Parlieren
und parieren.
Ein seltener Moment von Bewusstsein über meine Sozialisierung ist eingetreten.
Von Privilegien und Normalen
Normalen, die hatten irgendetwas mit rechten Winkeln zu tun.
Rechte Winkel schmecken bitter, beiläufig, aber nicht auf die gute Art wie Bitter Lemon, sondern bitter wie ungut. Immerhin, wer möchte schon die rechte Hand sein, wenn er auch am anderen Ende der rechten Hand anfangen kann. Oder, wer möchte politisch schon rechts außen stehen, wenn das bedeutet ein Arschloch zu sein? Ach ja, das erklärt sich von selbst.
Das lässt sich alles nicht in Worte fassen,
da müsste ich akkurat arbeiten.
Und dann überlege ich - aus einem ganz anderen, aber sehr bestimmten Grund - oft, was es heißt nicht mehr bei sich zu sein. Im Moment, besonders.
Was einen Menschen mündig, zurechnungsfähig und eigenverantwortlich macht.
Und was nicht.
Wo die Grenze zu ziehen ist, ob die Grenze zu ziehen ist, ob es Grenzen gibt, dazwischen.
Und zum anderen, was sich alles geändert hätte.
Und wie arg manche Bedingungen sind.
mfg
semmeln