Draußen vor dem Fenster in der Stromleitung, am Kabel, da hat sich Luftpost verfangen.
Zumindest sieht es aus meiner Perspektive danach aus.
Als wäre an Luftballonen Briefwerk angebunden und dieses ins Nichts geschickt worden, wo es mittlerweile angekommen ist.
Verlaufen als Ausdruck zu gebrauchen ist in dem Kontext wohl hirnverbrannt.
Nötig wäre wohl ein Kranwagen oder gute Knochen, die einem Sprung aus dem 2. Stock standhalten und das Gewebe rundherum nicht entsprechend zerfetzten.
Hätte dieser Absatz eine liebevolle, nette Geschichte erzählen sollen, ist mir das nicht wohl, wohl aber übel misslungen.
In jedem Fall, allen möglichen Wirklichkeiten, würde ich das zu gerne entziffern und beziffern und die Bilder, die ich mir einbilde entdeckt zu haben, gerne von der Nähe mit kunstgeschichtlichen Parametern messen, wie Tomaten auf der Waage einen Wert erreichen, oder eben nicht.
Die Idee sich selbst und seine Entität in Post zu verpacken und zu versenden ist eine wunderschöne.
Rüschenreich ende ich ohne Blut,
verende ich mit dem Satz,
dass jede_r nach jemand und jefraund anderem sucht.
Ensemble, c’est tout.
Ich fürchte mich jedes Mal, wenn ich Senden drücke.
mfg
Schlussstrich