Sunday, 14 December 2014

Dumpf

Ich schau aus dem Fenster in die Gasse.
Es nebelt und es riecht nach altem Schnee, kalt genug ist es
Die Menschen im Kaffee gegenüber höre ich nicht reden, auch nicht die Musik, ihre Lippen kann ich nicht lesen, ihre Wellen kann ich nicht
Ich halte sie trotzdem nicht für verrückt, auch nicht, wenn sie tanzen.
Die Ampel ist rot und daher gibt es auch keine fahrenden Autos. Nur die stehenden, die das Straßenbild prägen
Wie im Stummfilm,
die Lichter haben Höfe aus Licht.
Kleine Teile von Wasser sind Spiegel.
Fühlen tue ich ganz wenig, die Haut, die ein bisschen spannt