Oft habe ich eine Messerspitze,
dann schreibe ich noch einen Satz dazu,
und sie stumpft ab.
Während die Temperatur von 21 auf 7 fällt, steigt meine Stimmung von 21 auf 77. Es gibt einen konkreten Ort as opposed to a ficticious space und es gibt ihn Ende des Jahres. Er ist am risikoärmsten, ich überlege ein Loch in den Boden zu stemmen und eine Wendeltreppe einzubauen. (Das ist in Wien.)
Das lyrische ich denkt: Ich schlafe gern mit dir, lieber noch schlafe ich mit dir, aber am liebsten bin ich mit dir wach; lyrisches du.
Einmal bin ich aufgewacht, da war alles in bodennahen Nebel gehüllt, ganz dicht, ganz dick. Die Häuser waren da, aber der Boden nicht, ich konnte nicht sehen, wo sie übergingen.
Die Schwaden sind dann langsam weniger geworden, es hat die Sonne angefangen aufzugehen; das Gras, die Wiese hat noch genug Tau hergegeben für ein Spektakel. Alles ist blaugrau und sonnenorange. Von der Landschaft (es ist kein Traum, es ist im Zug) schwenke ich in meine Wahrnehmung, die ist immer noch intensiviert, das war (fortdauernd) sie seit heute morgen; da wollte ich viel, viel wahrnehmen. Es war wie im Kino, wenn zwei Menschen sich ganz nahe sind und die Geräusche sind ganz laut, überlaut, vorlaut, das Atmen, das Streichen der Finger über Haut, die abgestreifte Kleidung, Textilien aneinander.
Während die Temperatur von 21 auf 7 fällt, steigt meine Stimmung von 21 auf 77. Es gibt einen konkreten Ort as opposed to a ficticious space und es gibt ihn Ende des Jahres. Er ist am risikoärmsten, ich überlege ein Loch in den Boden zu stemmen und eine Wendeltreppe einzubauen. (Das ist in Wien.)
Das lyrische ich denkt: Ich schlafe gern mit dir, lieber noch schlafe ich mit dir, aber am liebsten bin ich mit dir wach; lyrisches du.
Einmal bin ich aufgewacht, da war alles in bodennahen Nebel gehüllt, ganz dicht, ganz dick. Die Häuser waren da, aber der Boden nicht, ich konnte nicht sehen, wo sie übergingen.
Die Schwaden sind dann langsam weniger geworden, es hat die Sonne angefangen aufzugehen; das Gras, die Wiese hat noch genug Tau hergegeben für ein Spektakel. Alles ist blaugrau und sonnenorange. Von der Landschaft (es ist kein Traum, es ist im Zug) schwenke ich in meine Wahrnehmung, die ist immer noch intensiviert, das war (fortdauernd) sie seit heute morgen; da wollte ich viel, viel wahrnehmen. Es war wie im Kino, wenn zwei Menschen sich ganz nahe sind und die Geräusche sind ganz laut, überlaut, vorlaut, das Atmen, das Streichen der Finger über Haut, die abgestreifte Kleidung, Textilien aneinander.
Mit geschlossenen Augen sehe ich Filmszenen; die Arme beim Tanzen; visuelles Gedächtnis
Mein Gegenüber rutscht alle zehn Sekunden von der Kante des kleinen, unpraktischen Tisches ab, dann erhöhen sich die Intervalle, die Frequenzen. Ich weiß nicht, was er mit geschlossenen Augen sieht. Er schläft wahrscheinlich, sieht daher in dem Sinne weniger als er eventuell träumend sieht.
Im Spiegel sehe ich, dass ich meine ein bisschen aufreiße, als wäre ich erstaunt oder erschrocken.
Jedes Mal, wenn er abrutscht, rechne ich irgendwie damit, dass jetzt etwas passiert; mehr. Ich bin alarmiert, denke er würde tief fallen, durch den Boden, oder nach vorne kippen.
Mein Gegenüber rutscht alle zehn Sekunden von der Kante des kleinen, unpraktischen Tisches ab, dann erhöhen sich die Intervalle, die Frequenzen. Ich weiß nicht, was er mit geschlossenen Augen sieht. Er schläft wahrscheinlich, sieht daher in dem Sinne weniger als er eventuell träumend sieht.
Im Spiegel sehe ich, dass ich meine ein bisschen aufreiße, als wäre ich erstaunt oder erschrocken.
Jedes Mal, wenn er abrutscht, rechne ich irgendwie damit, dass jetzt etwas passiert; mehr. Ich bin alarmiert, denke er würde tief fallen, durch den Boden, oder nach vorne kippen.
Der Strom meines Bewusstseins spült die Abstände zwischen den Tasten
durch.
Hin und wieder sackt er ganz in sich zusammen wie Kartoffeln.
durch.
Hin und wieder sackt er ganz in sich zusammen wie Kartoffeln.
Ich komme an. In HHH, eine ganze Menge Fußballfans hat sich dort in der Halle versammelt und grölt. Es ist 7:45, fast alle haben Bier in der Hand, manche auch ganze Kisten
in Händen. Sie entern einen Zug.
Ich bin beeindruckt von der Geräuschkulisse.
Mit dem Kaffee in der eigenen Hand kugeln wir beinahe gemeinsam von den Koffern erschlagen die Rolltreppe hinunter. Wir überleben.
Ich bin eingezogen, es gibt eine Entenlampe. Wir entwickeln sehr schnell eine innige Beziehung, obwohl ich ihren Gesichtsausdruck schwer deuten kann. Ich denke über Begriffe nach wie Raum nehmen, oder raumgreifend
Ich installiere mich.
Schon besorgt: Portugiesischen Kaffee (er ist ausgezeichnet) und portugiesischen weißen Grünwein, zusammen 10,30 € und eine deutsche Handynummer. Wer hätte das jemals gedacht?
Im Hinterhof vor meinen Fenstern ist gerade der Soundcheck für ein Punk Konzert (später wird er über the gentrification of his hometown und being a naked pop star singen). Unten sind auch Hippies und Kunstis, alle schnippeln (das ist eines der Worte neben auch zum Beispiel wühlig, das mir ins Ohr gesprungen ist) am Gemüse, ich habe das Gefühl ich sollte mich einbringen, aber es ist noch früh und noch lieber würde ich schlafen, Youtube spielt mir eine Bettwerbung vor, ich nehme das als Zeichen. Die Entenlampe leuchtet mir gesund in den Teint.
Später wird es in meiner Erwartung eine Tonne geben mit brennendem Holz drin.