Wednesday, 20 March 2013

Tapas

Não vamos mistificar as coisas,
also Häppchen von Großstadtluft und Appetit
Woher nehme ich meine Worte und warum greife ich zu ihnen an erster Stelle.
Tatsächlich habe ich mich gefühlt wie in einer Langzeitbeziehung aus der ich mich erstmals seit Monaten hinausbewegt habe, und da habe ich gesehen, welche Möglichkeiten die Welt hat. Auch, wenn die Zeitangaben sich verfälscht haben, von der von Apparaten gemessenen.
There is a world that's waiting for me, 
Ich bin im Bauch einer Schlucht,
und kann mit keinem Grund aufkommen 
Sie birgt und sie bietet Unenden von Gelegenheiten, wir vergessen spielend leicht.
Dass ich nicht scheinbar, also unscheinbar schon lange ein Problem damit habe zu zeigen, was mir egal ist, also gleichgültig und, was nicht, das ist wohl auch nahe dran an einer Tatsache.
Die Stimmung bringe ich hier nicht hinüber, auf die Höhe, zu wohlig und beherzt war sie, im Reis mit Curry und den dünnen Broten und dem, was gegessen werden muss, bevor es kalt wird. Typographie und Lebensmittelmärkte. Sie hat mir einen weiteren Eindruck gegeben, die Sammlung von Menschen, die öfter hinter ihren Fenstern hervorkommen als sich verhängt in ihnen zu verstecken, die Balkone, die endlosen Reihen von hölzernen Jalousien, deren horizontale Elemente beweglich sind. Ich verfiel längst in Zuneigung und setzte sie auf die Liste von Breiten und Längen, an denen ich mich gerne für längere Zeiten befinden würde.
Am Flohmarkt in Madrid habe ich ein Buch gesehen, das hat geheißen, die echte Wahrheit, oder so, das hat mich ein bisschen gefürchtet, war die Stadt ansonsten so voller Diversität (dem Wörterbuch musste ich an dieser Stelle sagen Schreibweise lernen, scheinbar schätzt es die Vielfalt nicht). Einen Augenblick waren wir auch in einem Haus voller Drucksorten, in jedem Stockwerk gab es alles, ich habe ausgewählt, musste daher auswählen und Kriterien finden; einmal wegen Titel, ein zweites wegen Bild und ein drittes wegen Zusammenhang.
Meine Sprache, meine eigene, die ich angenommen habe von denen, die sie mir eingetrichtert haben, leidet unterdessen hin und wieder an Insulten, nimmt an Biegungen und Kreuzungen auch verfärbte Muster an, - hin! Ich verwechsle zwischen so vielen Dingen und bin immer noch nicht in der Lage meine Denkweise, mich, dem Angebot, den Strukturen der anderen in ausreichender Weise anzubiedern, als, dass das Entflohene, Gespuckte und das Deliberate dem entspräche, was auf den Bahnen, nicht wie auf Schienen läuft, welche Nerven; Stahl und Watte.
Wolle und dann, darüber, wo ich das Gefühl habe, dass ich Bande zerschnitten habe, die viel wert waren, und das aber so kommen musste, wegen der Natur, die nicht natürlich ist, am Menschen, würde ich auch gerne schreiben, lange Zeilen. Und möglichst viele Ebenen abdecken, an den Ecken eines endlosen Rasters arbeiten, um möglichst viel mich zu verteilen, nicht aber in einem Punkt verdichten, mit sich teilen.
Abgesehen davon habe ich aufgesehen und abgesprochen, dass ich die Diktion, welche die meisten Menschen nutzen, innerhalb von ausgedachten Linien, die den Ort umgeben, an dem ich war, dass ich die imitieren würde.
Die Dimensionen;
und, was ich bemerkt habe, in diesem Wochenende, das passiert hat, das hat mich verschoben;
zuerst habe ich gedacht, dass ich in diesen Worten, jenen unreichen, neureichen, unzulänglichen, innerhalb von denen - Wörter als Orte - ich keine Gespräche mit Meinung haben kann und auch nicht mit Bedeutung oder Tiefe. Das hat nichts damit zu sehen, was die Kontur von Bedeutung umfasst, das ist das Vertrauen, das ich erst in die Auswirkungen und Gegenbewegungen von dem Gesagten setzen muss. Wenn du das erste Mal Eltern in einer Sprache, die dir fern ist, kennen lernst, dann nähert sie sich dir an. Wenn dir tatsächlich etwas entgegen kommt, das dem deinen eine Antwort ist;
nur mit einem anderen Ton.
Fall und Lehmziegel.
Vielleicht ist das eine auch das andere.
Schwer fällt es manchmal, wenn die Welt dann schon weiter gegangen ist, bevor man Worte gefunden hat, für das, was man sich darunter vorstellt, was in einem vorgeht.
Die Dachziegel zerbrechen unterdessen auf dem Gehsteig, ohne Unterlass.
Es war vielmals untergegangen in einer Reihe von Zweifeln und fehlenden Begriffen. Trotzend allem, dem fallenden Regen in erster Linie, haben wir die Kunst geschaut, die hohe und wenig niedrige, waren die Ausmaße gewaltig und die Ehrfurcht.
Es eröffneten und schlossen sich die Möglichkeiten, Blütenblätter zerreißend, bis ich endlich weiß, wer mich liebt, und, was das über mich für eine Macht hat, und wer das zu sagen hat.
In noch mehr anderen Belangen lasse ich die Jugendjahre aus mir sprechen, dort setzt die Angst vor Zurückweisung sich auf die Stühle in eine Reihe neben die, die das alles schon wissen, mit denen ich darüber schon geredet habe, oder, die das längst hinter sich gelassen habe und so tun, als wäre es ihnen einerlei; im Sinne von unverwundbarer, kugelsicherer Gelassenheit. Die haben jahrelange Erfahrung damit. Sobald die Vorhänge sich teilen,
Freie Platzwahl!
Da ist es.
Still -



