Friday, 30 April 2010

in response : say anything

you do not say i love you to complete strangers even when you're convinced you do. really. love. them.

well i did, say something.

Once or twice.
Or whenever i felt like it.

Aus gegebenem Anlass : einen schönen tag wünsche ich, miss palmer.





I want you, but I don't need you.

Wieder einmal muss ich festhalten : Weil Wien keinen Strand hat, hat es das MQ.
Und das ist schon gut so.
Gestern war glaub ich jeder dort und hat einen kleinen Teil dazu beigetragen es in eine riesige Müllhalde zu verwandeln.
Anyway, great night, shit face.



Und ich würde es wieder tun, HA

mfg

Credits : Amanda Palmer.

You remember that day in Paris
When we wandered through the rain

Wednesday, 28 April 2010

Old and Broken Things

Da gäbe es nämlich im LEXIKON DER WIENER TYPEN -

[ Eine Typ'n - das ist wienerisch, fem.
Eine Typn, zwei Typn.
Menschen mit ausgeprägter Eigenart, herausstechendem Charakter und unverwechselbarem Aussehen. ]

- einen neuen Eintrag. diesen Menschen, der immer Alu-Folie oder silber-glitzernde Materialien, wie Thermo-Decken oder Windschutzscheibenhitzeschutz auf dem Kopf hat.
Ausgesprochen gerne IKEA-Sackerl mit sich rumträgt, in denen noch mehr silber-glitzernde Sachen enthalten sind.
Manchmal fährt er auch U-Bahn, hält dabei eine Tasse in der Hand und erzählt von der Ungerechtigkeit, dem asozialen System und wie ihn dieses ruiniert hat;
nebenbei ob jemand vielleicht etwas Kleingeld hätte.
Heute morgen, vor dem Stylez in der Neubaugasse, wo übrigens das BZÖ einmal eine Wahlkampfveranstaltung abgehalten hat, saß er dort auf den unbenützten Stühlen und glänzte.

At the moment I am considering a spontaneous heart attack.
That is, having one.
Y, after filling in my note/calendar/scrap book, checking my mails and thinking about weeks to come, I decided that I should quit one of my lives.
dont want to, therefore won't.
It's only two more months of
in theory a job of 40Hours per week
college
art
a band which is in fact a clash of feelings
and maybe
social life outside of this context
- such as cigarette breaks.

SINCE i had this sensation of 'what the fuck is up with this shit?'
i thought i'd share a few dates . . . i didnt ask for.

- überspringen - um - frustration - zu - vermeiden -

bonaparte und deichkind am donaufestival wurden ja schon verpasst, danke liebes leben.
peaches, ja bitte, auch.

29 APRIL
MQ Eröffnung
Fluc Geburtstag Teil 1 : Dust Covered Carpet @ Fluc + Filmpräsentation

30 APRIL
Einbaumöbel : wandbehängung u.a. exhibiting artists + live THE PIGEON BROTHERS – 2 SHERIFFS SIND 3 ZUVIEL + concert 22h PRAQ!
Fluc Geburtstag Teil 2 : DJ ANDREW BUTLER (Hercules & Love Affair)

1 MAY
Mai-Fest im Prater
Fluc Geburtstag Teil 3 : im WUM mit EFDEMIN (DJ-Set)

neben solchen zu vernachlässigenden Kleinigkeiten wie wöchentlich stattfindenden Ereignissen wie Naschmarktflohmarkt, dem zutiefst bedenklichen London Calling, oder der Fledermaus, Privatparties, allfälligen Ausstellungseröffnungen, Museumsbesuchen, Hochzeiten, oder im besten Falle : nichts tun.

Vom 6. - 9. Mai VIENNAFAIR
VOm 6. - 9. Mai POPFEST

6 MAY
POPFEST -
CLARA LUZIA
BUNNY LAKE : FOR FUN
PAPERBIRD
7 MAY
DONAUFESTIVAL KREMS : WOLFPARADE
POPFEST -
A LIFE A SONG A CIGARETTE
TANZ BABY
8 MAY
POPFEST -
NINO AUS WIEN
VELOJET
MOB
NEUSCHNEE
9 MAY
POPFEST -
DAS TROJANISCHE PFERD
von den 9 VOLT BATTERIES und ihresgleichen wollen wir gar nicht reden.

