Tuesday, 31 May 2011

Ganz selten

fühlt es sich an,
als ob ich in meinem ewigen Kreisen
für einen Moment
ankommen würde und wirklich da wäre.
Das ist wahrscheinlich das Schönste.

mfg

Feder

Wednesday, 25 May 2011

The economy has left the building.

Bekanntlich habe ich ja aufgehört zu photographieren und mache jetzt nur noch Mode. Das ist eine Lüge.
Sich in der Kunst zu orientieren, einem derartig freien Feld, ist viel schwieriger und viel einfacher.
Wie man ein Leben fühlt und führt und füllt, das es wert ist, gelebt zu werden und die Zeit nicht verschwendet, was Zeit zu verschwenden ist und, ob das volle Leben gemieden oder die leere Zeit gebraucht wird. Die kleinsten Dinge weiterhin wertschätzen kann, während man abstumpft wie Kreide, nicht abstumpft nämlich, sich unzugänglich macht, vom Mauern niederreißen und von Mauern. Mit jeder erdenkbaren Situation umgehen können, mit der man konfrontiert wird.
Dem Genuss auf den Leim gehen mit Honig um den Mund, wie geschmiert.

Ich habe mir auf die Fahnen geschrieben, was heute auf dem Asphalt verrinnt.
Gestern wäre ich fast zwischen kugelrund geschnittenen Buchsbäumen eingeschlafen.

mfg

hello, laundry.

Morrow Night


thee dans le ((szene)) wien
avec les messer chups splendide
et squishy squid formidable
entrée en scène approximatif : 20h something

au sens large
non je ne regretterai rien.


Aus meiner zweiten Heimatstadt.


Ich kann Linz entschuldigen,
wegen des Blumenbeets.

Other than that:
Mag ich Grundsatzdiskussionen.
und Grundsatzperkussionist_innen.



mfg

there's no you and i

Tuesday, 24 May 2011

About as much as I can take.

Keine_r ist so alleine, wie sie/er sich fühlt.
Nie,
nicht wirklich,
gar nicht.

Nicht die Suche nach Gemeinsamkeiten sollte lebensbestimmend sein -
denn Mäuse und Menschen bestehen aus 98 % aus dem gleichen Genmaterial.
Vermutlich.
So sehr wir uns alle ähnlich sind, pochen wir auf triviale, läppische Eigenheiten, um unsere einzigartige Invidualität zu betonen.

Ich habe aus Beobachtung gelernt:
St Pölten ist noch mehr tot als Linz,
auffallend so, sonntags in der Fußgängerzone.
Die Leute sind da und dort grantig,
nur hier in Wien sind sie anders übellaunig.
Das macht sie aus, die Stadt.
Siehe: the certain grumpy-ness of the coffeehouse Ober.
Dort eine Künstlerin aus Arizona getroffen, wo die Kakteen aussehen wie 7armige Kerzenständer, die Cyanotypien gemacht hat mit Pflanzen; Kitsch? deren Haus, laut ihrem Mann, von einem ganz berühmten Schüler eines noch berühmteren Architekten gebaut wurde.

Außerdem: Habe ich derzeit wieder erhöhte Hemmschwellen Kunst zu machen,
diese als solche zu akzeptieren, zu verstehen, die Trennlinie zwischen Nicht und Schon zu ziehen;
das nicht alles als Blödsinn abzutun.
wie weit Ästhetik geht,
was Gebrauchsgegenstand ist,
was Deko;
was mich zum Zweifeln bringt,
woher der Antrieb kommt.
Wenn es nicht e schon schwierig genug wäre, wenn die Ansprüche und Ideale so hoch liegen, dass sie nie erreichbar sind und die Imperfektion und der Zweifel schon in so vielen Arbeiten bewusst benutzt wurden und Einzug gefunden haben.

Nebenbei: Denken einfach gestrickte Menschen aus anderen Gründen an Selbstmord als intellektuelle? Wie relativ ist die Vorstellung von Intelligenz unter Einbeziehung aller möglichen Faktoren, welche diese 'bestimmen' sollen, sowie psychischer und physischer Verfassung?

Melange, die III.
1x hausgemachte Eichhörnchen-Mischung
1x Sperl Apple Strudel Klassiker
1x nach Gemüsesuppe schmeckender Milchschaum in der Provinz
+ Fingerabdrücke am Metalllöffel,
sowie die Frage nach dem Wasserglas

Meine Modelinie Tokyo Paris New York durch einen fertig gestellten Pullover um 50% erweitert (die anderen 50% waren der Seesack). Immerhin wird es irgendwann wieder kalt.

mfg

Un, deux, trois, j'irai dans le bois
quatre, cinq, six, cuellir des cerises!

Monday, 23 May 2011

Kate Moss war hier

(und hat gekotzt)

Im Grunde: warum ich Musik lieber mag als Mathematik

Zahlen sind ganz eindeutig und klar,
da gibt es plus und minus,
richtig und falsch.

Bei Sprachen,
da gibt es schon mehr Spielraum
Schattierungen
Interpretationsfreiheit
trotzdem ist eine relativ genau Definition möglich.
Sender Empfänger Spaß.

