Tuesday, 16 February 2010

nicht schön sein wollen

ich fange wieder bei null an.
ungemütlich empfand ich die stimmung bei der rückkehr.
das erste mal habe ich mich nicht auf wien gefreut.
nicht einmal beim aussteigen, volkstheater, orange, u3, mq, roter stern, rote bar, 49er, die statue von hansi wasweißich, plakatwand, das bellaria, der friseur, grüne ampel, asia restaurant mit dem hinweis - wir übersiedeln (datiert mit 4.6.2006) der spittelberg, hinauf bis zum möbel, dieses geschäft mit den gestrickten hauben, wo früher das übergroße wollknäuel war, die apotheke, st. ulrich, die schule, zeitloos, das kleine asiatische bistro das bald wieder zumacht, dort wo früher meine nachbarin gewohnt hat, erinnerungen, espresso, bei der linda die gerade eine party gefeiert hat, bung bui - der fette mann -
vielleicht wird es mir zu klein.
zu vertraut.
und was mir zu nahe geht, kommt, das stoße ich bekanntlicherweise von mir.

ich liebe wien. ihre unfreundlichkeit, das grau, den verfall, je schlimmer desto besser, alles. diese stadt.
nur habe ich mich viel zu lange schon hier aufgehalten, fast ein ganzes jahr in österreich, nur mit kleinen unterbrechungen, das ist zu lange.
vor allem, weil nur wien, wien nur du allein, das einzige ist, was dieses land an attraktion zu bieten hat.
ich möchte weg - ohne bestimmtem ziel.

gerade gefunden habe ich etwas, das reicht zurück bis an den anfang.
als ich im roten ziegelbau um asyl angesucht habe. mit den kirschblüten im hof.

looks like that -

Photobucket

- and says :

unter anderem.

gelb

wo anfängt ich selbst zu sein

dornen

eigener blick

das hat mich wieder in ein gedankenmeer gestoßen.
mein kopf ist eigentlich so leer.
und so voll.
zu allem fähig.
und zu nichts zu gebrauchen.

mfg

now i'm gonna run the risk of being free.