- - -

Hin und wieder gibt es gute Nachrichten, wo ich doch immer nur auf die schlechten warte.
Dass zum Beispiel Bewerbungen akzeptiert wurden.
Vielleicht tauge ich doch mehr zum Photographen als ich gedacht hätte.
Wo ich doch alles sein könnte, was ich wollte.
Und was mache ich?
Kunst studieren.
Weil ich nichts anderes kann.
HA

mfg

i dont want the world.

musik ist scheisse



Eindrucksvolles Bildmaterial.
Der ist aus Hamburg.
Ein bisschen so wie Clickclickdecker, herkunftsmäßig nicht nur ein bisschen.
Und singt eigentlich nur von Melancholie, Liebe und Einsamkeit.
So n Singer & Songwriter mit seiner Gitarre.
Wie ich sie so liebe.
Die Texte machen es aus. Und die Konnotation, die Identifikation, die ist eigentlich immer irgendwo gegeben, wenn du dich drauf einlässt.

In der Sonne glänzt dein Kleid
und am Himmel macht der Tag sich breit.
Ein alter Mann kotzt auf die Wiese
und die Daecher singen Lieder vom Verfall.

Und Oder

Und wir trinken immer viel zu viel,
Und wir sehn gut dabei aus,
Ja wir trinken mit Stil
Und wir warten auf den Taumel der Nacht
Wenn das Licht ausgeht
Und unsere trunkene Seele erwacht

Weil ich auch auf meine tschechischen Wurzeln Rücksicht nehmen möchte, es lebe Karlsbad [Karlovy Vary], trinke ich Bier; immerhin ist Tschechien das einzige Land weltweit, in dem pro Kopf mehr davon konsumiert wird als in Österreich.
Schon schön dort, wo meine Urgroßmutter aufgewachsen ist, bevor sie zum Geheimdienst gegangen ist .



Ich und die Leidenschaft
was für eine ungewohnte Kombination
ich weiß auch nicht so genau
wie das passieren konnte

mfg

in a year a year or two

Tuesday, 27 April 2010

hin und her



I tend to be innocouos.
A word which doesnt sound 'safe' and harmless at all, especially because of all those O's.
Maybe the sound of it is more accurate to describe it, since tendencies allow a great range of actions anyway; like very little time ago I did the following
- went from being "it's complicated" to "single."
My one and only comment to that : I'm not that uncomplicated, am I?

Whenever I'm relating the story regarding my relationship status, of two and or more involved fates, not like the three mythological godesses, - all soapy and all drama - with an increased frequency, due to myself lately being prone to admitting deeply ingrained and greatly increased doubts, not self-doubts, beware that! plus a heightened level of uncertainty, this process of absolving, not in the least distancing myself from it, but looking at it from a distance while standing amidst interwoven plots, - probably sliding along lines of a spiral that will hopefully lead into some kind of decision or a sense of determination - provides me with a short stretch of time, filled with a sense of trust and accordance, based upon encouragement and sometimes even logical conclusions.

Mein Wiener Charme wirkt manchmal Wunder.
Weswegen ich mir ein neues Ziel gesetzt habe, nämlich an meinen Wurzeln zu rütteln und ein wenig wienerisch in meinen alltäglichen Sprachgebrauch miteinzubringen, heast oida, is wos?
Meine Definition für 'Wiener Gemütlichkeit' - die es ja fast einmal zum Weltkulturerbe (oder so ähnlich) geschafft hätte - das ist ungeschminkte Unfreundlichkeit, reaktionäres Denkverhalten gepaart mit im höchsten Maße ausgeprägter Faulheit.

Außerdem habe ich mich dazu entschieden einen großen Fehler zu machen und Elfriede Jelinek zu lesen.

mfg

i gambled away my time.

Monday, 26 April 2010

Manchmal.

Manchmal, da spiele ich so gut, dass ich mir selbst glaube.



mfg

rot.

Sunday, 25 April 2010

Kommentarlos

versuche ich den Ausgang dieser Wahl zur Bundespräsident_in zu lassen.
Was leider ein Ding der Unmöglichkeit ist.

Wert lege ich prinzipiell wenig auf Zahlen und Prozente, jedoch statuiere ich diesem Land zum wiederholten Male einen überproportionalen Anteil an ... unbeschreiblicher Idiotie;
verbleibe im Speziellen mit schlimmsten Befürchtungen angesichts der Wiener Ergebnisse.
However - Ich liebe den 7.
Himmel.

mfg

nantes.

A Single Man

Prädikat : Empfehlenswert.
Grundsätzlich relativ leichte Kost, wahrscheinlich tiefergehender bei Identifizierung.
Das Wetter, wie in Paris.
Das Mädchen mit den Tulpen, wie im Film.

