Sunday, 9 December 2012

The Water

Bald werde ich damit anfangen Arbeiten über meine Beziehung zu Wasser, dem Meer, Flüssen aus Tränen zu machen. Ich sehe es kommen, höre das Rauschen, in Wellen. Es ist das etwas sehr stark hier Verankertes, eine Kette aus Gliedern führt zum Schiff. Es ist so als hätte ich einen Tank, ein Reservoir an Traurigkeit, das ich jederzeit anzapfen könnte, wenn ich wollte. Ich muss nur nachfühlen, nie nachfüllen. Es ist jenes eine Strategie mich mehr platziert zu fühlen, ein Ding der Möglichkeit, ein Rädchen, eine Armatur, die und das gedreht werden kann. Ein Korken, der die Flasche machen lässt, wofür sie ist, solange sie Flüssiges hat.
Bis dahin muss ich mich mit unternommenen Begehungen zufrieden geben
Pflanzen portraitieren, die sind in etwa genauso wenig verfänglich, bedenklich wie Wasser.
Oder Holzwürmer.
http://thomastrabitsch.tumblr.com/ Ich verzeihe mir die Autopromotion.
Es war der erste Tag an dem ich die Kamera nach draußen genommen habe, sie auf die Straße gehoben habe. In einem Moment hat sie am Boden gelegen, geruht auf den Steinen vor dem verschlossenen Tor, das zum Park der Tugenden führt. Die Tugenden befinden sich derzeit in Reparatur.
Sie bekommt auch einen Charakter, und Eigenschaften zugewiesen, wie all die Gegenstände mit denen ich arbeite; ich forsche nach, um sie herum und verdrehe,  -wende sie. Sie in Bilder zu geben hilft oft, wie auch sie zu Bühnen werden zu machen; oder Geschichten.

Und über die Sprachen zu reden, und Wörter,
das ist mir so wichtig. Weil das verwende ich ja auch in der Kunst, im Leben.
Die Worte, die deutschen, die sind stehen geblieben. In dem unaufhörlichen Anhäufen und Abschwemmen von Wissen, Gefühlen, als Ressource und Material, und Erfahrung, da wirbelt in der Sprache, derer ich mich hier bediene, wenig Blatt, Papier im Sturm, liegt mehr auf Eis,
Gletscher schmelzen.

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http://youtu.be/bfqEisOIMJc