Tuesday, 26 June 2012

Tiefenschwarz

Der Portier

Ich bin ausgezogen.
Nach 3 Jahren Kunstschule hatte ich meine Sachen versammelt und gegenseitig, beschwert und gewichtet, haben wir uns zum Wagen getragen. Der hat mit laufendem Motor gewartet auf bessere Zeiten.
Zu überwinden waren die Treppen, der unter und auf anderem zum Denkmal erhobene, trockene Boden, dessen Zwischenräume bis oben hin mit Staub und Kunstpartikel gefüllt sind. Verordnungen folgend sind an vorhergesehenen Stellen gelbe Linien angebracht, die im Falle des Falles und der Falle in der Folge aus dieser heraus führen sollen; Geordnete Bahnen.
Weiters, der schwarz und weiß karierte Boden, das Stiegenhaus, das mich bei den ersten Malen umgeworfen hat durch seine Erscheinung, da war ich noch verjüngt, das mir derzeitig fast nicht mehr auffällt, außer, wenn ich keuche, ab dem zweiten Stock und Werk, vorbei, vorüber, das metallene Fass, dessen obere kreisrund gerahmte Fläche mit Sand und Teerfiltern gefüllt ist; das Tor, in seiner Verlässlichkeit zu massig, schwarzbraun glänzend, war mit einem Haken, der an der Wand sein Gegenstück fand, das er nur selten treffen darf, befestigt und fiel so nicht auf mich und die anderen zu.
Das hat ein anderer gemacht, als üblicherweise, wie es kürzlich mehrfach der Fall war.
In den letzten Nächten, nicht aufeinanderfolgenden, bin ich manchmal oben im Halbstock, an der flächig, silbrigen Balustrade, gelehnt und habe hinunter geschaut auf den dunklen Ozean, der sich zwischen den Säulen vertieft. Da habe ich mich gefragt, wohin mit dem Ballast, und ob der Rucksack, eher anschiebt, oder nach unten zieht. Dialektisch wollte ich das nicht denken.
Ob das an der Mehrzeit liegt.
Es hat mir in diesen Momenten der Unsicherheit mit Sicherheit der melancholische Rauch gefehlt, an dem ich früher gerne gezogen habe; Das hat sich heute geändert, da habe ich die quaderförmige Packung in der Talsohle des Bananenkartons gefunden.
Mit dem einen habe ich nicht aufgehört.

mfg


vom Abgewöhnen