Friday, 20 October 2017

Ich hab einen Traum

gehabt. Zuerst war ich auf einer Straße, die nach oben gegangen ist. Die Gebäude waren alle ein bisschen beige, vielleicht waren sie wie auf dem Weg nach oben vom Meer, wahrscheinlich war es Allenby St., dort wo viele Bäume sind und Buchgeschäfte, die von oben bis unten angestopft, gehäuft und
auf beiden Seiten oder auf zwei Straßen und in der Mitte gibt es einen Weg, der in Wien Gasse heißen würde; mit Vordach. Solche Läden. Und auch der Markt in Palermo, delle Pulci, ähnlich.
Mimenhaft haben sie gearbeitet, wie in einer Boomerang Funktion haben sie gearbeitet, das heißt gar nichts weiter gebracht, so haben sie gearbeitet. Vor einem Gassenlokal, das große Fenster aus Glas hatte, da war alles ein bisschen weniger beige, aber mehr aus Glas und eckiger, weniger abgerundet. Und ich bin dann weg gerannt, weil hinter mir irgendjemand angefangen hat mit Steinen zu werfen, Pflastersteinen. Und ich wollte kein Pflaster brauchen oder aufgedrückt, aufgeworfen bekommen. Die Arbeiter waren auch schwarzweiß, wie im Film, alles andere nicht. Das wusste ich genau im Traum. Ich wusste auch, dass sie nicht gestreift waren und keine gestreiften Strümpfe anhatten. Vielmehr waren sie gemustert mit konzentrischen Kreisen und Ovalen und schattierten Kugeln. Die Kleidung war von der Haut auch nicht zu unterscheiden.

Als nächstes war ich auf einem Picknick, das von einer großen Gruppe gehalten wurde und eigentlich eine Art Treffen war, um etwas zu besprechen. Ich kam dort an bei einem von mehreren umliegenden Gebäuden, dieses hatte ein Pool, das leer war, aus Beton, eingefasst. Gestrichen war es schon, in einer hydrophoben Farbe, vielleicht brüchig. Alle saßen um eine Menge von Einmachgläsern neben diesem Pool auf einer kruden Fläche aus moosigem, angeschwärzten Beton und diskutierten über etwas. Sie verwendeten Einwürfe wie ad hoc und Zeichen wie Time Out. Ich brachte Klopapier, das ich in dem Geschäft gekauft hatte, das renoviert wurde, bevor die Arbeiten begonnen hatten, am selben Tag, früher. Das war offenbar meine Aufgabe. Die Rollen waren unten schwarz und sind dann nach oben ins Grau verlaufen. Sie waren gewellt als wären sie schon einmal getrocknet, aber das waren sie nur in der Mitte. Ich muss nicht alles erklären.

Worum es genau in diesem Gespräch, diesen Wortwechseln gegangen ist, ist mir entfallen. Außer vielleicht der Nebensache, dass die Menschen einander immer wieder verbessert haben, sich immer wieder wissen haben lassen, dass es genauer geht, dass es korrekter so wäre, dass es treffender so formuliert würde wie es eben nicht gesagt wurde, das liegt mir noch in den Ohren. Das war den Involvierten vermutlich auch wichtiger als das eigentliche Thema.

In der nächsten Szene musste ich aufs Klo und habe die letzte Szene deswegen verlassen. Was dazwischen passiert ist, hat mir der Traum nicht verraten. Es war mehr wie ein Schnitt. Sehr filmisch bin ich plötzlich in eine riesige Schwimmhalle geraten, mit gewölbeartigem Dach, das sich in jedem Architekturhandbuch gefunden hätte, wäre es eine wirkliche Stadt gewesen in dem das Gebäude sich befunden hätte. Auf einer der Schwimmbahnen stand eine öffentliche Toilettenanlage. Es ist so, dass die Türen in einer eigenartigen Höhe sind und die Schlösser mit den Türen nur schwer zusammenpassen. Ich versuche eine Tür zu verschließen, krieg das irgendwie nicht hin und auf einmal hält mir jemand über die Tür hinweg eine brennende Zigarette entgegen ins Gesicht. Das ist wahrscheinlich der Moment, wo ich aufwache. Und wann.