Gestern waren wir 5 min auf einer Party.
Crash.
Those who danced were thought to be quite insane by those who could not hear the music.
-- Angela Monet

I think, therefore I'm single.
-- Liz Whinston

Und woher kommst du?
- Naja, aus Wien.
Niemand kommt wirklich aus Wien, woher kommst du eigentlich?
- Naja, aus Wien.

Und wo möchtest du begraben werden?
- Verbrannt.
'Am Zentralfriedhof, wo sonst?'

We drink to die, we drink tonight.

'You don't have to be there. To catch me. I won't fall.'

Heute sollte übrigens Wählen gegangen worden sein, immerhin habe ich meine politischen Ideale einigen anderen Optionen vorangestellt.
Somebody started living inside of my closet today, it's a collage.

mfg

2 Achterl Rotwein, minus ein Bier.

Credits : Beirut, Pony Up

Saturday, 24 April 2010

In den Wind schießen.

Aera fucking slayed.
Wir sind eine einzige Orgie.
Spielerisch wahrscheinlich total zum vergessen,
gefühlsmäßig wahnsinnig gut.
In einem heruntergekommenen Bordell/Swinger Club würden wir wahrscheinlich am besten funktionieren; würde ziemlich abgehen. Schließlich sind wir purer Sex.
Habe ich mal in einem Interview mit dem Rolling Stone so gesagt (laughs).

Ein sehr schöner Moment war derjenige, als uns zum 8. Mal gesagt wurde, dass wir jetzt aufhören müssten, weil wir andernfalls hochkant rausgeworfen würden.
Ich zum Besitzer der Lokalität gelaufen/getorkelt bin und ihn fragte, ob wir noch ein weiteres Lied spielen dürften, worauf die prompte Antwort erfolgte : ja.
Zitat : Das hat bisher noch niemand geschafft, den zu überreden!

Stimmungsvoll, schön waren die Lampions.
Irgendwo hatte das ganze nämlich eine bizarre Art von Plan in sich.

Mit ein bisschen Kulissen, mit dem Mannequin, dem Berliner Hauptact, den ich persönlich total schlecht fand, no offence meant, in my honest opinion und vor allem dem Leopardenvorhang im Backstage-Raum.
Diese Plastikblumen!

Dass ich mich entkleidet habe hatte wenig exhibitionistischen Hintergrund, vielmehr war es die unerträgliche Temperatur, die mich zu dieser Spontaneinlage animiert hatte, Igitt.

Tontechnik war wie immer Kacke, aber immerhin hätte es der Luxemburger gerne besser gemacht.
Mein besonderer Dank geht diesmal an alle.
Die meine unvorhersehbaren Launen und Stimmungstiefs vor und nach Konzerten, wenn schon nicht respektieren, zumindest ertragen.
An unsere Geigerin magnifique, unsere Ansage, unsere Photographin, die uns außerdem ein wunderschönes Geschenk in Buchform gemacht hat.
An zweiIIständer, die ich echt gut fand, gar nicht wusste, dass die auch so politisch können und mit denen wir uns beim nächsten gemeinsamen Auftritt ein wenig vernichten werden.
Die Kulissendruckerei, die mir nur einen von zwei Drucken verrechnet, als Draufgabe noch weiße Handschuhe und so eine riesige Rolle dazugegeben hat.
Diejenigen ohne die einfach nichts möglich wäre, so wie Süpersexy Supergroupies, die ich nicht unerwähnt lassen möchte!
Es hat fast alles so ähnlich funktioniert, wie beabsichtigt.
Wir sind unsere eigene unkategorisierbare Sub-Sub-Unter-aller-Sau-Untergrund-Kultur.
Umgeben von einer Wolke Rauch und einer Menge Schall, meistens zu viel von beidem.

Bilanz, bisher: 7 vergessene Kleidungsstücke. Ich habe die Ehre diese abzuholen; falls also jemanden noch etwas einfällt, das sie/er gerne wieder haben würde, Meldung an mich.

mfg

maybe i have said
something that was wrong

Thursday, 22 April 2010

Live in Concert

Tomorrow Night, which is Friday Night, You and only You will have the one-time-chance to see thee in an actual concert.
Why only You? Because it sounds a little commercial.
Why One-Time? Because it's the first time this year.
And this is by all standars an advertising text, by all means far too sweeping and far too honest, though.
For one, Concert is a vague term.
thee are more or less an experience, appearance on stage;
a circus outlining the end of the world,
dancing very close to the edge,
a travesty of a theater,
a travesty of a mockery of a sham of a mockery of a travesty of two mockeries of a sham;
a performance and a small death
of a little heart, which is a break.
We'll play, not as long as we'd wish to, but at least longer than we had the last few times.
If we could play as long as we wanted to, it wouldn't be a ... healthy experience, so fuck that anyway.
I'd love to see you, again.
Appear numerously, be ugly and be extraordinary.

