Wie fallende Wolken
ist dort der Regen.
Ich fühle mich zu Hause in Wien wie noch nie.
Zerpflückt habe ich dich, unzählige Male!
Wenn ich vor die Tür gehe, treffe ich an jeder Ecke Menschen, die ich kenne.
Nicht unbedingt immer welche, die ich kennen möchte, diese und jene. Aber solche deren Namen mir bekannt sind und manchmal auch ihre Profession oder der Bereich in dem sie sich bewegen.
Und der Name, der ihnen gegeben wurde, dem geben sie die Macht sie zu benennen; und über sich. Wie auch ich.
Egal, das war die entgegengesetzte Richtung, in die ich nicht wollte.
Jeden Stein, den ich umdrehe.
Vieles hat erst jetzt Substanz bekommen.
Als ich in Prag war, da war alles golden. Nicht von der Farbe.
Ein bisschen echter als sonst wo. Das ist eine schreckliche Kategorie, nur mangelt es mir am Wording.
Der Spaziergang, am Nachmittag mit der tiefer gelegten Sonne.
Das war mehr als kitschig, wäre die Ukulele nicht gewesen. Sie war aber, super.
Das Schlafen gehen mit der Sonne auf dem Podest. Der Balkon mit dem Pixelgeländer, das Sprachrohr, das selbst nicht versteht.
Der Raum, wo mit dem Fuß aufgestampft wurde, hat eben ein wenig ausgesehen wie ein Installation von mir. Es hat Kerzenlicht gegeben und kein elektrisches. Es war folglich dunkel, und da stand ein Flügel neben dem anderen. Am Ende ein Piano, das hatte zwei Arme, die Kerzen hielten, welche sich von ihrer Form lösten und auf die Tasten tropften und zwischen sie.
Dort, wo ich am wenigsten verändern möchte, aber am meisten machen kann.
mfg
there is nothing in the world that we can count on