War das gestern.
Mein Pedal ist dort, wo es hingehört.
Auf dem Weg zur Deponie.
Punkt.
Wien gehört uns.
Besten Dank an unsere Supportband, unsere wunderbare Crew, bestehend aus Karten-Abreißer-Ladies, Ansage - Mädchen, Photographin, Make-Up Artist, das Street Team - Flyer-unters-Volk-BringerInnen - und klarerweise vor allem und besonders ans Publikum.
Jene welche, die mir zustimmen, dass Musik genauso gemacht werden muss, wie sie gefühlt wird.
Alle, die das auch noch gut finden, wenn wir die Hälfte des Konzerts am Boden liegen, oder, wenn ich nur noch mit einer Hand irgendwie an meinem Klavier hänge.
Für Verständnis, weil ich einfach aufgeregt rumlaufen muss; wie ein geköpftes Huhn.
Weil Kopf war gestern nicht viel vorhanden.
Kein Kopf, kein Kopf.
Dafür heute mit einer Auswahl an Gedanken aufgewacht, die, wenn in Wasser umgewandelt, den Durst in dieser Welt für einen halben Tag löschen könnte.
Auch dafür mit mir auf den Stufen vorm Franz-Josefs-Bahnhof zu sitzen mit 'zu boykottierendem Essen' (it's not food really, it's only something to eat') von einer Fast-Food-Kette, und mir mein Leben ein kleines bisschen lesbarer zu machen.
Ich bin ein offenes Buch.
Eine Feststellung am Rande : Auf der Bühne können wir eigentlich alles machen - es wird automatisch als Teil der Vorstellung gesehen.
Auch unter einem Keyboard rumkrabbeln, mit einem Kabel zwischen den Zähnen, und schwarzer flüssiger Farbe im ganzen Gesicht.
Und meine Boys In The Band - unwahrscheinlich gut eine solches Ensemble in vorhandener, einzigartiger Kombination zu finden.
Die Stimmung, die Kommunikation.
Die Verstimmungen und die Antikommunikation.
Die Freiheit.
Die Worte.
Untot triffts ganz gut; als Beschreibung meines Zustandes.
rain, that's what i feel
Nachricht an mich selbst:
Ich muss aufhören ständig Taxis zu nehmen. Zu teuer.
Und Rotwein zu trinken. Zu gut.
mfg
Life is far from real.