Wait!
They don't love like I love you. 

Monday, 11 March 2013

Here's all I know.

Jetzt könnte man das so sagen, dass ich nicht versucht habe meine Leben krampfhaft festzuhalten, sie zueinander zu binden, wie mit Schuhbändern zum Beispiel. Aneinander.
Das eine mit dem anderen, oder sogar das vorige von dem noch Streifen an der Wand geblieben sind.
Die Enden der Schnüre, die sind eingefasst in eine Hülle aus Plastik.
Die Enden der Kerzen, die werden angefacht, und, wenn sie von beiden Seiten brennen, liegt die Entscheidung, wie lange das gut und schlecht gehen kann, bevor es schief läuft, beim Wind und der Richtung. Am Schluss sind sie am Sand.
Es reichen die Bezüge nicht, um alles abzudecken.
Es treibt, träumt von Graustufen, Farbverläufen und versunkenen Städten. Strahlen von oben, die Fläche bricht.
Wenn man tiefer gräbt, verändern sich die Körner, die Grade; Auseinander verlebt - die Scherben aufsammeln und verkleben, den Rücken kehren, auf dem Absatz,
zurückkehren, zusammenkehren und aufräumen.
Oder ein Schritt, ein Tritt, liegen gelassen, kein Blick zurück.
Das Glas, das auch nach einer Stunde noch zerbrochen ist. Es ist ihm gleich, ob es verkehrt wird, herumgewirbelt mit dem, das hinausgetragen wird in die weite Welt. Es hat viele Töne, die alle schmutzig sind. In diesem Sinne mag ich gerne, wenn es mehrere Ebenen gibt, Schichten sind das Wort. Der Schirm spannt sich löchrig über die Felder in denen ich mich bewege.
Und in Zukunft, das bedeutet gegenwärtig, aber in den Moden ist die Zukunft schon vorbei, da wird alles weniger Farben haben. Nicht einmal herbstfarben wird es sein, sondern bleich und blass, aschfarben, pastellern. Das geht einher mit dem Licht, das nicht gemessen und dem Abgleich, der nur in der Einheitskultur gemacht wird; Regenschauerlicht.
Staub und Staub, dunkle Wolken.
Linear will das gar nicht sein, oder nach der Uhr gehen, mit der Zeit, kein Lineal oder sich stützen auf irgendetwas, Maß und Ziel, Lauf der Dinge;
Dinge, die man liest im Laufe der Nachforschungen, die sind auch menschliche Ablagerungen und Umwälzungen; Woher nehme ich meine Worte.
Epochen von vertikalen Strichen, die Tropfen nach sich ziehen.
Hagel macht die Blätter platzen.

