Das Regal, das in meinem Zimmer steht, das hat 5x5 Quadrate. Es steht wahrscheinlich auch in 19% aller Wohngemeinschaftszimmer, die von Studierenden bewohnt werden, in Wien, oder eine Variation. Es ist nicht besonders schön, es ist eher besonders schlicht. Diese Quadrate sind beides, Zwischenräume und Rahmen gleichzeitig. Es ist gefüllt, auf seinem Kopf stehen, nicht als würden sie auf den Bus warten, und zwischen seinen Brettern sind Dinge; angebracht, eingeschlagen, platziert. Alles ist voller Objekte und Signifikanten. Ich habe es gestern und heute entstaubt, Staub gewischt, den entwischten Staub weggesaugt; somit den Aufenthaltsort des Staubs verändert. Das Material weggetragen.
Das Essen war vorzüglich, die Bedienung seltsam - ist ja auch seltsam bedient zu werden - das Tischtuch hatte sich am Schluss die Enden zweier gezogener Striche zugezogen. Sie waren blau und von einem Stift. Sie hatten die Rechnung verlassen. Ich habe von der Brücke herunter geschaut. Das Wasser war ein bisschen spiegelnd und ein bisschen blau. Am meisten war es schwarz und glänzend, wellig. Später in der U-Bahn ist es hin und her geronnen, wahrscheinlich war es da Bier. Nichts davon habe ich so geschätzt, wie ich es gerne hätte schätzen wollen. Die Geschehnisse sind an mir vorbei geronnen, wie das Bier, wenn die U-Bahn gebremst hat, in eine Richtung. Gerne hätte ich sie festgehalten und mir genauer angeschaut, mich ein bisschen in irgendetwas vertieft; nicht eindringend, eindringlich; also in dem Sinne, dass ich gerne mehr in der Zeit leben würde, in der ich mich befinde, wie auch an dem Ort, an dem ich meine Zeit totschlage. Es wird mir ein wenig klamm ums Herz. In anderen Fällen verschiebe ich meine Aufmerksamkeit auch, sie treibt ab. Im Abstumpfen, im Abhärten, im Überangebot.
Der Raumerfrischer wartet jeweils 10 Minuten, bis dahin blinkt er.
Und an anderen Tagen, da bin ich Geschirrtuch und gleichzeitig die Hände, die es auswringen. Der Staub muss schließlich davon weggewaschen werden, nach dem Trocknen. Händeringend befrage ich mich dann nach Gewebe, nach reißenden Stricken und nach heißen Steinen, die auf Tropfen liegen.
Genau genommen grobe Leinen, die an einer Kante gerieben werden und reißen.
Oder durchbrennen und
Fäden recken sich nicht dem Licht entgegen.
Das Essen war vorzüglich, die Bedienung seltsam - ist ja auch seltsam bedient zu werden - das Tischtuch hatte sich am Schluss die Enden zweier gezogener Striche zugezogen. Sie waren blau und von einem Stift. Sie hatten die Rechnung verlassen. Ich habe von der Brücke herunter geschaut. Das Wasser war ein bisschen spiegelnd und ein bisschen blau. Am meisten war es schwarz und glänzend, wellig. Später in der U-Bahn ist es hin und her geronnen, wahrscheinlich war es da Bier. Nichts davon habe ich so geschätzt, wie ich es gerne hätte schätzen wollen. Die Geschehnisse sind an mir vorbei geronnen, wie das Bier, wenn die U-Bahn gebremst hat, in eine Richtung. Gerne hätte ich sie festgehalten und mir genauer angeschaut, mich ein bisschen in irgendetwas vertieft; nicht eindringend, eindringlich; also in dem Sinne, dass ich gerne mehr in der Zeit leben würde, in der ich mich befinde, wie auch an dem Ort, an dem ich meine Zeit totschlage. Es wird mir ein wenig klamm ums Herz. In anderen Fällen verschiebe ich meine Aufmerksamkeit auch, sie treibt ab. Im Abstumpfen, im Abhärten, im Überangebot.
Der Raumerfrischer wartet jeweils 10 Minuten, bis dahin blinkt er.
Und an anderen Tagen, da bin ich Geschirrtuch und gleichzeitig die Hände, die es auswringen. Der Staub muss schließlich davon weggewaschen werden, nach dem Trocknen. Händeringend befrage ich mich dann nach Gewebe, nach reißenden Stricken und nach heißen Steinen, die auf Tropfen liegen.
Genau genommen grobe Leinen, die an einer Kante gerieben werden und reißen.
Oder durchbrennen und
Fäden recken sich nicht dem Licht entgegen.