Friday, 2 November 2012

Schaum




Eigentlich bin ich unmöglich, wenn es darum geht, über meine Arbeiten zu reden. Vom Stadium des "Ich bin ganz schlecht darin über meine Arbeiten zu reden" habe ich mich schon ganz lange entfernt. Mittlerweile rede ich einfach drauf los und es hört nicht auf. Die Sache mit der Quantität, darüber haben schon andere geschrieben. Ich finde das auch nicht notwendigerweise gut, aber es läuft, alles fließt davon.
Im Vorhinein mache ich mir natürlich Notizen. Meistens ist es dann spät, es wurde vor mir hergeschoben, Bilder von Schneepflügen passieren mein geistiges Auge, kein schöner Anblick. 
Das "Ich weiß es nicht genau, kann es daher auch nicht erklären" kann ich mittlerweile in so viele Ausflüchte und an der Seite vorbei Erklärungsversuche mit gefalteten Händen, die dem vorauslaufen und das Meer spalten, transformieren; es wäre mir eine Freude gewesen diese Fähigkeit in einem früheren Leben entwickelt zu haben. 
Heute in der Schule haben wir auf einem großen Tisch gelegen, zu mehrt, und die Decke angestarrt; sie möge in unserer Vorstellung projiziert gewesen sein. 
Konkret ist vermutlich tatsächlich nur der Schmerz mit der Klammer vom Tacker im Finger, die kleine Zehe, der kleine Zeh gegen die Türschwelle. 

http://youtu.be/UxLNoFHX2vw

So habe ich geplappert zu einem Projekt, das als Anlass, als ob es einen gebraucht hätte, eine moderne Form von Holz hatte, mitteldicht und Fasern. 
Was es nicht alles sei und was es alles nicht sei, wie es sich aber nicht durch seine Gegenposition und Verneinung zu Dingen, die es nicht ist, gegenüber, definieren will; sich aber durchaus positioniert, weil es das muss und möchte. Wo kämen wir denn da hin; Wie es sich in ein Buch geflüchtet hat und gleichzeitig in einem Buch seine Heimat gefunden hat, die nichts mit Stolz zu tun hat; vielleicht mit Belonging somewhere. Und die Flucht eine nach vorne wäre. 
Es kann sein, dass ich jetzt, danach wieder Gefühle hatte. Zu dem Zeitpunkt war mein Kopf jedenfalls halbwegs klar, erstaunlich, und nicht erstaunlich, es gab Kaffee. Ich vermisse zum Beispiel die goldene Ananas. Ein wenig. Die Flamingos. 
Wie wir alle im Grünen gestanden haben und nicht glauben konnten, dass dieses hier das letzte Mal sein würde, für eine lange Zeit. Auf einem Haufen und auf einem Feld und auf einer Torte waren wir alle Waldbeeren, die von oben ein Muster gebildet haben. 
Alle trugen sie Winterkleidung wegen der Temperaturen, das Eis auf der Torte; Glasur! 
Was es für mich selbst war, und warum das genauso viel Wert hat; wie ich die Kontrolle aus der Hand gebe, Kontrolle eigentlich gar keinen Wert mehr hat, seitdem es auch keine Würde mehr gibt. Wie ich nicht vorgreifen will und nicht für jemanden anderen sprechen möchte, der nicht ich bin, der aber mich auch macht. 
Dass Emotionen Ressourcen sind, nicht wie Erdöl oder Zuckerrohr, abseits davon komplexere Arbeiten nicht unbedingt besser sind. Ein bisschen Pop und ein Rezipient, der befüllt werden kann - don't judge, honey. 

Dance around the dark
Don't answer

http://www.urbandictionary.com/define.php?term=foama