Nachdem die Gute vor kurzem ihr neuestes Lied veröffentlicht hat, wohlweislich das schlechteste in her time, folglich auch das erfolgreichste, weil eingängigste, überraschen mich Bässe, welche aus sämtlichen tiefergelgten Autos strömen, die auf jenes Lied in den meisten Fällen leider nicht nur schließen lassen, nicht mehr.
Die hat's geschafft.
mfg
keine bezüge
bettbezüge
Thursday, 31 March 2011
Road To Nowhere
Aus der Reihe,
Ich zitiere mich selbst.
Es wird Frühling in Wien.
Nicht mehr eisig, nur noch kühl, so wird dann mit der Welt interagiert.
Wie ich mich auf diese Zeit freue. wie mich diese Zeit freut.
Wenn die Aida sich wieder mit ihren Sessel auf den Gehsteig traut.
Aus der Reihe,
ich zitiere Thomas Bernhard.
aus Wien kann man nur gleich wieder
mfg
samba!
Ich zitiere mich selbst.
Es wird Frühling in Wien.
Nicht mehr eisig, nur noch kühl, so wird dann mit der Welt interagiert.
Wie ich mich auf diese Zeit freue. wie mich diese Zeit freut.
Wenn die Aida sich wieder mit ihren Sessel auf den Gehsteig traut.
Aus der Reihe,
ich zitiere Thomas Bernhard.
aus Wien kann man nur gleich wieder
verschwinden
oder sich umbringenmfg
samba!
Tuesday, 29 March 2011
It's not something I would recommend, but it is one way to live.
No, I do not regret nothing.
Ein Auszug aus dem Briefwechsel mit Boston, den ich wieder aufgenommen habe.
i guess there is a reason for becoming an artist.
it is like laughing.
you laugh, because you have no other means to deal with the situation.
it is like crying.
you cry, because you have no other means to deal with the situation.
you are going through a time that is more horrible, more beautiful, more imcomprehensible than anything you ever faced before.
you have no other means to deal with the situation.
that's how art started for me.
that's maybe also, why artists devalue (for themselves) those works, which they have been producing in a phase of depression, or even want to destruct, to discreate them;
because they devalue themselves.
this phase being an incredibly productive, invaluable way - even if just as painful and seemingly unbearable - of forming your character, of developing your personality, taking you further,
instead of further off.
and in the end these works - sometimes - are the most celebrated, most crucial ones.
mfg
And what is simple in the moon light
by the morning never is
7 Stunden Mondbaden kann da schon einen Unterschied machen.
Ein Auszug aus dem Briefwechsel mit Boston, den ich wieder aufgenommen habe.
i guess there is a reason for becoming an artist.
it is like laughing.
you laugh, because you have no other means to deal with the situation.
it is like crying.
you cry, because you have no other means to deal with the situation.
you are going through a time that is more horrible, more beautiful, more imcomprehensible than anything you ever faced before.
you have no other means to deal with the situation.
that's how art started for me.
that's maybe also, why artists devalue (for themselves) those works, which they have been producing in a phase of depression, or even want to destruct, to discreate them;
because they devalue themselves.
this phase being an incredibly productive, invaluable way - even if just as painful and seemingly unbearable - of forming your character, of developing your personality, taking you further,
instead of further off.
and in the end these works - sometimes - are the most celebrated, most crucial ones.
mfg
And what is simple in the moon light
by the morning never is
7 Stunden Mondbaden kann da schon einen Unterschied machen.
Monday, 28 March 2011
How to disappear completely.
Einfach 7 Stunden am Stück nur kurz unterbrochen von Gebratenem in die Dunkelkammer.
Irgendetwas stört mich an tumblr.
mfg
die ungewohnheit
Irgendetwas stört mich an tumblr.
mfg
die ungewohnheit
Friday, 25 March 2011
Thursday, 10 March 2011
"Seht her ich bin eine Künstlerin und nicht bloß ein wandelndes Wrack"
Der Vogel würde abgeschossen.
Und dieses Jahr gibt es Kartoffel am Fensterbrett, Erdäpfel auf der Fensterbank.
Die Mehltomate war ja nicht so der Hammer.
Ich würde gerne das außenpolitische Geschehen näher verfolgen.
Auf niederländisch, nämlich.
De situatie in Libië blijft zeer spannend, en niemand weet voorlopig hoe de toestand zal evolueren...
Ich habe auch einen neuen gemeinsamen Bekannten, er heißt Final Cut.
Egal.
Gestern hatte ich mir vorgenommen nicht auszugehen.
Oder zumindest nicht so lange.
Nur auf eine ur feine Nachspeise.
- Hier also eine kleiner Schwank aus dem Alltag eines biologisch jungen Mannes.
Allnacht.
Es gibt ja diese Lokale, wo du weißt, wenn du etwas länger bleibst, und ein bisschen mehr konsumierst, dann passieren dir die besondersten Dinge.
Ich entschuldige (ich sag schon nicht mehr hallo, sag immer gleich entschuldigung) mich schon im vorhinein für Tippfehler u.Ä. Es ist spät und ich sollte eigentlich schon schlafen, irgendwie wirkt der Schlaf aber nicht so erstrebenswert, viel besser ist da der Kaffee. Es ist wie mit dem Gefühl 'etwas Sinnvolles gemacht zu haben'. Ich weiß leider, dass hier sich nicht mehr viel Sinnvolles tun wird.
Später wird das Bett schon rufen.
Es sei wirres Zeug, konjunktiviert.
Wie auch immer: Eines dieser Lokale war mal mein zweites Wohnzimmer.
Und wäre es gerne immer noch.
Aber diese goldenen Teile an der Wand mit dem blauen Licht, das geht einfach nicht.
Punkt um, nicht punctum wohlgemerkt; an diesen Orten gibt es eine gehäufte Zahl von Zufällen. Weil die sind so zwischen den Lücken.
Ich mag sie sehr gerne, die Zufälle.
Weil das Leben dann noch mehr wie ein Film ist.
Jemanden in einem selbstorganisierten, antisexistischen, antirassistischen, basisdemokratischen, feministischen, antikapitalistischen Luft holen Kellerloch (das ich überaus schätze und ehre) kennenzulernen. Deshalb, weil ich das gottverdammte klapprige Fahrrad versucht habe zu reparieren und in dem Moment, wo ich es einfach nur noch zertrümmern wollte; dann die Einzelteile auf die Straße werfen, darauf herumspringen und nicht mal abwarten, bis die Aasgeier kommen und sich über die Einzelteile hermachen - da werde ich gefragt, ob ich nicht etwa schon ein wenig verzweifelt wäre, und, dich schickt der Himmel, übernimmt das jemand, der das kann und zu dem Zeitpunkt irgendeinen eigenartigen Dialekt gesprochen hat.
Am besten macht man gar nichts selbst, wenn man will, dass es jemand anders macht.
Und das war gar nicht der Zufall. Es ging dann darum, dass ich ebendiesen Menschen am nächsten Abend gleich wieder getrofen habe; bei seinem ersten Aufenthalt in ebendiesem Wohnzimmerlokal, wo immer solche Entwicklungen ... vorfallen?
Natürlich möchte der zum Beispiel auch genau das gleiche studieren, was ich bereits mache.
Und der Rest ist mir momentan zu anstrengend.
Über minder gelungene Anmachen von einer ganz anderen, unerwarteten Seite, nächtliche Gesangseinlagen und unmoralische Angebote senkt sich der Vorhang der Nacht, ziehe ich den Vorhang zu.
Auch in dieser Reihe: Dass sich die zwei über mich kennen gelernt haben, am einen Ende und am anderen Ende der Welt leben, sich über alles lieben, und auf welche Art ich das erfahre.
Überhaupt, ur arg, was dieser Frühling an Skandalen und Überraschungen bringt -
Ich wende mich an die Yellow Press und verkaufe meine Zunge für 3 Euro den Kubikzentimeter.
Ach ja, eins noch.
Don't drink milk.
Um halb 7 inner früh.
mfg
von und zu schütz
Und dieses Jahr gibt es Kartoffel am Fensterbrett, Erdäpfel auf der Fensterbank.
