Taking Pictures, Lacking Machine.
Meine Lieblingsszene fand sich, als ich im überfüllten, winzigen Backstage Raum über den Tisch, den Kopf eingezogen, weil die Decke zu niedrig, vorbei an den Bierflaschen, der Schminke und anderen Menschen auf eine gefährlich instabile Heurigenbank, von dort aus weiter aufs Sofa geklettert bin, um die Ansage mit Gaffa Tape einzuwickeln und ihre Flügel zum Flattern brachte; Während dem kurzen Moment auf dem wackelnden Tisch und in einer Bierlacke stehend, habe ich in meinem Kopf eine Photographie aufgenommen.
Eine Mischung aus Gestalten in Kostümen, alltäglich, donnerstäglich und bühnentauglich, mit Schminke in der Hand, im Gesicht, auf Set-Lists gemalt, den Teufel an der Wand;
umfassendes, wunderbares, wohliges Chaos, wo sich das Denken verabschiedet.
Hat sich später in der Musik geäußert.
Unwahrscheinlicher Weise hat sich für mich diesmal mit dem ersten Lied diese vorkonzertliche Spannung gänzlich gelöst, die Töne ihren Fluss, Lauf gefunden.
Raus, raus, raus.
Ein gelungener Abend mit Gefühl.
Heute geht's ab in die Pampa.
Horrors gibt's nur im Kopf.
mfg
t//rockerschwein