Tuesday, 6 May 2014

the cup you place

(von letzter Woche)
Wenn ich im Zug sitze und über meine Ansprüche nachdenke sind die meistens eher hoch.
Gleichzeitig möchte ich schlafen, essen und manchmal alleine und manchmal zu zweit sein. Manchmal zu mehrt und manchmal zu vielt.
Die Tauben sehen aus wie Möwen aus der Distanz.
Immer, wenn ich traurig bin

Es fahren Felder vorbei und immer noch finde ich, dass es (speziell im Speisewagen) eine Auswahl an Fototapeten geben sollte, die die Aussicht verdecken, wenn man will.
Die Masten sind schief, wenn man sie photographiert.

Ich führe mir meine Vergangenheit zu, in kleinen Dosen -
kleine Schachteln mute ich mir zu. Wir sitzen im ersten Stock, es gibt zwei runde Fenster, einen Gang mit Spiegeln, zwei runde Fenster, ein Aquarium.

Ein Anstreifen von Sicherheit, von Geborgenheit, geborgte Zeit.
Keine Angst, kein Neid.

Und nicht weglaufen, wenn es kompliziert wird, schwierig. Denn es wird gar nicht schwierig, im Übrigen. Das ist es schon.

Die Tasse, die du abstellst. Und fragst mit dem Gesicht. Auf dem Regal, der Tee.
Ich fühle mich da wohl. Es fühlt sich zärtlich

Im Garten
An den geschnittenen Pflanzen aus dem Garten sind Tiere
Spinnen, Käfer

Auf meiner alten Strecke zwischen den Wänden machen die Berge ein V; die Dämme, der Zug
Sie machen Grenzen, un/sichtbare
Magneten +/+
-/-
Ich prozessiere (verarbeite), was mir zustößt, was mich umstößt, was mich abstößt. Eigentlich ist keine Schale, keine Haut, kein Mensch ausgerüstet mit dem sprechenden Werkzeug, um es dort in die Konversation zu bringen, wo es hin sollte. Es dreht sich im Mund um wie eine Faust. Der Magen.