Gegenstände zu platzieren und miteinander in Beziehung zu setzen - ähnelt eigentlich dem Vorgang Farbe und Pigmente und Bleistiftstäube auf Papier und Leinwand und Materialien, die sie tragen möchten wie sie alles tragen können wegen ihrer tollen Figur, wirklich alles! durch diese Verortung zu dick aufzutragen - Eine Relokalisierung von da nach dort. Und ich verbitte mir zu sagen: Dort, wo es sich richtig anfühlt.
Das Werkzeug schreibt mit
Nur manchmal schreibt es nicht besonders
im Speziellen dann, wenn ich Durchdrückpapier verwende
Löschen lässt sie sich nicht
so einfach, diese Handschrift und Analysen lässt sie angeblich auch zu.
Und drinnen ist es schwarz wie die Nacht in einem Tintenfass und wie im Inneren eines Hundes, der dem Menschen Freund sein soll und bester.
In der kleinen Angst davor, was kommt, wenn ich jetzt wieder schreibe.
Nicht in diesem mythischen Sinne vom (kursiven) Schreiben als Ausdruck und Spiegel der Seele, als Herzensangelegenheit, die solche Dinge sagt wie - Nichts inspiriert mich, obwohl ich so kreativ und gleichzeitig talentiert bin!
Ab dem Zeitpunkt, wo ich meinen Lebensinhalt wieder abgegeben hatte - der, mittlerweile, nach ein paar Sekunden Schlaf und Überlegungen, ziemlich ungenügend war - wartete ich mal wieder auf die Erfüllung nicht meiner Wünsche, eher wünschte ich nach Wünschen.
Kann da mal jemand übernehmen?
5 Kaffee täglich helfen an der Stelle nicht.
Ich rede also schlicht von einem Durchbruch in den nächsten Denkraum mit Presslufthammer. So richtig habe ich das noch nicht gesehen durch die angelaufene, dreckige Glasscheibe. Ich habe es schon kommen sehen, aber jetzt hat es wie ein Baseball das Fenster durchschlagen.
Wie so ein fremdbestimmtes Leben sich gestaltet, das bestimmt wohl das Außen.
Der einzige Weg damit umzugehen ist sich dieses Bewusstsein zu erarbeiten und dann auszublenden. So wie die Milch, die kommt aus dem Supermarkt, nicht von der Kuh.
Kühe leben nur in Schneekugeln und auf Ansichtskarten.
Und dann aber ist das, was ich ganz gerne Verantwortung nenne, eng in einer Beziehung mit Schuld steht und wie das Rauschen in den Ohren klingt, eben schon das, was das Opfer seiner Umstände zur Verantwortung zieht.
Zuckerbrot und
Honigbrot.
Gefängnis und §278ab
Klar mag das schon sein, dass solche allumfassenden Themen, wie das Ende, die Liebe und der Tod irgendwo auch mal ankommen müssen beim Publikum; diese Themen, denen ein sehr breites Beuteschema, eine Zielgruppe eingeimpft und zugeschrieben wurde. Da lässt die personale Erfahrung, die Lesart ziemlich was zu an Breitegraden, ist das hegemonial patriarchal formulierte Sender/Empfänger Verhalten freier Assoziation ausgeliefert und das trifft sich bestens. Und der Pop, der durchschlägt mich eben genauso wie alle anderen, die ihm ausgeliefert sind. Und, was hinter denen auf die Wand klatscht, das hat keinen Applaus verdient, die Farbe.
mfg
talvez