I went to the supermarket and bought
an der famosen Adresse
so/o and THE WORLD OF (Ja, der.)
also originalverpackte Fetischobjekte um vertretbare Einkaufspreise. Sie ruhen jetzt in meinen quadratischen Hinterhoffenstern bei der Feuertreppe und warten bestellt, dass sie der Plattenspieler abholt und gut auflegt.
Sie wären ausgezeichnete Geschenke, auszeichnen tut sie der Typ hinter dem Tresen, der mir zur guten Wahl gratuliert, ihren Verkauf handschriftlich verzeichnet. Ich kaufe auch eine orangefarbene, leere Kassette (also eine kleine mit einem Schlüssel verschließbare, sehr rechteckige Kassabox). Es ergibt sich vor der Übergabe ein auf der Hand liegendes Missverständnis und er empfiehlt mir, dass sich eine leere Kassette eignen würde diese Platten zu überspielen darauf und in Folge weiterzureichen an Freunde.
Für mich ist das bisher der beste in Schall und Tonträger spezialisierte Laden der Welt, weil es auch Ramsch gibt dazwischen, der genauso erwerbbar ist. Die Menschen da drinnen haben englisches Englisch, wienerisches Deutsch (ich auch, aber nicht nur) und Hamburger Musikliebhaberalkoholikersprache gesprochen, die Groß und Kleinschreibung ist unmöglich an dieser Stelle, mein Handeln informiert sich nicht aus Wissen, sondern aus Schätzen. Genauso gendergerechte Sprache ist hier einfach noch nicht angekommen in den Wortschmuckkästen, nicht mal im Squat so richtig. Einer von ihnen sacht unvermittelt und unaufgefordert: Heute kann man St. Pauli genießen. Dass sich das so gehalten hat über die Jahre… (als Nachgedanke)
Vielleicht redet er übers Wetter. Übers Wetter lässt sich immer reden. Irgendwann schreibe ich für meinen PhD eine These über den Einfluss von Regentagen auf… Gemütslagen und wie sich die auf die Gangart von Menschen auswirkt und wie sich dadurch endlich die Gehsteigeindrücke verändern. In Zusammenhang mit durch Kopfhörer gegebene Rhythmen, die das wieder ausgleichen können (im Postkapitalismus in dem auch nicht alles gut sein wird; es geht natürlich auch um Taktung und work life balance).
Abgesehen davon, aufgesehen zu all den blonden, blauäugigen, großen Menschen, bin ich immer noch effektiv fasziniert von Pfandflaschen aus Glas und Plastik in all ihren Dimensionen und Formen. Die beiden haben nur bedingt miteinander zu tun, sie trafen sich nur zufällig im gleichen Satz.
Ich überlege, ob du mir eigentlich zuhörst und dich dafür interessiert, was ich sage, oder, ob du deswegen so an meinen Lippen hängst, weil du meinen Mund magst. Den Mund, den ich ständig in alle Richtungen verziehe, zerdrücke und zuspitze, Zug
spitze,
Nasen
an der famosen Adresse
so/o and THE WORLD OF (Ja, der.)
also originalverpackte Fetischobjekte um vertretbare Einkaufspreise. Sie ruhen jetzt in meinen quadratischen Hinterhoffenstern bei der Feuertreppe und warten bestellt, dass sie der Plattenspieler abholt und gut auflegt.
Sie wären ausgezeichnete Geschenke, auszeichnen tut sie der Typ hinter dem Tresen, der mir zur guten Wahl gratuliert, ihren Verkauf handschriftlich verzeichnet. Ich kaufe auch eine orangefarbene, leere Kassette (also eine kleine mit einem Schlüssel verschließbare, sehr rechteckige Kassabox). Es ergibt sich vor der Übergabe ein auf der Hand liegendes Missverständnis und er empfiehlt mir, dass sich eine leere Kassette eignen würde diese Platten zu überspielen darauf und in Folge weiterzureichen an Freunde.
Für mich ist das bisher der beste in Schall und Tonträger spezialisierte Laden der Welt, weil es auch Ramsch gibt dazwischen, der genauso erwerbbar ist. Die Menschen da drinnen haben englisches Englisch, wienerisches Deutsch (ich auch, aber nicht nur) und Hamburger Musikliebhaberalkoholikersprache gesprochen, die Groß und Kleinschreibung ist unmöglich an dieser Stelle, mein Handeln informiert sich nicht aus Wissen, sondern aus Schätzen. Genauso gendergerechte Sprache ist hier einfach noch nicht angekommen in den Wortschmuckkästen, nicht mal im Squat so richtig. Einer von ihnen sacht unvermittelt und unaufgefordert: Heute kann man St. Pauli genießen. Dass sich das so gehalten hat über die Jahre… (als Nachgedanke)
Vielleicht redet er übers Wetter. Übers Wetter lässt sich immer reden. Irgendwann schreibe ich für meinen PhD eine These über den Einfluss von Regentagen auf… Gemütslagen und wie sich die auf die Gangart von Menschen auswirkt und wie sich dadurch endlich die Gehsteigeindrücke verändern. In Zusammenhang mit durch Kopfhörer gegebene Rhythmen, die das wieder ausgleichen können (im Postkapitalismus in dem auch nicht alles gut sein wird; es geht natürlich auch um Taktung und work life balance).
Abgesehen davon, aufgesehen zu all den blonden, blauäugigen, großen Menschen, bin ich immer noch effektiv fasziniert von Pfandflaschen aus Glas und Plastik in all ihren Dimensionen und Formen. Die beiden haben nur bedingt miteinander zu tun, sie trafen sich nur zufällig im gleichen Satz.
Ich überlege, ob du mir eigentlich zuhörst und dich dafür interessiert, was ich sage, oder, ob du deswegen so an meinen Lippen hängst, weil du meinen Mund magst. Den Mund, den ich ständig in alle Richtungen verziehe, zerdrücke und zuspitze, Zug
spitze,
Nasen