23 de AVRIL
LA NUIT PROCHAINE
AERA
GONZAGAGASSE 11
VIENNA 1
THEE à l'aide d'une violoniste
magnifique
avec BAND DEUTSCHER MÄDELS
et ZWEIISTÄNDER


vvk 3 e.
ak 5 e.
starts 8 pm

flatterly yours

t.hee

Wednesday, 21 April 2010

Du mich auch!

Und gegen alles sein.

Photobucket

Als Kosmopolit ist man auf irgendeine Art auch Österreicher, kann diese Attitüde daher auch irgendwie mit sich selbst vereinbaren.

Anyways.
Neuschnee (die vierte)-
Location war in dem Falle nicht so eindrucksvoll, wie das Semperdepot.
siehe : Neuschnee - Tränenpalast [ v i d e o ]
Der Name dafür besser : Sargfabrik.
Gutes Logo haben die.
sargfabrik.at
Und der Chlorgeruch, wegen dem Hallenbad, wie im Hallenbad ist das.
Hab dort früher mal jemanden photographiert, wegen der Bühnenbeleuchtung und so.
Jetzt ein Konzert mit so Stühlen und Tischen erlebt.
Im Laufe des Auftritts wurden sie einfach immer besser.
Ziemlich schön war, dass erst gespieltes Lied vom Schikaneder handelte - 'kennt das vielleicht jemand?'
Hiermit ist es offiziell :

Ich bin einer offenen Beziehung mit der Stadt Wien and it's complicated.

Heute wäre mein Kopf beinahe explodiert, so sehr hat es gebrodelt und gezischt in mir, wie ein isländischer Vulkan war das. Die Menschen um mich herum konnten plötzlich nicht mehr fliegen und saßen stundenlang am Boden (fest) und führten endlose Konversationen über NICHTS.
Was nicht die Grundlage, nicht einmal der Auslöser zur Steigerung meiner Brodeleien, ein Wort, welches in etwa genauso realitätsnah ist wie 'Bröseln?' - und am rechten Bild eine Zigarette im Mund hat. War schon in Ordnung so, sollte auch so gemacht werden.

Klaren Kopf hab ich keinen bekommen.
Roten Kopf auch nicht.
Klarerweise trifft man in solchen Situationen genau dann auf diejenigen welchen man sonst nie trifft, man aber dort kennen gelernt hat, wo alles angefangen hat.
Lernt Menschen kennen, die genau das machen und genau dorther kommen.
Und das ist keine Einbildung, das ist Zufall.
Wenn ich schon so weit bin, dass ich etwas mit mir selbst vereinbaren kann, müsste es doch auch möglich sein, mir mich selbst zu erklären, was es aber nicht ist, weshalb ich mein Umfeld darum bitte, mir beispielsweise zu erläutern, worauf sich der Aufstieg und der Fall von Interessse begründet.

Totally random :
Ich rieche das übrigens, wenn ein Mensch aus Imst stammt.
Beweis wurde heute angetreten.

mfg

bahnsteig.

Nicht die Wahl haben

Bin ich schreibfaul geworden?
Nein, kopflastig und schicksalsträchtig gedankenschwanger.
Ich werde mir immer sicherer, dass ich total unsicher bin.
Wer ich bin, wer wir sind, wo ich bin, wo wir sind.
Wenn man alles einfach undefiniert lässt, frei lässt, und nur macht, was von dort kommt, wo man die Hand drauflegt, und dem folgt.
Dann gibt es nichts, woran man sich festhalten kann.
Einfach undefiniert - ist nicht einfach.
Deshalb gibt es ja andere.
Durch 'Meinungen und Möglichkeiten' gegen andere Menschen werfen und abwarten, was abprallt, zurückkommt hat sich mein Bild schon ziemlich weit von kompletter Abstrahierung entfernt.

Das Konzept der 'Treue' - sich damit auseinanderzusetzen, damit habe ich mir lange genug Zeit gelassen, hat sich in einem Satz erschöpft.
Das ist nämlich eine Art unausgesprochene Übereinkunft zwischen Menschen, die eingehalten werden kann, nicht unbedingt zwingend ist, solange trotz allem - für mich - bindend ist, wie ausreichend Freiraum gelassen wird, und man die Wahl nicht einmal haben möchte.
Ich möchte die Wahl nicht haben.
Immerhin habe ich nicht einmal den Versuch unternommen.
Obwohl ich es vor hatte.
Wenn man die Balance zwischen den Extremen gefunden hat,
dann braucht man auch keinen Halt mehr zu suchen.
Und Halt, was ist das schon?
Stehenbleiben!
Ein kurzer Moment des Innehaltens,
ewig geht das nicht.

