Auf meinem Wiener Fensterbrett draußen liegt eine Müsliflocke mit Glitzerpartikeln darauf.
(i'm back early, please don't tell anyone)
In Berlin habe ich eine Nacht geschlafen, die nächste nicht. Das hat sich wiederholt.
In der ersten, die ich kaum zum Schlafen verwendet habe, ist das Folgende entstanden.
Retrospektiv nähme ich schon wieder halbe Sachen zurück.
Retrospektiv nähme ich schon wieder halbe Sachen zurück.
I entered the train.
Put my things into places.
Waited for someone to tell me that I am in the wrong place or that there is some mechanical failure, which would keep me here. (So much for optimism.)
As soon as the whistle blowed and the carriage started moving my eyes started, respectively, to fill themselves with water, a little.
Dry eyes, dry your eyes.
I opened the laces of my shoes and looked out of the window and then into another window in a black frame, within a silver frame.
I checked the wireless connections and there were none, which would mean being in a place without the Internet for close to 12 hours. (ad: Shouldn't it just, like, be there?)
Plenty of time for deep thoughts.
And/or writing.
Good.
Firstly. A little note that I sent to some friends of mine:
Cut my hair short, feeling like Britney.
(Britney in 2007, that is.)
The last time in my life I had so little hair was when I was around 8; on a holiday in Croatia, I think.
The length in this case, not the number. The number is less than back then, for sure.
Even when I might still be young (as in age is so relative and just another meaningless number) that's the way things are. Learn to accept (and such).
The last time I had so much beard was never. Before I left I trimmed it a little as not to look like a 50 year old with so much beard and so little hair; discrimination, distinction by age.
It is an issue, a topic, a small deal, a big deal for me, for others. When it comes to interaction, lookism, judging and evaluating others, to be with others, the need to be with others.
(What is appropriate, what is adequate.)
Lately I have come to terms with my body somehow. Which then again, immediately, somehow threw me into a spiral of thinking, triggered something else. Over thinking as in: Is it alright to feel that way? As in: Can feelings be valid, invalid; not right; bad? (When, what causes them is 'bad', the origin of love and desire is highly questionable) What causes them, what makes me happy? What do I feel, in the first place? Do I feel? Damn those italics.
Being fine with the way I look and/or with my body, feeling content, feeling alright is not a bad thing, definitely. After all. Is it? How about feeling guilty for being happy. IS.
For not questioning, contemplating, reflecting on everything you do.
Why not just let it happen, let it go, make it happen.
Walking the line between laziness and stagnation and not pushing yourself, not pulling yourself
and maybe dialectic,
establishing a dichotomy, always challenging yourself, to move on, to throw yourself off a cliff; the cold water. In a bucket over your head, a pool closing in all around you; after the jump
Acting, performing and doing whatever your biologically assigned gender at birth (assigned by others; biological, what the logic of bio has to say to that, that's Greek to me though; at birth equals a long time ago and not necessarily true and/or according to what you want to be, feel like) seemingly compels you to do is something else, certainly.
So, rather than being content with the status quo I would rather change it again and again and see where that action takes me. Appearances, appearances, appearances.
I cut some, cut some more, thought symmetry is everything and cut some more. Thing is, if you want the same length everywhere, and to be exact at that, it's an exercise without end. Same when you have a piece of paper or fabric that is not perfectly straight and you keep trying to get it right and end up with a piece much shorter than what you intended in the first place.
You know.
Incomplete, just like this little disquisition I started here.
Im Moment liebe ich es mir die Haare zu waschen und mir über den Kopf zu fahren. Es sticht, im Guten.
You know.
Incomplete, just like this little disquisition I started here.
Im Moment liebe ich es mir die Haare zu waschen und mir über den Kopf zu fahren. Es sticht, im Guten.
I don't want this one to be a vacation. This piece of virtual paper, this note, this thread. More of a journey for buying material, for doing research, for getting to know a really big city (after the hype) better, understand a certain phenomena, to leave some books in book places for them to be sold or simply to be looked at or to be taken or to be stolen or to lie around. No romance there, no dust, no forgotten.
To play the piano.
To meet another third of my band.
I'm in a band, he thought. (Am I?)
And I'm writing my own screenplay, again.
Es muss furchtbar sein mit einer Person ganz viel Zeit zu verbringen, die alles immer aufschreibt; umschreibt.
