Wednesday, 2 July 2014

Oh, Berlin.

15.06.2014

Ich nutze hier im Titel das Kapital, das aus deinem Namen geschlagen werden kann.
Früher war ich dir immer ganz kritisch gegenüber eingestellt. Derzeit verliebe ich mich ein bisschen.
Es mag an der Sonne liegen, oder daran, dass es bei dir alles gibt.
Wohnen tue ich bei den beiden, die mir vieles beigebracht haben. Ich weiß nicht, ob sie das wollten, beabsichtigt hatten sie es wahrscheinlich nicht. Sie sind voller Wissen, befragtem Wissen vielleicht.
Unter anderem die Bedeutung der Worte
Komm erst mal an
Was das bedeuten kann.
Und, dass es wichtig ist, sich mit schönen Dingen zu umgeben. Die auch noch anpassungsfähig sind, also verschiebbar zum Beispiel.
Alles umbauen und der Klappstuhl mit dem Leopardenmuster im Holz.
So wie das eine Mal wo wir das Essen hatten und einfach Gäste brachten und innerhalb von Minuten stand da eine riesige Tafel mit Kerzenständern und es gab Berge von Salat.

Im Wintergarten fühle ich mich das erste Mal wie bei einer artist residency. Was total großartig ist. Nämlich nicht für alles verantwortlich zu sein und sich um weniger Dinge zu kümmern.
Nichts anderes als die beiden Basilika gießen für mehrere Tage. Bei Menschen, die Attribute wie schön und gut verleihen können ohne schlechtem Gewissen. Scherzen können und ernste Dinge machen, auch.

Your bicycle's chained to the fence outside
There's plenty of offers, but you won't ride


Tagsüber war ich shoppen so wie in: Geschäfte, also Läden gehen und Kleidungsstücke anschauen, die Preisschilder umdrehen, bei Kaffee Zwischenrechnungen machen, dann eine zweite Runde gehen und kaufen. Eine Brille, ein Ersatz. Ein T-Shirt, ein Zusatz. Schuhe, eine Notwendigkeit.

Eine Fußnote:
Wie zieht man sich eigentlich an für Kunstveranstaltungen?
Mit Kaffee im Kopf versuche ich zu erschauen, wer in meine Richtung fährt: Brillen, Parfum, Frisuren, Taschen, Schuhe. Bücher.
Die beiden schwarzweißen Ladies waren es.