Da steh ich nun, ich armer Tor,
und bin so klug als wie zuvor
.

Ich hasse Johann Wolfgang von Goethe.
Wirklich.

mfg

Am Sonntag - da wird dann trotzdem gewählt.

Kanditat Nummer 1 : Wo sich sowieso nichts ändert, der nicht wirklich was sagt, warum ihn das Land auch so gerne mag.

Kandidatin Nummer 2 : Die rechtsradikale Oma - und da kenne ich mich aus, bei denen.

Kandidat Nummer 3 : Der fast noch schlimmere, weil mir da bei jedem einzelnen Wort dermaßen das Kotzen kommt.

Monday, 19 April 2010

Du mir auch.



Am schönsten sind eigentlich Fassaden, die sich in Fenstern spiegeln.
Deren Glas unregelmäßig wie das Meer ist.
In dem Boote verschwimmen.
Mit Namen wie 'Calypso' --- break.
Ich hab's versucht.

I guess that it's a week for music.

FRIDAY : THEE LIVE IN CONCERT

Opfer dieses Wochenendes : Ein Schal, eine Sonnenbrille.
Aber die kommen wieder !
Alle kommen sie wieder ;)

mfg

versp#tet
: you're at home, baby.

Sunday, 18 April 2010

---



Irgendwie ist mir nicht danach das Wochenende in Worte zu fassen.
Super wars.
Obwohl ...
Um 15 Uhr aufzuwachen - das kann's.
Burggarten, der kann's auch.
Musik, die sowieso.

t

Saturday, 17 April 2010

Keine Zuflucht

Nicht sich verstecken
vor den Dingen
der Zeit
in die Liebe

Aber auch nicht
vor der Liebe
in die Dinge
der Zeit

mfg

i'm a loser baby so why dont you kill me?

schon lange nichts mehr besetzt!
heute heißts : einmal burggarten, bitte.

Credits: Erich Fried, Beck.

Thursday, 15 April 2010

Ich habe keine Angst.

Ich bin panisch.
Egal.
Der Schnupfen macht mir mehr zu schaffen.
Manchmal wünschte ich, ich hätte keine Augen.
Aus so vielen schrecklichen Gründen.
Weil Menschen kein besonders ästhetisches Evolutionsprodukt sind.
Gerade hab ich klargemacht, dass ich im Sommer in Barcelona wohnen kann.
UND ich vermisse tibetisches Essen, obwohl das echt schon mal besser war.
Ich glaube, es ist passiert, Wien ist mir zu klein.
Einfach so.
Nicht (nur), weil die Häuser zu klein sind, die Straßen zu sauber und die Bäume nicht grün genug; man jedes mal, wenn man in die U steigt, jemanden trifft.
Nein; weil ich das Angebot nicht wahrnehme, das sich mir bietet.
Vielleicht, weil es mir zu vertraut ist.
Und wegen dem verdammten Wetter.
Wenn ich Kurzgeschichten schreiben würde, wäre der Titel der ersten :
Whisper's Lover.
Es handelte sich um ein blaugrünes, türkisgrasiges Narrativum.
Und, weil ich mir vorhin einen Kaffee genehmigt habe, fühle ich mich jetzt schläfrig wie ein Murmeltier, wenn es sich schläfrig fühlt.
Irgendwie habe ich das Bedürfnis ES dieser Stadt so richtig zurückzugeben -
"Und es regnet wieder."
Würde ich von einem Auto überfahren, behauptete ich für meine Überzeugung gestorben zu sein - auch bei rot über die Ampel zu laufen.
Meine Handrückenfläche füllt sich mit Buchstaben, meine To-Do-Liste.
Let's make some music.

mfg

asche.

Wednesday, 14 April 2010

Über seinen Schatten springen

For all the ones who thought they knew me best
A test
To prove your prowess.
Who was mine in '99?
I want last names and current status.

Zum Glück war ich damals noch zu jung, um Liebesgschichten & Heiratssachen in irgendeiner anderen Form auszuleben, als diese Sendung unterhaltsam zu finden.

