As for ... art.
Fürs Protokoll.
Ich spreche mich für Urheberrecht(-sgesetzesregelungen), gleichzeitig für den freien Zugang zur Kunst, zur Musik und allem, was sonst noch so an Kulturgütern oder vergleichbaren 'Gütern' zugänglich sein könnte, aus. (ist teils widersprüchlich, wird hoffentlich noch erläutert)
Gegen das schreiende/quängelnde/kreischende Quoten-Kleinkind, das immer dann auftaucht und zu schreien anfängt, wenn ich mich in einer emotionalen Krise oder einer jeglichen denkbaren Notsituation befinde.
Wenn ich schon dabei bin, fordere ich den freien Zugang zu Gütern und Dienstleistungen für alle Menschen, frei muss bekanntlich nicht zwingend, unumgänglich 'for free' heißen.
Und weiter im Text.
Contra Ideenklau, contra Verschandelung.
Ich mag Mona Lisa auch nicht, mir ist nur (und nur nicht im verharmlosenden, abschwächenden Sinne) die unablässige 'Wiederverwertung' ihres Abbildes trotzdem zuwider. Es reicht!
(Die Wahlwerbung kotzt mich auch zunehmend an, die mutwillige Zerstörung dieser bringt nur ein klein wenig Genugtuung)
Eine gewisse Ambivalenz hat die mir innewohnende, oftmals schlummernde, Kompromisslosigkeit mit Sicherheit; ist diese erstmals geweckt, vorwiegend und vorzugsweise in direkter Konfrontation kann mir da schon das eine oder andere 'Fick dich' rausrutschen, weil: wem nützt das schon sich eine solche Phrase nur zu denken?
Schließlich befinden wir uns stets auf der Suche nach einer Win-Win Situation.
Verzeiht, die Bitterkeit sprach aus mir, in Form eines zukünftigen Magengeschwüres, das gerne verhindert werden würde, durch eben dieses An und Aussprechen von Missständen, sei es durch wenig differenzierte, wenig argumentationsreife Termini, sei es durch Fäkalhumor.
Aus aktuellem Anlass, da ich ja seit längerer Zeit am Artwork für die Einhüllung eines musikalischen Werkes (leider nicht in 12 inch Vinyl) feile, und meine Bilder in diesem Beispiel und grundsätzlich in jeder Form und jedem Lebensabschnitt nicht als 'kollektives geistiges Eigentum' sehe, wie es meinem Empfinden nach etwa bei musikalischen Werken, die in einer Band durch Zusammenarbeit enstehen, der Fall ist, und der ganze Scheiß außerdem ziemlich viel Arbeit war und ist, und ich daher das Werknutzungsrecht und somit das Recht auf Verwertung und Bearbeitung vorerst nicht weitergeben möchte, werde ich das nicht tun. Jegliche Nutzung, kommerzielle, zu Werbezwecken usw. müsste im Vor und Nachhinein mit mir abgesprochen, und mein Einverständnis eingeholt werden, welches ich derzeit nicht geben werde und mir für später noch gründlich durch den Kopf gehen lassen werde.
Üblicherweise, da nehm ichs nicht so genau.
Doch da, da mag sogar ich das Gesetz, kleinkariert und kleinkariert.
Nicht der Legalität wegen, sondern, weil ich diese 'Einstellung', wenn man so will, teile.
Der Vollständigkeit halber: Zum freien Zugang zur Musik - um nicht unnötig Kapital an Plattenfirmen und so die 'Kommerzialisierung' (was für ein Wort !) zu fördern und an VeranstalterInnen und an SponsorInnen zu verlieren - wäre doch wirklich die Lösung einfach zu Konzerten, Veranstaltungen, Bühnenauftritten zu kommen und direkt an die Auftretenden zu 'spenden' - von der Hand in den Hut !
Piracy - das ist ein anderes Kapitel.
mfg
'Und das soll Kunst sein?'