Leere bunte Zigarettenschachteln und zerknülltes Butterbrotpapier.
Das Gute an Nachtzügen ist, dass man sich immer freut, wenn die Fahrt vorbei ist. Auch, wenn es nach Wien geht. Hier geht es also um Plätze, die Namen tragen. Und Mittel und Wege von A nach B zu gelangen.
Eigentlich handelt es sich um Marken, die angefeuchtet, auf die Stirn geklebt werden. Und Etiketten, die runde Einfassungen haben, an denen ein Band befestigt ist. Das besagt, worum es sich handelt. Vielleicht auch, was es kostet, ob es kostbar ist.
Welches Vorurteil bei dieser Gelegenheit angewendet werden kann.
Milch und Haferflocken mischen.
Mich in Pigmenten wälzen.
Ich mag Berlin immer lieber.
Daher freue ich mich irgendwo im Hinterzimmer meines Kopfes, dass ich hier/dort nicht leben werde. Da erlaube ich mir weniger kritisch zu sein und möchte die Kehrseite nicht von mehreren Blickpunkten betrachten. Kopf und Zahl, Zahn um Zahn.
Hier habe ich geschrieben, als ich noch dort war. Dort habe ich später hinzugefügt, als ich wieder hier war.
In der U-Bahn hat es diesmal auffällig oft Akkordeon gespielt, mit synthetischer Unterlage.
Genauso fällt es mir leichter eine Stadt zu mögen, die irgendwo schon überreif ist, und übersättigt und nicht mehr ganz so dreckig glänzt und frech, fast schon, vorüber geht, übergeht vor ihrer Attraktivität. Wo es schon alles gibt, braucht man keine Ideen mehr hintragen, oder Obststände.
In ebendieser, da habe ich mir die Schuhe, die aussehen, als ob sie schon getragen wären, gekauft und staubig gemacht. Als ich zu Hause war und ich aus der Bretterbodenstraßenbahn geklettert bin, waren sie schon wieder sauber.
Im Park mit den Dinosauriern aus Plastik, die mal halbiert, mal geviertelt, ganz versunken von Zeiten erzählen, die schon mehr als einmal vorbei sind. Die treffen genau in jenes meiner Herzen, das diesem Verfalls und Vergänglichkeitsromantizismus verfallen ist; Pfeile.
Jenes, welches Achterbahnen so mag, in denen Bäume wachsen. Schatten von Dingen, Schatten von Bäumen. Geschichten vom Holz, Geschichten aus Holz.
Alte, kaputte Dinge.
Meine Leseliste wird immer unmöglicher abzuarbeiten. Es handelt sich um kluge, schwerst bekömmliche Bücher, die thematisch vermutlich im Feld der Geisteswissenschaften anzusiedeln sind. Ich möchte sie an dieser Stelle nicht auflisten, das wäre prätentiös.
Immerhin habe ich bis vor einem Jahr und einer Kleinstzeitspanne die Wissenschaft im Großen und Ganzen verteufelt, ähnlich der Technik und den Kabeln, die ich allesamt gerne in einen Topf werfe und so heiß koche, wie gegessen wird, im heißen Brei koche, ehe ich das gebrannte Kind mit dem Bad ausschütte.
Die Geister, die ich rief und denen du die Kleider ausgezogen hast.
mfg
take me home | to take your bag
Das Gute an Nachtzügen ist, dass man sich immer freut, wenn die Fahrt vorbei ist. Auch, wenn es nach Wien geht. Hier geht es also um Plätze, die Namen tragen. Und Mittel und Wege von A nach B zu gelangen.
Eigentlich handelt es sich um Marken, die angefeuchtet, auf die Stirn geklebt werden. Und Etiketten, die runde Einfassungen haben, an denen ein Band befestigt ist. Das besagt, worum es sich handelt. Vielleicht auch, was es kostet, ob es kostbar ist.
Welches Vorurteil bei dieser Gelegenheit angewendet werden kann.
Milch und Haferflocken mischen.
Mich in Pigmenten wälzen.
Daher freue ich mich irgendwo im Hinterzimmer meines Kopfes, dass ich hier/dort nicht leben werde. Da erlaube ich mir weniger kritisch zu sein und möchte die Kehrseite nicht von mehreren Blickpunkten betrachten. Kopf und Zahl, Zahn um Zahn.
Hier habe ich geschrieben, als ich noch dort war. Dort habe ich später hinzugefügt, als ich wieder hier war.
In der U-Bahn hat es diesmal auffällig oft Akkordeon gespielt, mit synthetischer Unterlage.
Von Zeit zu Zeit traf ich eine Person, die ist ein wenig wie ein lachender, wandelnder, personalisierter Regenschirm Tour Guide, nur besser, bei weitem. Und weiß bestimmt, wo es das beste Eis gibt, Platz 1, 2 und 3.
Ich war dort selten alleine, nur manchmal im Wintergarten, wo gefühlt immer die Sonne hinein blinzelt, im 6. Stock gegenüber von der goldenen Fassade.
Ich war im Paradies, dort, wo es totales Material gibt. Welches, das die materialisierte Praxis von Kunstschaffenden grundlegend verändern würde. Luftpolsterfolie und Kupferplatten.
Genauso fällt es mir leichter eine Stadt zu mögen, die irgendwo schon überreif ist, und übersättigt und nicht mehr ganz so dreckig glänzt und frech, fast schon, vorüber geht, übergeht vor ihrer Attraktivität. Wo es schon alles gibt, braucht man keine Ideen mehr hintragen, oder Obststände.
In ebendieser, da habe ich mir die Schuhe, die aussehen, als ob sie schon getragen wären, gekauft und staubig gemacht. Als ich zu Hause war und ich aus der Bretterbodenstraßenbahn geklettert bin, waren sie schon wieder sauber.
Die Wohnung hatte eher leer gewirkt, es hat nach Lilien gerochen, weißen, und es war sehr hell. Obwohl die eine dunkelblaue Jalousie zu einem Viertel schräg geschlossen war, die rechte.
Ich hatte mich auf den Ballast gefreut. Die Teilchen zueinander zu führen.
Ich hatte mich auf den Ballast gefreut. Die Teilchen zueinander zu führen.
Im Park mit den Dinosauriern aus Plastik, die mal halbiert, mal geviertelt, ganz versunken von Zeiten erzählen, die schon mehr als einmal vorbei sind. Die treffen genau in jenes meiner Herzen, das diesem Verfalls und Vergänglichkeitsromantizismus verfallen ist; Pfeile.
Jenes, welches Achterbahnen so mag, in denen Bäume wachsen. Schatten von Dingen, Schatten von Bäumen. Geschichten vom Holz, Geschichten aus Holz.
Alte, kaputte Dinge.
Immerhin habe ich bis vor einem Jahr und einer Kleinstzeitspanne die Wissenschaft im Großen und Ganzen verteufelt, ähnlich der Technik und den Kabeln, die ich allesamt gerne in einen Topf werfe und so heiß koche, wie gegessen wird, im heißen Brei koche, ehe ich das gebrannte Kind mit dem Bad ausschütte.
Die Geister, die ich rief und denen du die Kleider ausgezogen hast.
mfg
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