Hin und wieder rekonstruiere ich, mache ich den Versuch einer Rekonstruktion meiner Vergangenheit, Vorgeschichte - meines Strafregisters.
Das ist das Wort, worin ich gerne Einsicht nehmen würde.
Und muss - neben einer unglaublichen Anhäufung von halbvergessenen Anekdoten - feststellen, dass viel zu viele Leichen meinen Weg pflastern, um sie alle im Keller unterzubringen.
Deshalb auch das Verdrängen.
I get away with it, tho.
Nicht im geringsten Sinne bezieht sich vorangegangene Beobachtung auf die kontextuelle Ambiguität kausal korresporendierender Polaritäten und in amoröse Beziehungen gesetzte Individuen, die parallel oszillierende Unmöglichkeiten geschickt umgehen, weil Kreise keine Geraden beschreiben, Kommunikation jedoch wellenförmig geschieht und den ersten fünf in diesem Satz aufscheinenden Fremdworten Sinn und Zweck nimmt.
Umso mehr handelt es sich um ungelöste Problemsituationen, die durch sackgassenförmige Verhaltensmuster und kopflastige, engstirnige Denkweisen entstanden sind.
Ich rate der gesamten Menschheit einmal über ihren Schatten zu springen.
It's just a jump to the left.
Sowie das englische Wort 'mankind' endlich einmal fachgerecht zu gendern.

mfg

I've noticed you around.
I find you very attractive.
Would you go to bed with me?

Hello, I love you.
Won't you tell me your name?
I'm good for nothing.
Will you love me just the same?

Credits : Touch&Go, Jim Morrison, Amanda Palmer, Rocky Horror Picture Show.

Taktgefühl

I don't go out anymore.
I only act in written form.

Ich führe keine Beziehungen.
Denn Freiheit herrscht nicht.

I've never been to the movies, alone.
There always was somebody who came along.
-
That's actually still the case.
Maybe I should just stop being attractive.
In the way of being magnetic.
Not like tin foil.
I doubt that there's anything more appealing, in the world, than a big pile of bizarre contradictions; depends on which way you play it.

Weggehen bedeutet nicht unbedingt irgendwo anders dann anzukommen.

No one's asking to go dancing.
It's not like that anymore.

mfg

träum schön.

Credits : Clickclickdecker, Amanda Palmer.

Sunday, 11 April 2010

This Time Tomorrow

- where will we be

?

Eigentlich ist es vollkommen egal, wo man steht.
Und wie.
Ob auf einem Bein oder auf dem Kopf.
Ob die Welt sich um 180 Grad gedreht hat, oder man auf der anderen Seite lebt.
Es passiert einfach.
Wofür einen Plan haben?

Paris je t'aime.
Und diesmal mit Sicherheit.
Das ist die Stadt, wo ich mal hinziehen werde.
Weil Wien mir zu klein geworden ist.
Damit schließe ich Barcelona und Berlin nicht im geringsten aus.
Genausowenig Marseille.
Zumindest ein Auslandssemester, weil ne Wohnung kaufen/mieten sich eventuell nicht so gut mit meiner Begabgung 'Geld auf sehr schnelle Art und Weise los zu werden' verträgt.
Aber Paris - un petit peu plus excentrique, würde wohl vollkommen zutreffen - diese Stadt hat ES.
ES; was das kleine Schwarze hat.
Man kann dort nicht anders als zu photographieren, zu cinematisieren, zu improvisieren; etwas aus sich zu machen, etwas aus der Stadt zu machen.
Was auch wunderschön ist : es funktioniert, der eine Hip Hop Typ mit der fetten Goldkette, der tanzende alte Mann und die Lady im roten Kleid, nebeneinander, miteinander.
Wo auch zu sagen ist; ein Blog gespickt mit Lücken und Dominosteinen, die nur mit Hintergrundwissen richtig zusammengefügt werden können, wie zum Beispiel, dass 1 und 1 ganz gut zusammenpassen :