Die Mehltomate war ja nicht so der Hammer.
Ich würde gerne das außenpolitische Geschehen näher verfolgen.
Auf niederländisch, nämlich.
De situatie in Libië blijft zeer spannend, en niemand weet voorlopig hoe de toestand zal evolueren...
Ich habe auch einen neuen gemeinsamen Bekannten, er heißt Final Cut.
Egal.
Gestern hatte ich mir vorgenommen nicht auszugehen.
Oder zumindest nicht so lange.
Nur auf eine ur feine Nachspeise.
- Hier also eine kleiner Schwank aus dem Alltag eines biologisch jungen Mannes.
Allnacht.
Es gibt ja diese Lokale, wo du weißt, wenn du etwas länger bleibst, und ein bisschen mehr konsumierst, dann passieren dir die besondersten Dinge.
Ich entschuldige (ich sag schon nicht mehr hallo, sag immer gleich entschuldigung) mich schon im vorhinein für Tippfehler u.Ä. Es ist spät und ich sollte eigentlich schon schlafen, irgendwie wirkt der Schlaf aber nicht so erstrebenswert, viel besser ist da der Kaffee. Es ist wie mit dem Gefühl 'etwas Sinnvolles gemacht zu haben'. Ich weiß leider, dass hier sich nicht mehr viel Sinnvolles tun wird.
Später wird das Bett schon rufen.
Es sei wirres Zeug, konjunktiviert.
Wie auch immer: Eines dieser Lokale war mal mein zweites Wohnzimmer.
Und wäre es gerne immer noch.
Aber diese goldenen Teile an der Wand mit dem blauen Licht, das geht einfach nicht.
Punkt um, nicht punctum wohlgemerkt; an diesen Orten gibt es eine gehäufte Zahl von Zufällen. Weil die sind so zwischen den Lücken.
Ich mag sie sehr gerne, die Zufälle.
Weil das Leben dann noch mehr wie ein Film ist.
Jemanden in einem selbstorganisierten, antisexistischen, antirassistischen, basisdemokratischen, feministischen, antikapitalistischen Luft holen Kellerloch (das ich überaus schätze und ehre) kennenzulernen. Deshalb, weil ich das gottverdammte klapprige Fahrrad versucht habe zu reparieren und in dem Moment, wo ich es einfach nur noch zertrümmern wollte; dann die Einzelteile auf die Straße werfen, darauf herumspringen und nicht mal abwarten, bis die Aasgeier kommen und sich über die Einzelteile hermachen - da werde ich gefragt, ob ich nicht etwa schon ein wenig verzweifelt wäre, und, dich schickt der Himmel, übernimmt das jemand, der das kann und zu dem Zeitpunkt irgendeinen eigenartigen Dialekt gesprochen hat.
Am besten macht man gar nichts selbst, wenn man will, dass es jemand anders macht.
Und das war gar nicht der Zufall. Es ging dann darum, dass ich ebendiesen Menschen am nächsten Abend gleich wieder getrofen habe; bei seinem ersten Aufenthalt in ebendiesem Wohnzimmerlokal, wo immer solche Entwicklungen ... vorfallen?
Natürlich möchte der zum Beispiel auch genau das gleiche studieren, was ich bereits mache.
Und der Rest ist mir momentan zu anstrengend.
Über minder gelungene Anmachen von einer ganz anderen, unerwarteten Seite, nächtliche Gesangseinlagen und unmoralische Angebote senkt sich der Vorhang der Nacht, ziehe ich den Vorhang zu.
Auch in dieser Reihe: Dass sich die zwei über mich kennen gelernt haben, am einen Ende und am anderen Ende der Welt leben, sich über alles lieben, und auf welche Art ich das erfahre.
Überhaupt, ur arg, was dieser Frühling an Skandalen und Überraschungen bringt -
Ich wende mich an die Yellow Press und verkaufe meine Zunge für 3 Euro den Kubikzentimeter.
Ach ja, eins noch.
Don't drink milk.
Um halb 7 inner früh.
mfg
von und zu schütz
Wednesday, 9 March 2011
Ich bin raus und einfach still.
Yes, I love the tape!

(c) lizzie w
Siehe: lebende Reklametafel.
Im U4, in der Nacht.
Haben wir übrigens das beste draus gemacht, irgendwann im Zeitraum der letzten Wochen passiert.
Gestern, nein, vor kurzem habe ich ein Buch um 123 ÖS (besser bekannt unter ATS,-) gekauft.
bis dann.spätkauf

(c) lizzie w
Siehe: lebende Reklametafel.
Im U4, in der Nacht.
Haben wir übrigens das beste draus gemacht, irgendwann im Zeitraum der letzten Wochen passiert.
Gestern, nein, vor kurzem habe ich ein Buch um 123 ÖS (besser bekannt unter ATS,-) gekauft.
Konsens: Früher war alles besser.
Ich fühle mich wie damals in den 80ern.
Denn ich habe mein 4 Track Aufnahmegerät gefunden; auch schon länger her.
Es war unter A im Kabinett der eigenartigen Gegenstände kategorisiert.
Da muss ich 17 gewesen sein, als ich jenes Gerät das letzte Mal benutzt habe, ich glaube es war der Summer of 69.
Als ich versuchsweise noch bei meinen Eltern gelebt habe.
Wiedererweckt wurde hier und jetzt meine Leidenschaft für beschreibbare Aufkleber; die Beschriftungen wie 'ANSCHEINEND LEER' erst möglich machen.
Das einzige was fehlt ist ein Mikrophon mit dem Gerät Verbindungs Kabel
Ich fühle mich wie damals in den 80ern.
Denn ich habe mein 4 Track Aufnahmegerät gefunden; auch schon länger her.
Es war unter A im Kabinett der eigenartigen Gegenstände kategorisiert.
Da muss ich 17 gewesen sein, als ich jenes Gerät das letzte Mal benutzt habe, ich glaube es war der Summer of 69.
Als ich versuchsweise noch bei meinen Eltern gelebt habe.
Wiedererweckt wurde hier und jetzt meine Leidenschaft für beschreibbare Aufkleber; die Beschriftungen wie 'ANSCHEINEND LEER' erst möglich machen.
Das einzige was fehlt ist ein Mikrophon mit dem Gerät Verbindungs Kabel
Irgendwann, da hat ein Mensch so viel 'SCHÖNES' produziert, dass er sich und es zwar SCHÖN findet. Wie eine Kartoffel drängt sich die Frage auf: Wo bleibt jenes, welches hinter dem SCHÖNEN steht? Ist die Kartoffel unter der Schale wirklich gelb?
Steht da etwas hinter dem SCHÖNEN?
Oder verliert die Welt einfach immer mehr an Substanz, an Inhalt, dass hinter dem SCHÖN an sich sowieso nichts mehr ist, also auch nichts bleiben kann.
Und, wenn das, was hinter dem SCHÖNEN steht angesprochen, angenommen es existiert, ausgesprochen, thematisiert, begründet wurde; ist es dann substanzieller, inhaltsstärker?
Die Mieze aus Berlin, die Mia, ist ja eigentlich eine blöde Schlampe.
Eine solche Sprache verbitte ich mir übrigens!
Mit ihren nationalistischen Tendenzen (das ist doch gar nicht so, bla, bla) und ihrer versuchten Teilnahme beim Eurovision Song Contest (haha).
Aus irgendeinem Grund hat mir das noch nie die Texte vollständig verderben können.
Und ihre Musik auch nicht, die sie nicht mal selbst macht.
Teilweise schon.
Aber das ist gar nicht so wichtig.
Ich möchte ein Video machen, das auch wirklich nichts mit oben Stehendem zu tun hat.
Entweder einen Stummfilm,
oder Musik.
Oder Stills und Bilder und Film gemischt.

Other:
Immerhin ist der menschliche Geist relativ gut darin an bereits bekannte Muster, Strukturen; an bekannte Gegebenheiten anzuknüpfen.
Fernsehen, das kenn ich!
Deshalb sind Vergleiche auch ganz nett, passabel, gut zu gebrauchen.
Handlich.
