Monday, 3 January 2011

Ich und Baumärkte

Ein bisschen schnöder Alltag in Form einer Bildgeschichte ohne Bildern.
Ich habe ja, wie keinem außer mir bekannt ist, eine Vorliebe für Baumärkte, geradezu leidenschaftlich betrete ich diese, fahre sogar zur Endstation der U-Bahn, um dorthin zu gelangen.
Dort schaffe ich mir die unnötigsten Dinge an mit denen ich nicht umgehen kann, die ich zu nichts gebrauchen werde und die zu allem Überdruss auch noch hässlich oder gelb sind.
Meine handwerkliche Begabung beschränkt sich darauf Glühbirnen zu installieren und festzstellen : Dieser Abfluss ist verstopft.
Das wird sich wahrscheinlich nie ändern, obwohl ich schon verschiedenste Projekte in Angriff genommen habe, um dieses oder jenes zu konstruieren, zu rekonstruieren oder zu durchbohren.
Mein letztes gröberes FAIL war jenes, welches ich jedoch sogar selbst vorausgesehen hatte, einen Nagel (Metall) durch eine Platte (Glas) zu hämmern und darauf zu hoffen, dass beide ganz und ungebrochen bleiben.



Kalender besitze ich zwei, die ich seit Mitte des letzten Jahres nicht mehr beschreibe, deshalb hat mich der Wechsel dessen, was sich Zeitrechnung nennt nur gering tangiert.
Die Uhr in meinem Büro steht seit zwei Wochen still; anfangs auf dreiviertel 2, jetzt auf 5 vor.

HIER DER IN DIE PERIPHERIE DES INTERNETS VERSCHWUNDENE ELISABETH GÖRGL (lizz.at) BLOG

Bei meiner letzten kleinen Reise in den Westen habe ich beschlossen mir das Zugticket zu sparen, stattdessen in dieser autostopperfreundlichen Jahreszeit das Mitleid anderer Menschen auszunutzen und so ans Ziel zu kommen.
Nach einer Fahrt mit u.a. einem Inkontinenz-Zubehör-Vertreter (ich weiß jetzt alles, was ich nie wissen wollte) hat mich eine nette junge Dame mitgenommen, die kurz davor noch Schnee in einen Plastiksack geschaufelt hatte. Beinahe hätte ich sie für eine GreenpeaceAktivistin gehalten, die Wasserproben nimmt, um den Verschmutzungsgrad der Luft, des Wassers und unseres grünen Planeten anzuprangern.
In Wirklichkeit war sie Skirennläuferin mit irgendeiner Form von Knieverletzung.
Meine medizinischen Kenntnisse gleichen beinahe denen meiner Expertise im Fachgebiet SKIRENNLAUF. (Deshalb bin ich damals bei WER WIRD MILLIONÄR auch schon bei der ersten Frage ausgeschieden.)
Über ihren Namen wusste ich in der Zeit, die ich in ihrem Fahrzeug verbrachte, nicht Bescheid.
Erst beim Aussteigen fielen mir die Autogrammkarten, neben mehreren Paar Ski und dazugehörige Stöcke auf, die mir entgegenlächelten.
Im Vorfeld hatte ich mich kurz mit ihr über diese Sportart unterhalten; sie im Small Talk gefragt, wo sie denn herkomme usw. und sie hatte mir mehrere Hinweise gegeben, die mich ihre wahre Identität hätten vermuten lassen sollen.
Ich bin seitdem wild entbrannt (Nein, Lüge.) und plane eine Skirennläuferkarriere zu beginnen (Nein, Lüge.) und ...
Das ist alles gar nicht so wichtig;
Neben meiner Affinität gegenüber Baumärkten ist eine weitere lange verschwiegene Leidenschaft die Sportart Get-A-Ride-From-A-Celebrity (Nein, Lüge.)
Ich war nur total starstruck und hingerissen.
Noch toller als C-Promis zu treffen ist sie nicht zu erkennen.

Außerdem : Gestern gesehen.



Und zur Entspannung ...



So ein Kack.



Es geht mir grundsätzlich vortrefflich, lassen sie uns einander treffen vorsätzlich, grundlos.

mfg

Kein Umtausch auf geschenkte Ware!