The boy is back in town.
But totally wants to go back, to sit in front of a closed cinema in Montmartre and drink red wine.
Wir haben über den Dächern gewohnt; geschlafen; geliebt.
In den Hotels, die schlicht und einfach bezogen werden müssen, die mit Charakter und Kakerlaken (zweiteres ist optional und war in unserem Fall nicht vorhanden).
Wo man die Tür nicht aufbekommt, oder die Dusche ein Vorraum ist.
Und wenn man darauf besteht, kann man wirklich alles haben.
Sogar geweckt werden von einem alten schreienden Hotelbesitzer, oder einem Selbstgespräche führenden Fischer, der nachts an der Cote d'azur rumläuft; Staubsauger ist auch ne Option oder ein Telefon, mit schrecklichem Klingelton und Franzosen am anderen Ende der Leitung.
Wir haben am Strand geschlafen; ein bisschen davon mitgenommen.
Vor den Nobelhotels, in Nice.
Zum Frühstück gab es Croissants avec Café creme direkt an der Straße, mit sehen und gesehen werden. auch im 4. Arrondissement, wo das Design nicht nur zu Hause ist, sondern geboren wurde.
Wie schön ist es, wenn man sich auf die Farben schwarz, grau, marineblau, schwarz, grau, hellgrau und weiß beschränkt? Manchmal ein wenig rot, ein wenig Jeans, obwohl ich Jeans nicht mag.
In Marseilles hatten wir Baguette am Hafen, neben der alten Lady die den Möwen Fischköpfe zugeworfen hat, die somit neben uns in der Sonne gefrühstückt haben.
Haben am Strand gelegen und Sommersprossen bekommen, die Füße ins kalte Wasser gestreckt.
Walked up to Sacre Coeur at night and had Kir Royal.
Ich glaube es gibt keinen Grund, warum man das alles macht.
Das kommt von hier, wo man die Hand drauflegt.

Wenn man nach dem Weg fragt, bekommt man mit heftigem französischen Akzent gesagt - You have to cross this fucking thing! the bridge.
Am Kanal isst man, neben den Lagerfeuern der Obdachlosen, sein asiatisches Take Away Dinner mit 1664 Bier aus dem Kiosque.
Centrepompidou - wunderbar.
Ich habe ein wenig Kunst angesehen.
Und ein wenig Kunst gemacht.
Weil ich nicht anders kann; weil man das nicht abschalten kann; diese anderweltliche Wahrnehmung, diesen Blick für gewisse Dinge.
Kunst, das ist mal ein Wort, da beißt man sich die Zähne aus, wie an diesen roten mit Zuckerguss überzogenen Äpfeln.
Die Mode - das ist eine andere Sache, übrigens - eine Sache über Kleidungsstücke.
Es erweckt in mir ein Unbehagen - gleichartig gekleidete Menschen.
Genauso, wissentlich, bewusst das gleiche Teil zu kaufen, das jemand anderer bereits trägt; das ist Imitation.
Anders läuft das, wenn derjenige jenes Teil bereits verlegt hat.

Alternativtitel : Paris is dead.

'Paris is dead. Don't go to Paris for the nightlife.'
- möchte ich einen Bewohner dieser Stadt zitieren.
Wobei von derselben Person auch jener Ausspruch stammt :
'This music is shit. I can't dance to this music.'
Während er unter Einsatz eines jeden Körperteils zu dieser Musik getanzt hat
(i like to move it).
Was erstere Aussage jeglicher Glaubhaftigkeit und argumentatorischer Grundlage beraubt.

Kaum zu glauben, aber wahr, bevor ich diesen Blog angefangen habe, wurde sogar die Schmutzwäsche in die Maschine geworfen.
Und die Post durchgesehen.
Die Postkarte gelesen, die Postkarte.

Es gibt Szenen, die lassen sich nicht in Worte fassen.
Nicht einmal in Bilder; manche können das, die meisten nicht.
Ich würde mich trauen einfach so jemanden zu küssen, nur weil mir danach ist.
Ja, doch.
- Ich steh' nicht so auf Drama.
Lüge.

Ich weiß, wie du es meinst, aber ich möchte es anders verstehen.
Und ich bin echt schon zum wegwerfen, aber erhebe trotzdem den Anspruch ernst genommen zu werden.
Komisch wird das erst, wieder alleine in einem Bett; in einem Zimmer zu schlafen.
Und ein Tag ohne Crepes, Baguette, Lasagne oder Filmabend.

Frankfurt ist eine der hässlichsten Städte der Welt.
Mit dem schlechtesten Wetter, den eigenartigsten Menschen und ohne Kultur.
Kann man mit vollkommener Sicherheit nach 1 h Aufenthalt sagen.
Tatsache, unabänderlich.
Die klauen sogar die Wiener Kaffeehäuser.

In nächster Zeit werde ich es vermeiden die Stadt zu verlassen; weil einfach zu viel zu erledigen ist.
Ich habe Angst vor dem Alltag.
Weil : weg will ich, immer nur weg.
Unzufriedene Menschen suchen extreme Situationen; aber so unzufrieden bin ich gar nicht.

Reisen erfüllt mich immer mit einer Art Leere.
Einem Durst, der nur mit mehr Reisen gestillt werden kann.
Ich glaube, das ist so wie Liebe.
Aber ich weiß nicht, was das ist, diese Liebe.

mfg

ich melde mich sicher nicht zuerst.