Nachdem ich Wien jetzt so gut ich konnte, wie eine Straßenkreidenmalerei festgehalten habe, müsste das Vergleichen umso leichter fallen.
Besonders schön fand ich in BP einfach, dass es dreckig sein darf.
kaputt sein darf.
Weil Alt einfach mal Dreckig und Kaputt wird, Schön bleibt.
nicht so herausgeputzt sein muss.
nicht so institutionalisiert sein muss.
nicht so vorschriftsmäßig sein muss.
eine Statue geköpft bleiben darf.
Aber woher kommt dann so ein Mediengesetz?
mfgDie Mieze aus Berlin, die Mia, ist ja eigentlich eine blöde Schlampe.
Eine solche Sprache verbitte ich mir übrigens!
Mit ihren nationalistischen Tendenzen (das ist doch gar nicht so, bla, bla) und ihrer versuchten Teilnahme beim Eurovision Song Contest (haha).
Aus irgendeinem Grund hat mir das noch nie die Texte vollständig verderben können.
Und ihre Musik auch nicht, die sie nicht mal selbst macht.
Teilweise schon.
Aber das ist gar nicht so wichtig.
Ich möchte ein Video machen, das auch wirklich nichts mit oben Stehendem zu tun hat.
Entweder einen Stummfilm,
oder Musik.
Oder Stills und Bilder und Film gemischt.

Other:
Immerhin ist der menschliche Geist relativ gut darin an bereits bekannte Muster, Strukturen; an bekannte Gegebenheiten anzuknüpfen.
Fernsehen, das kenn ich!
Deshalb sind Vergleiche auch ganz nett, passabel, gut zu gebrauchen.
Handlich.
Nachdem ich Wien jetzt so gut ich konnte, wie eine Straßenkreidenmalerei festgehalten habe, müsste das Vergleichen umso leichter fallen.
Besonders schön fand ich in BP einfach, dass es dreckig sein darf.
kaputt sein darf.
Weil Alt einfach mal Dreckig und Kaputt wird, Schön bleibt.
nicht so herausgeputzt sein muss.
nicht so institutionalisiert sein muss.
nicht so vorschriftsmäßig sein muss.
eine Statue geköpft bleiben darf.
Aber woher kommt dann so ein Mediengesetz?
bis dann.spätkauf
Thursday, 3 March 2011
What New York Used To Be And Why London Hates You
▓▓▓ FORMERLY KNOWN AS UR ▓▓▓
In a city
That swells with so much hate
- Brody Dalle (über Los Angeles)
▓▓▓ WIEN ▓▓▓

Hier möchte ich absehen von romantischen Würstelstandgeschichten und Slangausdrücken, die Bierdosen und Fleischreste, in Gedärmen verpackt, beschreiben.
Vergleiche mit Dresden versuche ich ebenfalls zu unterlassen.
Da es einfacher ist andere Menschen für sich sprechen zu lassen; spart Zeit, Gehirnwichsen und manchmal auch Tastenberührungen;
"Wiens Publikum fehlt es trotzdem an Verständnis. Überall sonst haben die Leute einfach Spaß ... dem Wiener muss der Spaß vor die Füße gelegt werden."
- Tamara Mascara
Fortsetzung: Und Oben stehendes (klauen) obendrein auch noch total wissenschaftlich ist (sofern eine Quellenangabe vorhanden, welche zudem korrekt und vollständig sein muss (Pulled the fucking trigger cause Im sick of it all; Brody Dalle von den Distillers, die zweite; Einschub Ende.)
bereichere ich mich uneingeladen und unfragend an Fremdsprachen (sprich fremd, Definition: Aussagen, die nicht ich getätigt habe; nicht direkt).
So uneingeladen, aber doch herbeigerufen, wie die Menschen, die schon im Lift stehen, wenn man den Knopf gedrückt hat und sich dann die Türen öffnen.
Fest steht für mich, dass die Rezeption einer Stadt, eines Landstückes, eines Aufenthaltsortes sehr stark mit dem psychischen Zustand einer Person und oder auch deren Begleitung/organisch lebenden Umfeld zu tun hat. No, na, ned (österreichischdeutsch für selbstverständlich, ganz klar, natürlich)
Bevor die Glut in dir erlischt, verlass die Stadt, die keine ist
[... sagt Gustav; über diese mit Attributen schwer behangene Stadt]
Wenn nun Kondition (wie beschrieben von der Judith in BRING MICH NACH HAUSE)
so ist: Ich brauch einen Schuss Feuer in meine Venen
und so auf Ich pack die Welt eigentlich ur nicht mehr (meine Interpretation; frei)
und das Riesenrad bitte kurz angehalten werden möchte, um auszusteigen, danke.
- Einschub. Und da ist es passiert, ich hab ein Clichée bedient, ein 'Wahrzeichen', ein überaus bekanntes Gebäude/Gebilde im internationalen Bewusstsein ausgegraben, das zudem für Wien als typisch angesehen (zumindest von den Menschen, die lila ebenfalls mit Milka assoziieren) und in einem Karteikartenspiel benutzt werden könnte, schrieben wir das Jahr 1967;
aus : Stadt ohne Gewähr
Das Netz durchsuchend, zu diesen Zeilen, fand ich folgende Zusammenfassung eines Textteils aus diesem Werk (S.o.G.): Auf der Weiterreise am nächsten Morgen erzählt ihm ein Mitreisender, ein Psychiater offenbar, wie viel Prozent aller Irren sich für Napoleon, Hitler oder Gandhi halten, und er fragt, "ob man sich denn ohne Schaden für sich selber halten könne oder ob das nicht auch Irrsinn sei."
Welchen ich als ausgesprochen schön und teilenswert erachtete.
Ich fand ja auch total gut, dass sie (immer noch I.B.; wenig wahrscheinlich, in eben gelesen werdenden Fall zutreffend, dass ich mich für so viele Textzeichen durchgehend auf ein und die selbe Person beziehe) in Bezug auf die Gasse im 7. Wiener Gemeindebezirk das Verb siebensternen geschaffen hat, weil ihr Lover dort nächtigte; oder so.
Rodenberg, der eigentlich Levy hieß, mag Berlin und Wien.
Er zieht ein klares Resumée: Berlin, eine Stadt ohne Vergangenheit, ist - ich [also, er] kann nicht anders, als es annehmen - ein Stadt der Zukunft. Wien, eine Stadt voll von der Poesie der Vergangenheit, ist zugleich die Stadt der Gegenwart.
Mag sein - folgt man allerdings der Gegenüberstellung ohne Vergangenheit mit Zukunft, müsste man auch folgern, dass aus der Vergangenheit im zweiten Falle ohne Zukunft würde. Zum Glück möchte ich so weit nicht gehen und Wortkotze anderer nicht unter Lupen nehmen.
Das ist mir zu reißwölfisch.
Lupus, lupi.
and maybe you'll go mad and maybe ill go gray and pack up to berlin or maybe it wont matter anyway
- AFP in Boston (ein Lied, in dem einfach zwei Menschen am selben Ort sind; und durch eine Liebesbeziehung dieser eine Ort geprägt wird, positiv und tiefdruck)
Irgendwo habe ich gelesen, dass Budapest einen Besuch wert ist, wenn Besucher*in auf wienerische Romantik/Romantizismus steht, und weniger dafür bezahlen möchte.
Das ist purer Unsinn.
Heinz, mit 'Wahlheimat', aus Wien schreibt und singt hier fett markiert:
hier bleibt alles wie es ist (wohl in Ahnlehnung an die Wiener Gemütlichkeit, die meines Wissens ja schon mal zum Weltkulturerbe erhoben werden wollte, und die ich, wie folgt, definieren würde: eine Melange aus Faulheit, reaktionärem Denken, Wurschtigkeit und Trägheit; die nur in Zeiten des übermäßigen, länger andauernden Wohlstands entstehen kann).
drum wird auch nichts so schnell vermisst (lässt mir keine assoziation aus den ohren wachsen)
was hier nicht passt gehoert nicht hin (möchte ich unkommentiert lassen; zu sehr sträubt sich hier mein nackenhaar angesichts der 'fremdenpolitik')
denn wir sind immer noch in wien (und das lässt sich in vielen schicksalen nicht bestreiten)
Recht hat er meiner Einschätzung nach auch mit folgendem Vorschlag: man kommt schwer raus ist man mal drin
Aber eben auch ur arg, wie so eine Identifizierung mit dem Ort, der Stadt, dem Land, in dem ich du er sie es sich befinden, stattfinden kann; befinden kann auch sein: geboren wurde/hin em und immigriert ist.