Also irgendwo ist ja der Wunsch da, bei vielen, ich kann nicht auf andere schließen, mich sehr wohl aber verschließen und öffnen, manchmal, archiviert zu werden. Also erinnert zu werden. Seine, deine, meine, ihre Geschichte. In einem Gedächtnis ein Gästezimmer zu haben. Eine Zahnbürste dort zu lassen und nicht immer einen Schlafsack bringen zu müssen.
Das Gästezimmer aber dann auszugießen in eine auffangende Form ist ein Sachverhalt, der eigentlich Verhandlungen verlangt; Grenzen überschreiten.
Ich habe mir vorgenommen den Filter zu durchlässiger zu machen, die Maske um ein paar Federn ärmer zu machen.
Das ist schon passiert; wieder.
In meinem alten Wohnzimmer auf der Couch.
Bei Dingen,
auf mein Herz hören.
auf mein Herz hören.
Wo das Herz gelernt hat, dass es ganz viel Schmerz bringt, wenn es Gehör geschenkt bekommt.
Den Verstand, die Gedanken, den Intellekt beiseite schieben und nachfühlen, was dahinter steht, darunter liegt, ein Wald und ein Baum, Unterholz und Krachen
Sich selbst in die Flucht schlagen und sich sträuben,
gegen den Strich bürsten.
Sobald ich los fahre von zu Hause und der Koffer hinter mir her rattert, schon nach 10 Minuten auf der Straße, in dem Wissen, dass ich mich bald weiter bewegen würde, weiter weg, überkommt mich etwas, das ein bisschen Nervosität ist (nicht immer) und etwas anderes, das Freude ist. Freude daran etwas Neues zu sehen, etwas anderes und eine Offenheit kommt da mit, geht damit einher, Arm in Arm. Und ich sehe Perspektiven. Auf der Höhe und im Sonnenuntergang und der Geruch nach Gras und der Geruch nach Gras. Und die klare Luft und die saubere Luft.
Der Baum aus dem Märchenbuch, die New Age Hippies, die Yoga machen. Die Energie, trotz aller Skepsis in Sachen Esoterik, spüre ich auch.
Manche Orte sind für ein bestimmtes Verhalten vorgesehen, ermutigen dieses. Und das queeren, ja das queren. Kreuzungen und Ampeln und rechts bei rot; Fahrräder, nicht Geschichte.
Ob ich nicht nervös wäre, müsste ich das denn sein? Weniger Angst.
Und die kurzlebige Freude sich zu entziehen, zu simulieren keine Verantwortung zu haben, sich niemandem gegenüber verantworten zu müssen, Frage und Antwort stehen.
Und das im besten Falle, in der weiteren Entwicklung, eventuell auch nicht mehr als so unangenehm wahrzunehmen, im Gespräch zu bleiben.
Dann kam der Punkt als eine Gruppe von 4 Personen in das Abteil in dem ich saß dazu kam.
Sie sprachen Italienisch.
Die Art wie sie sich verhielten würde darauf hindeuten, dass es keine ruhige Reise wird.
Sie hatten sich dann aber geirrt in der Reservierung und verschwanden bald wieder.
Mit Italienisch ist es eine seltsame Sache. Ich kann es schon verstehen, habe es aber nie gelernt, keine Minute eigentlich.
Ich fahre an einer Mülldeponie vorbei.
Es weckt Assoziationen in mir, die sagen: Warum noch mehr produzieren, wenn es schon so viel gibt. Ich bin nach eben diesem Mehrwert auch gefragt worden, in anderen Zusammenhängen. Der Mehrwert für die Betrachtenden und für das Gezeigte. Ich kann und konnte das nicht beantworten. Soll sich das bitte wer anderer überlegen.
Es steigt dann als letzter Reisender einer zu, der aussieht als würde er nach Berlin fahren.
Er roch nach Seife.
Beurteilen nach Aussehen ist eine furchtbare Sache.
Die Luft wird dünner und dicker zur gleichen Zeit.
Und es mag in so und so vielen Fällen nicht stimmen, nicht zutreffen.
Allerdings stehen dann 3 dieser Indie Boys mit Bärten und Mützen (also entweder oder) am Gang vor dem Abteil und fragen die Karten Kontrollierende um Tickets nach Berlin.
Es ist ein großes Abenteuer, vielleicht. Und ich fühle das nahe bei mir, aber gerade so weit entfernt, dass ich es ein bisschen fragwürdig finde, das Ganze.
Die Gedankengänge, also die Projektionen und Annahmen, die ich über das ihre Denken mache. Das ist genauso problematisch und zu verwerfen auf den Haufen von für es nicht wert befundene Dingen
Ponder your little big mistakes and the difference they won't make.
