Sunday, 16 May 2010

Im Schlamm wälzen

Untertitel : Ich wette da sind schon tausende Menschen dagegen gefahren und gestorben.

Mein favorisierter Moment des gestrigen Abends ist jener, als wir uns im Schlamm gewälzt haben, aufeinander, übereinander; uns dabei drei Mal überschlagen haben.
- Sag, was machen deine Kollegen da?
- Naja, abschminken.
Zu gerne wäre ich Auge des Betrachters gewesen, der diese Antwort abbekommen hat.
Nachts.

Draußen vor der Burgruine.
Innen, da gab es einen alten Bösendorfer, unter dem ich dann geschlafen habe.
Love will tear us apart again.
Einen Kamin ohne Bärenfell.
Antike Möbelstücke gefüllt und beladen mit antiken Gläsern, goldenen Rahmen und Tarockkarten.
Eigentlich total schön dort.

Vom Auftritt gibt es nicht viel zu erzählen, hängt auch damit zusammen, dass die Erinnerung daran sehr schemenhaft ist.
Von Bierduschen, Gulasch und Brot abgesehen;
Das Problem bestand darin, dass es so spät war und ich die Selbstdisziplin nicht habe.

Zu einem der anderen Bandmenschen
- Griassdi!
- Begrüßt man hier eigentlich jedes Mal, wenn man den Raum betritt alle Menschen ?
- Jo schon. Wo bist du leicht her?
- Aus Wien.
- Ah, i bin scho von do, aber i bin ka Landei oder so.
- Das sagen sie alle.
- Na wir hom a ka Wirtschoft.
- Keine Kühe?
- Na. Der Verständlichkeit wegen auf deutsch aber einmal waren wir auf der Mariahilferstraße und ich habe jeden, der mir entgegen gekommen ist, gegrüßt.

So viel zu Landei.

Ich glaube, dass man sich nicht zu sehr abhängig machen sollte von ... allem.
und drei worte.

: mfg
you're so at home, baby.