metal Band und probt nur in den kleinen Stunden des Morgens. Wenn ich sie zu Gesicht bekomme, streicht sie meist, um ihre Verkleidung zu unterstreichen, die Oberseiten von Brötchen und spielt Chopin.
Was die Harmonien betrifft, befinde ich mich im Großen und Ganzen sehr nahe, empfinde ich mich als sehr nahe, den Menschen, die ich mir ausgesucht, die auch mich gefunden haben, für kollektive Arbeit in Text und Ton.
Das war der Grund, warum ich mich in erster Linie auf diese kleine Reise begeben habe, die ich schon viele Male bestritten habe.
Gemeinsam schreiben wir Dinge. Überlegen, beschreiben wie sie aussehen und klingen.
Und legen auf genaue Entsprechung und Ursachenforschung, Quellen oder Ursprünge wenig Wert. Den sollen die legen, die Kassabelege mögen und Angst haben vor Gefühlen.
Das ist meine Seite, die ich beschreibe. Die Musik übersetzt Geschichten.
Die Tag ist etwas entstanden, es geht gegen Ende so
show me the ropes
give me no hope
pull my strings
and i'll pull yours
no strings attached
Gegenüber steht eine S-Bahn, sie ist blau und weiß. In ihr befinden sich Menschen in neongelben Westen, die mit Reinigungszubehör glatte Oberflächen säubern, welche sie kurz zuvor mit Sprühseife bearbeitet haben.
Getrennt von ihnen bin ich durch parallel verlaufende Schienen, das Steinbett unterhalb und eine Scheibe aus durchsichtigem Fensterglas; und die Anonymität.
Manchmal, wenn ich am Land bin und die Menschen dort anschaue, werde ich kurzweilig depressiv.
In Kleinstädten passiert Vergleichbares.
Im Speziellen in diesem, nicht nur, von Grenzen beschränkten Staat.
Das erinnert mich dann an Lebenssituationen in denen ich damals gehangen habe, wie in einem gerissenen Netz, das doch ziemlich klebrig ist, daher keinen freien Fall zulässt, oftmals unbequemer Weise nicht los lässt, fest zubeißt, dehnt und streckt. Bänder und Gelenke.
Und daran, dass Linien nicht gerade verlaufen und nicht nach oben führen müssen. Vorwärts!
Dann bin ich übersiedelt in einen Zug, dessen Boden auch grau, teilweise auch dunkelgrau und aus Plastik ist. Chemische Zusammensetzungen waren für mich noch nie von Bedeutung.
Chris Lohner heißt mich willkommen, wünscht mir eine gute Reise, den unangenehmen Geruch, der mich vollends ummantelt, keinesfalls vereinnahmt, den erwähnt sie nicht.
Das Kontrollpersonal, das sowohl Reiselust als auch Bewegungsfreiheit unter Kontrolle halten soll, winkt ab und möchte das Stück bedruckte Papier, das ich erworben habe, nicht einmal sehen. Ich kenne den Grund dafür nicht und lese die in unterschiedlichen, gängigen Sprachen gehaltenen Beschilderungen, die mir auftragen, wie ich mich zu benehmen habe, falls gerade niemand da ist, die und der mir das sagen können.
Was es macht, Dinge zu wissen.
Ich war in einem österreichischen Keller, hinter der Bar. Auf dieser hatte ich beim letzten Umzug mein Klavier platziert und es bedient, seitdem des Öfteren; nicht die Gäste, da gab es bisher keine. Auf den Regalen steht Hochprozentiges aus Schneejahren.
An diesem Tag, der heute ist und auf portugiesisch anscheinend der zweite Markt heißt, bin ich nicht ganz zu mir gekommen, daher auch nicht zu den anderen, die diesen Keller mit mir geteilt haben.
Hier wurden keine Kinder eingesperrt, vermute ich zumindest, zuversichtlich. Misshandelt auch nicht. Ansonsten ist er sehr typisch. Dort befindet sich eine Reinigungsmaschine für das oberirdische Schwimmbad, die sich vor allem in der heißen Jahreszeit sehr laut verhalten kann. Diejenige Person, die das Anwesen besitzt und hütet, spielt in meiner Vorstellung in einer Death Metal Band und probt nur in den kleinen Stunden des Morgens. Wenn ich sie zu Gesicht bekomme, streicht sie meist, um ihre Verkleidung zu unterstreichen, die Oberseiten von Brötchen und spielt Chopin.
Was die Harmonien betrifft, befinde ich mich im Großen und Ganzen sehr nahe, empfinde ich mich als sehr nahe, den Menschen, die ich mir ausgesucht, die auch mich gefunden haben, für kollektive Arbeit in Text und Ton.
Das war der Grund, warum ich mich in erster Linie auf diese kleine Reise begeben habe, die ich schon viele Male bestritten habe.
Gemeinsam schreiben wir Dinge. Überlegen, beschreiben wie sie aussehen und klingen.
Und legen auf genaue Entsprechung und Ursachenforschung, Quellen oder Ursprünge wenig Wert. Den sollen die legen, die Kassabelege mögen und Angst haben vor Gefühlen.
Das ist meine Seite, die ich beschreibe. Die Musik übersetzt Geschichten.
Die Tag ist etwas entstanden, es geht gegen Ende so
show me the ropes
give me no hope
pull my strings
and i'll pull yours
no strings attached
