Sunday, 29 November 2009

Intakt

Nach Jahren und unzähligen missglückten Versuchen habe ich es
endlich zu einem ihrer wunderschönen Konzerte geschafft.

Meine intakt Premiere

- bildlich.

































mfg

t

Saturday, 28 November 2009

Beziehungen

hiermit verfasse ich meinen ersten mobiltelefonischen blog und eröffne mit der feststellung, dass man sich eigentlich in kein kaffeehaus setzen kann ohne jemanden zu kennen. mobiltelefonisch - grundsätzlich zu verachten. tatsächlich praktisch - wenn man zu selten zu hause ist und kein notebook 'ultra leicht' besitzt. aber trotzdem schrecklich lange wege auf sich nimmt um konzerte zu besuchen mfg zeitgerecht. taxi.

Monday, 23 November 2009

Andy you#re a star

Ein echter Abend in der Fledermaus.
Obwohl der schuhlose Radfahrer mit Gasmaske nicht da war.
Und der Rainer gefehlt hat.

Warum ich ein Star bin -
Da gab es gestern ein Mädchen, das englisch gesprochen hat und gemeint hat
i've seen you dancin, you were great
Ein anderes Mädchen, das englisch gesprochen hat
- gefährlich mit mir englisch zu sprechen, wenn Alkohol im Spiel ist -
und gemeint hat
see you next week, i wanna dance with you
Ein drittes Mädchen, das ich noch von meinem abgeschlossenen Studium kenne und gemeint hat Gut getanzt.
Ein Mädchen, das zu mir hergekommen ist und gemeint hat, dass sie mich aus meinem letzten Film kennt.
Deshalb, weil sie unser Musikvideo noch nicht gesehen hat, deshalb, weil es noch nicht veröffentlich ist.
Ein Typ, der mich mal interviewt hat und gemeint hat mein Interview wäre der Opener für seinen Beitrag gewesen.
Und zu guter letzt hat mir Robert Stadlober am Klo ein Ständchen über Wein und Sekt gesungen. Und nach einem what the fuck ? Blick von mir gemeint das ist wirklich so passiert!.
Haha.
Ich liebe meine Crew.

Momentan spiegelt sich die Sonne im Fenster des Hauses gegenüber, die Blätter liegen gelb und gehäuft am gepflasterten Bürgersteig, in der Luftbadgasse,

Mein Lieblingsmoment des heutigen Tages war in der Reinprechtsdorferstraße.
Als ich auf den Bus wartete und ein Typ mit Bierdose in der Hand vorbeifahrende Autos angeschrien hat mit den Worten Scheiß - AMS!

mfg

i'm so much more than this today ( ! )

t//rockerschwein

Thursday, 19 November 2009

Taxi!




Das ist von der Dame mit den roten Haaren dort drüben.
Gestern im Deli wurde mir ein doppelter Wodka an den Tisch gebracht.
Um 2 Uhr nachmittags.
Von einer geheimnisvollen Unbekannten, die ich beim Betreten der Lokalität unerklärbarer Weise gänzlich übersehen habe.

Ausgegangen ist das Ganze folgendermaßen.
Auf dem Rücken liegend, am Strand, bei Meeresrauchen und zirpenden Zikaden im kleinen Zypressenwäldchen nebenan, in der Aula der Akademie der Bildenden Künste, mit Sternenhimmel an der mit Wandgemälden verzierten Stuckdecke.

Die wunderbare Option Frau Herz (mit dem Pfeil) endlich einmal auch live zu erleben ist gerüchteweise an mein Ohr gedrungen und hat in ebendieser unvergleichlichen Atmosphäre ebenfalls gestern Abend Verwirklichung gesucht und gefunden.





In der Photographieklasse gab es davor Rotwein und Gin;
und irgendwie scheint sich in letzter Zeit alles nur noch um Alkohol zu drehen.
Oder hat irgendjemand in den letzten Tagen ein Gespräch geführt, das nicht vom Thema Punsch dominiert wurde?

Dazu:
Feueralarm im Wiener Museumsquartier: Der Eispalast, weihnachtliches Glanzstück auf dem Gelände, ist in den frühen Morgenstunden abgebrannt. Als die Feuerwehr eintraf, stand die Anlage bereits in vollem Brand. Benachbarte Einrichtungen und Gebäude waren laut Feuerwehr nicht gefährdet, verletzt wurde niemand.
Hoppla.