Second hand, vintage; Ich mag es gerne aus dem Müll. Ja.
Und in Wien muss ich mich endlich mehr erkundigen, was Dumpstern betrifft. Ja, ja, ja.
Schließlich und endlich packte der Second Hand Junge gegenüber seinen Mac Computer aus und stellte in auf seine Beine, gegenüber von meinem Mac Computer, damit sich die Äpfel gegenseitig bestrahlen können.
Sich identifizieren und sich abgrenzen, sich ekeln und sich attraktiv finden; Handlungen attraktiv finden und Aussehen, oder Körper oder Gedanken, oder Gespräche oder Äußerungen, Erscheinen, Aussprechen;
Lieber sterbe ich in Berlin unter Wienern, als in Wien unter Kremsern.
Das ist ein Zitat.
Ich kann mich nur nicht mehr erinnern, wo ich es gefunden habe und derzeit steht mir auch keine Suchmaschine zur Verfügung, die mich darüber aufklären könnte. Wahrscheinlich habe ich es ohnehin falsch zitiert.
Würde ich mehr reisen, schriebe ich dann mehr; würde ich dann unaufhörlich produzieren, weil ich Momente habe, mir Momente zur Verfügung stehen, wo ich in keine anderen Verhaltensmuster verfallen kann, das verunmöglicht wird, diese anderen zeitfressenden Aktivitäten aus habit, aus Gelegenheit, aus compulsion, aus jedweden Gründen immer.
Vor einigen Monaten habe ich eine Entdeckung gemacht.
Das heißt ich bin durch einen unwahrscheinlichen Hinweis an eine wunderbare Person geraten, auf eine Quelle gestoßen. Sie hat eine tiefe Stimme, die aber auch, wenn danach gefragt wird, hoch sein kann.
Die Wellen treffen auf meine Ohren, in meine Ohren, auf die Trommel, mein Herz ist eine schlagende Trommel, du bist die Nadel, die in meinem Herzen singt.
Ich sah den Fehler vor mir, den ich dabei war zu begehen. Es handelt sich dabei um eine Metapher, die sich mir aufdrängte. Es geht dabei um Flüsse und Sprache. Um Trommeln und Ohren.
Die Moldau, die langsam beginnt in Bergen und Hügeln, schnell springt und Forellen, dann unter der Karlsbrücke ruhig und breit ist, die Schwanentretboote zwar verträgt, aber auch verträgt.
(be a bit like that)
Es war zu sehr aufgelegt, wie ein gedeckter Tisch bot es sich mir an.
Die Musik, die ich höre beeinflusst mein Schreiben massiv, mein Denken, meine Wörter.
Ich hatte, jedenfalls, innerhalb kürzester Abspielzeit einen ausgeprägten music crush entwickelt.
(Amanda Palmer, nothing compares to you.)
I decided not to write an open letter, however.
Das war ja etwas Persönliches, Privates. (Ich merke, ich kann auch lustig sein.)
Das trage ich nicht in die Welt hinaus (…)
Am Ende traf ich aber endlich die Entscheidung trotz allem einen Brief zu schreiben, im digitalen.
Gerade eben habe ich ihn noch einmal überflogen und finde ihn mittlerweile viel weniger schlüssig, viel mehr assoziativ und wirr und natürlich eine Messerspitze albern. Ich wollte es gerne verschicken, schon dann und ihn nicht noch einmal lesen und noch einmal zweifeln und noch einmal verfeinern. Vielleicht kommt es gröber und rauher auch an.
In dem Moment habe ich all das aber so empfunden und war mir das so präsent im Kopf, ein Knäuel aus dem ich ein paar Fäden ziehe, andere Fäden darüber lege, und dann schicke ich einen fliegenden Teppich, dessen Muster mehr schlecht als recht einen Fleck bilden.
Die Schneiderei bietet eine unheimlich Menge an sprachlichen Bildern.
Ich verstehe langsam, ganz schleppend langsam wie viel Kraft es wirklich braucht.
Die ganze Zeit über.
Es zehrt und zerrt und zieht an einem Körper.
Am Rockzipfel
Sich dagegen zu stemmen und nicht konform zu sein, sich anzupassen an die vorgegebene Form, mit dem Strom, dem Schwarm, der Herde, der Welle.
Der Junge und seine Gitarre waren an meinen Ohren.
Der Junge und seine Gitarre waren an meinen Ohren.