Tuesday, 5 March 2013

Über Listen

( Fundstück )

Und wie ich mich erinnern kann und will
und, dass alles nicht vorbei gegangen sein soll
da und dort

Oliven, Kichererbsen, Tomaten, Meersalz, Olivenöl, Oregano, Jungzwiebel, Knoblauch, Salat, Weißbrot, Käse, Thunfisch, Sardinen, Kabeljau, Mangos, Mandarinen, Kiwis, Bananen, Äpfel, Kastanien, Curry, Kartoffeln, Zwiebel, Pesto, Tortellini, Kekse, Weintrauben, Kaffee, Honig, Zucker -

onde se lê    deve ler-se

irreconhecível irreconciliável
hereditariedades hereditariedade 
temperamento tempo
aaui aqui
bueguês burguês
um vem
regen Regen
tranrig traurig
regen Regen
Hülten Hütten
quiz quis
weise Waise
weise Waise
vund rund
ihe ihr
schoss Schoss
Brautijams Bräutigams
Unnat Unrat
Stinne Stirne
Kaltes kaltes
herz Herz
licht Licht
quizessemos quisessemos
Viene Viena
FA JA
fa ja
paira pariu
jugend Jugend
heinvehr Heimkehr
weg Weg
ayasão evasão 

Sunday, 3 March 2013

Über Stapel

Und Überlegungen, ob Fliegen ein besonderes Verhalten im Schwarm aufweisen. Schwarm, so wie in Herde, Gruppe; Verhalten nicht so wie in schüchtern und introvertiert.
Es gibt eine Stelle am Fußboden, wenn man die Türen zum Balkon ein bisschen offen lässt, dann sammeln sie sich dort, mindestens zwei, höchstens vier und dann kreisen sie, als hätte es kein gestern gegeben. Und; was darunter vergraben ist, welcher Friedhof im zweiten Stock.
Die Türschwelle ist aus Stein, aus dem grauen, der ganz üblich ist. Der Boden geht dann über, ganz plötzlich in Holz mit einem Überzug.
Wenn sie an der Wand rasten, die Fliegen, die besprochenen, dann rasten sie an einer Ecke, eng beieinander. Eine hervorragende Ecke, das heißt, keine in sich gekehrte. Und sie sitzen dann auf zwei Wänden gleichzeitig, weil zur Kante gehören bekanntlich immer zwei, wie zu Beziehungsenden; zum Rosen Kriegen auch; die sollten lieber gleich Freunde geblieben sein.
Veränderung und Wechselgeld.
Und über das Gehen lassen, das los lassen, das Losen sozusagen, also verlieren auch (so als wäre die Liebe eine Art Lotterie und die Liebe, für mich, wenn nicht gleichwertig, doch auch genauso wichtig in anderen Belangen); mein Nest, das verlagert sich hierher zusehends, es lagert sich ab. Wenn man so will, dann sollen es kleine, dünne Äste sein und Grashalme. Und viele von denen lösen sich wieder und setzen sich dann in Flugzeuge oder schwimmen zu anderen Kontinenten. Das liegt daran, dass sich Bedeutungen aufladen und Erinnerungen absetzen, glaube ich.
Unerhört!
Konstruktionen von zu etwas dazugehören -
Und gerissen sein; relativ auch
Auf einer Garage sein, ganz oben und der Saum vom Rock, der hat mehrere Farben. Ich würde gerne die Schuhe ausziehen und eine Szene aus einem populären Film reaktionieren. Der Kragen ist weit und beim Verabschieden kann man sich auch nur zunicken.
Das Wochenende war schön und gut und manchmal auch billig. Auf einem der Häuser, das mit dem Pfau, da steht immer, dass sie billiger verkaufen. Billiger als was, das verraten sie nicht.
Keine Vergleichsmomente.
Es hat gefrorene Bananentorte gegeben.
Und gewohnte Orte. Gewohnte.