Und heute beginnt der blaue Vogel zu singen !

mfg

sonne

Monday, 16 November 2009

Kreuzreim

Kenne ich seit sie musiktechnisch wirklich noch in Kinderschuhen steckten.
Stichwort : Die Dose.
Nach eigenen Angaben lernte ich sie bei ihrem schlechtesten Auftritt, den sie jemals hatten, kennen.
Leider war das erst nach den Spirit Zeiten - als noch auf Schulveranstaltungen über verstorbene Meerschweinchen gesungen wurde.
Hätte ich gern erlebt :)
Wie auch immer.
Es gibt sie wieder.
Lasse die Bilder für sich sprechen.

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mfg

t

Saturday, 14 November 2009

Hide and Seek

Something's wrong.
Ich hab den Abend mit nur zwei Feuerzeugen begonnen,
habe heute morgen um ein Uhr Mittag vier Stück gefunden.
Da stimmt was nicht.
Das kleine Schwarze lebt, leibt und liebt.

Resumée : Bergwerk

thee are going to play hide and seek in the fucking united kingdom.

Dass davor noch eine Runde Bandcontest ansteht ist irrelevant, als vernachlässigbar abzustempeln und unter den Teppich zu kehren.

Weiters -
Eine rechteckige Beule auf der Stirn.
Die geilste After Show Party Ever
mit Marionetten, Ausdruckstanz und Dingen, die kein Mensch jemals sehen oder tun sollte
in bester, bester, bester Gesellschaft.
Ein Zugeständnis an ein Pärchen - sie nie wieder Scheiß-Pärchen zu nennen.
Zumindest nie wieder in nächster Zeit.

Ich liebe meine Crew, meine Leute, meinen Block.
Dank geht an dieser Stelle an unsere Photographin und Maske an der am schönsten ist, dass sie die Mona ist.
An unsere ehemalige Ansage und gestrige Fahrerin, die auf der Toilette wunderbar singen kann.
Unsere andere Fahrerin, Teil-Zeit-Merch-Lady und Herzstück der Posse.
Unsere gestrige Ansage - wobei es mir wahnsinnig Leid tut, dass ich sie mit falschem Namen angesprochen habe - weil ich vor Auftritten immer vollkommen neben mir stehe.
Unsere ehemalige Ansage und treueste Tanz-Einlagen-Lieferantin.
Das Schnitzel am frühen Morgen irgendwo dort draußen in Wien.
Mit diesem Mechaniker, der am Boden dieser Würstelbude gelegen hat.
Den Typen im Backstage Raum, der Russisch und Kroatisch gesprochen hat und mich somit gänzlich aus dem Konzept gebracht hat.
And The Boys in the Band for having me.

Deine Zahlen sehen wie immer aus.

mfg

t//rockerschwein

Friday, 13 November 2009

Taking Pictures

Taking Pictures, Lacking Machine.
Meine Lieblingsszene fand sich, als ich im überfüllten, winzigen Backstage Raum über den Tisch, den Kopf eingezogen, weil die Decke zu niedrig, vorbei an den Bierflaschen, der Schminke und anderen Menschen auf eine gefährlich instabile Heurigenbank, von dort aus weiter aufs Sofa geklettert bin, um die Ansage mit Gaffa Tape einzuwickeln und ihre Flügel zum Flattern brachte; Während dem kurzen Moment auf dem wackelnden Tisch und in einer Bierlacke stehend, habe ich in meinem Kopf eine Photographie aufgenommen.
Eine Mischung aus Gestalten in Kostümen, alltäglich, donnerstäglich und bühnentauglich, mit Schminke in der Hand, im Gesicht, auf Set-Lists gemalt, den Teufel an der Wand;
umfassendes, wunderbares, wohliges Chaos, wo sich das Denken verabschiedet.
Hat sich später in der Musik geäußert.
Unwahrscheinlicher Weise hat sich für mich diesmal mit dem ersten Lied diese vorkonzertliche Spannung gänzlich gelöst, die Töne ihren Fluss, Lauf gefunden.
Raus, raus, raus.
Ein gelungener Abend mit Gefühl.

Heute geht's ab in die Pampa.
Horrors gibt's nur im Kopf.

mfg

t//rockerschwein

Tuesday, 10 November 2009

Traum

eigentlich bin ich nichts anderes als ein träumer
der nichts vom leben versteht
und verdammt glücklich sein sollte
dass es euch gibt
und verdammt viel glück hat
dass es euch gibt
und verdammt viel glück braucht
weil er nichts vom leben versteht
und euch verdammt noch mal braucht
mehr als alles andere
damit das leben traumhaft schön ist


mfg

you are my spinner
when i spin away

Sunday, 8 November 2009

Ein Plädoyer

Zur Meinungsbildung.