Eine kleine Notiz meiner ID.
Was ich ja an Wien so gerne mag, und wo ich auch Gemeinsamkeiten mit mir an den Nagel hängen würde: Der Zynismus, die Unfreundlichkeit, also die Wiener Gemütlichkeit; das Motzen, das Morbide, das sich das Maul zerreißende.
Das gibt es überall auf der ganzen Welt;
ist überhaupt nicht typisch oder speziell, oder? aber das ist Wien.
Man kommt nämlich schwer raus, ist man mal drin.
EinE JedeR kollidiert schließlich stetig mit Wien am Rest des Erdballs, wenn man nur lang genug sucht und genug Spielraum zulässt. (siehe zB Wien-Wien Situationen, Wienoiserie usw.)
Welches Land, welche Stadt kann außerdem von sich behaupten Mitauslöserin (also Schauplätzin und gemeint ist nicht Belgrad) mindestens eines (die Hälfte aller) Weltkriegs zu sein? [siehe: die Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand; o.Ä.]



Werkbundsiedlung Wien, die eigentlich e kaum jemand kennt.
Zur Politik lasse ich Zahlen sprechen, die in Wahlergebnissen selbst nachzulesen sind.
Immer die schlechteste Variante; denn Statistiken sind für Politiker*innen das, was Laternen-Anbringungs-Metall-Gegenstände-Pfosten für Betrunkene sind - irgendetwas an diesem Spruch stimmt nicht; sagt mir mein Gedächtnis.
Außerdem macht nie jemand seine Hausaufgaben, außer vielleicht Menschen mit dem Sternzeichen Jungfrau.
Auch die Denkmalsetzung für etwa Karl Lueger möchte ich unkommentiert lassen;
Lüge; meine tiefste Ablehnung kann ich nicht unterdrücken.
Anstoß zu diesen Überlegungen (an dieser Stelle setzt sich eine Einleitung. auf ihr Abendkleid und macht Falten rein) waren die Schwärmerein einiger Menschen für diese mitteleuropäische Kleinstadt, die vielleicht früher Mal 5.größte Stadt der Welt war und auch entsprechende Bedeutung hatte.
Träume, davon hierherzuziehen, diese Vorstellung fällt für Hauptwohnsitzende schwierig aus. Ausfällig werden möchten diese nicht;
manche Innenstädter*innen legen immerhin ihre Hand ins Feuer für die Grätzel (tiefstes Bedauern) innerhalb des Gürtels, auf der Seite vom Kanal und nicht zu weit rechts auf der Landkarte. [vielleicht auch Bewohner*innen der Inneren Stadt, vereint unter Häuptlingin Ursula Stenzel (die Barbara Streisand von Wien kämpft wie eine eingschläferte Löwin; siehe auch youtube: stress ned)]
Das Schulfach Geographie mochte ich nur bedingt.
Fachvokabular aus unterschiedlichsten Bereichen, welches eigentlich der präziseren und unmissverständlicheren Verständigung zuallererst dienen sollte, lässt sich allzuoft durch Einsatz von Alltagsphrasen auf viel praktikablere Art ersetzen.
all the cities in the world and so very little time and so many different girls all you have to do is find them there's a wealth of opportunity you plan your trips accordingly a pity but the pretty ones are usually more touristy say how'd you like to run away from these machines? everywhere the spies are printing out your dreams seven stops in seven different countries seven page itineraries memories thick as bloody marys jesus jospeh bloody hell
- more AFP
Wer jetzt keine Lust bekommen hat, deshalb weder cities noch girls finden möchte, hat immerhin noch folgende Probleme und Reibungsflächen: Spione, Überwachung, Paragraph 278a, Satelliten, die gute alte Religion und einen übelriechenden Tomatensaftcocktail, den manche als Katerhausmittel lobpreisen, ich zutiefst ablehne.
Ich folgere, dass ein Menschenleben einfach nicht ausreicht, um die ganze Welt zu sehen.
Deshalb rate ich als Lifestyle Coach zu folgendem:
Ja und Opern und Theater.
Und wenigstens manches wurde aufgeklärt und ließ die den werteN Leser*in nicht komplett im Dunkeln tappen.
Gotthold Ephraim Lessing hatte zu Lebzeiten relativ wenig mit Wien am Hut (außer bei einem Besuch seiner Verlobten, Eva König, die im Gegensatz zu ihm einen relativ langweiligen Namen hatte); nebenbei hatte er auch eine Scheißfrisur;
Woher nehme ich mir das Recht so etwas zu verurteilen?

Oder Herr Anton Graff (bzw. G.E.L.'s Stylist) hatte einfach einen mir sehr fern liegenden Sinn für oder gegen Ästhetik; auch nicht unter den Tisch zu kehren ist die Menge an Wasser, die in der Zwischenzeit unter der Brücke am Fluss durchgespült wurde, wie Frosch Waschmittel.
Ich lasse ihn (GEL; tolle Initialen!) hier untot zu Wort, mich dünkt, leicht verändertem, (welches grundsätzlich auch viel relevanter ist als das Horn auf seinem Kopf; vielleicht war das auch seine Masche: eigenartig und harmlos auszusehen) kommen:
"Wenn Du von allem dem, was diese Zeilen füllt, nichts des Dankes wert gefunden, so sei mir wenigstens für das verbunden, was ich zurückbehielt."
Frei nach Lessing, welcher, der Vollständigkeit halber, auf dem Wiener Judenplatz ein Denkmal bekommen hat.
Und jeder Vollidiot weiß, dass das die Liebe versaut.
Quellenangaben werden optional und subjektiv entschieden² überbewertet.
Please, prove me wrong.
This is how I waste my time.
Mit der KURSIV-Schreibfunktion.
Und immer frage ich mich - nachdem ich längst den Überblick verloren habe -
was fehlt, der Vollständigkeit halber?
THE NO.1 GUIDE TO AUSTRIAN BEER, vielleicht? (siehe: http://www2.lib.uchicago.edu/~keith/austrian-beer.html oder http://www.europeanbeerguide.net/indexaus.htm)
Skip me -
so lange sitze und stehe ich schon daran, an diesem Text, dass der Titel ersetzt wurde durch eine, auf eine ganz andere Weise aussagekräftige, Selbstbedienung an Kills' Liedtiteln, die mehr Freiraum und Assoziation zulassen, als überhaupt e alles.
Stop skipping me.
mfg
There are those who say that sherry should not be drunk early in the morning. They are wrong.
- Terry Pratchett
In a city
That swells with so much hate
- Brody Dalle (über Los Angeles)
▓▓▓ WIEN ▓▓▓

Hier möchte ich absehen von romantischen Würstelstandgeschichten und Slangausdrücken, die Bierdosen und Fleischreste, in Gedärmen verpackt, beschreiben.
Vergleiche mit Dresden versuche ich ebenfalls zu unterlassen.
Da es einfacher ist andere Menschen für sich sprechen zu lassen; spart Zeit, Gehirnwichsen und manchmal auch Tastenberührungen;
"Wiens Publikum fehlt es trotzdem an Verständnis. Überall sonst haben die Leute einfach Spaß ... dem Wiener muss der Spaß vor die Füße gelegt werden."
- Tamara Mascara
Fortsetzung: Und Oben stehendes (klauen) obendrein auch noch total wissenschaftlich ist (sofern eine Quellenangabe vorhanden, welche zudem korrekt und vollständig sein muss (Pulled the fucking trigger cause Im sick of it all; Brody Dalle von den Distillers, die zweite; Einschub Ende.)
bereichere ich mich uneingeladen und unfragend an Fremdsprachen (sprich fremd, Definition: Aussagen, die nicht ich getätigt habe; nicht direkt).
