Ich gestehe - die letzten Buchstabenaneinanderreihungen waren seelenlos.
So etwas Ähnliches habe ich vor unbestimmter Zeit schon behauptet.
Ich fürchte mich immer davor, wenn Menschen das wirklich mögen, was ich mache.
Nicht nur sagen, das wäre gefällig.
Das dann in ihrer Wohnung aufhängen.
Oder sich beeinflussen lassen, von dem, was ich sage, ihnen rate, in Fällen nicht einmal so richtig zu ihnen sage.
Und das hängt gar nicht so stark mit der Verantwortung, der scheinbaren, der eingebildeten, der subjektiv empfundenen Emotion - sich eine solche aufhalsen zu müssen;
die von so etwas hervorgerufen werden könnte.
Sondern die Unvereinbarkeit von Arroganz, die von oben aussieht wie Taubenscheiße und Selbstwertlosgefühl, das von unten aussieht wie Schimmelsemmeln -
die Unvereinbarkeit von vermeintlich zutreffender Selbstbewertung, geschätzt, und Selbstqualität über Quantität mit 10% gratis;
Zerfranstheit, Rundheit und mehrer Umdrehungen pro Stunde.
Ich falle so richtig in die Stränge, die wie Sicherheitsgurte Gummibändern gleichen, nein, ähneln, so aussehen, wie ich mir Keilriemen bei Fahrzeugen vorstelle. Woher soll ich denn wissen, wie so etwas aussieht. Wie bei einem Vertrauensspiel, wo sich eine Person nach hinten fallen lassen muss, dann aufgefangen wird. Nur ich falle, weil da ist niemand, das hat da nichts mit vertrauen zu tun oder mit Personen,
vielmehr rein das Bild ist gemeint,
nicht das sprachliche,
über die Stränge schlagen.
Die illustrierte Szene: sich fallen zu lassen.
Es schmerzt mich ein wenig, aber ich denke nicht einmal daran heute noch vor die Tür zu gehen.
Es schmerzt mich nicht genug.
Und es schmerzt mich ein wenig mehr, dass ich nicht in die Tiefe gehen kann, scheinbar.
Gerade so tief, dass ich die Unterseite von Tischen sehen kann, dort wo angenehmerweise die Füße abgestellt werden können, wie bei Barhockern, diese gerundeten Metallstreben.
Und dann von unten sehe, dass die beinahe kreisförmige Marmorplatte wunderschön montiert ist.
Gesehen habe ich, dass Leben nicht mehr ist, als das.
Und hin und wieder fliegen mir Moment zu, die sind wirklich schön, da singt es sich französisch ein und herum, es lässt sich sitzen und eine Kopie lesen (die selbst kopiert und pastiert wurde) und es geht sich aus, in der Sprache so sehr von sich abzulenken, wie nur was.
Wo ich beginne und wo ich aufhöre, das meine ich ganz gut abschätzen zu können.
Wo ich hinwill und wohin nicht, die Aufgaben habe ich mir schon ausgesucht;
erfüllend sind große Gesten nicht - viel besser sind die kleinen Mim_innenmimikenverzerrungen.
Spiele der Lidfalte - das sind die guten.
Banimünzen, die es nicht wert sind, gefunden zu werden
Falls mich meine Emails jemals fragen sollten, ob sie wirklich geschickt werden sollen, es wäre schon so spät, sollen die bitte scheißen gehen, danke.
Farben sind wohl das ärgste:
Relationships, I dont do that kind of thing anymore.
mfg
Oberfläche