Katachresen klingen ausgesprochen lautmalerisch, entsprechend ihrer
Bedeutung wie ein Schiffbruch, dem Moment, wo das Schiff bricht;
Im Wiederlesen meiner Texte stoße ich oft auf Sirenen, denen ich Leuchtturmlichter ignorierend an den Felsen gefahren bin.
Zu hören sind sie nicht, dafür das Wachs in den Ohren.
Und die Wörter, die kann ich nicht zurückhalten.
Die treten aus, wie das Wasser, das in die Bootshaut eintritt.
Immerhin haben sie sich zusammengefunden, aufgestaut; gelesen zuerst im Neonlicht und in kiloweisen, gebündelten Geschichtendrucksortensammelalben.
Wo sie herkommen, wollen sie hin.
Eingetrichtert, ausgelassen suchen sie nach ihrer Position, die sich auch im Zwiegespräch nur verorten lässt, wenn es das Schwindelgefühl zulässt, die Höhen verlassen wurden.
Da lässt sich Reden, da lässt sich eines mit dem anderen in Beziehung bringen.
In den Tiefen, Rumoren.
Ich wate durch den Strom;
Höhlen und dünne Seile, die den Steig vom Rand trennen,
brauner, verwässerter Schlamm klebt an den Naturfasern,
die eine Linie ziehen, von Metallstrebe zu Metallstrebe, die in den Stein getrieben wurden;
der Strom treibt die Glühbirnen, vertreibt die Blinden;
der Strom treibt Gut und Güter in der Tiefe weiter,
weiter unten gelegen als der Steig auf dem ich trete und wate wie durch einen Strom,
den ich in der Tiefe rumoren höre.
und Trennen ist nicht, was ich will, nur nicht Binden.
Die Watte in den Ohren.
mfg
Weiter, weiter ins Verderben.