So uneingeladen, aber doch herbeigerufen, wie die Menschen, die schon im Lift stehen, wenn man den Knopf gedrückt hat und sich dann die Türen öffnen.
Fest steht für mich, dass die Rezeption einer Stadt, eines Landstückes, eines Aufenthaltsortes sehr stark mit dem psychischen Zustand einer Person und oder auch deren Begleitung/organisch lebenden Umfeld zu tun hat. No, na, ned (österreichischdeutsch für selbstverständlich, ganz klar, natürlich)
Bevor die Glut in dir erlischt, verlass die Stadt, die keine ist
[... sagt Gustav; über diese mit Attributen schwer behangene Stadt]
Wenn nun Kondition (wie beschrieben von der Judith in BRING MICH NACH HAUSE)
so ist: Ich brauch einen Schuss Feuer in meine Venen
und so auf Ich pack die Welt eigentlich ur nicht mehr (meine Interpretation; frei)
und das Riesenrad bitte kurz angehalten werden möchte, um auszusteigen, danke.
- Einschub. Und da ist es passiert, ich hab ein Clichée bedient, ein 'Wahrzeichen', ein überaus bekanntes Gebäude/Gebilde im internationalen Bewusstsein ausgegraben, das zudem für Wien als typisch angesehen (zumindest von den Menschen, die lila ebenfalls mit Milka assoziieren) und in einem Karteikartenspiel benutzt werden könnte, schrieben wir das Jahr 1967;
Spiele wie das Österreichquiz wären noch aktuell;
Und das war noch lange nicht alles und noch lange nicht das Schlimmste.
Also, Wien als Wien und nicht Wien als Österreich, sondern Wien als Stadt in einer geographisch mitteleuropäischen Lage, wo ganz früher mal ein Meer war.
Oft, wenn ich schreibe da fühle ich mich so (siehe die nächsten fünf Zeilen); wie ein gelbes U-Boot.
[Jeremy is writing with his foot]
Jeremy: These are the footnotes for my nineteenth book. This is my standard procedure for doing it. And while I compose it, I'm also reviewing it!
John: ...Were your notices good?
Jeremy: It's my policy never to read my reviews.
Ist der Kopf nun rezeptionsfähiger und freudiger, weil nicht in der gewohnten Umgebung (und nicht eingschränkt durch übermäßigen Stress oder beispielsweise eine privat oder beruflich stark beanspruchende Beschäftigungs-Situation) - im Volksmund AUF URLAUB (warum auf - ist das eine Präposition? Meine humanistische Ausbildung lässt mich hängen) oder AUF REISEN - mag dieser Ortswechsel Orte in viel besserem Licht erscheinen lassen, als welches in Wahrheit dort leuchtet (weil sie möglicherweise in einem Talkessel liegen, wo die Sonne schon um 3 Uhr nachmittags untergeht; oder so weit nördlich, dass es dort nur Kerzen und elektrisches Licht gibt, im Winter). siehe Island oder die Falklandinseln.
Die Wahrheit ist bekanntlich das, worauf sich die meisten einigen.
Oder, was Autorin und Autor denkt; und, da Autor oder Autorin sich als meinungsgebende Mehrheit des eigens geschriebenen Textes behauptet, was hoffentlich der Fall ist, muss es, dieser verschrobenen Logik folgend, wohl die Wahrheit sein. Wer solches, nämlich seine bestimmende Mehrheit im Meer seiner selbst (alternative Metapher ist eine Scherbendemokratie) zu verteidigen, nicht fertig bringt, sollte auf Autor*innenschaft verzichten oder über Phänomene multipler Persönlichkeitsentwicklung, Minderwertigkeitskomplexe, Entscheidungsschwierigkeiten, ein vorherrschendes Gefühl der Unsicherheit oder depressive Verhaltensmuster berichten; selbes (nämlich empfohlener Verzicht auf Buchstabengebrauch; Ausnahmen bestätigen die Regel) gilt interessanter und paradoxerweise auch für unreflektierte, selbstüberschätzende Pamphlete und mit zahlreichen dogmatischen Elementen versehene Sprachblöcke.
Ingeborg Bachmann, die ja doch eher eine von den guten gewesen ist, oder, auf die Kärnten, glaube ich, aber nicht ganz so abfährt, wie dieses Bundesland könnte, (hier der Hinweis auf, und die Bitte um, den von Jörg Haider immer wieder geforderten FREISTAAT) paraphrasiert ihre (gemeint ist I.B., Anm. d. Red.) Druckstellen.
Und das war noch lange nicht alles und noch lange nicht das Schlimmste.
Also, Wien als Wien und nicht Wien als Österreich, sondern Wien als Stadt in einer geographisch mitteleuropäischen Lage, wo ganz früher mal ein Meer war.
Oft, wenn ich schreibe da fühle ich mich so (siehe die nächsten fünf Zeilen); wie ein gelbes U-Boot.
[Jeremy is writing with his foot]
Jeremy: These are the footnotes for my nineteenth book. This is my standard procedure for doing it. And while I compose it, I'm also reviewing it!
John: ...Were your notices good?
Jeremy: It's my policy never to read my reviews.
Ist der Kopf nun rezeptionsfähiger und freudiger, weil nicht in der gewohnten Umgebung (und nicht eingschränkt durch übermäßigen Stress oder beispielsweise eine privat oder beruflich stark beanspruchende Beschäftigungs-Situation) - im Volksmund AUF URLAUB (warum auf - ist das eine Präposition? Meine humanistische Ausbildung lässt mich hängen) oder AUF REISEN - mag dieser Ortswechsel Orte in viel besserem Licht erscheinen lassen, als welches in Wahrheit dort leuchtet (weil sie möglicherweise in einem Talkessel liegen, wo die Sonne schon um 3 Uhr nachmittags untergeht; oder so weit nördlich, dass es dort nur Kerzen und elektrisches Licht gibt, im Winter). siehe Island oder die Falklandinseln.
Oder, was Autorin und Autor denkt; und, da Autor oder Autorin sich als meinungsgebende Mehrheit des eigens geschriebenen Textes behauptet, was hoffentlich der Fall ist, muss es, dieser verschrobenen Logik folgend, wohl die Wahrheit sein. Wer solches, nämlich seine bestimmende Mehrheit im Meer seiner selbst (alternative Metapher ist eine Scherbendemokratie) zu verteidigen, nicht fertig bringt, sollte auf Autor*innenschaft verzichten oder über Phänomene multipler Persönlichkeitsentwicklung, Minderwertigkeitskomplexe, Entscheidungsschwierigkeiten, ein vorherrschendes Gefühl der Unsicherheit oder depressive Verhaltensmuster berichten; selbes (nämlich empfohlener Verzicht auf Buchstabengebrauch; Ausnahmen bestätigen die Regel) gilt interessanter und paradoxerweise auch für unreflektierte, selbstüberschätzende Pamphlete und mit zahlreichen dogmatischen Elementen versehene Sprachblöcke.
Ingeborg Bachmann, die ja doch eher eine von den guten gewesen ist, oder, auf die Kärnten, glaube ich, aber nicht ganz so abfährt, wie dieses Bundesland könnte, (hier der Hinweis auf, und die Bitte um, den von Jörg Haider immer wieder geforderten FREISTAAT) paraphrasiert ihre (gemeint ist I.B., Anm. d. Red.) Druckstellen.
Nein, tut sie nicht; however, folgende Worte stammen aus ihrer Feder:
Laßt mich nicht von irgendeiner Stadt reden,
sondern von der einzigen, in der meine Ängste
und Hoffnungen aus so vielen Jahren ins Netz gingen.
Wie eine große, schlampige Fischerin
sehe ich sie noch immer
an dem großen gleichmütigen Strom sitzen
und ihre silbrige und verweste Beute einziehen.
Silbrig die Angst, verwest die Hoffnung
aus : Stadt ohne Gewähr
Das Netz durchsuchend, zu diesen Zeilen, fand ich folgende Zusammenfassung eines Textteils aus diesem Werk (S.o.G.): Auf der Weiterreise am nächsten Morgen erzählt ihm ein Mitreisender, ein Psychiater offenbar, wie viel Prozent aller Irren sich für Napoleon, Hitler oder Gandhi halten, und er fragt, "ob man sich denn ohne Schaden für sich selber halten könne oder ob das nicht auch Irrsinn sei."
