Dimensions variable.
Wo ich jetzt, wie lange, ziemlich genau zwei Wochen und ein bisschen, hier bin, sah ich vor ein paar Tagen das erste Mal Wolken und Nebel. Und es machte weniger als 30 Grad, das Wetter.
Wieder gab es Flohmarkt, mit Dunst. Der wäre mein artgerechter Lebensraum, gäbe es kein Geld, dort und überall.
Das Projekt mit der Lampe hat nach dem letzten Einkauf begonnen.
In meinem Kopf heißt es das lamp project.
Insgeheim habe ich mich schon entschieden, dass ich ein ganzes Jahr hier bleiben möchte;
nur habe ich diesen Deal mit mir gemacht, dass ich erst ein Monat abwarten würde.
Ich beginne nämlich mir vorzustellen, wie das so ist, hier zu leben.
Now, I have been thinking.
English is not the mother of my tongue, that is one thing I am sure of. It does have other qualities to offer, though. Even now, I already know that I will not keep it up, anyways, the whole switching to it permanently, as toying with words is not nearly as enjoyable a game, when you understand, but cannot actively use most of the rules. Except, when intoxicated and without restraint.
Other than that I considered going public for a broader audience, but then again, doing so, I would risk that hidden treasure appeal. What is worst, I would not know what to cut and what to keep.
I will just go back and forth and never look back.
Good thing is, I never wanted to be a writer.
Von der Automatik
und Sprachkultur
gibt es ein andermal mehr.
In Porto gibt es wiederum diesen einen Ort, einen Park, wo, wenn man so will, interaktive Kunst im öffentlichen Raum herumsteht. Ich bin dort gesessen und hatte mich gerade darüber gefreut, dass öffentliche Gebäude und Ämter auch nachmittags geöffnet haben. Also im ewigen Zweikampf, ich und die Bitterkeit gegen Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr, Spielstand derzeit 1:1.
Dann kam Tourist und Touristin. Touristin packt Taschentücher aus und beginnt eifrig die Kunst zu putzen, bevor sie sich darauf niederlässt, um portraitiert zu werden.
Und das andere Mal, wo sich, beim Sonnenuntergang, das Pärchen vor das Stativ und die Linse gestellt hatte, um unselbst auszulösen, und dann vom Meer weggespült wurde.
Der Campus ist das Schönste. Ich hatte ihn schon im Winter gesehen, aber da war ich noch zu unentschieden, um wirklich wahrzunehmen. Es ist wie im Paradies, wo ich schon einmal war. Bei Hans Scheirl Atelier im Prater, als diese Party mich in eine Scheinwelt verschlagen hatte. Wo dieser Bau von der Weltausstellung, dessen Fassade abgefallen ist, steht. Und im Grünen, unter uralten, riesigen Bäumen die Skulpturen wohnen.
Ich verwende wienerische Vergleichswerte.
Oder wie in der Kurzbauergasse, nur mit mehr Garten und weniger Altersheim. Und Kakteen, Sukkulenten, gepflasterten Wegen und Freiluftmosaiken. Luft zum Atmen!
Die Aschenbecher sind mit Sand gefüllte Blumentöpfe. Und die Sonne wird durch ein Blätterdach gefiltert und die Strahlen fallen anders, als sonst wo. Es gibt viel Stein, und plastische Körperteile; Statuen. Und ewig alte Holzkästen in den Gebäuden, die befüllt sind mit Bildhauerei, als die noch was bedeutet hat. Weiße minimalistische Betonbrutalismen und stein/weiße Altbauten.
Deutsch spricht dort, meines Wissens, nur eine andere Person, das kommt mir gelegen.
Oh, und der Saal mit den Dachfenstern auf denen rotes Laub liegt!
Es war früher ein botanischer Jardim.
Noch eine Notiz am Rande:
Ich nehme alles zurück.
In einer ganz anderen Sache. Dingen Namen zu geben, sie in erster Linie in Worte zu fassen, ist eine machtvolle, auf mehreren Ebenen unsympathische, einschränkende Geste, die in der Folge reduziert, stigmatisiert.
Also entweder vollkommene Handlungsblockade in Sachen Schrift und Sprache
oder nicht.
