Saturday, 21 December 2013

It's always dark in Central Europe.

Ich habe den Text begonnen als ich irgendwo war.
Ich bin mir schon nicht mehr sicher.
Er war in meinem Kopf fest gesessen.
Unerhört viele Dinge sind passiert.
Ich mache mir besser keine Gedanken und rede weniger.
Es hat sich ein Zweitagesrhythmus eingestellt.
Pause bedeutet nur zu zwei Liedern zu tanzen und ein Bier weniger zu trinken.
Vor kurzem habe ich mir selbst unterstellt, dass ich die meiste Zeit damit verbringe.
Vielleicht stimmt das; aber ich sehe darin lieber kein kein großes Problem.

Ich könnte anfangen für Vice zu schreiben, ich hätte total das Zeug dazu.
Nie wieder so tun, als ob mich der Kapitalismus nur streifen würde wie ein Lastwagen.
Der erste Artikel beginnt so:
Ob es euch interessiert oder nicht, wir (wir als Verb und Exklusionsmechanismus) schildern euch von unserem (das ist das dazugehörige Possessivpronomen) Wochenende.
Wir sitzen an einer Bushaltestelle und ich trage meinen gefälschten Fellüberwurf.
Es ist Samstag, oder was ist es, Freitag und halb 2 oder so. Rebecca Black, die mittlerweile 16 Jahre alt ist und damit immer noch nicht volljährig, weiß das bestimmt besser. Weil sie einfach das gleiche einfallslose Konzept noch einmal verwendet hat.
Ich bin weder in der Stimmung auf eine Party zu gehen noch betrunken.
Am Ende merken wir, dass der Nachtbus an Wochenenden nicht fährt, ich gehe nach Hause und verfluche die Welt ein bisschen.