In gekürzter Fassung mein Standpunkt.
Nein, Lüge, nicht in gekürzter Fassung, sondern in einer simpel gehaltenen Kurzfassung - so muss es heißen - weil ich in derzeitigem physischen Zustand keine geistigen Höhenflüge riskieren sollte.

Hier zusammengestückelt aus älteren, verstaubten Blogeinträgen, wo ich schon Ähnliches verfasst habe, eine Idee. Und Ergänzungen in Paragraphen, wo früher durch Punkte gesetze, metaphorische Mauern standen.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der sich im Grunde alles um das dreht, was du im Laufe deines Lebens - klarerweise möglichst früh - erreicht hast. Errungenschaften, von denen man eben so erzählt.
So, dass sich am Grunde deiner geleerten Teetasse nichts anderes mehr findet als
Materielles - über teure Fahrzeuge, eine nette Postadresse bis hin zum abgeschlossenen Doktortitel innerhalb der Mindeststudienzeit.
Mit oder ohne finanziellem Polster, auf dem jene mit reichen Eltern herumgetragen werden.

Anzunehmen, dass Prestige solcher Art wirklich zählt -
Das passiert, wenn du nicht zuerst dein Herz, dein Gewissen, deine Ideale befragst, was die dazu sagen. Vieles ist Papier, das du dir an die Wand hängen kannst, nichts anderes.
Sagt nichts über dich aus. Wie schon die Schulnachrichten kaum
deine wirklich vorhandenen Fähigkeiten zu beurteilen wussten.

Vielmehr sollte Ausbildung darauf hinauslaufen, dass du lernst, dich selbst zu akzeptieren, wie du bist.
Dass du deinen Charakter bildest, dass sich deine Persönlichkeit so weit und wunderschön entfaltet hat, wie möglich, wie sie heute ist, und, dass dieser Entwicklungsvorgang nie ein Ende findet, sondern du weißt, dass es immer weiter geht, du nie auslernst und du alles an dir verändern, verbessern, umformen kannst, wenn du möchtest. Und du das in erster Linie nur für dich möchtest.

So sollte sich ein gelungenes Gesellschafts/Bildungssystem auf die Berücksichtigung individueller Bedürfnisse spezialisieren, unterschiedliche Talente und Interessen fokussieren; Freiheiten, Freiräume zulassen, wo sie gebraucht werden.
Manche nennen es Faulheit, zu tun und zu lassen, andere nennen es Freiheit.

Vor allem auch sich möglichst früh bewusst zu machen, was sicher nicht dein Ding ist, oder sich abzugrenzen von Meinungen, Lebensstilen - das sollten Ziele sein.

Du selbst zu sein und niemanden dafür zu brauchen, der dich bestätigt.

Nicht jemand anderen zu mimen, um sich so seine Anerkennung zu erspielen. Oder zu koksen und im Hipsterland untergehen.

Die volle Energie in das hineinzustecken, im Müll wühlen, sich in den Dreck knien, das dir wirklich etwas bedeutet und so zu erreichen, was du suchst.
Punkt.


Ein perfektes System, eine vollkommene Gesellschaft gibt es nicht.
Klar steht es um Wien gut. Aber das Wissen um die Möglichkeiten, wie man verändern, verbessern könnte, ist vorhanden, warum soll es also nicht angewandt werden?
In eine Sache hineinzugehen mit der Einstellung
'So ist es. Da passe ich mich mal voll und ganz den Gegebenheiten an.'
ist schlichtweg dumm.
Deshalb bedurfte es mal eines kleinen, großen Aufstands.
Ja.

- - -



Einmal ist es mir passiert, dass ich, mangels anderer Ausdrucksmittel, beim Ansehen einer Photographie zu Tränen gerührt war.

- mfg

für immer dein
tee

- - -

Winterschlaf wird jetzt fortgesetzt.

Friday, 6 November 2009

Stock und Stein

Eine schrecklich lange Zeit in der ich die Welt nicht blogtechnisch in mein Leben habe reinlesen lassen.
Sicher schon 3 Tage.

Geil wars gestern.
Nur weil ich am Boden gelegen bin, heißt das noch gar nichts !

Wenn man sich die vergangene Nacht schildern lässt:

"Bier, mehr Bier, Aushänger, epileptische, hin, no mehr Bier. Drauf."
"3einhalb std zu technobeats im hof getanzt. voll weggetanzt. viel bier."
"catwalk gabs von uns auch."
"hin."


Und, dass ich 3 Stunden zu spät in die Arbeit gekommen bin, ist ein schrecklicher, unglücklicher Zufall.

