Thursday, 14 January 2010

Lady Gaga

Nachdem ich mich schließlich früher oder später mit diesem Phänomen auseinandersetzen musste - hier die Schlussfolgerung.

1) Die hat doch nen Schaden !

Eine derartig narzisstische, egozentrische Selbstinszenierung, die nur auf carnal lust, Voyeurismus und wahrscheinlich am treffendsten - auf den Gefallen des Betrachters abgestimmt ist.
"so here we are. i'm a little bit naked. but that's ok. it's very sexy. people like that."
Ein billiges, glitzerndes Sonderangebot, das aus den eigenartigsten Quellen useful publicity bezieht.
Es funktioniert - basierend auf einer Kombination aus selbstherrlicher Attitüde und teuer produziertem Hochglanz pop art artwork.
Wenn das - wie kürzlich gehört - die Pop-Ikone der Gegenwart sein soll, möchte ich in dieser Gegenwart nicht leben.

"When I'm writing music, I'm thinking about the clothes I want to wear on stage. It's all about everything altogether—performance art, pop performance art, fashion. For me, it's everything coming together and being a real story that will bring back the super-fan. I want to bring that back. I want the imagery to be so strong that fans will want to eat and taste and lick every part of us."

Klingt nach einer Sucht, einem von Anerkennung und Wertschätzung abhängigen Selbstwertgefühl, Selbstbild.
Überheblich, arrogant und abgehoben.
Und dann noch diese Prise intellektueller Einflüsse und politischer Statements in ihrem Lebenslauf, herrlich.

2) Wie auch immer, ich mag das. wirklich.
Auch noch den letzten Rest von sich selbst zu verkaufen.
Und das mit einer solchen Selbstverständlichkeit, einer unverbindlichen eigenen Linie.

Punkt. Ob ich diese Art der sexual revolution und Nacktheit - körperlich sowie geistig - befürworte hat sich noch nicht entschieden.

Warum ich mir darüber Gedanken mache? Keine Ahnung, nur düstere Vorahnungen.

mfg

diva.
Die Freiheit der Arroganz
[sorrow by name and sorrow by nature]