Und dann gibt es Musik

mfg

t

Thursday, 19 May 2011

Jetzt ist schon wieder was passiert.

Gestern wurde ich nach einer zauberhaften Kaffeewunderlandreise auf der Straße von einem älteren Herren, im Gesicht ein bisschen fleckig, angesprochen, der sich mir in den Weg stellte und rosafarbene Papiere in der Hand hielt.
Mit den Worten : Darf ich dich einfangen wie einen Fisch?
machte er sich in meinen Augen schon in erster Linie ... besonders.
Nein.
Als er mir dann besagte rosafarbene Broschüre entgegenstreckte und mich lachend fragte, ob ich Interesse an einer Persönlichkeitsanalyse hätte, musste ich ihn dann leider stehen lassen.
Danke.

Im den letzten 3 Monaten habe ich meine handwerklichen Fähigkeiten um 100% gesteigert.
Ich behaupte jetzt von mir Schweißen, Löten, Schmieden und Nähen zu können.

Um die guten und schlechten Seiten von alleinstehend und vergeben zu illustrieren habe ich eine Graphik angefertigt.
Hier werde ich sie nicht zeigen, sondern beschreiben.
Oben steht GOOD und unten steht BAD, dazwischen ist eine Linie gezogen (unglaublich gerade, trotz Lineallosigkeit) und dann gibt es zwei Kreuzchen, die beide auf der Seite der Linie angesiedelt sind, wo BAD geschrieben steht, die Legende erklärt diese Kreuzchen als vergeben und alleinstehend.

mfg

things go rough no matter what i do

Sunday, 15 May 2011

Roulette!

frz. Rädchen.

Von Heimat und Plastiknahrung

Es spricht die Müdigkeit aus mir.
Das ist meine Ausrede, warum diese Zeilen mir nicht gerecht werden werden.
St. Petersburg ist ja sowas wie meine zweite Heimat, meine erste ist Kappabashi (Tokyo).
Das ist dort, wo alle diese Samples herkommen.

画像1

Aお好み焼マヨネーズ

傾いたミニジョッキ01

Da ist ein Wurm nichts dagegen.

An beiden dieser Orte habe ich genau einen Nachmittag verbracht, nein, falsch, in den Plastiksachenläden war ich noch mal.
Umso mehr freut mich da eine Kooperation mit einer Band aus ebendieser ersteren Stadt.
In der Szene nächste Woche Donnerstag.
Was sehe ich da : ein Twin Peaks Intro Cover ?
Die sind noch richtig authentisch;
denen würde ich alles glauben
und nichts abkaufen!



Ich weiß noch praktisch nichts über sie.
Außer, dass sie einen etwas weiteren Weg haben.
thee sind übrigens aus Bolivien.

Das Genre ist mir nicht sonderlich vertraut.
Aber: Die sind auch heiß.
Und die habe ich mal photographiert, als ich sowas noch gemacht habe.



Das ist meinE HeldIn:



Und beim Vierten reden wir noch mal drüber.
Nicht schreiben werde ich über Patti Smith, Schrebergärten
oder digitale Photographie.

mfg

federleicht

Sunday, 8 May 2011

Queen Mum

Es ist ein bisschen so wie Kochen,
man verwendet verschiedene Zutaten, verarbeitet diese und isst sie später -


Von keinen Kompromissen,
Stolz und sich selbst im Wege stehen


Und vielleicht bringt das alles auch gar nichts.

Vor kurzem wurde mir zugetragen, dass thee kompromisslos seien.
Wirklich einfach das machten, wonach ihnen wäre, was sie fühlten.
Es stimmt mich nicht übel, ich finde das gut.
Man möchte es niemandem Recht machen, man möchte für das akzeptiert/respektiert/wertgeschätzt werden was man ist/was man macht/woraus besteht der Unterschied?
Dieser Sache wird auf den Grund gegangen,
der Fisch in der Glaskugel spuckt Kiesel.
Ursachenforschung.

Gin Tonic galt außerdem als der Lieblingsdrink der verstorbenen Queen Mum.
(im engl. Original Gin and tonic) ist ein klassischer Longdrink aus Gin und Tonic Water. Die Mischverhältnisse variieren je nach Geschmack von 1:1 bis 1:3 oder höher. Gin Tonic wird in einem Glas auf Eis serviert und der Glasrand mit einem Stück Limette, seltener auch mit einer Zitronenscheibe, garniert.



Vielleicht auch deshalb war sie bis zu ihrem Tod von einem seltsamen Weltbild nicht abzubringen:
Zitat.
"Die Afrikaner verstehen einfach nichts vom Regieren. Es ist eine Schande, dass wir uns nicht mehr um sie kümmern."

Erfahren habe ich außerdem, dass sie selbst Gin Tonic immer mit 2 Gurkenscheiben getrunken hatte und diese Mischung darausfolgend nach ihr benannt wurde.

Was bisher geschah:
Es wurde ein Hip Hop Projekt geboren.
Kino unter Freund_innen gegendert.
Ein ganzes linkes Bein beleuchtet und bildlich festgehalten.
Den Rest habe ich leider vergessen und Blogger hat es gelöscht.

mfg

malipop