Die wöchentliche Demo war wieder sehr nett. Den Gürtel zur Abwechslung mal nicht voller Fahrzeuge, sondern voller Menschen zu sehen, hat was.
Attwenger das erste Mal in meinem Leben live zu sehen auch.
Dabei habe ich unter anderem erfahren, warum ich noch nie Geld dafür bezahlt habe sie live zu sehen.

Bei den MTV Music Awards nichts zu gewinnen - das ist eines meiner Ziele fürs Leben.
Ist so eine Art Qualitätsprädikat. Für Kings of Leon, beispielsweise.

Am Montag habe ich angeblich aufgehört zu rauchen.
Ich habe es bis auf einen kurzen Aussetzer gestern Abend durchgehalten.
Aber der zählt nicht.

Sehr unüblich, daher auffallend ist meine positive Gemütsverfassung heute.
Vielleicht liegts am Verschlafen, oder am Croissant im Bus zum Frühstück mit einem immer noch vorhandenen Pegel.

When there's no one left to fight
boys like him don't shine so bright,
Soon as I see the dust settle
he's out on the town tryin' to find trouble.

mfg

t
ohne jamie

Sunday, 1 November 2009

So soll es sein

Tears streamed down my face and I thought THIS, THIS THIS - it was a feeling that I wanted to bottle and eat and never forget and repeat again and again as long as I lived. Every hour I'd spent longing, every doodle on every notebook, every lyric that I'd quietly memorized and wondered about, all the love I felt for you, for everything, it was all trapped up in this one moment. Not belonging, not feeling right, not feeling human, not feeling good enough, all those feelings were crushed away by the music, by these magic sounds, by the sound of your voice. Here, I belonged. Here, life was perfect. I don't know if my mouth screamed, but my heart did. In pure joy. I don't remember much else of the set. I was ecstatic.

- Amanda Palmer :

So soll es sein.
Wenn man liebt.
Wenn man kocht.
Wenn man Kunst macht.

- - -

Ich hasse diese Menschen : Ich bin so intellektuell, ich glaub's selbst nicht.

Augen sind für mich eine große Sache.
Ich bin ein optischer Mensch, visueller Typ - alles unschöne Ausdrücke, nichts als Mittel zum Zweck.

Nicht gleichzusetzen mit oberflächlich.

Sondern tiefergehend, stellenweise auch abgründig.


Ich schätze blinde Menschen.

Halte sie für sensibel, bewundernswert; denke, dass sie viel mehr sehen als ein Großteil derer, die ihr Augenlicht besitzen.

Unterschiede zur Masse, Besonderheiten machen dich in jedem Fall klüger, toleranter, einfühlsamer.

Im Idealfall, dem, dass du sie nicht als Makel, sondern als Gegebenheiten ansiehst.

So geben sie dir eine Art Vorteil, nämlich die Gabe dich in andere hineinzuversetzen, in andere hineinzusehen.

Egal, ob Augen oder nicht.

Wollte hier nur vorausgeschickt sein.


Häufig siehst du in einem Blick, in den Augen deines Gegenübers, viel mehr, als du eigentlich sehen wolltest.

Findest dort etwas, in der Tiefe.

Interpretierst mehr oder weniger hinein, als wirklich gemeint ist, überlegst, ob du die Gedanken richtig gelesen hast, du zwischen den Zeilen etwas übersehen hast; die Geste gespielt, beabsichtigt, oder bedeutungslos war.

Hinter der harten Schale, der Selbstsicherheit verbirgt sich häufig ein Kern, der sich anfühlt wie zerronnene Zuckerwatte, zertretener Kaugummi.
Der an der Schuhsohle festklebt.
Wenn man sein Selbstwertgefühl auf Lob und Kritik anderer aufbaut.

Ehrlichkeit gibt es nicht.

Nur eine gewisse Form von 'Mehr zu sagen, als du eigentlich bereit bist zu sagen.' - wenn Sätze eingeleitet werden mit 'Um ehrlich zu sein.'

In den wenigsten Situationen gehst du so weit aus dir raus; echt deine Gedanken, dein Herz auszukotzen.

Und dann fühlst du dich so verletzlich, so nackt; dass diese Momente dein Leben entscheidend verändern.


- - -


Zu meinem 20. Geburtstag gehe ich ins Hotel und bin für niemanden zu erreichen.
Oder ich fahre nach Prag und werde Straßenmusiker auf der Karlsbrücke.
Wo mich niemand kennt.
Und dann komme ich zurück und bin alt.


- - -


mfg

They said if you want to help
Then kill yourself
But I won't do that.