Abschied nehmen ist schwer.
Die Erinnerung ist alt, ich bin 6 oder 7 Jahre alt und sitze im alten, rot ausgeblichenen Auto meiner Großeltern, wir fahren über den Ring, also den Ring entlang. Es riecht charakteristisch, so auch der Sitz, der nach vorne geklappt werden muss, fürs hinten Einsteigen. Dabei bewegt sich die Luft ganz schnell, der Geruch kommt sodann richtig zur Geltung. Der Zaun um die Burg herum war damals schwarz, nur an manchen Abschnitten hatte er goldene Spitzen. Ich habe gefragt: Warum? Und habe natürlich keine befriedigende Antwort bekommen. Jetzt ist er komisch cremig dunkelrot überall und gold oben, noch schlimmer.
Jede Ähnlichkeit ist reiner Zufall.
Die Erinnerung ist alt, ich bin 6 oder 7 Jahre alt und sitze im alten, rot ausgeblichenen Auto meiner Großeltern, wir fahren über den Ring, also den Ring entlang. Es riecht charakteristisch, so auch der Sitz, der nach vorne geklappt werden muss, fürs hinten Einsteigen. Dabei bewegt sich die Luft ganz schnell, der Geruch kommt sodann richtig zur Geltung. Der Zaun um die Burg herum war damals schwarz, nur an manchen Abschnitten hatte er goldene Spitzen. Ich habe gefragt: Warum? Und habe natürlich keine befriedigende Antwort bekommen. Jetzt ist er komisch cremig dunkelrot überall und gold oben, noch schlimmer.
Ich gehe durch das Tor dazwischen, wo das Denkmal oben kein Dach hat, und viel Geschichte mit drin steckt.
Es ist ein Schauspiel, dieses Verabschieden.
Es wird sich los gesprochen, das Ende besprochen.
Ich bin jeden Tag dort, die Frage, was mit dem Inventar geschehen wird, erübrigt sich somit. Man muss nur lange genug ausharren.
Ich bewundere das, was hinter dem Vorhang passiert am meisten.
Frühstücken im Kaffeehaus ist zugegebenermaßen superteuer, bürgerlich, bourgeois.
Es ist der letzte Tag unserer Bekanntschaft. Dadurch, dass es schließt, ist es für mich innerhalb kürzester Zeit zum schönsten Kaffeehaus der Stadt geworden.
Liebe Kellnerin, dieses Wort, das du immer wieder verwendest, Krokodilstränen, ich denke, dass es missverständlich ist, es
Es sieht aus wie in einem Schiff.
Im Radio spielt es tolle Musik aus den 1990ern und der Handy Klingelton ist der Theme Song von A Team.
Bild Recherche
Namen
Orte
Menschen
(an anderer Stelle)
Ich versuche nicht zu offensichtlich zuzuhören,
Die Punschkrapfen, die Spitzendeckerl aus Papier
Der Boden mit den schwarzen und weißen Steinen, die im Beton eingelassen sind (Wie heißt dieser Boden und wie wird er wirklich gemacht?)
Die Bänke sind rot überzogen, ausgeblichenes Dunkelrot, es ist wahrscheinlich eine Art Kunstleder, rauh.
Alles hat unten ein Ende in Gold. Im Gegensatz zum Zaun.
Nicht in der Mitte verläuft am Boden eine Art Strich oder Linie von der einen Ecke unter die Theke, die Budl.
Es gibt kugelförmige Lampen.
Die ganze hintere Hälfte ist vertäfelt, also aus Holz, auch die Decke und es sind zwei Ecken, sodass der hintere Teil ein bisschen mehr abgetrennt, bisschen mehr geschützt ist.
Die Glasvitrine und die Ablagen draußen am Schaufenster.
Die Stimmung ist wie bei einem richtig stressigen Begräbnis.
Ich flüchte.