Die schlechteste Gemütslage versorgt dich mit exakt den Gedanken, Gefühlen etc mit denen du irgendwie umgehen, die du irgendwie verarbeiten musst, weil du sonst übergehst, ausrinnst, verglühst.
Wenn man dann noch verliebt ist, dann inkludiert das dieses Element von himmelhoch jauchzend zu tode betrübt. Liebe, das wäre eigentlich der passendere Titel. Aber Liebe ist so abgestanden, wie eine Warteschlange. Eine Warteschlange, die nicht mal so gespannt ist wie ein ausgeleiertes Gummiringerl.
Klarerweise verliebt man sich in die Bösen, die im Grunde doch zu den Guten gehören.
Aber in dem Moment zu den Bösen werden, in denen man erkennt, dass sie wirklich zu den Guten gehören. Weil sie nichts dafür können, eigentlich nicht absichtlich dazu beigetragen haben, dass man Hals über Kopf, Kopf im Sand, Kopf durch die Wand Gefühle für sie entwickelt hat.
Durch diese emotionale Unglückslage öffnest du dich, offenbarst du dich auf untypische Weise und verleitest dein Gegenüber dazu es dir gleich zu tun. Und eben dadurch dich selbst noch mehr zu verwirren und möglicherweise der Versuchung nachzugehen, dieser Einbildung und Vorstellung zu erliegen, obwohl dann zwar eine unvergleichliche Verbindung besteht, die allerdings andererseits genauso einseitig wie einzigartig ist.
Ja, Gefühle. Für die, die man nicht haben kann, die unerreichbaren, oder die vergebenen, oder die, die von vornherein absolut kein Interesse zeigen. Obwohl es offensichtlich ist und war und sein wird, dass, was nicht ist, niemals sein kann.
Dann hast du entweder die Herausforderung sie für dich zu gewinnen, sie zu verführen. Wobei in dieser Variante am Ende nie das rauskommt, was du dir am Anfang erhofft hast.
Wenn du dir irgendetwas dabei gedacht hast.
Weil du eventuell sowieso einfach nur blöd und naiv, oder intrigant und possesiv wirst.
Und diese Variante ist sowieso nicht die meine. Hat zu viel von hinterher rennen und oder psychischer Störung.
Es geht nicht mit, es geht nicht ohne.
Bis es ohne gehen muss, weil mit nicht will.
Schlussstrich.
Wenn man Schönheit in allem und jeden sieht.
Der ewige Fluch und der ewige Segen.
Was uns Künstler ausmacht, was uns zu Boden ringt, was uns zerbricht und schließlich zu Feinstaub macht.
mfg