Eine Ode an die Freude.
Ich liebe diese Frau.
Sie kann zaubern.
Die einzige Person auf dieser Welt, die mir immer ein Lächeln ins Gesicht zeichnet, wenn ich sie sehe. Mit ihren Fingerspitzen.
Und, dann ab diesem Moment, wo ich mich aus der Masse geschält habe, wie eine geschälte Weintraube, und sie mich adressiert hat:
Aber, das wissen Sie ja.
War's um mich geschehen!
Ich schwör, das war ein Augenzwinkern.
In dieser Stadt gibt es einige besondere Menschen.
Der urbane Raum fordert das heraus, extravagante, extrovertierte, exzentrische, doch das triffts alles nicht.
Weiter im Text, im Versuch: Die sind so sehr mit Hingabe damit beschäftigt gewesen zu scheinen, dass sie jetzt sind. Mit Leib und Seele, Haut und Haaren, Kopf und Fuß und Übermut.
Manchmal, da bin ich - nicht vorsätzlich, unwillkürlich mit Absicht - so lange beschäftigt, bis alle anderen Läden geschlossen sind, dass ich nur noch dorthin kann, um Brot - Und was für eines! - zu holen, ohne ein Schaufenster einzuschlagen und mich dem Rechtsstaat auszuliefern.
Sie könnte die Mutter der modernen Werbeindustrie sein, wenn sie der Werbung nicht voraus hätte, dass sie sympathisch ist.
Und ehrlich,
und es so meint.
Dictum, factum, der Werbung so weit entfernt ist wie ein Flugzeug, das über die Wüste fliegt, diese orange, rot farbene mit den Büschen.
Sie kann Kund_innen von den Augen ablesen, was sie gerne hätten.
Gerne würde ich noch mehr Worte in diese Hülle projizieren, diese im Text immer noch scheinbare, zu einer seienden Metapher zu transformieren;
um diese personifizierte Treibgutsammelstelle von körperlosen Liebkosungen herum.
Ich werde untröstlich sein, falls es sie jemals nicht mehr geben sollte.
Dann ist mein Glaube an die Welt wieder ein bisschen mehr abgebrochen, zerbröselt,
wie eine Klippe am Meer,
ein Grasbüschel, eine Scholle, die sich der gravitären Anziehungskraft ergibt und den attraktiven Seeblick eintauscht gegen Felsen und Brandung.
Es gibt dort auch Sand, so sandfarben, bisschen dunkler - Kaffee minus einfärbigem Fell, das ist die Vorstellung, glänzend.
Das sind keine Steine dort unten. Zwischen den spitzen Kanten, die sind fast schwarz und nass und meistens glänzen sie auch; da ist der Sand, der durch die Finger rinnt.
mfg
Täglich 4.30 bis 20 Uhr geöffnet.