Welchen ich als ausgesprochen schön und teilenswert erachtete.
Ich fand ja auch total gut, dass sie (immer noch I.B.; wenig wahrscheinlich, in eben gelesen werdenden Fall zutreffend, dass ich mich für so viele Textzeichen durchgehend auf ein und die selbe Person beziehe) in Bezug auf die Gasse im 7. Wiener Gemeindebezirk das Verb siebensternen geschaffen hat, weil ihr Lover dort nächtigte; oder so.
Rodenberg, der eigentlich Levy hieß, mag Berlin und Wien.
Er zieht ein klares Resumée: Berlin, eine Stadt ohne Vergangenheit, ist - ich [also, er] kann nicht anders, als es annehmen - ein Stadt der Zukunft. Wien, eine Stadt voll von der Poesie der Vergangenheit, ist zugleich die Stadt der Gegenwart.
Mag sein - folgt man allerdings der Gegenüberstellung ohne Vergangenheit mit Zukunft, müsste man auch folgern, dass aus der Vergangenheit im zweiten Falle ohne Zukunft würde. Zum Glück möchte ich so weit nicht gehen und Wortkotze anderer nicht unter Lupen nehmen.
Das ist mir zu reißwölfisch.
Lupus, lupi.
and maybe you'll go mad and maybe ill go gray and pack up to berlin or maybe it wont matter anyway
- AFP in Boston (ein Lied, in dem einfach zwei Menschen am selben Ort sind; und durch eine Liebesbeziehung dieser eine Ort geprägt wird, positiv und tiefdruck)
Irgendwo habe ich gelesen, dass Budapest einen Besuch wert ist, wenn Besucher*in auf wienerische Romantik/Romantizismus steht, und weniger dafür bezahlen möchte.
Das ist purer Unsinn.
Heinz, mit 'Wahlheimat', aus Wien schreibt und singt hier fett markiert:
hier bleibt alles wie es ist (wohl in Ahnlehnung an die Wiener Gemütlichkeit, die meines Wissens ja schon mal zum Weltkulturerbe erhoben werden wollte, und die ich, wie folgt, definieren würde: eine Melange aus Faulheit, reaktionärem Denken, Wurschtigkeit und Trägheit; die nur in Zeiten des übermäßigen, länger andauernden Wohlstands entstehen kann).
drum wird auch nichts so schnell vermisst (lässt mir keine assoziation aus den ohren wachsen)
was hier nicht passt gehoert nicht hin (möchte ich unkommentiert lassen; zu sehr sträubt sich hier mein nackenhaar angesichts der 'fremdenpolitik')
denn wir sind immer noch in wien (und das lässt sich in vielen schicksalen nicht bestreiten)
Recht hat er meiner Einschätzung nach auch mit folgendem Vorschlag: man kommt schwer raus ist man mal drin
Aber eben auch ur arg, wie so eine Identifizierung mit dem Ort, der Stadt, dem Land, in dem ich du er sie es sich befinden, stattfinden kann; befinden kann auch sein: geboren wurde/hin em und immigriert ist.
Eine kleine Notiz meiner ID.
Was ich ja an Wien so gerne mag, und wo ich auch Gemeinsamkeiten mit mir an den Nagel hängen würde: Der Zynismus, die Unfreundlichkeit, also die Wiener Gemütlichkeit; das Motzen, das Morbide, das sich das Maul zerreißende.
Das gibt es überall auf der ganzen Welt;
ist überhaupt nicht typisch oder speziell, oder? aber das ist Wien.
Man kommt nämlich schwer raus, ist man mal drin.
EinE JedeR kollidiert schließlich stetig mit Wien am Rest des Erdballs, wenn man nur lang genug sucht und genug Spielraum zulässt. (siehe zB Wien-Wien Situationen, Wienoiserie usw.)
Welches Land, welche Stadt kann außerdem von sich behaupten Mitauslöserin (also Schauplätzin und gemeint ist nicht Belgrad) mindestens eines (die Hälfte aller) Weltkriegs zu sein? [siehe: die Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand; o.Ä.]



Werkbundsiedlung Wien, die eigentlich e kaum jemand kennt.
Zur Politik lasse ich Zahlen sprechen, die in Wahlergebnissen selbst nachzulesen sind.
Immer die schlechteste Variante; denn Statistiken sind für Politiker*innen das, was Laternen-Anbringungs-Metall-Gegenstände-Pfosten für Betrunkene sind - irgendetwas an diesem Spruch stimmt nicht; sagt mir mein Gedächtnis.
Außerdem macht nie jemand seine Hausaufgaben, außer vielleicht Menschen mit dem Sternzeichen Jungfrau.
Auch die Denkmalsetzung für etwa Karl Lueger möchte ich unkommentiert lassen;
Lüge; meine tiefste Ablehnung kann ich nicht unterdrücken.
Anstoß zu diesen Überlegungen (an dieser Stelle setzt sich eine Einleitung. auf ihr Abendkleid und macht Falten rein) waren die Schwärmerein einiger Menschen für diese mitteleuropäische Kleinstadt, die vielleicht früher Mal 5.größte Stadt der Welt war und auch entsprechende Bedeutung hatte.
Träume, davon hierherzuziehen, diese Vorstellung fällt für Hauptwohnsitzende schwierig aus. Ausfällig werden möchten diese nicht;
manche Innenstädter*innen legen immerhin ihre Hand ins Feuer für die Grätzel (tiefstes Bedauern) innerhalb des Gürtels, auf der Seite vom Kanal und nicht zu weit rechts auf der Landkarte. [vielleicht auch Bewohner*innen der Inneren Stadt, vereint unter Häuptlingin Ursula Stenzel (die Barbara Streisand von Wien kämpft wie eine eingschläferte Löwin; siehe auch youtube: stress ned)]
Das Schulfach Geographie mochte ich nur bedingt.
Fachvokabular aus unterschiedlichsten Bereichen, welches eigentlich der präziseren und unmissverständlicheren Verständigung zuallererst dienen sollte, lässt sich allzuoft durch Einsatz von Alltagsphrasen auf viel praktikablere Art ersetzen.
all the cities in the world and so very little time and so many different girls all you have to do is find them there's a wealth of opportunity you plan your trips accordingly a pity but the pretty ones are usually more touristy say how'd you like to run away from these machines? everywhere the spies are printing out your dreams seven stops in seven different countries seven page itineraries memories thick as bloody marys jesus jospeh bloody hell
- more AFP
Wer jetzt keine Lust bekommen hat, deshalb weder cities noch girls finden möchte, hat immerhin noch folgende Probleme und Reibungsflächen: Spione, Überwachung, Paragraph 278a, Satelliten, die gute alte Religion und einen übelriechenden Tomatensaftcocktail, den manche als Katerhausmittel lobpreisen, ich zutiefst ablehne.
Ich folgere, dass ein Menschenleben einfach nicht ausreicht, um die ganze Welt zu sehen.
Deshalb rate ich als Lifestyle Coach zu folgendem:
Möglichst viel JETZT zu erleben, das JETZT zu nehmen, das JETZT zu geben.
Ganz ohne Religion.
Ganz unabhänging von Aufenthaltsort und ethnischer Zugehörigkeit.

Die eingestürzte Reichsbrücke.
What's the difference between a bridge and a wall?
Die eingestürzte Reichsbrücke.
What's the difference between a bridge and a wall?
Ich erinnere mich übrigens noch gut an die Geschichte, die mir meine Großmutter einmal dazu erzählt hat; wie sie am Morgen die Nachrichten gehört hat.
Ich halte außerdem Reibungsflächen, Konflikte und Diskussion (nicht Krieg, wohlgemerkt) für wahnsinnig wichtig; es muss nichtpolarisiert und unterschieden werden, Reibung entsteht sowieso; in Einheiten, gleichsam, wie in heterogenen Systemen.
Mauern und Brücken von Mauer zu Mauer.