Vielleicht benutze ich hin und wieder dieses, in der Zukunft:
thomastrabitsch.tumblr.com
mfg
pick your poison
Wo ich jetzt, wie lange, ziemlich genau zwei Wochen und ein bisschen, hier bin, sah ich vor ein paar Tagen das erste Mal Wolken und Nebel. Und es machte weniger als 30 Grad, das Wetter.
Wieder gab es Flohmarkt, mit Dunst. Der wäre mein artgerechter Lebensraum, gäbe es kein Geld, dort und überall.
Das Projekt mit der Lampe hat nach dem letzten Einkauf begonnen.
In meinem Kopf heißt es das lamp project.
Insgeheim habe ich mich schon entschieden, dass ich ein ganzes Jahr hier bleiben möchte;
nur habe ich diesen Deal mit mir gemacht, dass ich erst ein Monat abwarten würde.
Ich beginne nämlich mir vorzustellen, wie das so ist, hier zu leben.
Now, I have been thinking.
English is not the mother of my tongue, that is one thing I am sure of. It does have other qualities to offer, though. Even now, I already know that I will not keep it up, anyways, the whole switching to it permanently, as toying with words is not nearly as enjoyable a game, when you understand, but cannot actively use most of the rules. Except, when intoxicated and without restraint.
Other than that I considered going public for a broader audience, but then again, doing so, I would risk that hidden treasure appeal. What is worst, I would not know what to cut and what to keep.
I will just go back and forth and never look back.
Good thing is, I never wanted to be a writer.
Von der Automatik
und Sprachkultur
gibt es ein andermal mehr.
In Porto gibt es wiederum diesen einen Ort, einen Park, wo, wenn man so will, interaktive Kunst im öffentlichen Raum herumsteht. Ich bin dort gesessen und hatte mich gerade darüber gefreut, dass öffentliche Gebäude und Ämter auch nachmittags geöffnet haben. Also im ewigen Zweikampf, ich und die Bitterkeit gegen Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr, Spielstand derzeit 1:1.
Dann kam Tourist und Touristin. Touristin packt Taschentücher aus und beginnt eifrig die Kunst zu putzen, bevor sie sich darauf niederlässt, um portraitiert zu werden.
Und das andere Mal, wo sich, beim Sonnenuntergang, das Pärchen vor das Stativ und die Linse gestellt hatte, um unselbst auszulösen, und dann vom Meer weggespült wurde.
Der Campus ist das Schönste. Ich hatte ihn schon im Winter gesehen, aber da war ich noch zu unentschieden, um wirklich wahrzunehmen. Es ist wie im Paradies, wo ich schon einmal war. Bei Hans Scheirl Atelier im Prater, als diese Party mich in eine Scheinwelt verschlagen hatte. Wo dieser Bau von der Weltausstellung, dessen Fassade abgefallen ist, steht. Und im Grünen, unter uralten, riesigen Bäumen die Skulpturen wohnen.
Ich verwende wienerische Vergleichswerte.
Oder wie in der Kurzbauergasse, nur mit mehr Garten und weniger Altersheim. Und Kakteen, Sukkulenten, gepflasterten Wegen und Freiluftmosaiken. Luft zum Atmen!
Die Aschenbecher sind mit Sand gefüllte Blumentöpfe. Und die Sonne wird durch ein Blätterdach gefiltert und die Strahlen fallen anders, als sonst wo. Es gibt viel Stein, und plastische Körperteile; Statuen. Und ewig alte Holzkästen in den Gebäuden, die befüllt sind mit Bildhauerei, als die noch was bedeutet hat. Weiße minimalistische Betonbrutalismen und stein/weiße Altbauten.
Deutsch spricht dort, meines Wissens, nur eine andere Person, das kommt mir gelegen.
Oh, und der Saal mit den Dachfenstern auf denen rotes Laub liegt!
Es war früher ein botanischer Jardim.
Noch eine Notiz am Rande:
Ich nehme alles zurück.
In einer ganz anderen Sache. Dingen Namen zu geben, sie in erster Linie in Worte zu fassen, ist eine machtvolle, auf mehreren Ebenen unsympathische, einschränkende Geste, die in der Folge reduziert, stigmatisiert.
Also entweder vollkommene Handlungsblockade in Sachen Schrift und Sprache
oder nicht.
Vielleicht benutze ich hin und wieder dieses, in der Zukunft:
thomastrabitsch.tumblr.com
mfg
pick your poison