Um eine Stadt kennen zu lernen baue ich mir mein eigenes Analyseraster.
Weil mir relativ egal ist, ob es irgendwelchen Ansprüchen von Objektivität oder Wertfreiheit entgegen kommt, biege ich mir (visualisiert) die Linien und Punkte so zurecht, dass ich auf ungewöhnliche Wege zum Beispiel auf Randgruppen treffe. Es raschelt in den Büschen, die Kaninchen laufen aufgeschreckt durch die Grünfläche, wir unterhalten uns über kitzelnde Nerven und im Sonderfall über Beckenknochenentzündung.
Das Radio spielt ein Lied, das mir unwahrscheinlich viel bedeutet. Ich höre es über die schlechten Kopfhörer, die man sich in die Ohren steckt, jene welche mal im beauty bag waren und deswegen jetzt Silberschminke an den Kabeln haben; sitze ohne Zugang zu Geld an eine Waschbetonwand gelehnt, die eine Mülltonnenbehausung ist, gemeinsam mit dem knurrendem Magen. Wir warten auf den Nachtbus, der mich noch nicht nach Hause bringt. Alles nicht so wild.
Manche Menschen gehen aneinander vorbei. Sie sind um einen Moment zeitversetzt. Solche, die einander einmal kannten, solche die aneinander deswegen nie kennen werden, solche die aufgehört haben einander kennen zu lernen.
Zurück im konkreten Moment:
Ich stehe ans Straßenschild gelehnt und schaue dabei zu.
Es spielt eine Runde von trompetenartigen Instrumenten daneben; so wenig braucht es um die gelangweilte crowd zu mobilisieren, für einen Moment aus dem Eis,
die Blumen.
Anfangs war ich davon überzeugt, ich würde zurückgehen und alles wäre wie immer/früher
Immer/früher hat es in dem Sinn so lange noch gar nicht gegeben (nur)
um sich als irgendwie konstant oder als Kategorie zu etablieren
Es wird mir schwer fallen zu kommunizieren, was ich hier erlebe. Ich finde dich im Übrigen immer noch super und hätte es schön gefunden
Weil mir relativ egal ist, ob es irgendwelchen Ansprüchen von Objektivität oder Wertfreiheit entgegen kommt, biege ich mir (visualisiert) die Linien und Punkte so zurecht, dass ich auf ungewöhnliche Wege zum Beispiel auf Randgruppen treffe. Es raschelt in den Büschen, die Kaninchen laufen aufgeschreckt durch die Grünfläche, wir unterhalten uns über kitzelnde Nerven und im Sonderfall über Beckenknochenentzündung.
Das Radio spielt ein Lied, das mir unwahrscheinlich viel bedeutet. Ich höre es über die schlechten Kopfhörer, die man sich in die Ohren steckt, jene welche mal im beauty bag waren und deswegen jetzt Silberschminke an den Kabeln haben; sitze ohne Zugang zu Geld an eine Waschbetonwand gelehnt, die eine Mülltonnenbehausung ist, gemeinsam mit dem knurrendem Magen. Wir warten auf den Nachtbus, der mich noch nicht nach Hause bringt. Alles nicht so wild.
Manche Menschen gehen aneinander vorbei. Sie sind um einen Moment zeitversetzt. Solche, die einander einmal kannten, solche die aneinander deswegen nie kennen werden, solche die aufgehört haben einander kennen zu lernen.
Zurück im konkreten Moment:
Ich stehe ans Straßenschild gelehnt und schaue dabei zu.
Es spielt eine Runde von trompetenartigen Instrumenten daneben; so wenig braucht es um die gelangweilte crowd zu mobilisieren, für einen Moment aus dem Eis,
die Blumen.
Anfangs war ich davon überzeugt, ich würde zurückgehen und alles wäre wie immer/früher
Immer/früher hat es in dem Sinn so lange noch gar nicht gegeben (nur)
um sich als irgendwie konstant oder als Kategorie zu etablieren
Es wird mir schwer fallen zu kommunizieren, was ich hier erlebe. Ich finde dich im Übrigen immer noch super und hätte es schön gefunden