Hat sich einmal ein Fuß in die Türe geschoben, wurden einige Zehen ebendessen gebrochen, beim Versuch diese wieder zu schließen, wird die Situation haarig, wie eine Bürste, aus der die Haare nicht wieder entfernt wurden, oder dieses Gitter beim Abfluss.
Dann bleibt PERSON hängen an dieser Lokalität, diesem Agglomerat menschlichen und unmenschlichen Zusammenlebens, wie ein Stöckelschuh im Kanaldeckel, inmitten der Fifth Avenue, wo gerade ein LKW in höchster zugelassener Geschwindigkeit +1 mph (so ortskundig bin ich nicht, dass ich das beurteilen könnte) auf PERSON zurast.
A: EITHER, YOU ARE WHAT YOU ARE,
OR YOU ARE NOT.
IT'S NOT A GAME SHOW WITH MULTIPLE CHOICES.
B: BEING JUST ONE PERSON
IS NOT ENOUGH FOR ME.
C: Was ich meine ist auch, dass mich weder Person A noch Person B verstehen können, weil sie der deutschen Sprache nicht mächtig sind, was diese beiden nicht ungemein stören sollte, weil sie immerhin eine der durchaus internationaleren Weltsprachen in einem Fragebogen, der n einem Assessment Center durchgeführt wird, ankreuzen dürften.
Mein Gedankengang führt nämlich dorthin, dass Kosmopolit*innen einfach besser dran sind; es aber natürlich viel schwerer haben.
Auf der Zielgeraden, zu umreißen was 'ZU HAUSE' ist.
Ja, wenn ich auch das noch beantworten könnte;
Online unterstützt nicht immer bei der Sinnsuche.
Wenig hilfreich sind 'Foren', auf deren Wände gesprayt wurde:
Zu Hause ist der Ort, wo ich sein kann, wie ich bin.
Oida, das hängt nicht unbedingt vom Ort ab, das habe ich in voller Länge versucht zu erläutern, oder.
Da kommt die psychische Verfassung zum Tragen, und so.
Ich halte außerdem Reibungsflächen, Konflikte und Diskussion (nicht Krieg, wohlgemerkt) für wahnsinnig wichtig; es muss nichtpolarisiert und unterschieden werden, Reibung entsteht sowieso; in Einheiten, gleichsam, wie in heterogenen Systemen.
Mauern und Brücken von Mauer zu Mauer.
Hat sich einmal ein Fuß in die Türe geschoben, wurden einige Zehen ebendessen gebrochen, beim Versuch diese wieder zu schließen, wird die Situation haarig, wie eine Bürste, aus der die Haare nicht wieder entfernt wurden, oder dieses Gitter beim Abfluss.
Dann bleibt PERSON hängen an dieser Lokalität, diesem Agglomerat menschlichen und unmenschlichen Zusammenlebens, wie ein Stöckelschuh im Kanaldeckel, inmitten der Fifth Avenue, wo gerade ein LKW in höchster zugelassener Geschwindigkeit +1 mph (so ortskundig bin ich nicht, dass ich das beurteilen könnte) auf PERSON zurast.
A: EITHER, YOU ARE WHAT YOU ARE,
OR YOU ARE NOT.
IT'S NOT A GAME SHOW WITH MULTIPLE CHOICES.
B: BEING JUST ONE PERSON
IS NOT ENOUGH FOR ME.
C: Was ich meine ist auch, dass mich weder Person A noch Person B verstehen können, weil sie der deutschen Sprache nicht mächtig sind, was diese beiden nicht ungemein stören sollte, weil sie immerhin eine der durchaus internationaleren Weltsprachen in einem Fragebogen, der n einem Assessment Center durchgeführt wird, ankreuzen dürften.
Mein Gedankengang führt nämlich dorthin, dass Kosmopolit*innen einfach besser dran sind; es aber natürlich viel schwerer haben.
Auf der Zielgeraden, zu umreißen was 'ZU HAUSE' ist.
Ja, wenn ich auch das noch beantworten könnte;
Online unterstützt nicht immer bei der Sinnsuche.
Wenig hilfreich sind 'Foren', auf deren Wände gesprayt wurde:
Zu Hause ist der Ort, wo ich sein kann, wie ich bin.
Oida, das hängt nicht unbedingt vom Ort ab, das habe ich in voller Länge versucht zu erläutern, oder.
Da kommt die psychische Verfassung zum Tragen, und so.
Und zu Hause kann überall sein; kann sich auch sehr schnell ändern und viele Orte gleichzeitig sein; kann auch eine Person sein; oder mehrere.
Unmöglich kann eine solche Abhandlung über eine Stadt, oder ein Versuch eines abgesteckten Feldes in Form des Sternbilds der Schleiereule, ein Lebensgefühl in diesem Kadaver, abgeschlossen, abgehandelt werden.
Die kontinuierliche Veränderung einer Zivilisation, der Gegenwart, das Absterben und Auferstehen; das Neuentstehen und der ganze Kack - für dessen Aufzählung ich nicht die Muße habe - lässt keine gültige Schlussfolgerung zu; ist so facettenreich und vielseitig, dass auch eine möglichst vollständige Melange (...) aus Research und Spin-Doktorismus zum Zeitpunkt der Veröffentlichung oder sogar bereits bei der urheber*innenrechtlichen Absicherung outdated wäre und in keiner Form einen Anspruch auf Wahrheit, Wissenschaft oder Wertigkeit stellen dürfte.
Mir ist das jedenfalls egal.
Am Ende muss mit den Worten von Rudolf Sieczynski
und der imaginierten Musik von Rudolf Sieczynski
konkludiert werden:
Wien, Wien, nur du allein, sollst die Stadt meiner Träume sein.
Wie du schon am frühen Morgen grau und schirch und ungut sein kannst, wie keine andere.
Wie Karl Kraus formulierte: „Ich verlange von einer Stadt, in der ich leben soll: Asphalt, Straßenspülung, Haustorschlüssel, Luftheizung, Warmwasserleitung. Gemütlich bin ich selbst“.
Unmöglich kann eine solche Abhandlung über eine Stadt, oder ein Versuch eines abgesteckten Feldes in Form des Sternbilds der Schleiereule, ein Lebensgefühl in diesem Kadaver, abgeschlossen, abgehandelt werden.
Die kontinuierliche Veränderung einer Zivilisation, der Gegenwart, das Absterben und Auferstehen; das Neuentstehen und der ganze Kack - für dessen Aufzählung ich nicht die Muße habe - lässt keine gültige Schlussfolgerung zu; ist so facettenreich und vielseitig, dass auch eine möglichst vollständige Melange (...) aus Research und Spin-Doktorismus zum Zeitpunkt der Veröffentlichung oder sogar bereits bei der urheber*innenrechtlichen Absicherung outdated wäre und in keiner Form einen Anspruch auf Wahrheit, Wissenschaft oder Wertigkeit stellen dürfte.
Mir ist das jedenfalls egal.
Am Ende muss mit den Worten von Rudolf Sieczynski
und der imaginierten Musik von Rudolf Sieczynski
konkludiert werden:
Wien, Wien, nur du allein, sollst die Stadt meiner Träume sein.
Wie du schon am frühen Morgen grau und schirch und ungut sein kannst, wie keine andere.
Wie Karl Kraus formulierte: „Ich verlange von einer Stadt, in der ich leben soll: Asphalt, Straßenspülung, Haustorschlüssel, Luftheizung, Warmwasserleitung. Gemütlich bin ich selbst“.
REPEAT:
WAS MICH TOTAL SCHOCKIERT IST, DASS DAS CAFE KULTUR IN DER WESTBAHNSTRASSE GESCHICHTE IST.
EINFACH GELÖSCHT.

(c) sarah
Und jetzt Feldberg heißt (oder so ähnlich.)
WAS MICH TOTAL SCHOCKIERT IST, DASS DAS CAFE KULTUR IN DER WESTBAHNSTRASSE GESCHICHTE IST.
EINFACH GELÖSCHT.

(c) sarah
Und jetzt Feldberg heißt (oder so ähnlich.)
In Wien beginnt bekanntlich der Balkan.
