Es hat mich die Ahnung eingeholt und überholt, dass ich auch Teil dieses Kollektivs thee bin.
Eingewickelt und unter Decken vergraben erlaube ich mir daher auf folgende Veranstaltung hinzuweisen.
Ich habe ja immer mal wieder überlegt, wie sich dieses und jenes unter einen Hut kriegen lassen ohne sich zu bekriegen, bin dann zu dem Schluss gekommen, dass es keine Frage von entweder oder ist, auch keine von aber und sondern, es ist eine Frage der Prioritätsverteilung. Zum Glück verfüge ich über sehr viele unterschiedliche Kopfbedeckungen.
Jedenfalls: das erste mal thee at the academy -
an die nachtschwärmer_innen und tagfalter.
thee streunen seit geraumer zeit im untergrund der in und ausländischen grenzbereiche musikalischer genres durch die unterseiten von dingen, die manchmal monolithisch dunkelgraugrün, manchmal stalaktitisch sind. sie können mit fug und recht behaupten das subterrain als ihr territorium markiert zu haben, trauen sich eigentlich nur dann in direktes licht, wenn es rampenlicht ist. und manchmal wirkt es auch so, als ob sie ihre rollen aufnehmen und ablegen wie häute, derer sie sich entledigen oder die übergezogen werden. daher bin ich mir selbst nicht mehr sicher, wie viele mitglieder diese band eigentlich hat - rollen hat sie mehr als eine großpackung klopapier. wie oder ob sich darbietungen gestalten, lässt sich im grunde erst nach dem geschehen auf der bühne sagen, hin und wieder passiert das ja auch gar nicht auf den brettern dieser, denn von zeit zu zeit entdeckt die performanz keinen schlussstrich im spalt zwischen spielzeit und dem verschwinden ins publikum.
zeit wirds,
wenn sich die nebel senken und heben,
willkommen, willkommen,
schön ist das leben,
wenn die bösen geister schweigen
und die seele walzer tanzt !
wobei, walzer dann doch nicht.
please appear numerously.
mfg
you never see me complain
i do my crying in the rain