040410
WIEN - FRANKFURT - PARIS
PARIS - MARSEILLE
MARSEILLE - NICE
NICE - VEINTIMIGLIA - GENOVA - VERONA - MILANO - IMST
IMST - WIEN
110410

Saturday, 3 April 2010

Wien ist vorbei mit Mode, weißt du.

Wieder einmal kurz vor dem berühmtem "mit dem kopf nach vorne auf die tastatur kippen" und 3 Kaffee später habe ich alles erledigt, was ich vor meinem Auslandsaufenthalt erledigen sollte, inkl einem kurzen Landurlaub, wo ich unter anderem auf einem Segelboot, das in nem Vorgarten steht 'gechillt' habe, und Fährverbindungen erdacht habe, die Menschen über Wiesen transportieren sollten, alles Blödsinn.
Alles fertig, ich besonders;
bis auf packen, zum Beispiel.
Aber wer braucht das schon.
Kamera-akku ist geladen, das ist wichtig.
Tiefgründigere Vorbereitungen und Entscheidungen sind momentan nicht möglich.
Kleidung - grau, grau, schwarz, grau, gestreift, schwarzweiß, grauweiß, schwarzgrau, marineblau, grau, schwarz, kariert.
Die Ewa hat eigentlich vollkommen recht.
"Wien ist vorbei mit Mode, weißt du."
It's so time to leave.
Zahnbürste in Farbe.
Die Melodica? Glaub schon.
Gedruckte Photos, nicht entwickelte, weil ich mit analog immer noch nicht klar komme, für sie und ihn.
Eine Hose, die ich gerne mitnehmen würde oder eine von der ich mir sicher bin, dass ich sie anziehe? :)
Das sind Probleme, die möchte ich haben (werbung macht dich kaputt).
I'll go back to sleep now, maybe more later on.
In einem Anflug von Drama habe ich mir die Haare gefärbt.
And i loved you in bright orange and in violet and in green.
And i loved you in such colors as your eyes have never ever seen.
- But you only love in red.

mfg

paris je t'aime - steht in schwarzem Gaffa Tape an meiner tür.
ready to go, then.

Friday, 2 April 2010

Nicht Hier.



Eigentlich schrecklich für mich, dass ich eine Weltstadt nur aus Filmen kenne.
New York, Tokyo, Istanbul, London, St Petersburg, been there, done that.
Und immer habe ich eigentlich alles daraus gemacht, was ich in derzeitiger Entwicklungsphase meiner Selbst für gut und richtig hielt.
Möchte natürlich in Zukunft immer wieder zurück oder nach vorne, wegen der ständigen Veränderung der Stadt, sowie meiner sich genauso unaufhörlich verändernden subjektiven Wahrnehmung.
Paris, Frankreich, das ist Neuland ( ! ) was so ziemlich das Erstrebenswerteste ist, das es gibt.

Ich meine Amélie, ja klar, Les Chansons d'Amour, Louis Garrel im bestimmten;
Gut, gut, gut.
Und gute Gesellschaft.
Dazwischen eventuell ans Meer, Cote d'Azur?
Alle Clichées ausleben, die mir so einfallen.
Das frische Baguette auch abends in der Papiertüte rumtragen, Käse unterm Arm, Grünzeugs, so Jungzwiebel auch noch daneben in die Papiertüte, Eclairs kauend, und ne Flasche Cabernet in der Hand.
Und ich glaube ich liebe diese Reklametafeln, leuchtend, und diese Plakate.
Und alles, was ich an Wien so mag, nur noch mehr.
Eigentlich mag ich alles, was nicht-österreichisch ist.

mfg

Imagine.crystalized

Thursday, 1 April 2010

Shades

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Zeilen, die nicht richtig stehen wollen, weil sie zerfließen.
Wie Selbstmitleid in der Sonne.
Worte, die sich nicht richtig im Munde umdrehen lassen.
Faul auf der Zunge liegen.
Haut, die keine einzige Falte hat.
Schattierungen von Grün, Donaugrün.grau bis Berliner Blau.
Neidisches Gelb, Arsen.

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Eine Notiz am Rande.
Ich frage mich, wann ich wieder damit anfange Geschichten zu schreiben, nicht nur Notizen mache.

Passiert sowieso alles, wie es soll.
Mit sich selbst im Reinen sein, eins sein.
Zwei mal eins sein, Gleichgewicht finden zwischen den Extremen.
Und sich selbst nicht verlieren; hab auch keine Lust drauf.
That's the trick.
I feel it all.

mfg

go on slow.
go on slow.