Monday, 5 January 2015

Schrift

Ich möchte jetzt Romanautor werden oder Schrift
steller, zumindest Journalist. In der Kunst habe ich gelernt, dass es ja keinen Autor gibt und keine Autorin, vielleicht schon etwas dazwischen_ Allerdings bin ich in Anbetracht der mir zur Verfügung stehenden Informationen der Meinung, dass es nicht heißen sollte: dazwischen. Es sind das keine Pole, keine Seiten, keine Fronten, keine Grenzen.
Im Urheber?recht wurde mir vorgelesen, dass es durchaus Menschen gibt, die Werknutzungsrechte  vergeben können; vergeben und vergessen. Ihre Urheber_innenschaft können sie nicht ablegen; verlegen um eine geschultere Meinung würde ich sagen: einmal besessen bleibt die kleben, haften.
Ur arg eigentlich, das Urheben. Ob das schwer ist, Kiloware,
die Nummer im Supermarktobstregal.
Feder und Schwert, Wissen und Macht, Pinsel und Dolch.
Es fließen weitere Bereiche ein, bereichernde Weiten, in mein Urteilen, ur teilen tu ich nämlich in unterschiedliche Sparten, weil ich am Ende wieder alles zusammen denken möchte.
Außerdem würde ich gerne Florist werden und Innenarchitekt, also Räume mit Blumen machen, zusammen denken heißt das. Mein Handeln ist informiert durch meine Sozialisation im Wald.
Wahrscheinlich bin ich nicht ganz ungeeignet zum Schrift Setzen, nur das feine Auge fehlt mir, die Linien, die Linien, die Farbe, der Abstand; zu sehr schwimme ich da in der eigenen Suppe. Von ausgeblichenem Papier und alten Sachen.
Lieber stellen,
setzen, legen, stellen.