Korruption gibt es überall, manchmal nennt man sie auch Lobby-ing.
Vetternwirtschaft und Insiderhandel, dritte Tür links.
Früher gabs auch mal ein paar echt schöne Bahnhöfe.
Die wurden dann abgerissen und von auch noch auf eine ganz andere Art und in einem ganz anderen Stil doch irgendwo ästhetischen Bahnhöfen ersetzt;
Früher gabs auch mal ein paar echt schöne Bahnhöfe.
Die wurden dann abgerissen und von auch noch auf eine ganz andere Art und in einem ganz anderen Stil doch irgendwo ästhetischen Bahnhöfen ersetzt;
welche innerhalb der letzten Jahre wiederum abgerissen wurden und von unglaublich nur noch destruktionskunsttauglichen Glascontainern ersetzt, die an erster Stelle nur noc als Shopping Malls genutzt werden. Können.
siehe: Südbahnhofabrissparty; oder Westbahnhof/Denkmalschutz. Sogar Meidling hatte früher mal so relativ schöne metallene Überdachungskonstruktionen.
Schade ist auch die Schließung der Landstraßer Markthallenruine, die jetzt als Ruine eine für mich 100prozentige Wertsteigerung erlebt hat.
Schade ist auch die Schließung der Landstraßer Markthallenruine, die jetzt als Ruine eine für mich 100prozentige Wertsteigerung erlebt hat.
Ja und Opern und Theater.
Und wenigstens manches wurde aufgeklärt und ließ die den werteN Leser*in nicht komplett im Dunkeln tappen.
Gotthold Ephraim Lessing hatte zu Lebzeiten relativ wenig mit Wien am Hut (außer bei einem Besuch seiner Verlobten, Eva König, die im Gegensatz zu ihm einen relativ langweiligen Namen hatte); nebenbei hatte er auch eine Scheißfrisur;
Woher nehme ich mir das Recht so etwas zu verurteilen?
Oder Herr Anton Graff (bzw. G.E.L.'s Stylist) hatte einfach einen mir sehr fern liegenden Sinn für oder gegen Ästhetik; auch nicht unter den Tisch zu kehren ist die Menge an Wasser, die in der Zwischenzeit unter der Brücke am Fluss durchgespült wurde, wie Frosch Waschmittel.
Ich lasse ihn (GEL; tolle Initialen!) hier untot zu Wort, mich dünkt, leicht verändertem, (welches grundsätzlich auch viel relevanter ist als das Horn auf seinem Kopf; vielleicht war das auch seine Masche: eigenartig und harmlos auszusehen) kommen:
"Wenn Du von allem dem, was diese Zeilen füllt, nichts des Dankes wert gefunden, so sei mir wenigstens für das verbunden, was ich zurückbehielt."
Frei nach Lessing, welcher, der Vollständigkeit halber, auf dem Wiener Judenplatz ein Denkmal bekommen hat.
Und jeder Vollidiot weiß, dass das die Liebe versaut.
Quellenangaben werden optional und subjektiv entschieden² überbewertet.
Please, prove me wrong.
This is how I waste my time.
Mit der KURSIV-Schreibfunktion.
Und immer frage ich mich - nachdem ich längst den Überblick verloren habe -
was fehlt, der Vollständigkeit halber?
THE NO.1 GUIDE TO AUSTRIAN BEER, vielleicht? (siehe: http://www2.lib.uchicago.edu/~keith/austrian-beer.html oder http://www.europeanbeerguide.net/indexaus.htm)
Nein, den gibt es schon.
Wobei, am Ende spielen sie dann doch nur Fußball, mit aufgeschwollenen Gesichtern, die Menschen und der Alkohol, gegeneinander.
Nein, Danke.
Wobei, am Ende spielen sie dann doch nur Fußball, mit aufgeschwollenen Gesichtern, die Menschen und der Alkohol, gegeneinander.
Nein, Danke.
Das fehlt mit Sicherheit noch.
Der 'Wien war früher mal viel größer und viel wichtiger und hatte viel mehr zu bieten' Paragraph.
Nämlich, weil riesige Weltreichhaupstadt; und scheinbar zwangsweise entwickelt sich in Großstädten auch die Kultur, irgendwie nebenher.
Erhalten aus dieser Zeit eine wunderschöne cinematographische Sammlung an Lichtspieltheatern, die alle Jahre wieder schließen müssen, immer am Rande der Auslöschung stehen und sowieso viel, viel weniger Publikum haben als die großen, inhaltslosen Hollywoodpopcornplastikfilmbauten; im großen und ganzen nicht geschätzt werden, trotzdem weiter existieren; vielleicht auch der Tradition halber.
Wunderschöne alte Gebäude (bis auf das Rathaus, zum Beispiel, das ich, ganz subjektiv gesehen, unglaublich hässlich finde), die teilweise totrenoviert und in neonfarben gestrichen gar nicht mehr so schön sind;
Der 'Wien war früher mal viel größer und viel wichtiger und hatte viel mehr zu bieten' Paragraph.
Nämlich, weil riesige Weltreichhaupstadt; und scheinbar zwangsweise entwickelt sich in Großstädten auch die Kultur, irgendwie nebenher.
Erhalten aus dieser Zeit eine wunderschöne cinematographische Sammlung an Lichtspieltheatern, die alle Jahre wieder schließen müssen, immer am Rande der Auslöschung stehen und sowieso viel, viel weniger Publikum haben als die großen, inhaltslosen Hollywoodpopcornplastikfilmbauten; im großen und ganzen nicht geschätzt werden, trotzdem weiter existieren; vielleicht auch der Tradition halber.
Wunderschöne alte Gebäude (bis auf das Rathaus, zum Beispiel, das ich, ganz subjektiv gesehen, unglaublich hässlich finde), die teilweise totrenoviert und in neonfarben gestrichen gar nicht mehr so schön sind;
oder weil sie nur 1 oder 2 Etagen haben (die Mieter*innen, Rentner und Rentnerinnen wahrscheinlich im Laufe der Jahre ausgestorben sind; die weitere Vermietung sich nicht mehr rentiert hat) immer noch abgerissen werden (siehe jüngste Beispiele, Kirchengasse 16 bzw Zieglergasse gegenüber von Hofer/Aldi, wo jetzt wunderhübsche Penthouseapartments diese ersetzen werden).
Unwahrscheinlich umfassende Kunstsammlungen und Museen; eine kommerzielle Gallerienszene, die sich aus was auch immer (?) anscheinend finanzieren kann.
Schade ist, dass sich KULTUR und KUNST in Wien sehr gerne institutionalisieren lassen; sich unabhängige, selbstorganisierte Kollektive zwar bilden und existieren - die Großen und Bekannten jedenfalls in MQs oder solche Sachen übersiedeln; Arena und WUK sind ja als Sonderfälle zu handeln; das EKH ist mir zu wenig bekannt, um es bei mehr als einer Erwähnung zu belassen.
Nicht wegzudenken, die Anomalie des 1baumöbel.
Nicht wegzudenken, die Anomalie des 1baumöbel.
Positiv: Bike Kitchen.
Die Kaffeehauskultur, die ich wunderbar finde (trotz Rauchverbot usw.) und welche sich langsam von McCafé, Starbucks, Coffee Company und ähnlichen Chemiebohnen den Rang ablaufen lässt.
siehe: Melange, Apfelstrudel, Zigarette und die Kronenzeitung.
Die Kaffeehauskultur, die ich wunderbar finde (trotz Rauchverbot usw.) und welche sich langsam von McCafé, Starbucks, Coffee Company und ähnlichen Chemiebohnen den Rang ablaufen lässt.
siehe: Melange, Apfelstrudel, Zigarette und die Kronenzeitung.
Das war's fürs erste.
Skip me -
so lange sitze und stehe ich schon daran, an diesem Text, dass der Titel ersetzt wurde durch eine, auf eine ganz andere Weise aussagekräftige, Selbstbedienung an Kills' Liedtiteln, die mehr Freiraum und Assoziation zulassen, als überhaupt e alles.
Stop skipping me.
mfg
There are those who say that sherry should not be drunk early in the morning. They are wrong.
- Terry Pratchett
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