Sunday, 21 March 2010

Vive Le Week-End

Erstmals - da gab es auf einem Floß liegen, bei Kerzenschein unter Sternenhimmel, den Hut neben mir und sich einfach gut fühlen.
Dann gab es total privates Rotwein trinken, unten am Kanal, bei spiegelnden Lichtern und guter selbstgemachter Musik.
Tiefgründige Gespräche, die sich für Außenstehende bizarr anhören würden, eigentlich überhaupt nicht hitzige Diskussionen über 95% Schauspielern, Erzählungen von Liebesgeschichten, die so schnell vorbei liefen wie das Leben als Film kurz vor dem Tode - wobei ich stark bezweifle, dass so etwas irgendjemandem passiert.
Die Villa wurde sozusagen überrannt; schön wars, unerwartetes Zusammentreffen.
Irgendwann dazwischen, völlig nebenbei, wurde in den Westbahnhof eingebrochen - fürs Protokoll (das ist natürlich nie passiert) - um dort photographische Aufnahmen zu machen, während man sich über psychologische Aspekte bei der mehr oder weniger künstlichen Inszenierung, Herstellung von einem gewissen Mienenspiel unterhielt und sich auf physiologische konzentrierte.
Wahrscheinlich wichtigere Vorkommnisse sind mir leider entfallen.
Ereignisreich, ja.
Im Nachhinein betrachtet - ich bin der Welt um Welten voraus, was die Zeit angeht, habe nämlich keinen Plan, ob Nacht oder Tag - ist es gar nicht schlecht, dass ich heute Abend nicht den Grundstein für meine Lehre als Friseur und Perückenmacher lege.
Weil Schlaf, den gibt es nicht.

Wie im Himmel, im 7.

mfg

--- maps