Tuesday, 9 February 2010

Mein erster Sargnagel

1, 2, 3, 4 - Hades is my Homeboy.
Starting next week - möge man sich bei Terminanfragen betreffend meine Person an die Unterwelt wenden.
Give Persephone a personal call (2010/152102-13).
Or talk to her auto-erotic response machine thing, which will tell you:
No, I dont care what youre saying.
No, I do not want to talk.

Mein erster Sargnagel.
Das ist die Ehrlichkeit.


Und das Antonym, die Unaufrichtigkeit.
Ich beneide dich um deinen Sternenhimmel
Eigentlich denke ich mir 'dont throw it all away'.
Was ich bisher alles geschaffen, geschafft habe in meinem jungen Leben. Das ist schon beeindruckend.
Da kann man auf einen beachtlichen von Leichen gepflasterten Weg von fast zwei Jahrzehnten zurückblicken.

Heute hat mich beispielsweise der Besitzer vom Westlicht, der renommiertesten Photographie-Gallerie des Landes, umsonst reingelassen, mich als Kollegen bezeichnet und mich nach meiner Meinung nach der von ihm kuratierten Ausstellung gefragt, die ich als teils gut und teils als wirklich schlecht und nicht im geringsten auf mein ästhetisches Emfpinden und meinen erlesenen Geschmack passend, bezeichnet habe.

Ich stehe an einem Punkt - da entwickelt sich so vieles in die falsche Richtung, da fügen sich Szenarien zusammen, die gefallen mir nicht.
Wenn du einmal dort bist, wo du immer hin wolltest, da beginnst du dich zu fragen.
Warum nicht einmal zufrieden sein, mit dem was man hat. Warum nicht einmal in der Materie aufgehen, aus der dein ganzes Leben besteht. Warum nicht einfach aufblühen, und nicht immer das Interesse verlieren, verblühen und weiterziehen.
Abgegrast, wie eine Kuh, die alle Haare verloren hat.
Ein Astronaut, der seine Rakete verlassen hat, wie das sinkende Schiff.
'Wo ist der Ausgang aus dieser Stadt, die niemals pennt?'

Ich war's, der dein Haus niedergebrannt hat und der es trotzdem geschafft hat, dass es dir leid getan hat. Ich bin der, der sich schuldig fühlt, aber nicht so sehr wie du es tust.
Ich bin der, der innerlich zittert und in sich zusammenbricht und den es äußerlich nicht im Entferntesten berührt, während du schluchzend am Boden liegst und die Fingernägel in den Asphalt krallst.
I'm my best friend that hates me.
No, I don't hate you, I just don't care.

Diese Freundschaften, die ich ruiniert habe. Wobei da immer zwei dazugehören.
Diese Last an Verantwortung, die ich mir immer wieder von den Schultern habe nehmen lassen, weil ich Angst vor Verpflichtungen habe.
Klar geht's mir in Wirklichkeit ausgesprochen dreckig. und ich kann nicht mit dem Finger drauf zeigen und sagen: deshalb.
Zugänglich bin ich von Fall zu Fall.
Vertrauen habe ich in alles und jeden.
Nur nicht zu dem Zeitpunkt.

mfg

'Willst du streiten?
Ich hab nie offen über meine Gefühle gesprochen.
Warum jetzt damit anfangen?'